Sabotageaktion Montag-Nacht

Soeben wurde dieses Bekenner_Innenschreiben auf indymedia gefunden:

Letzte Nacht haben wir im Vorfeld des Tagebaues Hambach acht Baumaschinen sabotiert.

An fünf Baggern, zwei Bulldozern, einer Walze und irgendeinem anderen, teuer aussehenden Teil wurden sämtliche Hydraulikschläuche und Stromkabel, die erreichbar waren, zerschnitten. Die Tanks und Ölfilter wurden mit Sand gefüllt, sämtliche Fenster eingeschlagen, sowie andere mechanische Bauteile sabotiert. Trotz all der von RWE aufgefahrenen Sicherheitsmaßnahmen, war es überhaupt kein Problem diese Aktion durchzuführen.
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Zeigt eure Solidarität!!!

Noch immer 3 Compas der Waldbesetzung in Haft!

Es ist wichtig, dass die Leute innerhalb der Knastmauern wissen, dass sie nicht alleine sind! Und wir wollen es nicht kampflos hinnehmen, wenn unsere Compas weggesperrt werden. Wenn ihr schon länger mit dem Gedanken spielt, eine Aktion gegen Braunkohletagebau oder Klimazerstörung zu machen, tut es jetzt! Spontandemos, Sabotagen, Banner aufhängen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und erklärt euch in eurer Aktionserklärung solidarisch mit den 3 Gefangenen.
Ihr könnt auch Solidaritätsfotos mit Bannern machen, und sie an uns schicken.
Aber auch direkte Hilfe ist notwendig.
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Neueste Infos zu den Hambi-Gefangenen

Gestern Abend erreichten uns neue Infos zu Zustand und Entwicklung der 3 Gefangenen aus unseren Reihen, die zur Zeit in den Knästen in Aachen und Köln sitzen. Wir möchten hier ein Update für alle interessierten geben und zu Solidarität aufrufen. Von den beiden am Donnerstag Festgenommenen gibt es noch keine öffentlichen Namen – sie werden in diesem Text A. und B. genannt.
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Nachtrag zur Blockade der Hambachbahn am 24.10.2015

Berichtet werden sexistische Übergriffe von Seiten der Secus. Eine Aktivistin im Lock-On sei mit der Taschenlampe angeleuchtet worden, während der Secu seine Vergewaltigungsphantasien detailliert zum Besten gab. Ein Secu habe zudem damit geprahlt, er sei derjenige, der am Donnerstag unserem Compa die Nase gebrochen habe. Es fragt sich, ob rwe sexistische Übergriffe von Seiten ihrer Angestellten (was letztlich auch die Angestellten von Subsubunternehmen sind) in Auftrag gibt, ob sie sie bewusst fördern, oder ob das ohne deren Wissen passiert (jetzt sollte es dann bekannt sein). Da wäre eine interne Untersuchung sicherlich angebracht, nebst einem Hinweis, dass so etwas absolut nicht ginge. Es fragt sich auch, warum tatsächliche schwere Körperverletzungen von Seiten der Secus mal wieder ungeahndet bleiben, während die misshandelten Personen im Knast sitzen.
Von der Wache wird berichtet, dass die Aktivistin sich komplett ausziehen musste, obwohl noch männlich sozialisierte Einsatzkräfte anwesend waren. Auch das geht so nicht. Es scheint schon fast selbstverständlich zu sein, dass Personen, die ihre Personalien nicht angeben, auf der Wache verprügelt werden („Anwendung unmittelbarer Gewalt“ heißt das dort). Freiheit den Gefangenen!

Erneut Aktivistis aus dem Hambacher Forst in U-Haft

Zwei unserer Compas befinden sich seit dem 23. Oktober 2015 in U-Haft. Ihnen wird Körperverletzung vorgeworfen.
Am 22. Oktober 2015 begannen die jährlichen Rodungsarbeiten im Hambacher Forst. Eine autonome Zweiergruppe, die an diesem Tag im Wald unterwegs war, kehrte nicht zurück. Erst am darauf folgenden Morgen erreichte uns die Information, dass sich die beiden vermissten Personen in Gewahrsam befanden. Eine der beiden Personen befände sich in Hürth, zur zweiten Person machte die Polizei keine Angaben, da diese angeblich einen Anwalt ablehnte. Im Laufe des Tages erfuhren wir, dass beide Personen nun in Kerpen dem Haftrichter vorgeführt werden. Der physische Zustand beider Personen war uns weiterhin unbekannt. Erst am Abend wurde uns mitgeteilt, dass beide Personen nun in U-Haft gekommen sind, mit dem Vorwurf, RWE Mitarbeiter/innen angegriffen zu haben. Bei der Festnahme wurde einem der beiden Menschen die Nase gebrochen. Weiter lesen!

Hambachbahnblockade bei Buir

„Wenn ihr unsere Nasen brecht, stoppen wir eure Züge!“

Heute morgen gegen halb 6 haben erneut Aktivist_innen der Anti-Braunkohle-Bewegung einen Kohlezug auf der Hambachbahn gestoppt. Die Hambachbahn transportiert Kohle aus dem Tagebau Hambach zu den umliegenden Kraftwerken. Die Aktion geschah als direkte Reaktion auf die gewalttätige Festnahme zweier Compas am Donnerstag. Dabei wurde einem von ihnen die Nase gebrochen.
Im Verlauf der Aktion ketteten sich die beiden Menschen nahe oder unter dem Kohlezug an die Schienen. Der Zugverkehr auf der Hambachbahn wurde dadurch für mindestens 8 Stunden unterbrochen. Die Aktion wird gerade (13:30) von der Polizei beendet. Leider liegen uns zur Zeit keine Infos vor, zu welcher Polizeistation die Compas gebracht wurden. Der Zugverkehr ist nach wie vor unterbrochen. Die Polizei beginnt soeben, die Aktivisten aus dem Gleis zu lösen.