Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Frühjahrsputz im Hambi

Kommende Woche findet zum 2. Mal der Hambi-Frühjahrputz statt!

Am 22.3.19 treffen wir uns um 10.oo Uhr am Kieswerk, statten uns mit Müllsäcken, Müllzangen und Handschuhen aus und reinigen den Wald vom Müll. Um 15.oo Uhr wird dann der Müll abgeholt. Sammelstelle ist auf der L276 am Parkplatz bei der alten Auffahrt auf die A4.

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Demo für FreeEule am 17.03.19 17.00 – JVA Köln-Ossendorf

Update: Eule ist frei! Mehr info auf https://abcrhineland.blackblogs.org/2019/03/15/eule-ist-frei/

Am 26. September 2018 wurde Hambi-Aktivisti Eule im Rahmen der Räumung der Waldbesetzung im Hambacher Forst (NRW) aus einer Hängematte geräumt und am Boden, an Händen und Füßen mit Kabelbindern gefesselt, von mehreren Cops zu Boden gedrückt. Beim Loslassen soll Eule mit einem Fuß nach dem Kopf einer stehenden Beamtin getreten und diesen verfehlt haben. Eule wurde selbst verletzt abtransportiert, mit den Vorwürfen des „tätlichen Angriffs auf Vollbestreckungsbeamte“ und „versuchter gefährlicher Körperverletzung“ unter Personalienverweigerung in die JVA gebracht und befand sich seitdem in U-Haft.

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Feuer und Flamme für Klimakiller

Etwas verspätet haben wir diesen Artikel auf Indymedia gefunden:

In den frühen Morgenstunden des 1. Februar 2019 hat eine Aktionsgruppe erfolgreich zwei Stromkästen der RWE Power AG am Rande des Braunkohletagebau Hambach (NRW) sabotiert. Mit zuvor präparierten Brandsätzen sollte die Elektrik der Stromkästen irreparabel beschädigt werden und ein Kabelbrand ausgelöst werden. Mithilfe der Kästen rund um den ca. 8×6 km großen Tagebau wird das Grundwasser im gesamten Bereich sowie im Umland auf etwa 450 m Tiefe abgepumpt – mit verheerenden Schäden für Flora und Fauna, so auch den direkt angrenzenden verbliebenen Teil des Hambacher Waldes, ein wertvoller Jahrtausende alter Wald, der zahlreiche seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Mit dieser Aktion sollen der Infrastruktur von RWE nicht nur ein direkter Schaden zugefügt werden, sondern auch immer wieder Kosten für Reparaturen und Ausfälle entstehen. Auch werden mit fortwährenden Aktionen Security und Bullen vor Ort auf Trab gehalten und unserem Widerstand gegen den Umgang mit Klima, Wald und dem inzwischen siebenjährigen anarchistischen Besetzungsprojekt Ausdruck verliehen. Wir lassen uns auch von zunehmender Repression nicht einschüchtern und lassen uns nicht von „politischen“ Lösungen für Klimakrise und Naturzerstörung überzeugen. Wie durch die kurz zuvor veröffentlichten „Ergebnisse“ der CO2hlekommission erneut bestätigt wurde. Wir fordern:

  • Feiheit für #FreeEule, die letzten drei Gefangenen der #lausitz23 und alle weiteren Gefangenen!
  • Solidarität mit der Besetzung im Hambacher Forst!
  • den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle und
  • ein Ende der gewaltvollen Ausbeutung unser aller Lebensgrundlage – Klimagerechtigkeit jetzt!

Die Aktion fand im Kontext zahlreicher militanter Aktionen rund um Braunkohle und den Tagebau Hambach in den vergangenen Jahren statt, mit denen wir uns solidarisch erklären.

Link zum Artikel: https://de.indymedia.org/node/29307

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Eppenberger Wald ist besetzt! Pressemitteilung

Dieser Text wurde uns zugeschickt mit der Bitte, ihn zu veröffentlichen.

Pressemitteilung vom 01.03.2019 zur Besetzung des Eppenberger Waldes

Der Wald ist besetzt!

Seit dem 15.02.2019 haben wir, Aktivist*innen aus dem Hambacher Forst, den Eppenberger Wald besetzt. Dieser soll für ein Industriegebiet auf einer Fläche von ca. 40 Hektar abgeholzt werden. Dies, obwohl es in direkter Nähe bereits eben solche Gebiete mit großen unverkauften Flächen gibt.
Open Street Map

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One Struggle one fight – FridaysforFuture, AlleDörferbleiben Hambibleibt

Seit Wochen demonstrieren überall in Europa SchülerInnen von FridaysforFuture für unsere Zukunft und eine klimafreundliche Politik. Hundertausende junger Menschen haben verstanden, dass wir nicht darauf warten können, dass die Politik die Probleme des Klimawandels für uns lösen wird. Denn es sind die selben Leute in den Ministerien, die auch in den Aufsichtsräten sitzen, die von der Ausbeutung unserer Erde profitieren.

thumbnail of Sternmarsch_A5_Flyer_1Nachdem uns von der Kohlekomission ein „Konsens“ für den Kohleausstieg präsentiert wurde, der noch schlimmer ist als wir befürchtet hatten, schafft RWE weiter Fakten, indem die grubennahen Dörfer zerstört werden: Bäume werden gefällt und geschreddert. Gärten werden umgegraben, während die NachbarInnen noch in ihren Häusern leben.

