Skillshare digital: Workshops des ignite! Kollektivs als DIY-Online version

Zwei Workshops wird es ab heute bzw. Mittwoch online als DIY Format für eine Woche abrufbar geben. Dazu einfach dem Link folgen und die Zugangsdaten von unten eingeben. Dann könnt ihr den Workshop bequem von zu Hause allein oder mit der WG machen. Viel Spaß!

06.04. Workshop: Gerechtigkeit jenseits von Justiz, Polizei & Gefängnis

Online hier verfügbar

Passwort: Skillshare2020Hambi

08.04. Workshop: Smash patriarchy!? Feministsche Perspektiven auf Gewalt im und gegen das Patriarchat

Online hier verfügbar bis 15.04.20

Passwort: Skillshare2020Hambi

 

Schaut für aktuellste Infos auf den Blog des ignite! Kollektivs. Die nächsten Workshops hoffentlich wieder offline bei den kommenden Skillshares!

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Update „Liberate or die“

Update 20.04.2020: Event cancelled. Read here!

 

Hello people,

because of this corona-thing we are not sure if the „liberate or die“ will happen.

We are still in the discussion with each other.

The decision will be publiced then.

stay healthy and revolutionary : )

(Hallo menschen,

wegen dem ganzen Corona-Thema ist es noch nicht klar, ob das Liberate or die Skillshare statt finden wird.

Wir disskutieren noch darüber und machen die Entscheidung dann öffentlich.

Bleibt gesund und revolutionär : ) )

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Update zum Skillshare aufgrund des Corona-Ausnahmezustandes

Vorneweg: Das Skillsharingcamp wird diesen Frühling nicht in geplanter Form und auch nicht in und um den Hambacher Forst stattfinden.

Es folgt eine Stellungsname eines Teiles der Skillshare-Orga.

Wie die meisten sich wahrscheinlich schon dachten, wird das Frühlingsskillshare dieses Jahr nicht in geplanter Form stattfinden. Gründe und Erwägungen, die dazu geführt haben, sind folgende:
-Großveranstaltungen sind aktuell aufgrund der Corona-Pandemie nicht verantwortungsvoll durchführbar.
-Selbst wenn es einen Weg gäbe, das Skillshare auf eine Art durchzuführen, die Ansteckungsrisiken minimiert, wäre es aufgrund der aktuellen staatlichen Maßnahmen (Ausgangssperren, Versammlungs und Veranstaltungs-Verbote) nicht durchführbar.
-Wir haben kein Interesse daran, einen Vorwand für eine weitere Räumung zu liefern.
-Angehörige von Risikogruppen, Menschen die von außerhalb Deutschlands anreißen, etc hätten gerade ohnehin keine Möglichkeit zur Teilname.
-In Zeiten, in denen sich innerhalb von Tagen ein totalitärer Polizeistaat formiert, ist es nicht unbedingt sinnvoll, große Teile der widerständigen Bewegung an einem Ort gesammelt zu haben. Dezentralität und so.

Totalitärer Polizeistaat mag wie ein überzogener Begriff klingen. Doch wie hätte man es vor ein paar Wochen genannt, wenn man erzählt bekommen hätte, dass innerhalb ein paar Tage:
-Die Versammlungsfreiheit abgeschafft wird
-Das Recht auf Bewegungsfreiheit und Freizügigkeit massiv eingeschränkt wird
-Das Recht auf freie Religionsausübung massiv eingeschränkt wird
-Die Bundeswehr zur Durchsetzung dieser Maßnahmen im Inneren eingesetzt wird
-Datenschutz und Privatssphäre ausgehebelt werden
-Das Asylrecht abgeschafft wird
-Grenzen innerhalb der EU geschlossen werden
-Ein Großteil dieser Maßnahmen von der Exekutive ohne Einbeziehung der Legislative beschlossen werden
-Gesetze auf dem Weg sind, die es der Exekutive (wozu die Bundesregierung und das Bundesgesundheitsministerium zählt) ermöglichen sollen, den Föderalismus und die Legislative einfach zu umgehen (Funfact: Wikipedia definiert einen Polizeistaat als „ein[en] Staat, dessen Organe nicht rechtlich gebunden handeln und die sich im Gegensatz zu rechts- und verfassungsstaatlichen Vorstellungen wegen einer mangelhaften Gewaltenteilung nicht effektiv gegenseitig kontrollieren.)

