Prozessbericht 12.12. Daun

Das wichtigste zuerst: Das Verfahren wegen containern, am 12.12. vor dem Amtsgericht Daun, wurde, gegen die Auflage 50 Sozialstunden (bei einem von dem Angeklagten und der Verteidigerin gewählten Verein) zu leisten, eingestellt.

Schon bevor zur Sache aufgerufen wurde, sind einige bemerkenswerte Dinge passiert. Erstmal waren schon frühzeitig viele Menschen da, um den Prozess solidarisch zu begleiten. Erstmal ein großes Dankeschön an alle, die da waren. Insbesondere die teils weiten Anreisewege und das große Altersspektrum hat uns sehr beeindruckt. Irgendwann tauchte auch der Polizeizeuge, ein unsympathischer Beamte namens Rönsch (aus Kempten im Allgäu, wo auch der real-Supermarkt liegt, der hier den Strafantrag gestellt hat) auf. Weiter lesen!

Installation an der Gedenkstätte für Steffen Meyn/ Sonne am Mittwoch, 19.12.2018 ab 11 Uhr Mahnwache, 12 Uhr Beechtown

„Steffen Meyn verstarb am 19. September 2018 im Hambacher Wald. Saxana und andere „HIMMELSKINDER“ verbrachten die letzten Stunden mit ihm oben in den Bäumen und erlebten den Sturz aus 25m Höhe. Am kommenden Mittwoch (19.12.2018) ist das jetzt 3 Monate her. Wir trauern alle um – und vermissen Steffen* SONNE* seit seinem Sturz. Saxana lebt ihre Trauer, indem sie ein kleines Ölgemälde von Steffen erarbeitete, das sie nun an der Absturzstelle am Baum von dem er stürzte, installieren möchte. Saxana und ich erarbeiteten in den letzten Tagen in Gemeinschaft dieses Objekt des Gedenkens. Es ist eine Zugabe zur Gedenkstätte. Wir werden am kommenden Mittwoch (19. Dezember 2018) um 11 Uhr an der Mahnwache ankommen und uns um ca. 11:30 Uhr von dort auf den Weg nach Beechtown machen. Wir würden uns freuen, wenn andere Menschen uns helfen und begleiten würden. Familie Meyn ist in Kenntnis und begrüßt unsere Vorhaben. Herzliche Grüße… Helge & Saxana / Leipzig“

Ein paar persönliche Gedanken zum Polizeieinsatz gegen Krähennest am Donnerstag, den 22.11.18

Friede den Hütten – Krieg den Palästen
Der Polizeieinsatz zur Zerstörung aller Bodenstrukturen im Barrio Krähennest am Donnerstag zeigt einmal mehr exemplarisch, wie verlogen die Begründungen und Pressemitteilungen der Polizei und ihr nahestehender Medien sind.
Entgegen der Behauptungen gab es im Krähennest weder Barrikaden, noch Rettungswege, die freigeräumt werden mussten.

„Müll und andere Gegenstände, die nicht in den Wald gehören“?
Es ist zynisch unsere Küche und unseren Tipi mit Feuerstelle als Müll zu bezeichnen angesichts der Absicht von RWE, Weiter lesen!

Resümee HambiBatsActionGroup

Alle Baumhöhlen sind wieder offen!

Ein persönlicher Bericht von Christiane, 19. November 2018

5 Wochen intensiven Engagements fürs Baumhöhlen Öffnen liegen hinter uns – jetzt ist das Ziel erreicht!

Ein RIESENGROSSES DANKE an alle, die mit Herz und Hand dabei waren: Aktivisten, Freunde, Besucher, Biologen. Alle haben dazu beigetragen, Fledermäusen, Vögeln und Haselmäusen wieder mehr Lebensraum zu schenken und den Hambi lebendiger zu machen.

Für mich, Christiane, Mitgründerin der HambiBatsActionGroup, ein guter Grund für ein persönliches Resümee. Weiter lesen!

Kommentar einer Einzelperson zu den jüngsten Prozessen gegen Menschen aus dem Hambi

Seht das Kurzvideo von der Hubsteigerbesteigung am 22.1.2018, lest den Bericht über die zugehörige Gerichtsverhandlung unter https://abcrhineland.blackblogs.org/2018/12/06/hambi9-dueren-ein-bericht/ und vergleicht! Für diese Aktion saßen zwei Menschen (nur eine erreichte den Hubsteiger überhaupt) zwei Wochen in U-Haft. Es scheint üblich, dass Verhaftungen für Lapalien mit realitätsfernen Aussagen der Polizeizeugen begründet werden. Wie lange noch? Weiter lesen!

Talkrunde des Braunkohlewiderstandes

Thema: Hambacher Forst und die Dörfer in Ost und West
Livestream aus dem EU Gebäude auf @Nrwtv_eu
Präsentation: Dieter Hermans

Es nahmen Teil, in Reihenfolge der Vorstellung:

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Waldspaziergang mit Michael Zobel am Sonntag, 9.12.2018, ab 11:30 Uhr

„Liebe WaldschützerInnen, sehr geehrte PressevertreterInnen,

auf den großen Demonstrationen am vergangenen Samstag in Köln und Berlin waren wir uns einig:

Wir machen weiter, wir kommen wieder… auch nach dem Rodungsstopp, wir dürfen uns nicht einlullen lassen, der Wald ist nach wie vor massiv bedroht, die Bagger baggern weiter Richtung Rodungskante, die Dörfer werden weiter abgerissen, Natur- und Kulturlandschaft wird weiter unwiederbringlich vernichtet… Weiter lesen!