Waldspaziergang

Der Hambacher Forst – oder was davon noch übrig ist und dringend gerettet werden muss!

Monatliche Führung der ganz anderen Art mit Michael Zobel (Naturführer) und Eva Töller.

Der Energiekonzern RWE will von Oktober 2018 bis Februar 2019 die verbliebenen Reste des Hambacher Waldes vernichten, um im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern zu können. Der einst größte Wald
des Rheinlandes steht vor der endgültigen Zerstörung. Die Bagger und Kettensägen stehen bereit, der Wald mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen soll verschwinden. Unaufhaltsam? Noch
ist Wald da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen zu retten, was noch zu retten ist.
Seit mehr als sechs Jahren ist der Wald besetzt, Waldschützer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern bewohnen Baumhäuser in uralten Buchen und Eichen. Lernen Sie den Hambacher Wald kennen – das potentielle FFH-Gebiet, die Bäume, die Tiere, die Menschen … eine Meinung kann sich dann jeder/e selbst bilden …

Termine:

  • 11. November von 11:30 - 14:00
  • 9. Dezember von 11:30 - 14:30

Neuigkeiten zum Waldspaziergang am 14.10:

Jetzt ganz neu. Wir haben entschieden, dem geschundenen Hambacher Wald ein wenig Ruhe zu gönnen. Deshalb findet der schon länger angekündigte Spaziergang am kommenden Sonntag, 14. Oktober, nicht dort statt. Sondern in Keyenberg am Tagebau Garzweiler. Auf der Internetseite www.verheizte-heimat.de  heißt es dazu:

Wald- und Dorfspaziergang mit Ingo Bajerke, Eva Töller & Michael Zobel in & um Keyenberg

Nach den vielen Besuchern der letzten Wochen kann der Hambacher Wald eine Atempause brauchen. Daher haben sich Michael Zobel und Eva Töller entschlossen, ihren traditionellen Spaziergang nach Garzweiler zu verlegen, wo noch fünf Dörfer von der Abbaggerung, ihre Menschen von der Umsiedlung bedroht sind. Die beiden werden die Besucher durch den Keyenberger Wald mit seinem uralten Baumbestand führen. Ingo Bajerke, der auf der Hambi-Demonstration am 6.10. mit seiner Schilderung eines Umsiedler-Schicksals zu Tränen rührte, wird im Dorf von Keyenberg und Kuckum erzählen.

Treffpunkt ist Sonntag um 12 Uhr an der Kirchenrückseite in Keyenberg. Parkmöglichkeiten vor allem Plektrudisstraße oder Lindenallee.

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Treffpunkt: An der Einfahrt zum Kieswerk Morschenich (50.869225, 6.562416)

Fahrgemeinschaften ab Aachen:
Treffpunkt 11:00 Uhr am KuKuK, Eupener Straße 420, Aachen (Grenzübergang Köpfchen)

Dauer:
ca. 3 – 4 Stunden

Anmeldung und weitere Infos:
bei Michael Zobel,
Telefon: 0171 85 08 321
Mail: hambach@nullzobel-natur.de

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