Neue Waldbesetzung am Frankfurter Flughafen

Website der Besetzung
http://www.rtl-hessen.de/show/2018-01-16/videos-des-tages
http://www.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Protestcamp-bei-Kaelte-und-Krach;art688,2874426
https://www.robinwood.de/blog/kuchen-und-besetzte-b%C3%A4ume-am-frankfurter-flughafen
http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/buettelborn/umweltaktivisten-besetzen-baeume-im-treburer-oberwald-um-rodung-fuer-den-flughafenausbau-zu-verhindern_18435987.htm#1
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Abriss des Immerather Doms

Ticker:
9.1.:
Berichte:
https://youtu.be/8Ubb1DHaPZg
https://vimeo.com/250343420
https://www.domradio.de/themen/bist%C3%BCmer/2018-01-09/strafanzeigen-nach-protestaktion-zu-abrissbeginn
https://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6pfung/2018-01-09/dioezesanrat-aachen-kritisiert-ausweitung-des-tagebaus

12:00 Mittlerweile ist der erste Turm zerstört, Schutt wird beiseite geräumt.

8.1.
https://www.youtube.com/watch?v=JjR7RSD3q6E
https://www.youtube.com/watch?v=7WPG-2X2gBg

Zusammenfassung 8.1.: Seit frühmorgens war der Dom von Greenpeace-AktivistInnen besetzt. Es wurden Banner entrollt, Menschen hatten sich im Dom angekettet. 2 Greenpeace-AktivistInnen sollen frühmorgens von einem Polizeihund gebissen und ins Krankenhaus eingeliefert worden sein. Auf dem Dach eines Nachbarhauses saßen Hambis. Banner wurden entrollt. BeobachterInnen vor Ort meldeten, dass heute vermutlich nicht mehr abgerissen werden würde.
Der Abriss ist auf 2 Wochen angesetzt. Begonnen werden soll am Hauptschiff (Altarseite). Bereits gestern waren einige hundert Menschen vor Ort und haben protestiert.

16:20 Alle zuvor festgenommenen sind wieder frei!
14:20 Es wurden 4 Menschen festgenommen. Sie sollen nach Polizeiangaben zur ED-Behandlung in die Polizeiwache Hückelhoven gebracht werden.
14:14 Der Abriss hat begonnen Weiter lesen!

Politisches Gebet in Immerath

Politisches Gebet in Immerath, 7. Jan. 2018

Sagen wir es unerschrocken: wir wollen eine Veränderung, eine wirkliche Veränderungen, eine Veränderung der Strukturen. Dieses System ist nicht mehr hinzunehmen; die Campesinos ertragen es nicht, die Arbeiter ertragen es nicht, die Gemeinschaften ertragen es nicht, die Völker ertragen es nicht…. und ebensowenig erträgt es die Erde «unsere Schwester, Mutter Erde» wie der heilige Franziskus sagte.
Papst Franziskus auf dem Welttreffen der sozialen Bewegungen in Bolivien in 2015.

Im Hintergrund: der Immerather Dom, am letzten Tag seines Bestehens?
Davor wartet schon der Bagger mit dem extra langen Arm der Fa. Herzog. Davor der Zaun, der nicht autorisierte Personen von der „Bau“-Stelle fern halten soll. Mit daran ein Zitat vom Chef der Organisation, der dieses Gebäude mal gehört hat. Von ihm hören wir nicht so oft derart radikale Aussagen. Vielleicht weil in der Kirche zu viel Uneinigkeit darüber besteht? Aber sie bleiben radikal, im besten Sinne des Wortes.
Davor engagierte Christinnen, die mit diesem Statement aber sehr einverstanden sind, katholische und protestantische, und diese politische Andacht organisiert haben.
Es waren ca. 300 Menschen gekommen.
Es wurden auch die Worte eines Kindes zu diesem Abriss vorgelesen: „Hoffentlich springt der Bagger nicht an!“
Zum Schluss wurde gesagt: „Lasst uns nicht vergessen, dass es ohne die Leute in den Baumhäusern den Hambacher Forst nicht mehr geben würde!“ Großer Applaus.
Spontan sagte darauf eineR von diesen Leuten ins Mikro: „Glaubt nicht den Schauermärchen über uns. Kommt und besucht uns!“

Videos vom 6.1.:
https://www.youtube.com/watch?v=hqHF-36CL1o
https://vimeo.com/249955478
Presse:
https://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/tagebau-abrissbagger-versetzen-immerather-dom-den-todesstoss-29443990
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/immerather-dom-ein-wahrzeichen-verschwindet-abriss-beginnt-heute-aid-1.7305938
http://www.taz.de/Braunkohleabbau-am-Niederrhein/!5472039/

Zum Abriss des Immerather Doms am 8.1.2018


Quelle: https://twitter.com/Barbara_Schnell/status/946500576434704385

Vorab zwei Termine (die leider etwas kollidieren):

„Die Initative Ein Dom für Immer(ath) lädt am 7.1 zu einer Mahnwache und einem politischen Gebet ein. Ein offenes Planungstreffen gibt es morgen *3.1* um *19 Uhr* im *Allerweltshaus*.“

„Das nächste große #HambiSupport Treffen Mi., 03.01. um 18:30 findet in der alten Feuerwache statt! (großes Foyer, Melchiorstr. 3)“

Dann eine Mail, die uns erreichte:

„Guten Tag zusammen,

aus traurig-aktuellem Anlass diese Mail zum Jahresbeginn.

