Forest Anti-Spe Days 2021!

INTERNATIONAL CALLOUT!

JOIN US FOR ANOTHER GATHERING FOR ANIMAL LIBERATION

During the pandemic many people started to think that online-activism is the best way of resisting…

The Hambacher Forest is a long-standing autonomous zone fighting the biggest opencast coalmine in so-called Europe. Meet us here this summer for a weekend of exchanging knowledge on the topic of direct action for animal liberation.

Many animal rights groups have become a hotbed for fascist/patriarchal/transphobic/homophobic/white-suprematist views and behaviors. Others offer a smug vegan capitalism promising to save the world if only we change our consumption habits. At this event we want to appeal to our comrades and not the masses: this is a space for like-minded individuals to share skills and perspectives on anti-speciesist struggles, outside and against bureaucratic campaigns and organizations, uncompromising in our rejection of the state, capitalism and all forms of oppression.

No liberal campaigning or protesting. No pacifist cop-hugging. No saviour complex “rescuing”. It’s time to meet, plan and make trouble!

A list of workshops will be soon announced. They will mostly be practical, along with broader discussions on animal liberation strategy. (You are also warmly invited to propose/provide your own!)

Pack your sleeping bag, get a ride, and join us in July!

forestantispedays[at]riseup.net

https://forestantispedays.noblogs.org

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Kommuniqué der EZLN: Weg nach Europa …

Comisión Sexta der EZLN. Mexiko.
Übersetzung: lisa-colectivo malíntzin
amerika21

10. April 2021.
An die Personen, Gruppen, Kollektive, Organisationen, Bewegungen, Koordinierungskreise und Pueblos originarios1 in Europa, die unseren Besuch erwarten:
An die Sexta Nacional und Internacional:
An die Netzwerke des Widerstands und der Rebellion:
An den Congreso Nacional Indígena:
An die Pueblos der Welt:

Geschwister und Compañer@s,

An diesem 10. April 2021 haben sich im „Saatfeld Comandanta Ramona“ die Companer@s versammelt, die Teil der ersten Gruppe der Delegierten unserer Überfahrt Für das Leben – Kapitel Europa bilden. Es handelt sich hierbei um die Delegation zur See.
(dieser Text ist zuerst hier erschienen)

Mit einer kleinen Zeremonie, gemäß unserer usos y costumbres, unserer Tradition und Kultur2 hat die Delegation das Mandat der zapatistischen Pueblos erhalten, um unser Denken, das heißt unser Herz, weit weg zu tragen.

Unsere Delegierten werden ein großes Herz mitbringen. Nicht nur um diejenigen zu umarmen, die auf dem europäischen Kontinent rebellieren und Widerstand leisten, sondern auch um ihren Geschichten, ihren Geographien, Kalendern und Modi zuzuhören und von ihnen zu lernen. Diese Delegation wird jetzt zwei Wochen in Quarantäne verbleiben, im „Saatfeld“ isoliert, um zu garantieren, dass sie nicht mit Covid-19 angesteckt sind und damit sie sich so auf die [lange] Dauer ihrer Meeres-Überfahrt vorbereiten. Während dieser zwei Wochen werden sie innerhalb der Nachbildung eines Schiffs, das wir dafür im „Saatfeld“ gebaut haben, leben.

Am 26. April 2021 werden sie in Richtung eines Hafens innerhalb der mexikanischen Republik aufbrechen, und dort spätestens am 30. April 2021 ankommen und an Bord des Schiffes gehen,welches wir „La Montaña – Der Berg“ getauft haben. Wahrend zwei oder drei Tagen und Nächten werden sie an Bord des Schiffes verbleiben, und am 3. Mai 2021, dem Día de la Santa Cruz, Chan Santa Cruz, Tag des Maikreuzes, wird die „La Montaña“ mit unseren Compañer@s auslaufen hin zu europäischen Küsten. Die Reise wird vermutlich sechs bis acht Wochen dauern, und sie werden, so wird kalkuliert, in der zweiten Hälfte des Monats Juni 2021 vor den europäischen Küsten sein.

Ab dem 15. April 2021 werden unsere Compañer@s Unterstützungsbasis [der EZLN] von den zwölf zapatistischen Caracoles aus ihre Aktivitäten umsetzen, um die zapatistische Delegation, die auf dem See- oder Luftweg hin zu einer Geographie namens „Europa“ reisen wird, zu verabschieden.