Mit dem Bündnis Alle-Dörfer-bleiben formiert sich nun auch hier Widerstand gegen diese sinnlose Machtdemonstration des taumelndes Energieriesen. Zerstörung von Orten für Kohle die wir niemals brauchen werden, darf nicht toleriert werden!

Wir verbinden diese Bewegungen und rufen euch alle zur 1. FridaysforFuture Demo am Hambi auf!

Am 22.2.19 treffen wir uns um 13.oo Uhr an der Mahnwache und gehen von dort nach Morschenich, um uns ein Bild von der Zerstörung zu machen.

Am 23.2.19 ist in dem von der Zerstörung ebenfalls bedrohten Dorf Keyenberg am Tagebau Garzweiler ein Dorfspaziergang, in dem die verbliebenen BewohnerInnen ihre Heimat zeigen.

Und am 23.3.19 findet der Sternmarsch unter dem Motto „Alle Dörfer bleiben“ statt. Weitere Infos unter: https://www.alle-doerfer-bleiben.de/

 

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Vielen Dank für weitere 19 Jahre Widerstand!

Achtung! Möglicherweise nicht ernstzunehmende Parolen in einem nicht ernstzunehmenden Text.

Heute, am 01.02.2019, kamen einige Aktivisti zusammen um sich in Form eines Umzuges bei der Kohlekommission für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze für die nächsten 19 Jahre zu bedanken.

Ein Umzug, wie der Polizeipräsident Dirk Weinspach ihn sich wünscht – nämlich aus dem Wald irgendwoanders hin – ist es nicht geworden, sondern wohl eher eine Art von „umherziehen“.

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Stadtkritische (Soja) Schnitzeljagd am Donnerstag, 31.1.2019

Treffpunkt: Haupteingang Bhf Deutz (Ottoplatz), 31.01., 12:00 Uhr/

„Die Wagenplätze und das Autonome Zentrum Köln machen gemeinsame Sache!
Wir wollen gemeinsam mit euch eine politische und stadtplanungskritische Schnitzeljagd in und durch Deutz veranstalten. Mit leckeren Soja-Schnitzelbrötchen im Gepäck werden wir an mehreren Stationen über das Deutzer Veedel, seine Standorte und Geschichte informieren… und aktiv werden!

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RiseUp4Rojava – weltweite Aktionstage für die Revolution und gegen Faschismus & Waffenproduktion

Aufruf zu globalen Aktionstagen am 27.1 und 28. Januar 2019

Am 27. Januar, vor genau vier Jahren, wurde die Stadt Kobane im Norden Syriens, nach monatelangen erbitterten Gefechten von den mutigen KämpferInnen der YPJ und YPG aus den Händen der Mörderbanden des sog. Islamischen Staates befreit. Damals strömten wir millionenfach, Tag für Tag, Woche um Woche auf die Straßen um unsere Solidarität mit dem Widerstand kundzutun und die Welt zum Handeln zu bewegen. Die pausenlosen und kraftvollen Aktionen außerhalb des Mittleren Ostens gaben den kämpfenden GenossInnen Mut und Moral und zwangen auch die Staaten zum handeln. Die Wochen ades Widerstands wurden zum Symbol des Willens, der Kraft und der Hoffnung, welche von der jungen Revolution in Rojava in die Welt gesandt wurde. Ihre Ideen von direkter Demokratie, einer ökologischen und kollektiven Ökonomie und der Befreiung der Frau, sind mit dem historischen Widerstand von Kobane auf der ganzen Welt bekannt geworden. Kobane wurde zum Symbol internationaler Solidarität und des gemeinsamen Kampfes – unserer Solidarität über Grenzen und ideologische Unterschiede hinweg, als DemokratInnen, SozialistInnen, FeministInnen und UmweltaktivistInnen. Es vereinten sich die vielen emanzipatorischen Kräfte zu einer Stimme zur Verteidigung Kobanes. Und somit ist die Revolution in Rojava zu einem untrennbaren Teil der Geschichte dieser Kräfte auf der ganzen Welt geworden.

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Baggerbesetzung im Tagebau Profen am 11.01.19

Bilder folgen…

Wir, eine Gruppe autonomer Aktivistis, haben heute, am 11.01.19, in den frühen Morgenstunden einen Kohlebagger im Tagebau Profen besetzt.
Die Gewinnung von Strom aus Braunkohle beeinträchtigt das Weltklima und zerstört die Landschaft und Ökosysteme einer gesamten Region. Ganze Dörfer müssen weichen für die „Interessen der Allgemeinheit“. Tatsächlich aber sind dies bloß die Interessen einzelner und deren einzige Motivation ist Profit.

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