Waldbesetzung

Der Wald ist seit 2012 besetzt.

 

 

 

 

 

 

Direkt nach der Räumung der über 60 Baumbesetzungen in September-Oktober 2018 fingen Aktivist_innen an, den Wald wiederzubesetzen. Die neuen Siedlungen sind sowohl im Westen als auch im Osten des Waldes.

Die meisten Baumhäuser befinden sich in Baumhausdörfern, das heißt, dass mehrere Bäume in der Luft durch Walkways verbunden sind. Wenn die Baumhäuser winterfest gebaut werden, können sie das ganze Jahr über bewohnt werden.

Je höher die Häuser, desto schwerer sind sie zu räumen. Dadurch, dass ihre Räumung einen aufwendigen Einsatz von Hebebühnen, Kletterpolizei etc, erfordert, sind Baumbesetzungen sehr effektiv. Das gilt allerdings nur für besetze Baumhäuser, unbesetzte Bäume werden einfach gefällt.

Auch nach dem vorläufigen Rodungsstopp sind die Baumhaussiedlungen immer noch von Räumungen bedroht. Doch der Widerstand funktioniert nur bei einer gewissen „Critical Mass“ an Menschen, die die Bäume besetzen und Sitzblockaden organisieren. Deswegen ist es nicht nur wichtig, dass die Häuser 365 Tage im Jahr besetzt sind, sondern auch, dass Menschen vor Ort dafür sorgen, dass Aktivis vor, während und nach Aktionen mit Essen, warmen Sachen, Infos, ärztlicher Pflege und Rechtshilfe versorgt werden.

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