Versteckt passieren während dessen noch weitere Dinge, etwa gibt es die interne Dienstanweisung von Jugendämtern, dass bei einem Fall von Corona in Jugendhilfe-Einrichtungen alle dort lebenden Kinder und Jugendliche zu ihren Familien zurückmüssen, selbst wenn sie aufgrund von häuslicher Gewalt und Missbrauch dort leben (was bei vielen dieser Einrichtungen der Normalfall ist). (Da stellt sich die Frage, ob die Maßnahmen nicht mehr Schaden anrichten als der Virus.)

Auch was Obdachlose jetzt tun sollen scheint den Staat nicht besonders zu interessieren.

Die Maßnahmen mögen aufgrund der Situation berechtigt wirken. Doch wir sollten uns die Gefahren solcher Maßnahmen vor Augen halten, wie oft es vorkommt, dass Einschränkungen von Menschenrechten, Freiheitsrechten, Persönlichkeitsrechten und Befugniserweiterungen für Sicherheitsbehörden nie wieder abgeschafft werden. Eigentlich ist es sogar der Regelfall. Ehrlich gesagt fällt uns als Verfasserinnen dieses Textes kein Gegenbeispiel ein. Wenn man bedenkt, dass für diese Rechte mehr Menschen gestorben sind, als Corona jemals töten wird, ist es ein sehr gefährliches Spiel, dass wir gerade spielen, wenn wir diese Maßnahmen einfach akzeptieren oder sogar gutheißen.

Doch was ließe sich stattdessen tun, um den Virus einzudämmen? Nun ja, was der Staat bisher nicht getan hat, ist zum Beispiel:
-Lohnarbeitsverbot bis auf absolut Notwendiges bei vollem Lohnausgleich für die Dauer der Krise (die Schweiz macht es für einzelne Berufsgruppen wie Sexarbeiter*innen vor, in Deutschland wird diesen lieber einfach verboten ihrem Job nachzugehen, ohne irgendeine Alternative zu bieten, währenddessen ist es drei Freundinnen aktuell verboten, unter freiem Himmel zusammen zu treffen, aber wenn die drei bei Rheinmetall nebeneinander Waffen bauen, ist alles legal)
-Oder auch direkt ein Bedingungsloses Grundeinkommen bis die Pandemie vorbei ist
-Alle Leute aus den Knästen rauslassen, anstatt aufgrund von Corona die Gefangenen weiter zu schikanieren
-Innenstädte vorrübergehend autofrei, um Platz zu schaffen, Abstand zu halten
-Hotelzimmer vorrübergehend beschlagnahmen für Obdachlose und Leute, die von ihren Familien und WGs weg wollen

Noch mehr testen und informieren ist natürlich auch nicht falsch, in dem Fall ohne unterstellen zu wollen, dass das gar nicht gemacht wird

Was natürlich schon weit vor der Pandemie hätte passieren müssen sind Dinge wie:
-Krankenhäuser und das Gesundheitssystem aus dem Markt rausnehmen, Kapazitäten verdoppeln statt reduzieren
-Krankenhauspersonal angemessen bezahlen, dann gibt es auch genug (Gedanke hier: Jetzt wäre doch der ideale Zeitpunkt einfach mal mit Streik zu drohen, um wirklich alle Forderungen durchsetzen zu können)
-Strategische Vorräte an Schutzkleidung, Geräten und Laborkapazität
-So Blödsinn zu lassen wie beispielsweise Tiere zu essen (wen das jetzt verwirrt: Einfach mal recherchieren, wo das Virus ursprünglich herkommt)

Aber was hat das jetzt alles mit dem Skillsharingcamp zu tun?

