Fahrraddemo #FreeHambi4 am Sonntag, 11.3.2018 ab 14 Uhr in Köln


Folgende Einladung erreichte uns:
„Noch immer sitzen 4 Aktivisti* aus dem Hambacher Forst im Knast in Köln-Ossendorf, und das nun seit über 5 Wochen! Dieser Ungerechtigkeit und dieser Willkür (die anderen 5 der Hambi9 sind bereits frei) setzen wir weiterhin unsere Solidarität entgegen. Am Sonntag werden wir mit dem Fahrrad eine Runde durch die Altstadt und dann weiter zur JVA nach Ossendorf fahren und unseren Protest lautstark über die Knastmauern tragen. Kommt um 14 Uhr mit dem Fahrrad zum Rudolfplatz und bringt gerne alles mit was Krach macht sowie Fähnchen für die Räder mit.

Gemeinsam gegen Repression.
None are free until all are free
#FreeHambi4 „

„Hambi bleibt sauber“ am 9./10.3.2018

50 Menschen insgesamt waren über 2 Tage verteilt damit beschäftigt, zumindest schon mal einen kleinen Teil der über viele Jahre angesammelten Hinterlassenschaften (es handelte sich nicht um Hambi-Müll) wegzuräumen. Da noch ziemlich viel übrig geblieben ist und die Aktion von den Teilnehmer*innen als Erfolg bewertet wurde, wird es sicherlich noch weitere Termine geben. Danke! Weiter lesen!

Polizeigewalt in dieser Rodunssaison

Triggerwarnung! Es wird detailiert Polizeigewalt und Nacktheit geschildert.


Einige von uns sind mit dem Bild der guten Polizist*in aufgewachsen. Dem Freund und Helfer, der Kindern über die Straße hilft, uns vor den Bösewichten beschützt und generell aufpasst, dass die Welt nicht im „Chaos“ versinkt. Der vielleicht mal einen Strafzettel verteilt, aber das ja nur zu unserem Besten.

Andere, People of Colour zum Beispiel, kennen vielleicht extrem häufige und unangenehme verdachtsunabhängige Personenkontrollen, die dann auch noch rassistisch oder sexistisch ausfallen können. Wieder andere kennen knüppelnde, pfeffersprayende und falsche Versprechen machende Polizist*innen von Demonstrationen, hier bei uns z.B gegen Braunkohle z.B. bei Ende Gelände (v.a. 2015). Weiter lesen!

Soli-Aktionstag für die Hambi4 am Samstag, 10.3.2018

Die verbliebenen Gefangenen der Barrikadenräumung am 22.1.2018 werden voraussichtlich noch 3 weitere Wochen in Haft bleiben. Zeit, noch einen Soli-Aktionstag zu machen. Meldet Demos oder Mahnwachen an, verteilt Flyer, malt Banner und schickt uns eure Fotos (am liebsten per twitter, damit das Postfach nicht platzt). Schreibt Protestbriefe! Und natürlich Briefe an die Gefangenen. Ihr seid nicht allein! Until all are free, no one is free!
Bilder vom letzten Aktionstag am 3.2.2018 findet ihr hier.

Heute, Die, 6.2. 19:00 Rundhaus – Druck Ablassen für die Hambi5

Alle kürzlich freigelassenen Hambi5 und alle ehemaligen Häftlinge sind zu einem Abend mit Ausstellungen von Gefängniskunst, Videos und Fotos vergangener und am Wochenende stattfindender Solidarität mit Gefangenenaktionen eingeladen. Außerdem werden Briefe an die noch in der JVA Köln sitzenden Hambi4 geschrieben.

Bitte bringt Essen, Fotos und Videos von dieser Mobilisierung am Samstag mit.

Der Dienstag wird auch ein Bestandsaufnahme-Tag sein für die bevorstehende Müllsäuberung im Wald. Es geht dabei um Schäden und allerlei Schrott, der von der Vielzahl von früheren Räumungen liegen geblieben ist und um große Mengen an Müll der auf der gesamten Länge der jetzt geschlossenen lokalen Wege und an der früheren A4 liegt. Wenn du helfen möchtest, bitte melde dich um 13 Uhr auf der Wiese und bleibe danach zum Gefangenen Solidaritätsabend.

Soli Abend mit den Hambi9 im AZ Köln, Do 1. Feb. 17-23 Uhr

An diesem Donnerstag, dem 1. Februar, findet im Autonomen Zentrum in Köln ein Abend von Diskussion, Briefe schreiben und Zines und Bücher verschicken statt. Das Café wird um 19:00 Uhr geöffnet sein, während die Bannerproduktion um 17:00 Uhr beginnt. Bringt Postkarten, Zines und Bücher, Farben und Pinsel mit und eine USB- oder SD-Karte mit Bildern und Text im JPEG-Format, die für Banner geeignet sein könnten.

Autonomes Zentrum Köln, Luxemburger Str. 93, 50674 Köln
Open Street Map (wird in einem neuen Tab geöffnet)

Wir sehen uns dort!

In Aktion treten – FreeHambi9!

Die letzten Tage haben gezeigt, wenn wir uns als Bewegung nicht klein kriegen lassen wollen müssen wir viele sein, müssen zueinander stehen und in unserem Widerstand nicht nachgeben, auch wenn wir durch unsere Aktionen mit Repressionen zu rechnen haben. 9 Menschen wurden ihrer Freiheit beraubt, dafür, dass sie sich mit ihren Körpern Maschinen in den Weg gestellt haben, die für die Zerstörung unseres Planeten verantwortlich sind. Wir müssen also dafür sorgen, dass sich alle, die nicht weiter gewillt sind derartige Verhältnisse hinzunehmen, empört zeigen und Gehör verschaffen.

Zunächst stellt sich jedoch die Frage wen wir mit unserem Widerstand eigentlich treffen wollen? Unser Protest richtet sich gegen alle repressiven Strukturen wie Knäste, Polizei oder Gerichte, die die Interessen von Großkonzernen schützen und damit ein System stützen, das Menschenleben hinter wirtschaftliche Interessen stellt. Und deshalb sollen sich die Aktionen auch weiterhin gegen RWE und Braunkohle richten, denn auch die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur, die mit der zerstörerischen Vorgehensweise solcher Unternehmen einhergeht, bedeutet Repression, von denen wir hier in Deutschland nicht so direkt betroffen sind wie Menschen im globalen Süden. Damit wir durch unseren Aktivismus aber nicht aus Wut in sinnlosen Aktionismus verfallen und weiter strategisch und geeint handeln können braucht es kreative Ideen für Aktionen. Und an dieser Stelle braucht es uns alle. In der folgenden Auflistung haben wir einige Vorschläge für Aktionen gesammelt, die ihr unter anderem am Soliaktionstag (03.02.2018) einfach und bequem aus der Stadt eurer Wahl durchführen könnt. Viel Spaß beim ausprobieren und selber kreativ werden.
Weiter lesen!