Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Tierfreie Ernährung? Klar! Aber warum?

Wie schon öfters, enthält auch dieser Beitrag eine Meinung, die nicht unbedingt von allen geteilt wird. Wie immer zeigt das, wie gerade Vielfalt Diskussionen befeuern kann.

 
Die älteren unter uns wissen es vielleicht noch: die Grünen hatten mal den Vorschlag, einmal in der Woche in öffentlichen Kantinen einen Veggietag einzurichten. Alles ganz lieb und ohne Verpflichtung. Das haben sie aber gewusst! Sie haben sich bis heute nicht von diesem Schock erholt. In dem nun folgenden Shitstorm wurde besonders der Begriff Verbotspartei sehr häufig verwendet und die Grünen sind noch unverbindlicher geworden, bis auf einige erfreuliche Ausnahmen.
Dabei gehört es doch inzwischen zum Allgemeinwissen, dass der Fleischkonsum und die Tierfutterproduktion mit die größten Umweltbelastungen verursachen.

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Einladung zur Prozess-Party am Landgericht Aachen (27.06.)

Dritter Tag: 27.06. 9:00 Uhr, alle anderen Daten wie gehabt.

Fortsetzungstermin ist am 13.06. um 13:00, selbes Gericht, selber Raum. Treffpunkt wieder ne halbe Stunde früher vor dem Gericht.

Der Prozess wegen dem Tripod, der während dem G20-Gipfel in Hamburg plötzlich auf der Hambachbahn stand, geht in die zweite Runde. Nachdem das Amtsgericht Jülich die beiden Angeklagten in erster Instanz zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 bzw 100 Tagessätzen verurteilt hat findet vor dem Landgericht Aachen jetzt die Berufung statt. Damit ihr wisst worauf ihr euch einlasst zunächst ein paar Zitate aus dem offiziellen Protokoll der ersten Instanz:

„Es ergeht sodann folgende richterliche Anordnung: Es wird untersagt, den Sitzungsverlauf durch Zwischenrufe oder Werfen von Gegenständen aus dem Zuschauerbereich zu stören…“

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Solidarität mit den Streikenden und von Repression betroffenen Menschen im Iran!

Folgender Text erreichte uns:

„Solidarität mit den Streikenden und von Repression betroffenen Menschen im Iran!

Im Iran war das letzte Jahr geprägt von Revolten und Protesten gegen das religiös faschistische Regime. Mit immer wieder aufflammenden Streiks und dem sich öffentlich kollektivem Widersetzten gegen bescheuerte Vorschriften, wie dem Kopftuchzwang für Frauen* begehren die Menschen in dem von Sanktionen gebeutelten Land gegen den Staat auf.

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Ⓐufruf zur Prozessbegleitung am 17.05.2019

Folgetermin: Freitag, 31.5.2019, 9 Uhr

„Kaum sah sie mich, verdrehte sie ihre Augen so, dass ich annehmen musste, dass sie auch mich als Polizeibeamten wiedererkannte.“ – Cop der EK Hambach im geübten Misgendern*

Und wieder steht ein Prozess gegen einen Anarcho im Zusammenhang Hambacher Forst an. Die Vorwürfe gehen ins Unbegreifliche! Ganze 500€ Sachschaden sollen die „Delle“ und der „Lackschaden“ verursacht haben, die bei den Wuppertaler Cops zu einem großen Mimimi (= Strafanzeige) führten. Und das nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern versuchter gefährlicher Körperverletzung, denn „Zu diesem Zeitpunkt waren die Fahrzeugfenster geschlossen, es konnten aber durch die Insassen Treffer am Fahrzeug wahrgenommen werden.“ OJEMINE!

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Boels Fahrzeuge sabotiert!In Solidarität mit der Schlachthofbesetzung in Düren

Wir haben folgenden Text auf Indymedia  gefunden:

„Wir haben in der Nacht vom 6.5.19 auf den 7.5.19 einige Fahrzeuge der Firma Boels in Böblingen sabotiert. Wir haben einige Türen und Hebel mit Bauschaum verklebt und zusätzlich diverse Kabel durchgeschnitten.

