Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Unterstützungsaufruf für solidarische Osterdekoration

Der Frühling hält Einzug im Hambacher Forst! Die Schneeglöckchen und Kirschen blühen, das Scharbockskraut eröffnet die essbare-Wildkräuter-Saison und die Bäume pumpen ihre Knospen auf. Das merken auch die Spaziergänger*innen, die immer mehr im Wald unterwegs sind – schön, dass immer weniger Menschen an die Propaganda glauben, dass ein Spaziergang im Wald wegen uns grundsätzlich nicht sicher sei.

Ein Frühlingsbrauch, der eigentlich auch zum Hambacher Forst ganz schön passen könnte, ist der farbenfroh geschmückte Osterbaum, mit dem der bunte Frühling begrüßt wird. Bäume gibt es ja genug, bleibt nur noch die Frage welche Deko. Die Tradition will bunte Eier, aber die sind natürlich nicht vereinbar mit dem im Wald weit verbreiteten Veganismus. Außerdem sind sie so klein, dass sie in einer zwanzig Meter hohen Baumkrone kaum zu erkennen wären. Auch Maibaum-Kreppband wäre ökologisch fragwürdig, weil es bei Wind und Wetter relativ schnell verwittern und den Wald mit Kunstfarbe zumüllen würde.

Was liegt da näher als bunt bemalte Ostereimer statt Ostereier! Sie sind so groß, dass die Farbenpracht weit sichtbar ist. Sie sind so stabil, dass sie mit einem guten Knoten genau so lange an Ort und Stelle bleiben wie sie sollen. Neben dem Deko-Effekt können sie (mit Deckel) auch praktisch zur eichhörnchensicheren Aufbewahrung von allem möglichen genutzt werden. Und sie sind massenhaft als Abfall verfügbar – das heißt, in dem Fall sind sie sogar CO2-neutral!

Deswegen die Bitte: Es wäre total schön wenn Menschen Lust hätten, bei Restaurants in ihrer Umgebung nach leeren Eimern für die Entsorgung zu fragen (oder einfach mal in die Tonne zu schauen; falls ihr Essensreste findet, gerne einfach mit in den Eimer). Gastronomie-Eimer wären am besten, weil die im Gegensatz zu z.B. Farbeimern nicht mit ökologisch fragwürdigen Chemiecocktails verschmutzt sind.

Ob ihr eure Eimer schon zu Hause bemalen wollt oder vielleicht gemeinsam im Wald oder wir uns selber ums bemalen kümmern, oder ob ihr vielleicht lustige Überraschungen reinpacken wollt, ist natürlich Euch überlassen. Genau so, ob ihr die Eimer „pünktlich“ zum Osterfest vorbeibringen wollt, oder später zum nachschmücken… Hauptsache, der Wald wird bunt!

Wir wünschen Euch einen schönen Frühling mit viel Kreativität und wenig Repression!

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Verfassungsschutz macht Imagebratung für RWE, Bayer & Telekom

Kannste dir nicht ausdenken: Ende März werden in Berlin Großunternehmen wie RWE und BASF vom Verfassungsschutz darin beraten, wie sie verhindern können das „Extremisten“ ihr Image beschädigen. Am Abend vorher feiern die Herrschaften gediegen in einer berliner Luxusbar namens, wait for it, Sodom und Gomorra. Ob das jetzt ironisch gemeint ist oder nicht werden wir wohl nie erfahren, ist uns auch egal. Dagegen gibt’s Protest: Am 26. März um 18 Uhr in der Torstraße 165. Aus dem Hambi senden wir solidarische Grüße und kommen natürlich auch!

Aus dem Aufruf:

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Liberate or die

Vom 2. Mai bis zum 7. Mai wird das vegane, antispeziesistische Camp Liberate or die – from cage to freedom wieder im Hambacher Forst stattfinden!

Bereits letztes Jahr ging es eine Woche um Veganismus, Tierausbeutung und Kapitalismus mit vielen Workshops und Aktionstagen. Genauere Infos zu Abläufen, Workshopsangebot und co findet ihr hier : https://www.unoffensiveanimal.com/lod/

Kommt zahlreich und bringt euch ein!

Until every cage is empty!

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Aktivismus-Schnupper-Wochenende vom 15.03. bis 17.03. im Hambacher Forst

Liebe Fridays for Future Menschen,

Anlässlich des internationalen Streiktages wollen wir euch anschließend zu einem Wochenende voller Action, Spaß, Workshops und Klettern im Hambi einladen. Dabei ist es egal ob ihr das ganze Wochenende oder ein paar Stunden bleibt!
Euch erwarten tägliche Klettertrainings und Workshops zu verschiedenen Themen,es soll aber auch eine Möglichkeit darstellen, den Hambi und das Leben hier besser kennen zu lernen. Am Ende des Wochenendes wollen wir gemeinsam zur FreeEule-Demo vor der JVA-Ossendorf fahren und unserer Freundin, der Hambi-Gefangenen Eule lautstark Grüße übermitteln. Einen vorläufigen Ablaufplan findet ihr unten. Weitere Zeiten und Inhalte werden dann vor Ort am Jesus Point aushängen.
Übernachtungsmöglichkeiten sind in begrenzter Anzahl vorhanden, es wäre aber gut wenn ihr nach Möglichkeit Zelte mitbringt. Verpflegung organisieren wir gemeinsam.