Nun, im Hambi kann unter den aktuellen Umständen kein Skillshare stattfinden. Das heißt aber nicht, dass wir uns jetzt ausruhen und abwarten sollten, im Gegenteil. Sich auf Widerstand vorbereiten, ist aus oben genannten Gründen nötiger denn je. Deshalb ist die Aufforderung an euch alle: Macht eure eigenen kleinen Skillshares, trefft euch in einer konspirativen WG in eurer Stadt oder auch digital, tauscht Skills aus und bereitet euch darauf vor, dass die autoritären Maßnahmen nach der Pandemie nicht unbedingt wieder verschwinden werden. Achtet dabei darauf Ansteckungsrisiken so niedrig wie möglich zu halten. Einige Dinge können wir als Orga euch aber doch noch anbieten für eure kleinen dezentralen Skillshares:
-Eine Liste mit Tools für digitale Organisierung
-Einige der Inhalte, die es auf dem Skillshare gegeben hätte gibt es in digitaler Form
-Weil in Corona-Zeiten Datenschutz und Privatssphäre nichts mehr wert zu sein scheinen, werden Workshops zu Crypto-Themen umso wichtiger. Diese werden auch stattfinden, live, digital und interaktiv, Infos folgen in Kürze

Und was können wir alle sonst noch tun?
-Organisiert euch!
-Informiert euch und andere, sowohl zu Corona, als auch zu den Gefahren von einem autoritären Staat.
-Vermeidet Ansteckungen, wenn es geht (heißt nicht unbedingt sich an alle der neuen Regeln halten), aber nicht um jeden Preis.
-Wenn ihr Platz habt, nehmt Obdachlose oder Betroffene häuslicher Gewalt auf (auch häusliche Gewalt wird durch Ausgangssperren erwiesenermaßen mehr).
-Leistet Nachbarschaftshilfe, unterstützt Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, zum Beispiel nicht einkaufen gehen können.
-Lasst Menschen nicht alleine. Isolation und Vereinsamung ist für viele Menschen, gerade solche mit psychischen Vorbelastungen, nicht leicht zu ertragen. In Zeiten von Quarantäne und Ausgangssperren geht erwiesenermaßen die Suizidrate nach oben und viele haben danach PTBS-Symptome. Deshalb besucht Menschen, wenn ihr das Gefühl habt, es verantworten zu können. Wenn nicht dann leistet ihnen zumindest digital Gesellschaft. Egal ob es einfach nur reden, zusammen online-Spiele spielen oder etwas ganz anderes ist. Lasst jetzt niemanden alleine!
-Wenn ihr jemand kennt, der jetzt alleine in seiner Wohnung ist und damit überhaupt nicht zurechtkommt, könnt ihr ja drüber nachdenken, ob ihr nicht gemeinsam in Quarantäne/Ausgangssperre wollt.
-Achtet bei all dem auf eure eigenen Grenzen. Es bringt niemanden etwas, wenn ihr euch kaputt macht.

Und was ist mit dem nächsten Skillshare?

Das Skillshare ist für viele ehemalige Waldbesetzis auch einfach eine Möglichkeit sich wiederzusehen und zu feiern, die für viele auch völlig abseits der politischen Wirksamkeit ist. Deshalb wird es, sobald der Ausnahmezustand sich ein wenig normalisiert hat und sowas wieder durchführbar und zu verantworten ist, ein kleines Hambi-Festival für Waldbesetzis, Ehemalige und Freund*innen geben, mit dem Fokus auf feiern und eine schöne Zeit haben. Die Zielsetzung ist hierbei ausdrücklich nicht die Zugänglichkeit für ein breites Spektrum an Gästen, wie es das bei dem Skillsharingcamp ist.

Das nächste „richtige“ Skillsharingcamp wird vom 04.09. bis zum 20.09. stattfinden. Lest für Updates auch #Skillshare2020 auf Twitter.

Solidarity is a Weapon! Stay Rebel!

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Digitales Skillsharing

Einige der Skillshare-Workshop-Inhalte des (ja leider nicht im Hambi stattfindenen) Frühlingsskillsharingcamps sind auch online verfügbar, hier eine kleine Linkliste:

Direct Action-Vortrag mit Sprechstunde

Für alle, die sich für Aktionsformen interessieren, für die gibt es nicht nur den Einführungsfilm „Direct Action – Tipps für kreativen Widerstand“ (knapp 2 Stunden), und aufbauend darauf auch eine „Sprechstunde“ zu Aktionstipps (Rechtliches, Technik usw.) am Karfreitag (10.4.2020) um 20 Uhr auf https://meet.it-kollektiv.com/pwsaasen. Es wird gebeten, den Vortrag vor der Sprechstunde zu schauen.

