Polizeigewalt in dieser Rodunssaison

Triggerwarnung! Es wird detailiert Polizeigewalt und Nacktheit geschildert.


Einige von uns sind mit dem Bild der guten Polizist*in aufgewachsen. Dem Freund und Helfer, der Kindern über die Straße hilft, uns vor den Bösewichten beschützt und generell aufpasst, dass die Welt nicht im „Chaos“ versinkt. Der vielleicht mal einen Strafzettel verteilt, aber das ja nur zu unserem Besten.

Andere, People of Colour zum Beispiel, kennen vielleicht extrem häufige und unangenehme verdachtsunabhängige Personenkontrollen, die dann auch noch rassistisch oder sexistisch ausfallen können. Wieder andere kennen knüppelnde, pfeffersprayende und falsche Versprechen machende Polizist*innen von Demonstrationen, hier bei uns z.B gegen Braunkohle z.B. bei Ende Gelände (v.a. 2015). Weiter lesen!

Aktuelle Sachspendenliste für Hambi

Folgende Dinge dürfen gerne gespendet werden. Falls ihr etwas vorbeibringen wollt, kommt einfach oder ruft auch vorher an. Danke!

Powerbanks
Müllsäcke / Gelbe Säcke
Kerzen
Besteck
Campingkocher (Gas)
Tackernadeln
Flüssigseife
Feuerholz
Wolldecken
Stopfnadeln / Nähzeug
Petroleumlampen
AAA und AA-Batterien / Akkus
Asthmatiker-Bettbezüge
Werkzeuge
Zeitungspapier

Obst
Gemüse
Säfte
Nüsse
Öle
Ingwer
Vollkornmehl
Pfeffer schwarz
Schokolade (vegan/fair)
Kaffee

Materialien zum Bau eines Pedalkraftwerks
und eines rattensicheren Schranks als Recyclingstation.

Angriff auf die „Rote Linie“!

Folgende Mail erreichte uns:

„Rechts- und verfassungsfeindlich wurde auf einer Länge von etwa 200 bis 300 Metern und mit einer Tiefe von 15-20 Metern eine Teilstrecke der alten Trasse der A 4 eingenommen und dem Tagebaubetrieb einverleibt. Diese Erweiterung des Tagebaus Hambach ist illegal, dafür gibt es weder im 2. Rahmenbetriebsplan Hambach noch im Planfeststellungsbeschluss für die Verlegung der A 4 eine Genehmigung.

 

Die genannte Teilstrecke der „Roten Linie“ befindet sich am westlichsten Rand des Tagebaus Hambach. Daran schließt sich die Trasse der alten A 4 in Richtung Düren an. Auf einer Länge von mehreren hundert Metern wurde dort ein Materiallager eingerichtet. Das Materiallager ist durch gestapelte Systemblocksteine gesichert („Legosteine“ wie beim Ultraleichtflughafen Morschenich auf der Zufahrt zur Wiese) und durch einbruch- und anschlagsichere Eisentore hermetisch abgeriegelt. In dem Materiallager befinden sich stahlträgerlange Bauelemente aus Metall, deren Verwendungszweck zurzeit noch unklar ist. Weiter lesen!

Soli-Aktionstag für die Hambi4 am Samstag, 10.3.2018

Die verbliebenen Gefangenen der Barrikadenräumung am 22.1.2018 werden voraussichtlich noch 3 weitere Wochen in Haft bleiben. Zeit, noch einen Soli-Aktionstag zu machen. Meldet Demos oder Mahnwachen an, verteilt Flyer, malt Banner und schickt uns eure Fotos (am liebsten per twitter, damit das Postfach nicht platzt). Schreibt Protestbriefe! Und natürlich Briefe an die Gefangenen. Ihr seid nicht allein! Until all are free, no one is free!
Bilder vom letzten Aktionstag am 3.2.2018 findet ihr hier.

