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Attac-Mahnwache gegen Waldrodung mit der Axt zerschlagen

Heute Nacht wurde die angemeldete Mahnwache vor der Autobahnbrücke auf dem Weg zur alten Waldbesetzung komplett zerlegt. Die Verwüstung sieht danach aus, dass jemand mit einer Axt auf den Pavillon einschlug. Da die Mahnwache in der Nacht nicht besetzt war gibt es auch keine Erkentnisse wer hinter den Angriffen steht.
Wenn wir die Methoden von Polizei, RWE und Kölner Stadtanzeiger anwenden würden, dann würden wir schreiben: RWE zerstört Mahnwache. Da wir das aber nicht tun, können wir nur sagen, dass die Tatsache, dass in der gleichen Nacht ein RWE-Securitie-Cheep mit abgeklebtem Nummernschild die Neubesetzung attackierte, einen gewissen Verdacht aufdrängt. Auszuschließen ist es aber nicht, dass andere gewaltbereite Klimawandelbefürworter_innen auch zu solchen Methoden greifen. Wir sind gespannt, ob die Medien diesen Angriff genauso groß bringen, wie die Vorwürfe der Polizei an die Besetzer_innen, oder ob sie lieber ein weiteres Mal beweisen auf welcher Seite sie stehen, und dass die thematisierung von solchen Übergriffen für sie nur taktisches Mittel sind um ihre politischen Ziele zu verfolgen.

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zwölftausend Erdenjahre

Dieses Gedicht wurde uns soeben von einer Unterstützerin (die laut Gedicht nun aktiv werden will) zugesandt. Wir freuen uns sehr darüber:

Bei Hambach, ein paar Kilometer vor Köln,

Gab es einen riesigen Wald.

Es heißt, rund zwölftausend Erdenjahre

Sei dieser Lebensraum alt.

Heut ist er nur noch halb nur so groß

Wie vor etwa sechzig Jahren,

Habe ich von einem alten Menschen

Aus der Umgebung erfahren.

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„Aus Versehen“

Nun berichtet die Presse über den gestrigen Vorfall so, als ob es total normal wäre, und mal passieren könne, dass die Polizei Menschen von einem Privatgrundstück vertreibt, aufgrund einer angeblichen Strafanzeige, ohne zu prüfen, ob es sich bei der Anzeige stellenden Person tatsächlich um den_ die Eigentümer_in handle, und dann den tatsächlichen Eigentümer festnimmt. Wenn das so üblich ist bei der Polizei bringt uns das auf wunderbare Ideen für Kinderstreiche: Die Polizei anrufen und behaupten die Nachbarn würden ihr eigenes Grundstück besetzen, mit Popcorn ans Fenster setzten und zugucken wie die Nachbarn abgeführt werden 🙂
Und wo das ein Vorgehen der Polizei wäre, dass sich nicht an die eigenen Regeln hält, ist die Berichterstattung von Kölner Stadtanzeiger und Express eine, die sich nicht an die eigene Maxime des Journalismus hält: Über die Logik des Geschens nachdenken, anstatt die Polizeiversion zu übernhemen.

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Securitys drehen am Rad

Nachdem die versuchte illegale Räumung der Wiederbesetzung durch die Polizei heute gescheitert ist, gab es heute folgende Übergriffe durch die Secuitys von RWE, die nun offensichtlich versuchen das neue Camp durch Einschüchterung zu vertreiben:

  • Ein Security-Wagen mit abgeklebtem Nummernschild fährt auf das Privatgelände und fährt die heute gesteckten Markierungen des Grundstückes um.
  • Securitys steigen aus, pöbeln die Kohle-Gegner_innen an und bedrohen diese
  • Ein Helicopter fliegt extrem niedrig über das Camp herüber und landet viel zu nahe am Camp und fliegt dann ohn Licht wieder los.

All das kann von unterstützenden Anwohner_innen bezeugt werden. RWE verhält sich schon immer wie ein feudaler Herrscher in der Region; durch den sichtbaren Widerstand werden nun auch die Methoden der Herrschaft direkter und sichtbarer. Und das ist besser als die versteckten Formen, die niemand mitbekommt.

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Bild der Festnahme des Besitzers

des Grundstückes der Wiederbesetzung


Und so klingt das Ganze dann in der Polizeimitteilung. Wie sagte der Oberstaatsanwalt Willuhn heute: „Die Pressestelle Rhein-Erft-Kreis sollte (dennoch( über ihre Informationspolitik nachdenken“. Selten einem Oberstaatsanwalt recht gegeben, aber in diesem Fall kann mensch schwer wiedersprechen.

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Wiederbesetzung – Polizei: 1 zu 0

Die Polizei musste nach langer Weigerung anerkennen, dass es ein etwas zu offensichtlicher Verstoß gewesen wäre, auf einem privaten Grundstück, ohne Strafanzeige eine Räumung zu vollziehen und dabei den Besitzer des Grundstückes selber festzunehmen. Nachdem Presse eintraf wurde ihnen diese Peinlichkeit wohl irgendwann bewusst und sie mussten unvollrichteter Dinge wieder abziehen. Denn schlechte Presse hat die Polizei Rhein-Erft zur Zeit genug. Selbst die Oberstaatsanwaltschaft sagt im WDR: „Die Pressestelle Rhein-Erft-Kreis sollte (dennoch) über ihre Informationspolitik nachdenken“. Einen deutlicheren Rüffel kann es kaum geben.

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Besitzer der Fläche wieder frei

Der Besitzer der Fläche die gestern besetzt wurde ist nun wieder auf freiem Fuss. Momentan wird verhandelt, wie weiter vorgegangen wird. Obwohl die Polizei hier überhaupt nichts zu sagen hat, weil sich alles auf Privatgelände abspielt, ohne dass es eine Anzeige gäbe.

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