Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

RWE AG: Bilanz zum 31.12.2018 unrichtig – Eigenkapital weg – Überschuldung von bis zu 42 Mrd. Euro und mehr – Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens geboten!

„29.04.2019

Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes der RWE AG,

sehr geehrte Damen und Herren des Aufsichtsrates der RWE AG,

ein See ist keine Landschaft, weder Wald noch Wiese noch Feld. Zur Wiedernutzbarmachung der Oberfläche verlangt das Bundesberggesetz deshalb an Stelle von Seen die Verfüllung der Restlöcher der Tagebaue Hambach und Garzweiler mit Natursand, Kies oder sonstiges Festmaterial. Diese berggesetzliche Verpflichtung zur Verfüllung der Tagebaurestlöcher Hambach und Garzweiler hätte in der Bilanz der RWE AG zum 31.12.2018 als Schuldposten in Form einer Rückstellung in Höhe von bis zu rd. 48 Mrd. Euro und mehr ausgewiesen werden müssen. Dies ist nicht geschehen.

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Zur aktuellen Situation und Besetzung in Morschenich

Ergänzend zum Bericht über die Hausbesetzungen in Morschenich schreiben hier zwei Menschen aus dem Wald, die das Bedürfnis verspüren, sich im Nachhinein nochmal zu Wort zu melden. Wie immer ist das Folgende eine Formulierung von Einzelpersonen und nicht stellvertretend für den ganzen Wald.

Ein wichtiger Punkt antikapitalistischer Kritik setzt genau hier an:
Wenn ein Konzern ein ganzes Dorf besitzen kann, kann dieser auch bestimmen, was mit dem Dorf passiert.

Am Beispiel von Manheim und Morschenich, wo RWE Häuser, Geschichten, Schicksale umsiedelt, zerstört und anschließend neu vermarktet wird, wird die ganze Tragik offensichtlich, die durch die massive Zueignung des Großḱonzerns entsteht. Dieser besitzt in Form der Dörfer, des Hambacher Waldes und umliegender Wälder nicht nur wichtige Ressourcen, sondern verfügt auch über die Gestaltung von Lebensräumen und der ganzen Region. Solches Eigentum ist tatsächlich Diebstahl. . Denn selbst wenn der Konzern den Abbau der Braunkohle in der Region stoppt und stattdessen andere Pläne (Ansiedlung von Industrie etc.) verfolgt, stehen damit nicht die Bedürfnisse der noch hier lebenden Menschen im Mittelpunkt, sondern es geht einzig und allein darum, Profit zu vermehren. Diese Vorgehensweise wird seit jeher von der Landesregierung gestützt.
Das muss nun an dem Punkt ein Ende haben, wo sich endlich entscheidet, wie es mit den verbliebenen Dörfern weitergeht. Hierzu müssen vor allem die Menschen entscheiden dürfen, die trotz aller Einschüchterung und Zerstörung durch RWE in Morschenich ausgeharrt haben und noch immer darum kämpfen, ihr Zuhause zu behalten. Dass die bereits Umgesiedelten so scheinbar freiwillig weggezogen sind, liegt, soweit wir das mitbekommen, nicht selten am enormen Druck, der seitens RWE auf diese Menschen ausgeübt wurde und daran, dass Verschwiegenheits­klauseln unterzeichnet wurden.

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Erfahrungsbericht zum Containern

Menschen wurden Samstag Nacht vom 16.03. auf den 17.03.2019 beim Containern in Sindorf in der nähe vom Hambi gehindert und von der Polizei gewaltsam angegangen sowie in Gewahrsam genommen.
Dieser Bericht folgte aus einem Gespräch mit Betroffenen.

TRIGGERWARNUNG: POLIZEIGEWALT

Die Menschen berichten, sich an jenem Samstag, wie so häufig, auf den Weg gemacht zu haben, um Lebensmittel aus dem Müll zu holen. Sie berichteten, in der Woche besonders viele lang haltbare Lebensmittel gefunden zu haben, wie beispielsweise mehrere Flaschen Olivenöl, Linsen und einen prall gefüllten Einkaufswagen mit Weizentortilla. – Kaum zu glauben, dass diese Dinge wirklich im Müll landen sollten.

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Hausbesetzung in Morschenich

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Update 24.04.2019:
18:03 Alle am 23.04.2919 und 24.04.2019 inhaftierten sind frei.
14:26 In den nächsten anderthalb Stunden gibt es zwei Haftrichtivorführungen von Menschen aus Haus 1 im AG Düren. Support erwünscht.
12:50 Polizeieinsatz beendet. Alle rücken ab.
12:33 Menschen in den Bäumen werden gerade durch Klettercops evicted.
12:32 Räumung der 2 Personen auf dem Dach vom neuen #MAZ das gestern schon mal geräumt wurde abgeschlossen. Min. 1 Person noch im Baum im Garten.

23.04.

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RWE-Bilanz 2018: Falsch! Drohende Verluste aus dem Tagebau Hambach von bis zu 32,2 Milliarden Euro nicht berücksichtigt!

„Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender der RWE AG, sehr geehrter Herr Schmitz,
sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes der RWE AG,

die Bilanz und die Gewinnermittlung der RWE AG für 2018 sind unrichtig. Drohende Verluste aus der Verfüllung des sog. Hambach-Sees mit Festmaterial an Stelle von Wasser sind in der Bilanz- und in der Gewinnermittlung nicht gewinnmindernd abgesetzt worden. Die Wiedernutzbarmachung der abgebaggerten Felder und  Wiesen sowie des Hambacher Forstes ist indessen auf der Oberfläche des geplanten Sees nicht möglich, nach dem Bundesberggesetz unzulässig, verboten. Im Schätzungswege wurden die Kosten zur Verfüllung des sog. Hambach-Sees – etwas vereinfachend – mit dem Betrag von insgesamt bis zu rd. 32,2 Milliarden Euro ermittelt, die bislang in der Bilanz und in der Gewinnermittlung der RWE AG für 2018 nicht berücksichtigt wurden, somit zu berichtigen ist.

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RWE hat mit Ihrem gesamten Vermögen für die Verfüllung des Tagebaus Hambach einzustehen!

„05.04.2019

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrter Herr Laschet, sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender des Gesamtkonzerns RWE AG, sehr geehrter Herr Schmitz,

auch wenn der Gesamtkonzern der RWE AG es gestern nur durch das „Provinzblatt“, der Neuen Grevenbroicher Zeitung (NGZ) hat erklären lassen – die Zeitung mag mir den etwas saloppen Zungenschlag verzeihen -, ist es jetzt auch konzernamtlich:

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