DIY-Online Workshops

Workshops des ignite! Workshop Kollektivs:
ab 06.04. Workshop: Gerechtigkeit jenseits von Justiz, Polizei & Gefängnis
Online hier verfügbar bis 15.04.20
Passwort: Skillshare2020Hambi
– ab 08.04. Workshop: Smash patriarchy!? Feministsche Perspektiven auf Gewalt im und gegen das Patriarchat
Online hier verfügbar bis 15.04.20
Passwort: Skillshare2020Hambi

-> Schaut für aktuellste Infos auf den Blog des ignite! Kollektivs.

Rave

Wichtiges Update: Der Stream ist umgezogen

Der traditionelle Hambi-Karfreitagsrave kann in der üblichen Form natürlich nicht stattfinden, aber das „Improvised Sound Device“-Kollektiv sowie „das_synthikat“ streamen live und ihr könnt Zuhause mitfeiern. Vielleicht kommt ja in kleinen WG-Konstellationen zumindest ein bisschen Party-Stimmung auf. Den Stream findet ihr am 10.04. (logisch) ab 20:00 auf https://www.twitch.tv/isdcrew.

Viele Videos und aufgezeichnete Vortrage, darunter vom geplanten Skillshare-Programm

Macht macht Umwelt kaputt
Konsumkritik-Kritik
Verkehrswende-Aktionen (Vortrag beginnt erst bei 15:47)
-Alles mögliche zu Direct Action

Vieles weitere in Audio

Der Inhalt des Workshops „Von uns bekommt ihr nix!“ Vom Umgang mit Geldforderungen“

Die Crypto-Workshops werden live und interaktiv stattfinden, allerdings digital. Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr rechtzeitig hier oder auf Twitter unter #Skillshare2020.

 

Wenn ihr die Liste ergänzen wollt, schreibt einfach einen Kommentar unter den Post oder eine Mail an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net (PGP-Key).

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Nützliche, dezentrale Online-Tools für Organisierung

Nur weil Corona & Repression persönliche Treffen riskant bis unmöglich machen, sollten wir nicht aufhören, politisch aktiv zu bleiben! Wir müssen auch aufpassen, in Quarantäne nicht zu vereinsamen. Verschiedene dezentrale Online-Tools können Aktivismus auch in Pandemie-Zeiten ermöglichen.

Es gibt einige Hosting-Kollektive, die solche Server unkommerziell betreiben, um Aktivismus zu ermöglichen – von riseup.net, systemli.org, oder autistici.org habt ihr vielleicht schon gehört. Auch einige Hackerspaces aus dem CCC-Umfeld bieten solche Dienste kostenlos an. Lasst eine Spende da, sich um Server zu kümmern kostet Geld & Zeit!

Dezentral bedeutet, dass ihr nicht von einem Anbieter abhängig seid. Es heißt auch, dass die Web-Adresse (auch URL) bei jedem Server unterschiedlich ist. Es gibt immer verschiedene Anbieter: aber unter pad.riseup.net und pad.systemli.org solltet ihr trotzdem dieselbe Software finden, mit höchstens kleineren Änderungen. Es lohnt sich, die URL eines Servers (z.B. pad.riseup.net), den man oft benutzt, im Kopf zu behalten.

Online-Plenum: Jitsi

Jitsi ist leicht zu benutzen. Öffnet einfach einen Server im Browser (Firefox, Chromium oder wenn ihr paranoid seid TOR), zum Beispiel meet.systemli.org (andere Jitsi-Server findet ihr hier). Unter “Start a new Meeting” könnt ihr euch entweder einen Raum-Namen aussuchen, oder einen zufälligen benutzen. Klickt auf “Go”, um anzufangen.

Dann fragt euch der Browser, ob ihr Jitsi erlauben wollt, eure Webcam & euer Mikro zu benutzen. Um Jitsi sinnvoll benutzen zu können, solltet ihr zumindest das Mikro erlauben. Ihr könnt aber auch später Kamera & Mikro deaktivieren, damit man euch nicht sieht oder hört. Wenn ihr paranoid seid, solltet ihr die Kamera eh abkleben.

