Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Herbst-Skillshare 2019 – Save the Date und FAQ

Das zweite Skillsharingcamp dieses Jahr wird vom 15.09. bis zum 25.09. stattfinden. Wir sind als Orgateam gerade stark unterbesetzt. Wenn du dich gerade viel im Wald und/oder auf der Wiese aufhältst und dir vorstellen kannst mit zu helfen dann schreib doch an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net. Keine Vorkenntnisse erforderlich 😉

Wir haben aktuell auch noch keine Küchen-Crew. Wenn ihr zufällig ein Küchenkollektiv seid, dass sich vorstellen kann in dem Zeitraum zu kochen, dann schreibt ebenfalls.

Auch Künstler*innen, Referent*innen und Leute die jetzt schon nachfragen haben können gerne schreiben. Weitere Infos folgen bald 🙂

FAQ:

Was kostet das ganze?
Uns als organisierende vermutlich einiges. Auch Geld, aber vor allem Energie und Nerven. Aber wir verlangen kein Geld für die Teilnahme. Niemand soll wegen fehlenden finanziellen Mitteln ausgeschlossen werden.

Muss ich ein Zelt und Schlafsack/Isomatte mitbringen?
Wenn du sowas besitzt wäre das super weil die Schlafplätze in Wägen, Baumhäusern, etc, sehr beschränkt sind. Wenn du aber kein Zelt oder auch keiAnen Schlafsack/Isomatte besitzt ist das auch kein Hinderungsgrund, wir finden sicher eine Lösung. Das soll niemand von der Teilnahme abhalten. Und wenn du willst kannst du ja zum Ladendiebstahlworkshop kommen und lernen wie du dir in Zukunft selber Zelt und Schlafsack vom Outdoorladen deines Vertrauens organisierst 😉

Wird das Skillshare auf dem sogenannten Hambi-Camp stattfinden?
Nein. Das Skillshare wird wie seit vielen Jahren jedes halbe Jahr, von lediglich einer Ausnahme abgesehen, hauptsächlich auf dem Wiesencamp stattfinden, einige Workshops aber auch im Wald.

Ist es sinnvoll das ganze parallel zum Klimastreik zu machen?
Absolut. Es spricht absolut nichts dagegen direkt vom Skillshare aus Aktionen zu starten die sich auf den Streik beziehen. Sinnvoll blockierbare und/oder angreifbare Ziele gibt es in der näheren Umgebung mehr als genug. Der 20.05. wird als globaler Klimastreiktag dafür freigehalten.

Ich habe keine Ferien bekommen oder mein Arbeitgeber gibt mir keinen Urlaub, was soll ich tun?
Naja, ob dir Lohnarbeit/Schule/Studium oder ein mega spaßiges, lehrreiches und politisch wirksames Camp wichtiger ist kannst nur du entscheiden. Aber es sei darauf hingewiesen das ab dem 20. auch weltweiter Klimastreik angekündigt ist, dabei wird dazu aufgerufen Schule und Arbeit fernzubleiben. Das lässt sich prima mit dem Skillshare kombinieren.

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Osterholz bleibt! Aufruf zum Waldspaziergang

https://osterholzbleibt.noblogs.org/

Stellt euch vor, wir Leben im Jahr 2019 und immer mehr Städte rufen den Klimanotstand aus. Aber die Klimakrise wird von großen Teilen der Politik auch heute immer noch nicht ernst genommen, auch das Ausrufen vom Klimanotstand ist oft nur ein symbolischen Akt.

Wenn es nach der Firma Oetelshofen geht, werden Ende des Jahres fünf Hektar Wald im Osterholz gerodet, und zwar aus Kostengründen. Der Osterholzer Wald soll für eine sogenannte Abraumhalde weichen. Auf dieser Abraumhalde soll unbrauchbares Material aus dem Steinbruch Osterholz gelagert werden.

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Einladung zur solidarischen Prozessbegleitung

Folgenden Text erhielten wir mit der Bitte um Weiterleitung

„Am 15.11.2017 blockierten Aktivist*innen mit technischen Hilfsmitteln das Braunkohle-Kraftwerk Weisweiler. Sie erzwangen damit das beinahe vollständige Abschalten des Kraftwerks. Am 10., 15. und 17.Juli um jeweils 9:00 Uhr im Amtsgericht Eschweiler stehen deshalb jetzt strafrechtliche Prozesse an. Einen Termin wegen der Schadensersatzklage über 2 Mio. Euro durch RWE gibt es noch nicht.“

