Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Schwere Vorwürfe gegen Vorgehen der Polizei bei Räumung und in Polizeigewahrsam

Im folgenden wollen wir auflisten welche Ungeheuerlichkeiten während der Räumung geschehen sind. Bei Räumungsbeginn erfolgte keine Aufforderung zum Verlassen des Ortes sondern es wurden alle Anwesenden Menschen verhaftet. Keiner hatte die Gelegenheit seine persönlichen Sachen zu packen und den Ort aus freiem Willen zu verlassen. Wie sie sicherlich selber gemerkt haben, gab es in den ersten Stunden der Räumung keinen freien Zugang für die Medien.
Ein zufällig auf dem Gelände anwesender Pressevertreter mit gültigem Presseausweis wurde gar verhaftet. So konnten sie auch nicht mitbekommen, dass währed der Räumung noch eine weitere Platform über der Küche installiert wurde.

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Tunnel-Aktivist meldet sich zu Wort: praktizierter Klimaschutz von unten

Der Kohlegegner der nun schon ununterbrochen seit 3 Tagen im Blockadetunnel im Hambacher Forst ausharrt, hat nun zum ersten Mal ein Statement zur Aktion abgegeben, die er selber doppeldeutig „praktizierten Klimaschutz von unten“ nennt:

„Ich wundere mich ein Bisschen über die große Aufmerksamkeit dafür, dass die Polizei mit dem Räumungsversuch mein Leben aufs Spiel setzt – gleichzeitig interessiert sich scheinbar kein Mensch dafür, dass die Lebensgrundlagen von Millionen zerstört werden: Täglich sterben Hunderte an Hunger, Durst und Vertreibung als direkte Folgen des menschengemachten Klimawandels.
Hier unten ist es riskant und ungemütlich, aber RWE riskiert die Zukunft unseres Planeten.
Wenn nicht endlich mehr Menschen selber handeln um den Braunkohleabbau zu stoppen, macht RWE die Erde nicht nur ungemütlich, sondern unbewohnbar.“

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Morgen Wiederbesetztung in la ZAD / Frankreich

Auch in Frankreich, in der Nähe von Nantes fand vor einigen Wochen eine Räumung von Besetzungen von Umwelt-Aktivist_innen statt. Dort geht es um den Bau eines neuen Flughafens – das absurde: Dieser Flughafen wird als „grünes Projekt“ bezeichnet – obwohl ein weites Gebiet dafür zerstört wird und der Flugverkehr die klimaschädlichste Variante aller Fortbewegungsmöglichkeiten ist. Morgen findet die angekündigte Widerbesetzungsdemo statt. Auch wenn wir es natürlich aufgrund der Räumung des Hamabacher Forstes nicht schaffen rüber zu kommen, wollen wir doch einen Solidaritätsgruß hinüberschicken! Wir führen den gleichen Kampf! Für die Befreiung des Menschens und der Erde vom Kapitalismus und jeder Menge anderem Unsinn. Vielleicht schaffen es ja andere Leute noch nach Frankreich. Ansonsten bietet es sich an am Samstag Soliaktionen zu starten. Gerne mit Bezugnahme auf Hambacher Forst und La ZAD.

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Unterschiedliche Medienberichte zum weiteren Vorgehen der Polizei

Derzeit gibt es unterschiedliche Medienberichte zum weiteren Vorgehen der Polizei. Bei einigen heißt es, dass sie abwarten wollen ob der Aktivist bis heute abend freiwillig rauskommt und wenn nicht die Küche abbauen und zu baggern anfangen (Sat1, Express). Bei anderen heißt es, dass sie eingesehen hätten nicht baggern zu dürfen. Wir wollen noch einmal darauf hinweisen, dass das baggern von oben tatsächlich lebensgefährlich für den Aktivisten unter der Erde ist.

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Polizei macht Feierabend – Tunnelaktivist noch lange nicht

Die Polizei hat wohl um 17 Uhr die arbeiten eingestellt – insofern man die herrschende Planlosigkeit so nennen kann. Morgen um 09 Uhr wollen sie weiter machen. Dem Tunnelaktivisten geht es gut (Info einige Stunden alt) es ist ihm nicht kalt, und seine Bezugsperson kann ab und zu mit ihm über ein Luftrohr reden (Info auch einige Stunden alt).

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Endgegner noch immer nicht gefunden

Die Bullen die das zweite Mal im Tunnel waren haben den Endgegner noch immer nicht gefunden. Polizei noch immer planlos. Suchen großflächig die Gegend ab nach Rohren. Haben keine Ahnung wo sich der Aktivist genau befindet. Sie wollen anfangen die Küche abzubauen (die über dem Tunnel ist) Auch das ist sicherheitsgefährdend. Gerüchteweise meinten sie dass sie doch von oben graben wollen, was gar nicht geht, sicherheitstechnisch.

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