Am Montag, dem 8. Januar, beginnt in Immerath die Zerstörung des Immerather Domes, St. Lambertus wird im Auftrag von RWE dem Erdboden gleich gemacht.

Alles muss der Braunkohle weichen – Dörfer, Kirchen, Wälder, Menschen und Tiere.

Wir werden die Vernichtung des Immerather Domes nutzen, um erneut ein eindrucksvolles Zeichen zu setzen. Kein weiteres Dorf, keine weitere Kirche, kein weiterer Wald darf für die Braunkohle zerstört werden.

Ein Dom für Immer(ath)

Am Sonntag, 7. Januar, findet ab 12 Uhr eine Mahnwache in Immerath statt. Um 13 Uhr laden diverse Initiativen zu einem politischen Gebet ein.

Ein Tag vorher, Samstag, 6. Januar, Dreikönigstag. Ab 13.00 Uhr werden wir diesen Tag an St. Lambertus begehen. Die Könige am Dom. Als angemeldete Mahnwache an St. Lambertus. Mit möglichst vielen Menschen. Wir werden Tische aufbauen, Bänke aufstellen, essen, trinken, miteinander sprechen, singen, schweigen, musizieren, rote Linien ziehen… wie bei den drei Königen sind kulinarische Gaben aller Art natürlich willkommen. Weiter lesen!

Kabelbrand am Tagebau

Wir haben diesen Artikel auf indymedia gefunden:

„Am 24.12.2017 haben wir die Kabel, die den Tagebau Hambach mit Strom versorgen angezündet. So wurde zumindest ein Teil der riesigen Maschinen dort stillgelegt. Die Kabel haben sich in diesem Fall an dem Aussichtspunkt auf den Tagebau (der nach Terra Nova) befunden.

Der Tagebau Hambach ist ein Loch, dass größer als Köln ist und dort wird nach Braunkohle gegraben. Bei der Verbrennung dieser Kohle wird unglaublich viel CO₂ ausgestoßen (und auch andere Sachen wie z.B. Arsen,…) und somit wird der Klimawandel vorangetrieben. Der Klimawandel hat katastrophale Folgen, wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme, wodurch viele Menschen sterben oder ihrer Lebensgrundlage entzogen werden.
Außerdem müssen für diesen Tagebau viele Leute aus ihren Dörfern ausziehen, da diese dem Tagebau weichen müssen und der Hambacher Forst, ein uralter, wunderschöner Wald wird abgeholzt.

Stop Coal now!

An RWE: Merry Crisis and a happy new fear!“

Ticker Barrikadenräumung 20.12.

21.12.

16:00 Alle Menschen sind wieder draußen

15:00 Haftprüfung im Amtsgericht Kerpen

11:00 Nun wartet noch eine Person auf den Haftprüfungstermin. Alle anderen sind bereits frei und abgeholt.

9:00 4 Menschen kamen um 8:30 Uhr raus.

20.12.

Von zwölf Menschen vor der Gesa wurden heute sechs festgenommen, zwei davon werden morgen mit den beiden vom Tripod dem Haftrichter vorgeführt. Die anderen vier sollen um halb acht freigelassen werden.

11:05 Die Personen die auf dem Tripod waren, wurden zur Personalienfeststellung nach Aachen gebracht. Gesasupport ist in ausreichender Zahl vor Ort.

9:40 Die zweite Person ist geräumt.

9:20 Eine von zwei Personen ist vom Tripod geräumt.

9:15 Die ersten Barrikaden werden geräumt.

9:10 Eine Hebebühne ist in der Nähe des Tripods, auf dem zwei Menschen sitzen. Es sind einige Einsatzkräfte vor Ort. Bilder hier: https://twitter.com/Oaktown1312

9:00 Polizei steht in meheren kleinen Grüppchen in der Nähe der besetzten alten Autobahnauffahrt.

8:45 Die Polizei ist angerückt, um die Secustraße zu räumen.

Ticker der Rodungssaison 2017

Wie könnt ihr uns unterstützen:

Wir würden nochmal alle Pressevertreter*innen bitten, kurz anzurufen, bevor ihr vorbeikommt.

Der Bahnhof von Buir und Alternativen um den Wald zu erreichen

Info: Sonderfahrplan wegen Gleisbauarbeiten am Samstag, 16.12.

Donnerstag, der 28. November war der Tag, an dem wir noch mal gerade davon gekommen sind. Nach drei Tagen von Rodungen stand eine Räumung des Waldes bevor, unter Einsatz von Tausenden von Polizeibediensteten. Am lokalen Bahnhof (S-Bahn Buir) waren Parkplätze reserviert für ausschließliche Nutzung durch die Polizei. Dann, nachdem am Dienstagabend und am Mittwoch, zwei Tage Aktion gefeiert wurden, begann am Bahnhof von Buir etwas Seltsames. Weiter lesen!