„Im November 2017 haben Aktivistis anlässlich der COP 23 in Bonn mit einer kleinen Aktionsgruppe die Kohleversorgung des Kraftwerks Weisweiler im Rheinischen Braunkohlerevier blockiert und RWE damit gezwungen, das Kraftwerk fast vollständig vom Netz zu nehmen. Die Aktion lief unter dem Namen „WeShutDown“. Ein Pressespiegel findet ihr unter:
http://wedontshutup.org/pressespiegel/

Durch die Aktion hat das Kraftwerk über 27 000 Tonnen CO2 weniger in die Luft geblasen. Den identifizierten Aktivistis steht jetzt sowohl ein Zivilprozess (auf Schadensersatz in Höhe von gut 2 Million Euro), als auch ein Strafprozess bevor. Dies ist ganz klar ein Versuch die immer stärker werdende Klimagerechtigkeitsbewegung einzuschüchtern. Die Repression gegenüber Klimaaktivist*innen nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu. Aber das lassen wir uns nicht gefallen, denn gemeinsam sind wir stark. Solidarität ist unsere stärkste Waffe(l) und Gerichte sind zum Essen da!“

Mehr Infos: http://wedontshutup.org/

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Einladung zur Ausstellung von Saxana und Helge

Der Kunstverein Mittelrhein zeigt vom 7. Juni  – 21. Juli 2019
eine Ausstellung von Helge Hommes & Saxana:YGGDRASIL – RAUMSCHIFF – HAMBACHER WALD > AUFBRUCH IN NEUE WELTENMalerei und Installation

Vernissage: Freitag, 7. Juni 2019 … ab 19 Uhr
Zur Eröffnung spricht:  Franz Josef Kochs / Alsdorf

Der Kunstverein und die Künstler laden Sie herzlich ein.

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Gartenlaubengate vor Gericht

Folgende Einladung erreichte uns und wird gern weitergegeben:

„Ein im Spätsommer 2018 vor der großen Hambiräumung stattgefundener ebenso spektakulärer wie unverhältnismäßiger Polizeieinsatz gegen Klimaaktivist*innen landet nun vor Gericht. Seinerzeit hatten 130 Polizeibeamte eine Gartenlaube auf der Autobahnraststätte Bedburg konfisziert und dabei stundenlang die Tankstelle blockiert. Rechtliche Begründung war damals die Verhinderung von einem vermuteten Einbringen waldfremder Gegenstände in den Hambacher Forst. Die sich im Laufe des Einsatzes dort einfindenden Demonstrierenden aus dem zeitgleich stattfindenden Klimacamp vermuteten sofort eine direkte Befehlsanweisung entweder von RWE oder von dem von diesem beauftragten Wachschutzunternehmen an die Polizisten vor Ort, die mit der ganzen Situation damals sichtlich überfordert waren.

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Einladung zur Prozess-Party am Landgericht Aachen (27.06.)

Dritter Tag: 27.06. 9:00 Uhr, alle anderen Daten wie gehabt.

Fortsetzungstermin ist am 13.06. um 13:00, selbes Gericht, selber Raum. Treffpunkt wieder ne halbe Stunde früher vor dem Gericht.

Der Prozess wegen dem Tripod, der während dem G20-Gipfel in Hamburg plötzlich auf der Hambachbahn stand, geht in die zweite Runde. Nachdem das Amtsgericht Jülich die beiden Angeklagten in erster Instanz zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 bzw 100 Tagessätzen verurteilt hat findet vor dem Landgericht Aachen jetzt die Berufung statt. Damit ihr wisst worauf ihr euch einlasst zunächst ein paar Zitate aus dem offiziellen Protokoll der ersten Instanz:

„Es ergeht sodann folgende richterliche Anordnung: Es wird untersagt, den Sitzungsverlauf durch Zwischenrufe oder Werfen von Gegenständen aus dem Zuschauerbereich zu stören…“

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Ⓐufruf zur Prozessbegleitung am 17.05.2019

Folgetermin: Freitag, 31.5.2019, 9 Uhr

„Kaum sah sie mich, verdrehte sie ihre Augen so, dass ich annehmen musste, dass sie auch mich als Polizeibeamten wiedererkannte.“ – Cop der EK Hambach im geübten Misgendern*

Und wieder steht ein Prozess gegen einen Anarcho im Zusammenhang Hambacher Forst an. Die Vorwürfe gehen ins Unbegreifliche! Ganze 500€ Sachschaden sollen die „Delle“ und der „Lackschaden“ verursacht haben, die bei den Wuppertaler Cops zu einem großen Mimimi (= Strafanzeige) führten. Und das nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern versuchter gefährlicher Körperverletzung, denn „Zu diesem Zeitpunkt waren die Fahrzeugfenster geschlossen, es konnten aber durch die Insassen Treffer am Fahrzeug wahrgenommen werden.“ OJEMINE!

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