Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Worum ging es nochmal bei der Waldbesetzung?

Das „Rheinbraun“-Braunkohletagebaugebiet erstreckt sich zwischen den
Städten des Ruhrgebiets im Norden, Köln im Südosten und Aachen im
Südwesten.
Es ist das Grösste Braunkohlegebiet in Europa und der grösste
Einzelemmitent von Kohlendioxid, welches den Klimawandel vorantreibt. Die
Tagebaue sind bis zu 480m tief und mehrere Kilometer breit und vernichten
vor Ort die Lebensgrundlage verschiedenster Lebewesen, wie etwa Wäldern
oder die Dörfer von Menschen.

Es entsteht mehr tief Lungengängiger Staub (Feinstaub) als ihn die
gesammte deutsche Autoflotte produziert. Dieser enthält dazu noch
radioaktive Anteile, denn es entweichen beim Abbau in den Tiefen, in
welchen gegraben wird, als Feinstaub Anteil Uran und seine Spaltprodukte
Radium ,Polonium und das schwere Gas Radon. Die Hauptwindrichtung des
Feinstaubs mit seinen Strahlenden Anhängseln ist nach Köln.

Videos:
auf dem Blog – leicht findbar:

Der Beginn der Besetzung:
vimeo.com/40460627

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kommender Sonntag: „Buir Literatuir in der Natuir“

Am 02.09 um 15 Uhr veranstaltet die Bürger_inneninitiative „Buirer für Buir“ ein Kulturproramm auf der Waldbesetzung unter dem Namen „Buir Literatuir in der Natuir“ mit eigenem Buirer für Buir (BfB)-Kulturprogramm, kabaR(W)Ettistischen Häppchen, kleinen Theaterszenen, Gedichten und Musik. Schon 2009 hatte die BI ein eigenes Kulturprogramm aufgeführt „Buir Literatuir“. Weil das gut ankam, und um die Waldbesetzung zu unterstützen gibt es nun die Neuauflage: „Buir Literatuir in der Natuir“. Wir freuen uns auf die Veranstaltung und hoffen auf viel Besuch!

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Aktueller Aufruf

Zur Vollendung unseres Küchenturms benötigen wir dringend Holz in Form von Platten, Brettern, Dielen etc. Ihr könnt es gerne einfach vorbei bringen, es ist immer jemand da 🙂
Oder ruft uns an: 015737345865

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„Buir Literatuir in der Natuir“ 2.09., 15.00 Uhr (vorrauss.)

Am 02.09 veranstaltet die Bürger_inneninitiative „Buirer für Buir“ ein Kulturproramm auf der Waldbesetzung unter dem Namen „Buir Literatuir in der Natuir“ mit eigenem Buirer für Buir (BfB)-Kulturprogramm, kabaR(W)Ettistischen Häppchen, kleinen Theaterszenen, Gedichten und Musik. Schon 2009 hatte die BI ein eigenes Kulturprogramm aufgeführt „Buir Literatuir“. Weil das gut ankam, und um die Waldbesetzung zu unterstützen gibt es nun die Neuauflage: „Buir Literatuir in der Natuir“. Wir freuen uns auf die Veranstaltung und hoffen auf viel Besuch!

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RWE auf’s Dach gestiegen

Heute kletterten Anti-Kohle-Aktivist_innen dem Kundeninformationszentrum von RWE in Niederaußem auf’s Dach um gegen die Kohle- und Atompolitik des Konzerns zu protestieren und um Öffentlichkeit für die Klimacamps im August zu erzeugen. Das erste der Klimacamps findet vom 03. bis zum 13. August in Manheim, 3 Kilometer von der Waldbesetzung entfernt statt. Sie hissten ein Transparent mit der Aufschrift „Raus aus Kohle und Atom – Die Klimacamps im Rheinland und in der Lausitz stellen sich quer!“ Nach 2 Stunden kamen die Aktivist_innen wieder runter. Die Personalien wurden von der Staatsmacht aufgenommen und RWE hat Anzeige wegen Hausfriedensbruch gestellt.

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Schottland: Neuer Tagebau errichtet – In Garten des Lords


Heute morgen errichteten Aktivist_innen des Aktionscamps „take back the land“ einen neuen Tagebau im „Garten“ des Anwesens des Lords, um ihm die Problematik „näher“ zu bringen. Der Lord ist Eigentümer des Tagbaus „Mainshill“ und von Glentaggart East, wo ein neuer Tagebau geplant ist, dessen Fläche derzeit aber besetzt ist von dem Aktionscamp.
Natürlich wurde ihm nur einiges davon demonstriert, was die Anwohner_innen der wirklichen Tagebaue tag-täglich erleiden, indem er diese große Sauerei zu Gesicht bekam. Was ihm ausblieb sind die Gesundheitsprobleme, der Dieselgeruch, die Gefahr auf den Straßen und der Lärm. Die Polizei traf später bei dieser Aktion ein, machte aber keine Festnahmen.

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Erneut Tagebau-Blockade in Schottland

Nachdem vergangenen Samstag der Tagebau Mainshill im schottischen Kohlegebiet South Lanarkshire durch eine Massenblockade, für einen gesamten Tag stillgelegt wurde, traf es am Montag morgen mit dem Broken Cross Tagebau einen weiteren in der Region. Für ein einhalb Stunden wurde die Zufahrt blockiert durch Aktivist_innen, die sich in Beton-Lock-ons festgekettet hatten. Erst nachdem diese aufgebrochen wurden konnte die Zufahrt wieder freigegeben werden und der Tagebaubetrieb wieder aufgenommen werden. Die Polizei handelte bei der Räumung wie die private Security des Tagebaubetreibers „Scottish Coal“. Der Polizeichef wies Arbeiter_innen der Miene an, die festgeketteten Aktivist_innen von der Straße zu ziehen, obwohl ihre Arme in schweren Betonröhren steckten, die je 50 kg wogen. Ein Aktivist wurde bei diesem Vorfall verletzt.
Die Aktivist_innen führten diese Aktion durch um Widerstand sichtbar zu machen gegen die Pläne von „Scottish Coal“ diese Mine zu erweitern im Kontext ihrer sogenannten „Nachhaltigkeitsstrategie“ (“forward strategy”) und um den Trasport der Kohle durch die Orte Douglas und Glespin zu stoppen, die schwer beeinträchtigt werden durch die massenhaften schweren Kohletrasporte.

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Schottland: Tagebau für ganzen Tag blockiert


Gestern besetzten 50 Aktivist_innen den Kohle-Tagebau Mainshill, und stoppten damit die Arbeit dort für einen ganzen Tag. Diese Aktion fand während der Aktionswoche take back the land statt. Schwere Kohlebagger wurden besetzt. Das war die erste Aktion des Aktionscamps, das noch bis zum 18. Juli läuft. Der Tagebau Mainshill konnte nur gegen massiven Widerstand durchgesetzt werden. Die Räumung des Waldes, der davor auf der Fläche wuchs, dauerte 5 Tage. Nun soll ein weiterer Tagebau direkt nebenan erschlossen werden: Glentaggart East. Für die Aktionswoche wurde ein Teil der Fläche des geplanten Tagebaus besetzt. Wir schicken solidarische Grüße von der Waldbesetzung und freuen uns auf weitere solcher Nachrichten aus Schottland.
Weitere Infos über die Aktion gibt es auch hier.

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