Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Skillshare Camp im Danni 4.–11.Mai

Folgende Einladung erreichte uns (Original):

Hallo Wesen, vom 4. bis zum 11. Mai findet das erste „Wald statt Asphalt“ Skillshare-Camp im Dannenröder Wald statt.

Durch den Wald soll ein neuer Abschnitt der Autobahn A49 velaufen. Dafür sollen viele, teilweise sehr alte Laub und Nadelbäume, die momentan noch voller Leben stecken, dem kalten Asphalt weichen. Die angedachten sogenannten „Ausgleichsmaßnahmen“ erfüllen eindeutig nicht ihren Zweck und gleichen definitiv nicht den Verlust mehrerer Hektar eines jahrhunderte alten Mischwaldes aus. Des Weiteren wird eine neue Autobahn nicht, wie von Befürwortis erhofft, verkehrstechnische Entlasstung für die betroffenen Dörfer bringen und taugt einzig und allein den Profitnteressen von im nahen Stadtallendorf ansässigen Firmen wie „Ferrero“ oder „Fritz Winter“.

Der Wald ist seit Ende September 2019 besetzt, um seine Zerstörung  durch den Ausbau der A49 zu stoppen und eine Verkehrswende herbeizuführen. Durch das Besetzten der Bäume wurden die Rodungsarbeiten in diesem Wald faktisch gestoppt und zumindest für ein Jahr ausgesetzt. Die Aktivisti werden es nicht tatenlos hinnehmen, dass im Dannenröder Wald lebendige Bäume für eine verfehlte Verkehrspolitik getötet werden. Solange die Besetzung existiert und Wesen dort kämpfen, wird es keine Autobahn im Dannenröder Wald geben!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Teil vom Skillsharing  zu sein, z. B. an Workshops teilnehmen, selbst welche anbieten oder einfach andere tolle Wesen kennenlernen.

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Tesla-Wald in Grünheide (Brandenbrug) besetzt! -die waldpirat*Innen

Tesla-Wald bei Grünheide besetzt!
Er wird so vor der Rodung geschützt, die erfolgen soll, damit Tesla eine Firma bauen kann.
Wir, eine autonome Kleingruppe, die sich die Baumpirat*innen nennt, sind auf mehrere Bäume in dem besagten Gebiet geklettert und haben es uns gemütlich gemacht. Der Wald, der in einem Wasserschutzgebiet steht und zum Lebensraum für schützenswerte Arten geworden ist, soll abgeholzt werden, obwohl entgültige Genehmigungenen zur Bebauung ausstehen. Diesem Wahnsinn stellen wir uns entgegen!
Tesla blendet gerne mit einem grünen Image, dabei bauen sie am Ende den gleichen Mist wie die meisten anderen kapitalistischen Unternehmen. In der Produktion verbraucht ein Tesla ebenso CO2 wie andere Autos, und die Produktion und Gewinnung der Rohstoffe findet in anderen Ländern unter unwürdigen Zuständen statt. Ganz zu schweigen von den Umweltzerstörungen die Gewinnung und Entsorgung von Rohstoffen wie z.B. Lithium für die Batterien. Eine Aktivistin meint: „Individualverkehr kann nicht die Lösung sein, egal mit welchem Antrieb! Wer glaubt einen jahrhunderte Jahre alten Wald gegen die Fabrik einer greenwashing Firma eintauschen zu können, um die Umwelt zu retten, der irrt sich gewaltig!“
Da das Leben von menschlichen Wesen mehr unserer Gesellschaft zu zählen scheint , können wir, solange wir oben sind, die Rodung aufhalten. Kommt uns gerne besuchen! Up with trees, down with capitalism!

– Buzzword: Baumhaus, Link zu anderen Projekten (Hambi, Osteholz, Danni, Acker, Grünelunge o.ä. Solidarity, ),
– OVG Rodungsstop?
– evtl. Problem ist nicht das sie keine Genehmiung haben.
– evtl. Kleinteilige Kompensation
– Krieg Waffen Rohstoffe Konflikte
– Problem: Wir brauchen nicht mehr Autos.

 

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Prozess 28.02.2020

Am Freitag, den 28.02.2020 13:30 Uhr findet im Amtsgericht Düren Saal 1.07 (großer Saal, meist Seiteneingang benutzen) mal wieder einer von vielen absurden Prozessen gegen einen Aktivisten statt, Tatvorwurf ist Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im Zusammenhang mit dem Räumungsgeschehen im Hambacherer Forst Herbst 2018. Solidarische Prozessbegleitung und Prozessbeobachter*innen erwünscht. Mit Ausweiskontrollen wird gerechnet.

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Räumung und Tod – längerfristige Folgen repressiver Maßnahmen

Triggerwarnung: Der Text enthält detailierte Beschreibungen von physischer und psychischer Polizeigewalt sowie deren Folgen bis hin zu Todeswunsch und Tod

Lasst uns über Repression sprechen. Das Leben als politisch aktiver Mensch im Hambacher Forst gehört oft mit zur schönsten Zeit, die viele von uns je erleben durften – und führt ebenso häufig zu den schrecklichsten Momenten. Dabei reden wir, die wir diesen Text verfassen, nicht von kalten Winternächten auf halb fertigen Plattformen; nicht von den aufeinander folgenden Tagen, an denen es nur noch Brot und Tofu zu essen gab; auch nicht von Beziehungsstreits und Liebeskummer. Es geht um die Eingriffe polizeilicher Maßnahmen in unseren direkten Lebensraum, um physische und psychische Verletzung durch Polizist*innen, um Gerichtsurteile, Gewahrsamnahmen. Um die Gratwanderung zwischen Macht, Ohnmacht und Selbstermächtigung. Um die Angst vor und die Traumata nach Begegnungen mit denen, die sich die Sicherheit des Staats auf die Fahnen geschrieben haben.

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Widerstand bleibt nötig :)

Am 31.1. gab es einen Prozess in Kerpen. Dass die Person von keine*r der vier geladenen Zeug*innen identifiziert wurde, hielt den Richter (Witzel) nicht davon ab,  zu einem Urteil von 50×10 Euro zu kommen, das gleiche Urteil, was er auch im Strafbefehl bereits festgestellt hatte.

Ein ausführlicherer Bericht wird in der nächsten Zeit auf der Seite des ABC veröffentlicht.

Wir veröffentlichen im folgendem die Schlussworte der angeklagten Person:

Während wir hier sitzen, sterben Menschen.

Während wir hier sitzen, sterben Menschen.

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