Räumungen auf der Waldbesetzung in Bure (F)

Update 5.3.2018: „Bure unter Militärbesatzung“

24. Februar
Nach der ersten Räumung (siehe unten) waren noch nicht alle Baumhäuser geräumt. Im Gegenteil, mindestens eines wurde wieder besetzt, auch bei den anderen wird es versucht. Die noch besetzten Baumhäuser wurden von Leuten, die es geschafft haben, durch die Polizeiabsperrungen zu kommen, mit Lebensmitteln versorgt. Sechs Personen unter einem Baum wurden vorübergehend eingekesselt. Eine neue Räumaktion wurde in Gang gesetzt. Diese hatte den „Erfolg“, dass ein Baumhaus geräumt wurde. Die Eulen riefen dazu auf, sich am Haus zu sammeln um von da aus gemeinsam durchzubrechen. Also gab es verstärkte Bullenpräsenz im Dorf Bure. Bei der Kirche wollten sie ein Auto kontrollieren, aber durch „kollektiven Widerstand“ wurde nichts daraus.
Website Haus des Widerstandes gegen das Atomklo von Bure
Inzwischen strömen die Solidaritätsbekundungen von überall herein. Weiter lesen!

Waldspaziergang am Sonntag, 25.2.2018, 11:30 Uhr


Fotos vom Spaziergang mit 442 Besucher*innen
Noch mehr Fotos

Guten Tag zusammen,

die Rodungssaison 2017/2018 im Hambacher Wald geht zu Ende. Nach zwei schlimmen Tagen im November hat das Oberverwaltungsgericht in Münster einen sofortigen Rodungsstopp angeordnet. Eine Sensation! Zum ersten Mal seit vierzig Jahren fallen im Hambacher Wald in der Rodungssaison keine Bäume. Und das soll so bleiben.

Deshalb machen wir auch 2018 weiter mit den Sonntagsspaziergängen. Mehr als 11300 Menschen haben in den vergangenen 46 Monaten an den monatlichen Waldspaziergängen und an fast 100 individuellen Führungen teilgenommen, ein unfassbarer Erfolg!

Rodungsstopp bis Oktober 2018! Noch nie waren wir dem Ziel so nah, den kleinen Rest des einstmals so stolzen Waldes retten zu können. Dazu haben viele Menschen beigetragen, die Führungen sind ein kleiner Baustein auf dem Weg zum großen Ziel.

Die nächsten Sonntagsspaziergänge 25. Februar, 18. März, 15. April, 13. Mai, 10. Juni, 15. Juli…

Sonntag, 25. Februar, Wald statt Kohle – 46 Monate Waldspaziergang…

Eine weitere Führung in der aktuellen Rodungssaison!!!! Heute ist der 148. Tag, noch ist kein einziger Baum im besetzten Teil des Waldes gefallen. Sorgen wir dafür, dass das so bleibt, setzen wir erneut ein Zeichen der Unterstützung für die Waldschützer, die mit ihrer Anwesenheit eine wertvolle Arbeit für uns alle leisten. Weiter lesen!

Knastgeschichte aus Ossendorf, wo die Hambi4 festsitzen

Hallo, ich bin Jus und in 2015 saß ich „alleine“ 3 monate, und 23 Tage im Hungerstreik. Dieser war für mich ein Protest gegen die ökologische Ungerechtigkeit die dem ganzen Planeten von RWE angetan wird und gegen den Staatsgefängnis-Industriellen-Komplex, der sie mit trägt. (Dieser Bergriff ist nicht umsonst angelehnt an den des militärisch-industriellen Komplexes). Es ist die gleiche Form des Protestes, den die 4 durchzuziehen scheinen. Denn neben vielen anderen Gründen, auf Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu reagieren, weigern sie sich, persönliche Informationen zur Verfügung zu stellen und sich zu identifizieren. Auch ich war in der JVA Köln Ossendorf, in der jetzt die 4 einsitzen. Danke an La Domain, dass sie mich gebeten haben, diesen Bullshit aufzuschreiben und nicht herunter zu schlucken.
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Angucken #2

 

Schattenblick hat einen Bericht über die Filmpremiere mit 300 Zuschauer*innen geschrieben.

Folgende Mail erreichte uns. Merkt euch den Termin unbedingt vor, es lohnt sich sehr!!!

“ Ankündigung der Filmpremiere von

BRAND
Eine Reise im Rheinischen Braunkohlenrevier und eine Denkreise zum Kern der ökologischen Krise
Eine Film-Trilogie über Fossiles Wirtschaften, Braunkohle, Klimapolitik und den Widerstand im Rheinischen Revier von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv
für Sonntag, den 11. März 2018 um 15:30 Uhr Weiter lesen!