Boels ist eine Firma, die hauptsächlich Baustellenfahrzeuge usw. verleiht. Schon während der Räumung des Hambacher Forstes letztes Jahr hat Boels Scheinwerfer für die Bullen bereit gestellt.

Gestern hat dann eine Gruppe Menschen einen Schlachthof in Düren besetzt (mehr dazu hier: https://de.indymedia.org/node/32370 ).
Und wieder hat Boels den Bullen geholfen (Foto dazu hier: https://mobile.twitter.com/HambiLluna/media/grid?idx=9 ), indem sie einen Hubsteiger zur verfügung gestellt haben.
Wer mit den Bullen kooperiert wird angegriffen!

Solidarität mit dem Hambacher Forst und den Schlachthofbesetzer*innen!
Until every cage is empty!“

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McDonalds in Freiburg angegriffen

Folgender Text wurde uns zugesandt:

[Freiburg] McDonalds angegriffen. Kein Greenwashing mit unseren Kämpfen!

In der Nacht auf den 06. Mai 2019 wurde der McDonalds in der Tullastraße in Freiburg mit dem Graffiti „Weltverändernde essen nicht bei McDonalds. Hambi bleibt antikapitalistisch“ versehen und ein deutliches Signal in Form einer eingeschlagenen Werbetafel direkt vor dem Haupteingang hinterlassen. Diese Aktion ist eine Antwort auf den Versuch des Konzerns sich das widerständige Momentum rund um den Hambacher Forst in Form einer Werbung anzueignen, bei der mit klarem Bezug auf die Kämpfe gegen die Rodung des Waldes, der neue vegane Burger des Konzerns beworben wird.

Das virale Werbevideo zeigt eine Baumbesetzung, mit der dessen Fällung verhindert wird. Der Mensch der den Baum fällen will, sitzt am Ende gemeinsam mit der Besetzer_in auf dem Baum und isst einen veganen Burger – begleitet von pathosgeladener Musik „we are the people…“ und dem Werbespruch „Schmeckt nicht nur Weltverbessern“. Das Video ist ein widerwärtiger Versuch aus dem widerständigen, anarchistischen Projekt Hambacher Forst Besetzung, dass sich gegen Braunkohleabbau, gegen die Zerstörung des Klimas und der Umwelt und für ein Leben in Freiheit einsetzt, Kapital zu schlagen und zu einem Werbetrick zu degradieren.
Wir halten es für wichtig, so etwas nicht einfach hin zu nehmen, sondern eine klare bestimmte Antwort zu geben. Versuchen uns zu kommerzialisieren heißt Ärger kriegen!
Wir fordern McDonalds dazu auf, die abscheuliche Werbekampagne sofort zu stoppen und die Videos zu löschen.

Natürlich ist es nichts Neues, dass Konzerne versuchen die Aufmerksamkeit für unsere Kämpfe und Themen für kommerzielle Zwecke zu nutzen und das wird sicherlich auch in Zukunft immer wieder versucht werden. Wir sind dabei aber nicht nur passive Zuschauer*innen. Denn wenn jeder Versuch uns für Greenwashing zu missbrauchen, eine klare teure Antwort von uns bedeutet, wird die Rechnung irgendwann nicht mehr aufgehen und es sich schlicht nicht mehr lohnen, das zu versuchen.

Wir rufen Euch alle dazu auf Euch anzuschließen und mit Aktionen gegen McDonalds klar zu stellen, dass wir uns so etwas nicht gefallen lassen. McDonalds gibt’s schließlich leider in fast jeder Stadt und sie sind angreifbar!

Finger weg von unserem Widerstand. Scherben und Rauch gegen die kapitalistischen Einnahmeversuche.
Hambi bleibt antikapitalistisch!

/// auch hier nochmal zu finden: https://de.indymedia.org/node/32412

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