In diesem Teil [der Reise], den wir „Überfahrt für das Leben – Kapitel: Europa“ genannt haben, werden sich die zapatistischen Delegierten mit denjenigen treffen, die uns eingeladen haben – um über unsere jeweiligen Geschichten, Schmerzen, Wut, Erfolge und Misserfolge zu sprechen. Bis jetzt haben wir aus folgenden Geographien Einladungen erhalten und sie angenommen:

Baskenland
Belgien
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Italien
Katalonien
Kroatien
Luxemburg
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
Sardinien
Schweden
Schweiz
Serbien
Slowenien
Spanien (Zentralstaat)
Türkei
Ukraine
Ungarn
Zypern

Ab diesem Tag [10. April 2021] wird der Subcomandante Insurgente Galeano eine Serie von Texten publizieren, in denen er Euch von denjenigen sprechen wird, die die zapatistische Delegation zur See bilden – und er wird Euch auch von den Arbeiten, die umgesetzt wurden, von einigen Problemen, mit denen wir konfrontiert waren und vom Et cetera erzählen.

Kurz und gut: Wir sind bereits auf dem Weg Richtung Europa. Das ist im Moment alles.

Aus den Bergen des Südosten Mexikos.

Subcomandante Insurgente Moisés.
Comisión Sexta der EZLN.
Mexiko, April 2021

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Bildquelle ist: Spendenaufruf: Die Zapatistas kommen zu uns!

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Ein Update aus dem Tagebau Garzweiler II (April/Mai 2021)

Anwohnende kritisieren Polizeigewalt gegen Kohle-Gegner*innen
Urteil des Verfassungsgerichts gibt Rückenwind für Kohleausstieg und Erhalt der Dörfer

30. April 2021

Erkelenz. Das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ übt scharfe Kritik an dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen die fünf Kohle-Gegner*innen, die sich am Mittwoch an ein Förderband im Tagebau Garzweiler II gekettet hatten. Das Bündnis begrüßt zudem das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das Teile des Klimaschutzgesetzes von 2019 für grundrechtswidrig erklärt hat, und sieht seine Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg dadurch bestätigt.

Bei der Räumung der Aktion zivilen Ungehorsams wurden die Teilnehmenden  von Polizisten geschlagen und gegen den Kopf getreten. Eine der betroffenen Personen musste darum wegen einer Schädelverletzung im Krankenhaus stationär behandelt werden. Die Ermittlungskommission Hambach hat strafrechtliche Ermittlungen gegen einen der diensthabenden Beamten aufgenommen. Die fünf Kohle-Gegner*innen befinden sich momentan auf den Polizeiwachen in Aachen und Mönchengladbach. Sie sollen bis zum 5. Mai zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam gehalten werden. Die ganze Aktionsgruppe befindet sich im Hungerstreik.

Britta Kox aus dem bedrohten Dorf Berverath kündigte an, dass sie Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Beamten einlegen wird, die an diesem Tag im Einsatz waren. „Wir fordern die Freilassung der mutigen Menschen, die sich mit ihren Körpern dem Kohleabbau entgegenstellen“, sagt Kox. „Unsere Gesellschaft sollte auf sie hören, anstatt sie ins Gefängnis zu sperren. Das Bundesverfassungsgericht hat gestern bestätigt, dass unzulänglicher Klimaschutz die Freiheitsrechte zukünftiger Generationen verletzt. Das sehen wir als Rückenwind für unseren Kampf für Kohleausstieg und den Erhalt der Dörfer.“

„Wir begrüßen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, die die Rechte von kommenden Generationen schützt“, sagt David Dresen aus dem bedrohten Dorf Kuckum. „Doch die Klimakrise ist für viele Menschen bereits Gegenwart. Überflutungen, Dürren, Trinkwasserknappheit bedrohen Menschenrechte und Existenzen auch von heutigen Generationen. Darum kämpfen wir dafür, dass alle Dörfer bleiben – weltweit.“

Video vom Polizei-Einsatz:
https://sync.luckycloud.de/d/6e1f35c2fd514dbc89c1

Kontakt
Britta Kox: 01523 4330377
www.alle-doerfer-bleiben.de
www.twitter.com/AlleDoerfer

https://twitter.com/zucker_im

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