Gemeinsam Protokolle & Texte schreiben – Pads

Um Protokolle zu schreiben oder Texte zu editieren/diskutieren, könnt ihr Pads verwenden. Da können mehrere Leute an einem Text herumschreiben.

Wenn der Inhalt geheim bleiben soll, ist CryptPad zu empfehlen – da können nur die Leute das Pad lesen & entschlüsseln, die den Link kennen, also auch nicht die Server-Betreiber*innen. Leider findet man online nur zwei öffentliche CryptPad-Server, und zwar cryptpad.fr, und cryptpad.piratenpartei.de. Weitere Server gerne in die Kommentare.

Wenn ihr riseup.net und systemli.org vertraut, könnt ihr allerdings auch deren unverschlüsselte EtherPad-Server benutzen: pad.riseup.net und pad.systemli.org. Die Funktionalität ist an sich dieselbe, was einem besser gefällt ist ein bisschen Geschmackssache.

Verschlüsselte Gruppen-Chats

Es gibt sehr viele verschiedene verschlüsselte Messenger. Alle davon sind in unterschiedlichen Dingen gut. Viele kennen vielleicht schon Wire oder Signal. Beide sind Open Source und Ende-zu-Ende verschlüsselt und sollten völlig in Ordnung gehen. Für unsere üblichen Use Cases hier noch zwei Empfehlungen:

Delta Chat

Wenn eure Gruppe oder Stadt-Szene einen Messenger sucht, der mit vielen Leuten kompatibel ist, ist Delta Chat eine gute Wahl. Bei Delta Chat benutzt ihr einfach eure eigene E-Mail-Adresse, aber mit einem Chat-Interface. Dadurch könnt ihr mit allen Leuten schreiben, deren E-Mail-Adresse ihr kennt.

Wenn eure Chat-Partner auch Delta Chat benutzen, werden die Nachrichten sogar automatisch PGP-verschlüsselt – allerdings erst ab der zweiten Nachricht, also wenn eu*re Partner*in zurückschreibt. Ihr könnt Kontakte auch hinzufügen, indem ihr einen QR-Code scannt, den sie auf ihrem Smartphone anzeigen. Dann ist die Verschlüsselung auch gegen MITM-Attacken abgesichert.

Gerade sprießen überall Telegram-Gruppen aus dem Boden, die Nachbarschaftshilfe für Corona-Risikofälle machen. Die benutzen Telegram, weil man damit öffentliche Gruppen erstellen kann, bei denen man von außen beitreten kann, wenn man einen Link kennt. Delta Chat kann das auch – mit dem Public Groups Bot.

Briar

Für Direkte Aktion gibt es vor allem einen sehr guten Messenger: die Rede ist von Briar. Briar ist immer Ende-zu-Ende-verschlüsselt, anonym, und ausfallsicher – es funktioniert auch ohne Server.

Leider gibt es Briar nur für Android, der Akkuverbrauch ist relativ hoch, und man kann andere nur als Kontakte hinzufügen, indem man sich trifft und einen QR-Code auf dem Smartphone der* Anderen scannt. Für den Alltag also ungeeignet, aber für Aktionen, bei denen man z.B. ein Social-Media-Smartphone mitnimmt, hervorragend.

 

Wer noch mehr andere interessante verschlüsselte Messenger und ihre Unterschiede kennenlernen will: es gibt bald einen Online-Skillshare-Workshop über Verschlüsselung.

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Timetable zum Frühlings-Skillsharingcamp 2020

Update aufgrund von Corona hier!

Dieser Timetable ist vorläufig. Es werden noch sehr viele Sachen dazu kommen, vor und während der Veranstaltung. Der Erfahrung nach werden auch noch viele Leute sehr spontan Dinge vor Ort anbieten die hier dann nicht zu finden sind. Eventuell ändern sich auch noch Termine. Die Beschreibungen stammen größtenteils von den Referentis und nicht von der Orga. Wenn ihr auch einen Workshop, einen Vortrag oder eine Diskussionsrunde anbieten wollt schreibt doch einfach an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net.

