Bei euch ist Frühling?! Na dann, höchste Zeit fürs Hambi Skillsharing Camp: Kommt vorbei!

Pressemitteilung: Räumungsbedrohung

Räumungsvorbereitungen – Verschiebung/Absage der Räumung des Hambacher Forsts

Bereits seit mehreren Wochen wird im Wald wieder mit einer möglichen Räumung der Baumhäuser und der des WiesenCamps gerechnet. Anlass dazu sind die immer wieder vorkommenden Einsätze der Cops, (30.11. / 12.12. / 28.12. und 09.01), bei denen alle Bodenstrukturen (Zelte, Küchen, Toiletten) zerstört, sowie alle danach noch bestehenden Strukturen, die sie durch ihre Höhe nicht erreichen konnten, datiert wurden.

Diese immer wiederkehrenden und vollkommen nutzlosen Angriffe auf unser Leben hier im Wald bedeuten für alle Waldbewohner einen enormen physischen wie psychischen Stress.

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Offener Brief eines gewerkschaftlich organisierten Arbeiters an die Beschäftigten im Tagebau und bei RWE

„Dieser Text ist nach meiner Diskussion mit RWE-MitarbeiterInnen entstanden, die im November 2018 beim sog. RWE-Waldspaziergang im Hambacher Forst waren. Anfänglich war die Situation sehr emotional und polemisch, aber in der Zeit entwickelte sich immer mehr eine – wenn auch kontroverse – Diskussion.

Diese Diskussion soll hiermit weitergeführt werden:

LASST UNS GEMEINSAM FÜR EINE LEBENSWERTE WELT KÄMPFEN

Ich war Arbeiter, Werkzeugmacher in der Automobilindustrie, organisiert und aktiv in der IG-Metall, aktiv im Betrieb, Betriebsrat und Vertrauensmann.
Jetzt bin ich 66 Jahre alt, in Rente und aktiv zum Erhalt des Restes vom Hambacher Forst und gegen den Braunkohletagebau.

Ihr fragt euch: warum tut der das ?

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Talkrunde des Braunkohlewiderstandes

Thema: Hambacher Forst und die Dörfer in Ost und West
Livestream aus dem EU Gebäude auf @Nrwtv_eu
Präsentation: Dieter Hermans

Es nahmen Teil, in Reihenfolge der Vorstellung:

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Stellungnahme zum Polizeieinsatz vom 22.11.18

Am 19. November konfrontierten Aktivistis bei einer Fragerunde zum Thema Sicherheit den nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul mit Themen aus dem Hambacher Forst.
Mehr dazu hierInnenminister bleibt Antworten zu Polizeigewalt schuldig.
Die Antwort folgte prompt am Donnerstag, dem 22.11.2018 in Form eines unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes. Die Pressemitteilung der Polizei Aachen haben wir uns dazu mal genauer angeschaut und der Wahrheit angepasst. Jeder Kommentar bezieht sich weitgehend auf jeweils dazugehörige Abschnitte aus der Pressemitteilung.

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Pressemitteilung: Innenminister bleibt Antworten zu Polizeigewalt schuldig

GEGEN REULS GEWALT – INNENMINISTER BLEIBT ANTWORTEN ZU POLIZEIGEWALT SCHULDIG

Wuppertal 19.11.2018 – Bei einer Veranstaltung zum Thema Sicherheit und Verbrechen, die im Rahmen des „LangLese“-Literaturfestival „Gegen Gewalt“ stattfand konnte NRW-Innenminister Herbert Reul Fragen zur jüngsten Polizeigewalt gegen Klimaaktivismus im Hambacher Forst und beim massenhaften zivilen Ungehorsam Ende Gelände nicht entkommen.

Die Menschen brachten den Minister bei der Fragestunde in sichtliche Erklärungsnot. Währenddessen standen Aktivisten mit zugeklebten Mündern im Publikum vor dem Minister und hielten Fotos mit Szenen der kürzlichen Gewalt hoch. Herbert Reul war das sichtlich unangenehm. Er untersagte Videoaufzeichnungen.

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@HambiBleibt-TV!

@HambiBleibt-TV: Episode 1

Am Sonntag, den 18.November um 17 Uhr haben einige von uns im Livestream auf Twitter eure Fragen zum Hambacher Forst, dem Leben in der Besetzung, zur Klimakrise, dem vielfältigen Widerstand dagegen u.v.m. beantwortet.

Hier geht’s direkt zum Video bei Periscope (https://www.pscp.tv/HambiBleibt/1ynJOOvRoQQJR?t=32s) oder zum Tweet auf twitter.