Wann: Fr. 15.03. bis So. 17.03.2019

Treffpunkt zum gemeinsamen Start ist am Freitag um 15:00 Uhr an der Mahnwache.

Was ihr mitbringen solltet:

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Frühjahrsputz im Hambi

Kommende Woche findet zum 2. Mal der Hambi-Frühjahrputz statt!

Am 22.3.19 treffen wir uns um 10.oo Uhr am Kieswerk, statten uns mit Müllsäcken, Müllzangen und Handschuhen aus und reinigen den Wald vom Müll. Um 15.oo Uhr wird dann der Müll abgeholt. Sammelstelle ist auf der L276 am Parkplatz bei der alten Auffahrt auf die A4.

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Demo für FreeEule am 17.03.19 17.00 – JVA Köln-Ossendorf

Update: Eule ist frei! Mehr info auf https://abcrhineland.blackblogs.org/2019/03/15/eule-ist-frei/

Am 26. September 2018 wurde Hambi-Aktivisti Eule im Rahmen der Räumung der Waldbesetzung im Hambacher Forst (NRW) aus einer Hängematte geräumt und am Boden, an Händen und Füßen mit Kabelbindern gefesselt, von mehreren Cops zu Boden gedrückt. Beim Loslassen soll Eule mit einem Fuß nach dem Kopf einer stehenden Beamtin getreten und diesen verfehlt haben. Eule wurde selbst verletzt abtransportiert, mit den Vorwürfen des „tätlichen Angriffs auf Vollbestreckungsbeamte“ und „versuchter gefährlicher Körperverletzung“ unter Personalienverweigerung in die JVA gebracht und befand sich seitdem in U-Haft.

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Feuer und Flamme für Klimakiller

Etwas verspätet haben wir diesen Artikel auf Indymedia gefunden:

In den frühen Morgenstunden des 1. Februar 2019 hat eine Aktionsgruppe erfolgreich zwei Stromkästen der RWE Power AG am Rande des Braunkohletagebau Hambach (NRW) sabotiert. Mit zuvor präparierten Brandsätzen sollte die Elektrik der Stromkästen irreparabel beschädigt werden und ein Kabelbrand ausgelöst werden. Mithilfe der Kästen rund um den ca. 8×6 km großen Tagebau wird das Grundwasser im gesamten Bereich sowie im Umland auf etwa 450 m Tiefe abgepumpt – mit verheerenden Schäden für Flora und Fauna, so auch den direkt angrenzenden verbliebenen Teil des Hambacher Waldes, ein wertvoller Jahrtausende alter Wald, der zahlreiche seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Mit dieser Aktion sollen der Infrastruktur von RWE nicht nur ein direkter Schaden zugefügt werden, sondern auch immer wieder Kosten für Reparaturen und Ausfälle entstehen. Auch werden mit fortwährenden Aktionen Security und Bullen vor Ort auf Trab gehalten und unserem Widerstand gegen den Umgang mit Klima, Wald und dem inzwischen siebenjährigen anarchistischen Besetzungsprojekt Ausdruck verliehen. Wir lassen uns auch von zunehmender Repression nicht einschüchtern und lassen uns nicht von „politischen“ Lösungen für Klimakrise und Naturzerstörung überzeugen. Wie durch die kurz zuvor veröffentlichten „Ergebnisse“ der CO2hlekommission erneut bestätigt wurde. Wir fordern:

  • Feiheit für #FreeEule, die letzten drei Gefangenen der #lausitz23 und alle weiteren Gefangenen!
  • Solidarität mit der Besetzung im Hambacher Forst!
  • den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle und
  • ein Ende der gewaltvollen Ausbeutung unser aller Lebensgrundlage – Klimagerechtigkeit jetzt!

Die Aktion fand im Kontext zahlreicher militanter Aktionen rund um Braunkohle und den Tagebau Hambach in den vergangenen Jahren statt, mit denen wir uns solidarisch erklären.

Link zum Artikel: https://de.indymedia.org/node/29307

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Eppenberger Wald ist besetzt! Pressemitteilung

Dieser Text wurde uns zugeschickt mit der Bitte, ihn zu veröffentlichen.

Pressemitteilung vom 01.03.2019 zur Besetzung des Eppenberger Waldes

Der Wald ist besetzt!

Seit dem 15.02.2019 haben wir, Aktivist*innen aus dem Hambacher Forst, den Eppenberger Wald besetzt. Dieser soll für ein Industriegebiet auf einer Fläche von ca. 40 Hektar abgeholzt werden. Dies, obwohl es in direkter Nähe bereits eben solche Gebiete mit großen unverkauften Flächen gibt.
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