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Es braucht eure Unterstützung!

Dieser Aufruf von Aktivist*innen aus der Schweiz erreichte uns per Mail:

Es braucht eure Unterstützung!

Am vergangenen Montag, 8. Juli, haben wir mit mehreren hundert mutigen Aktivist*innen eine bunte und gewaltfreie Aktion des zivilen Ungehorsams durchgeführt. Um auf die umweltzerstörerische Investitionspolitik der beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse aufmerksam zu machen, wurden während mehreren Stunden die Eingänge der beiden Bankengebäude in Basel bzw. Zürich blockiert. Die Polizei hat die Blockaden in Basel und Zürich teilweise äusserst gewaltsam geräumt. Dutzende Aktivist*innen wurden während zwei Tagen inhaftiert.

Dank den grossartigen Aktivist*innen ist es uns aber auch gelungen, eine öffentliche Diskussion über das umweltzerstörerische Verhalten der Schweizer Grossbanken auszulösen. Wir erhielten ein grosses Medienecho, sowohl in der Schweiz als auch in anderen Ländern. Viele Berichterstatter*innen mussten anerkennen, dass wir mit unserer Kritik am Investitionsverhalten der hiesigen Finanzinstitute richtig liegen.

Doch aus verschiedenen Richtungen wurde unsere Aktionsform auch infrage gestellt. Wir möchten an dieser Stelle festhalten, dass wir angesichts der Klimakatastrophe  Aktionsformen des zivilen Ungehorsams vollkommen gerechtfertigt finden. Solange die Klimazerstörer nicht zur Rechenschaft gezogen werden und ihr kriminelles Handeln nicht mit griffigen Massnahmen unterbunden wird, sind solche Grenzüberschreitungen legitim und notwendig. Mit dieser Ansicht sind wir auch nicht alleine: Mehrere Klimastreikende haben in einer öffentlichen Erklärung unterstrichen, dass «jeder friedliche Protest gegen Klimazerstörer wie die Credit Suisse und die UBS» berechtigt sei.

Es geht um viel. Uns drohen nicht einfach ein paar zusätzliche Schweisstropfen im Sommer. Uns droht eine buchstäbliche Klimakatastrophe. Mit jedem Kilogramm CO2, das mit Geld von Schweizer Banken in die Atmosphäre gelangt, wird diese Katastrophe wahrscheinlicher. Und mit jeder Sekunde, in der Vertreter*innen von Wirtschaft und Politik untätig bleiben, bewegen wir uns einen Schritt weiter auf diesen tödlichen Abgrund zu.

Die Repression gegen die Klimaaktivist*innen ist somit nicht nur unverhältnismässig. Sie ist Teil einer Politik, die das Leben von uns allen wissentlich aufs Spiel setzt, um einigen Wenigen saftige Profite zu garantieren. Denn mit dieser Repression sollen Aktivist* eingeschüchtert, verängstigt und von ihrem Engagement abgehalten werden. Um dies zu verhindern, müssen wir zusammenhalten und die betroffenen Aktivist*innen mit allen uns verfügbaren Mitteln unterstützen. Als Protest gegen die Repression haben wir deshalb eine Petition gestartet. Ausserdem gibt es bereits einen Spendenaufruf, um die anfallenden Gerichtskosten von mindestens 64’000 CHF zu decken. Unterzeichnet bitte die Petition, unterstützt die Aktivist*innen mit einer Spende und verbreitet beides in eurem Umfeld.

Wer spenden will, klickt hier! Mehr Infos gibt es hier.

Klimaschutz ist kein Verbrechen!
Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

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