Episode 1 von #HambiBleibt-TV
https://www.pscp.tv/HambiBleibt/1ynJOOvRoQQJR

Zur Idee von #HambiBleibt-TV:

„Wir wollen eure Fragen zum Wald, dem Leben in der Besetzung und dem lokalen wie intergalaktischen Widerstand gegen RWE, Kapitalismus und vieles mehr aus unterschiedlichen Perspektiven beantworten. Was wir zum Klima zu sagen haben? Wie unser Alltag aussieht? Was Solidarität bedeutet und ganz praktisch: wie kommen die Spenden in den Wald?… All das und vieles Mehr soll Thema bei #HambiBleibt-TV werden.

Im Wald haben wir viele unterschiedliche Perspektiven auf diesen Kampf und die Verhältnisse, in denen wir leben. Sie sind so unterschiedlich wie wir als Menschen sind. Doch es gibt sie – die Überschneidungspunkte. Wo die sind und was wir dazu zu sagen haben… lasst es uns rausfinden!Mal live und uncut, mal höchst professionell produziert (hihi wird bestimmt nie passieren!) werden wir versuchen, mehr von dem was uns wichtig ist bei euch ankommen zu lassen, als  Fernsehkameras es oft zulassen. Das heißt auch: ihr könnt eure Ideen einbringen, Fragen stellen und Themen vorschlagen. Schreibt uns eure Nachrichten unten in die Kommentare!

Wir sind gespannt und freuen uns auf vielfältige Debatten, spannende Einblicke in die Welt des Widerstands, vielsprachige Episoden mit wechselnder Beteiligung und sagen: Hambi Bleibt!
euer #HambiBleibt-TV-Dunstkreis“

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Nachtrag zur gestrigen Baggerbesetzung in Garzweiler

Folgendes Statement wurde uns zugeschickt:

13.11.2018 Nachtrag zur gestrigen Besetzung des Baggers auf der untersten Sohle des Tagebaus Garzweiler II
Von einigen Beteiligten.

Erstmal: Ja, der Bagger stand still als wir ihn besetzt haben, eine halbe Stunde vorher lief er aber noch und wir rechneten damit, dass es nur ein kurzzeitiger Stillstand zum Schichtwechsel war. Solange RWE ihre Wartungspläne nicht veröffentlicht, ist sowas leider unvermeidbar, also her mit den Wartungsplänen!
Der Betrieb wurde trotzdem gestört, weil die Arbeiten ausgefallen sind und nachgeholt werden müssen, außerdem wurden die Baggerteile, an die wir uns gelockt haben, abgeflext, was zusätzliche Wartungsarbeiten bedeutet 😉

Noch einige Worte zur Räumung:
Wir sind sehr überrascht über die Brutalität mit der uns ein Großteil der RWE-Mitarbeiti begegnet sind, bevor die Polizei angekommen ist. Während

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RWE-Lokführer missachtete internationales Notsignal und brachte Aktivist*innen in Lebensgefahr

Mit ein wenig Verspätung noch ein Bericht zu einem Vorfall von vergangenem Sonntag (28.10.2018):

Am Sonntag Abend wurde eine Gleisblockade von Ende Gelände Aktivist*innen gewaltsam geräumt. Ein Zug mit Gefangenen aus dieser Blockade wurde von zwei Personen im Lock-On gestoppt und kam erst kurz vor der Blockade zum Halten. Dies bietet der Polizei Anlass zu erneuten Falschdarstellungen und Schuldzuweisungen von Gefährdungen an die Aktivist*innen. So heißt es in der Polizei-Pressemitteilung:

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Klimagerechtigkeit selbst gemacht: RWE-Kohlebahn blockiert!

UPDATE dieser Blockade der Hambachbahn: RWE-Lokführer missachtete internationales Notsignal und brachte Aktivist*innen in Lebensgefahr

Folgende Pressemitteilung wurde uns zugeschickt:
Pressemitteilung Sonntag, 28. Oktober 2018

Klimagerechtigkeit selbst gemacht: RWE-Kohlebahn blockiert!

In diesem Moment blockieren Aktivist_innen die Züge der RWE-eigenen Kohlebahn bei Kerpen-Buir. Mit sogenannten „Lock-Ons“ ketten sie sich mit ihren Körpern an die Gleise, sodass die Auslieferung von Kohle an die nahgelegenen Kraftwerke unterbrochen wird. Damit protestieren sie für den sofortigen Kohleausstieg und eine solidarische, ökologisch gerechte Gesellschaft.

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