Täglich:

0900-1000: Frühstück

1400-1500: Mittagessen

1400-1500: Legal Team-Sprechstunde
Du hast aufgrund einer politischen Aktion einen Brief von der Polizei oder vom Gericht bekommen? Du hast sonstige rechtliche Fragen? Hier wirst du individuell von kompetenten Strafverteidigis aus dem Hambi-Legal Team/EA beraten.

1900-2000: Abendessen

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Frühlingsskillshare 2020: Save the Date!

Das nächste Skillsharingcamp am und im Hambacher Forst wird vom 05.04. bis zum 19.04. stattfinden. Ja, ihr lest richtig, zwei Wochen lang. Deshalb beginnt die Orgaphase dieses mal auch deutlich früher. Wenn ihr euch an der Orga beteiligen wollt, einen Workshop geben wollt oder ein Küchenkollektiv seid, das gerne einen Teil der Zeit (oder auch die ganze) kochen würde, schreibt doch an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net (PGP).

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Skillshare 2019.2 – Timetable

Hier der vorläufige Timetable für das Skillsharingcamp. Der ist so längst nicht endgültig. Das Skillsharingcamp lebt von der Beteiligung vieler. Wenn du etwas kannst was du anderen gerne beibringen möchtest oder gerne über ein bestimmtes Thema reden würdest… dann schreib einfach an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net (PGP-Schlüssel) was und wann du anbieten möchtest. Alle Workshops und Veranstaltungen finden auf der Wiesenbesetzung oder im Wald statt. Hier findet ihr das FAQ zum Skillshare.

Die Workshops finden generell auf der Wiese statt, falls sie an einem anderen Ort der Besetzung stattfinden, steht das in der Überschrift. Hier ist die aktuelle Karte, in der alle Orte, an denen Workshops sind, eingezeichnet sind.

Eine kleine Anmerkung noch: die Titel und Beschreibungen kommen von den Referentis. Wir als Orga stehen ausdrücklich NICHT hinter jedem einzelnen Inhalt. Wir sind eine diverse Bewegung und voneinander abweichende Positionen sind selbstverständlich erwünscht.

NICHT erwünscht sind Rassismus, Sexismus, Homophobie, Transfeindlichkeit, andere gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und generell rechte Scheiße.

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Herbst-Skillshare 2019 – Save the Date und FAQ

Das zweite Skillsharingcamp dieses Jahr wird vom 15.09. bis zum 23.09. stattfinden, hier findest du den aktuellen Timetable. Wir sind als Orgateam gerade stark unterbesetzt. Wenn du dich gerade viel im Wald und/oder auf der Wiese aufhältst und dir vorstellen kannst mit zu helfen dann schreib doch an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net. (PGP) Keine Vorkenntnisse erforderlich 😉

Wir haben aktuell auch noch keine Küchen-Crew. Wenn ihr zufällig ein Küchenkollektiv seid, dass sich vorstellen kann in dem Zeitraum zu kochen, dann schreibt ebenfalls.

Auch Künstler*innen, Referent*innen und Leute die jetzt schon nachfragen haben können gerne schreiben. Weitere Infos folgen bald 🙂

FAQ:

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Das neue Gefahrengebiet

Im September haben wir oft gesagt, dass die Polizei schonmal für das neue Polizeigesetz übt.
Jetzt stellt sich heraus, dass wir damit gar nicht so falsch lagen.

Wurde im September 2018 der Begriff des „gefährlichen Ortes“ nach §12 Nr. 2.a) PolG weit gedehnt (ein „Ort“ ist normalerweise ein relativ kleiner Bereich und umfasst nicht mehrere Dörfer und den ganzen Raum dazwischen), so gibt es jetzt den neuen §12a, der tatsächlich die Bezeichnung „Gefahrengebiet“ verdient.

Mit diesem neuen §12a PolG hat die Polizei einige neue Befugnisse, insbesondere dürfen damit neuerdings auch Wohnmobile durchsucht werden, die eigentlich dem grundgesetzlichen Schutz der Wohnung (Art.13 GG) unterstehen.

Interessant ist aber Absatz 2:

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