Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Bure : Der Lejuc-Wald ist wiederbesetzt!

Den folgenden Text wurde auf bureburebure.info gefunden. Also hin da wer kann und will!
Es gibt auch eine deutsche Version, mit Hintergrundwissenswertem aber bisher ohne Aktualitäten

UPDATE 20 Juli:
Die Besetzung wurde geräumt. Insgesamt haben wir seit Beginn der Wiederbesetzung und der Räumung 17 Festnahmen gezählt:

  • 8 Personen bei Ausweiskontrollen, alle sind frei
  • 8 Personen in Haft, alle sind wieder frei
  • Eine Person, die sich unter richterlicher Aufsicht mit Gebietsverbot befand, wurde festgenommen und wegen Verstoßes gegen die richterliche Aufsicht für vier Monate ins Gefängnis gesteckt

Seit dem 18. Juli um 14 Uhr ist der Lejuc-Wald neben dem Dorf Bure (Frankreich) wiederbesetzt. Sowohl in den Bäumen, als auch auf dem Boden sind Menschen. Mit dieser Besetzung zeigen sie ein weiteres Mal ihre Feindschaft gegenüber dem CIGEO-Projekt, welches ein unterirdisches Atommüll-Endlager plant, und der Atomindustrie, ihrer industriellen, militärischen, kolonialen Welt. Die Polizei-Kräfte, die den Wald als strategische Position bisher kontrolliert haben wurden zum Rückzug gezwungen. Die Polizist_innen beschützen nur ANDRAs Interessen. Von nun an rufen wir alle Menschen dazu auf in den Lejuc-Wald, nach Bure und Mandres-en-Barrois ( zwei Dörfer die nur 2 Kilometer vom Wald entfernt sind) zu kommen!

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Es braucht eure Unterstützung!

Dieser Aufruf von Aktivist*innen aus der Schweiz erreichte uns per Mail:

Es braucht eure Unterstützung!

Am vergangenen Montag, 8. Juli, haben wir mit mehreren hundert mutigen Aktivist*innen eine bunte und gewaltfreie Aktion des zivilen Ungehorsams durchgeführt. Um auf die umweltzerstörerische Investitionspolitik der beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse aufmerksam zu machen, wurden während mehreren Stunden die Eingänge der beiden Bankengebäude in Basel bzw. Zürich blockiert. Die Polizei hat die Blockaden in Basel und Zürich teilweise äusserst gewaltsam geräumt. Dutzende Aktivist*innen wurden während zwei Tagen inhaftiert.

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Is Hambi a threat again? Rückblick auf einen militanten Jahreswechsel

Dieser Text wurde auf de.indymedia.org gefunden.

Seit der kläglich gescheiterten Räumung der Polizei mit tausenden von Cops im September 2018 ist viel passiert rund um den Hambacher Wald. Die Baumhaussiedlungen wurden wieder aufgebaut, Kohlebagger blockiert, Häuser in Manheim und Morschenich (Dörfer die abgerissen werden sollen für die Kohle) besetzt, in sämtlichen Medien darüber berichtet und auch so manch eine Sabotageaktion durchgeführt. Es wurden viele Grundsatzdebatten innerhalb und außerhalb des Projektes geführt. Und die Frage um Deutungshoheit über das Projekt war ein zentraler Punkt im Herbst 2018. Mit dem Text wollen wir einen kleinen Überblick über militante Aktionen rund um den Hambi geben, da diese oft kaum Öffentlichkeit bekommen und von vielen im Herbst als Aktionen von Provokateur*innen abgetan wurden. Doch auch militante Taktiken sind seit Jahren ein Teil des Kampfes gegen den Hambacher Tagebau und die Klimakatastrophe. Um darauf hinzuweisen und zu zeigen, dass es in diesem Kontext viele militante Aktionen gibt, wie die Polizei dagegen vorgeht und wie es vielleicht weitergehen kann, haben wir diesen Text geschrieben.

 

 

 

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