Neuer Preis für die Wiese: 52,614 Mrd. Euro!

Die Verhandlungsbasis von 80 Mrd. Euro war überhöht. Bei diesem Preis hätte der Wiesenbesitzer einen Zinsvorteil erhalten, der ihm nicht zugestanden hätte. Der Kaufpreis ist ja sofort fällig, die Tagebaugewinne aus der Wiese werden indessen erst im Laufe der nächsten 20 Jahre erwirtschaftet. Würde ein Kaufpreis von 80 Mrd. Euro 20 Jahre lang zu 5% Zinsen pro Jahr angelegt, hätte der Wiesenbesitzer zu dem Kaufpreis von 80 Mrd. Euro nochmals 80 Mrd. Euro an Zinsen erhalten, insgesamt 160 Mrd. Euro, also doppelt so viel, wie RWE tatsächlich an Gewinnen aus dem Tagebau erwirtschaftet. Das ist nicht in Ordnung.

Die Kaufpreisforderung ist daher von 80 Mrd. Euro auf 52,614 Mrd. Euro zu mindern. Bei diesem Kaufpreis und einer Verzinsung von 4,375 % pro Jahr beläuft sich die Summe aus Kaufpreis und Zinsen nach 20 Jahren auf insgesamt 80 Mrd. Euro. Der Zinssatz von 4,375% wurde aus den Angaben der RWE AG in ihrem Geschäftsbericht für 2017, Seite 113, rechte Spalte, Absatz 4, entnommen. Dort ist eine maßgebende Zinsspanne zwischen 3,25% und 5,5% angegeben. Der Mittelwert beträgt 4,375% = 3,25% + 5,5% = 8,75% : 2 = 4,375%

20. Juni 2018

Kurt Claßen“

 

Ein Euro mehr für die Wiese!

„Nur wenige Stunden vor Ablauf der von der Bezirksregierung Arnsberg gesetzten Frist hat die RWE Power AG das diesseitige Angebot zu Verhandlungen auch formal angenommen, ihr Angebot zum Kauf der Wiese um einen Euro je Quadratmeter erhöht und damit zugleich das von ihr initiierte Enteignungsverfahren einstweilen selbst gestoppt.

  1. Juni 2018

Kurt Claßen“

Abgetaucht!

„Keine Reaktion ist auch eine Reaktion! Aus diesem Grunde wurde RWE zur Stellungnahme aufgefordert dahingehend, ob noch Interesse an dem Kauf der Wiese besteht. Außerdem hat der Wiesenbesitzer und Einwohner von Buir mit RWE noch „ein weiteres Hühnchen zu rupfen“, vgl. letzten Absatz dieses Beitrages.

Sollte RWE an einem Kauf der Wiese nicht interessiert sein, hat der Tagebau Hambach spätestens an der Grundstücksgrenze der Wiese zu enden. Eine Enteignung der Wiese kommt nämlich auch nicht in Betracht, da das Land NRW, vertreten durch die Bezirksregierung Arnsberg, die dazu erforderliche Zustimmung nicht erteilen darf, dies ist im Bundesberggesetz (= BBergG) so geregelt. Weiter lesen!

Verkauf der Wiese am Hambacher Forst!

„Post vom Land NRW: Die Wiese soll an die RWE Power AG verkauft werden.

Kaufpreisangebot VB RWE: 12.500 Euro.

Kaufpreisforderung VB K.C.: 80 Milliarden Euro.

Das Kaufpreisangebot von RWE wurde nach dem Wert bestimmt, den die Wiese bei einer landwirtschaftlichen Nutzung hätte (= fiktiver Wert).

Die Kaufpreisforderung des Unterzeichners (= K.C.) ist nach den Gewinnen bemessen, die RWE über die Laufzeit des Tagebaus durch das Eigentum an der Wiese erwirtschaftet (= Echtwert). Diese Gewinne belaufen sich auf insgesamt rd. 4 Mrd. Euro pro Jahr x Laufzeit der Tagebaue von 20 Jahren = 80 Mrd. Euro. Diese Gewinne entstehen in der RWE Power AG, werden aber in andere Konzerngesellschaften verlagert, wie diese geschieht, wurde bereits vor geraumer Zeit auf Euro und Cent dargelegt.

Anmerkung: VB = Verhandlungsbasis.

15. Mai 2018

Kurt Claßen“

Angriff auf die „Rote Linie“!

Folgende Mail erreichte uns:

„Rechts- und verfassungsfeindlich wurde auf einer Länge von etwa 200 bis 300 Metern und mit einer Tiefe von 15-20 Metern eine Teilstrecke der alten Trasse der A 4 eingenommen und dem Tagebaubetrieb einverleibt. Diese Erweiterung des Tagebaus Hambach ist illegal, dafür gibt es weder im 2. Rahmenbetriebsplan Hambach noch im Planfeststellungsbeschluss für die Verlegung der A 4 eine Genehmigung.

 

Die genannte Teilstrecke der „Roten Linie“ befindet sich am westlichsten Rand des Tagebaus Hambach. Daran schließt sich die Trasse der alten A 4 in Richtung Düren an. Auf einer Länge von mehreren hundert Metern wurde dort ein Materiallager eingerichtet. Das Materiallager ist durch gestapelte Systemblocksteine gesichert („Legosteine“ wie beim Ultraleichtflughafen Morschenich auf der Zufahrt zur Wiese) und durch einbruch- und anschlagsichere Eisentore hermetisch abgeriegelt. In dem Materiallager befinden sich stahlträgerlange Bauelemente aus Metall, deren Verwendungszweck zurzeit noch unklar ist. Weiter lesen!

Tag der Entscheidung im Hambacher Forst: Donnerstag, 15.02.2018!

Folgende Mail erreichte uns:

Die Bezirksregierung Arnsberg soll der RWE Power AG eine Frist bis zum 15.02.2018 gesetzt haben, entweder die Genehmigung des Hauptbetriebsplanes Hambach für die Jahre 2018-2020 oder die weitere Verlängerung des Hauptbetriebsplanes Hambach über den 31.03.2018  hinaus zu beantragen. Der neue Hauptbetriebsplan ist die notwendige Erlaubnis dafür, dass der Tagebau Hambach ab dem 01.04.2018 weiter betrieben werden darf. Wird diese Erlaubnis nicht erteilt, endet der Tagebau Hambach am 31.03.2018. Weiter lesen!

Mitglieder des Kart-Clubs Manheim nach Strich und Faden reingelegt!

Folgende Mail erreichte uns:

„Das Rückkaufsrecht des Areals ist nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben ist!

Es ist eine Frechheit und Unverfrorenheit, den „ehrenamtlichen Verhandlungsführern“ des Kart-Vereins, seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit die Illusion eines Rückkaufsrechts auch noch als Verhandlungserfolg verkaufen zu wollen. Weiter lesen!