Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Starßenmusik in Buir

Am gestrigen Dienstag spielte Klaus der Geiger in Buir am Bahnhof. Rund 70 Menschen kahmen zum zuhören, zum Tanzen und zum VoKü essen. Bei jeder S-Bahn die ankahm wurde das neue Lied „die Zombies von Rheinbraun“ gespielt und Flyer über das Unräumbar-Festival am kommenden Wochenende an die aussteigenden Menschen verteilt. Das Straßenfest wurde recht positiv aufgenommen, wir hatten eine Menge Spaß und konnten zeigen, dass wir nicht die blutrünstigen Krawallmacher_innen sind, die RWE so gerne hätte.

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RWE und Polizei versuchen, die eigene Gewalt mit unhaltbaren Vorwürfen zu legitimieren

Heute hat die Polizeipressestelle des Rhein-Erft-Kreises eine Pressemittelung herausgeschickt, in der uns gewalttätige Angriffe gegen RWE-Mitarbeiter vorgeworfen werden. Es wird behauptet, ein Mulchfahrzeug wäre mit Glasbehältern beworfen , die darinsitzenden Person verletzt worden, des weiteren wird von einem angeblichen Angriff mit Pfefferspray und Stöcken auf Securitys berichtet.
Im Wald wird es nach wie vor abgelehnt, menschengefährdenden Aktionen zu machen. Die Vorwürfe sind völlig haltlos.
Am Sonntagmorgen wurde laut Polizeimitteilung ein Securitymitarbeiter mit einem Stein am Kopf verletzt, er musste ins Krankenhaus. In der gleichen Nacht wurden auf bei uns stehende Wägen Säureanschläge verübt, wir vermuten Dritte als Täter_innen – falls die Polizeimeldung wahr ist.

Die Polizei schreibt in ihrer PM: „Es muss deutlich gemacht werden, dass es sich bei den Waldbesetzern nicht um friedliche Demonstranten handelt, sondern um eine Gruppe, aus der heraus vermehrt Straftaten begangen werden. Wir dulden dieses Verhalten nicht. Die Räumung wird derzeit vorbereitet!“
Der Hintergrund dieser Pressemitteilung ist somit offensichtlich: Sie versuchen, die Waldbesetzung zu kriminalisieren, die von Securitys ausgehende Gewalt im Nachhinein und die für eine Räumung notwendige Gewalt gegen uns im Vorhinein zu legitimieren. Ebenso soll von der allgemeinen Gewalttätigkeit der Braunkohleverstromung abgelenkt werden. Wir lassen uns durch diese Verleumdungs-offensive nicht in die Defensive drängen und werden weiterhin die Gewalt von RWE und Polizei thematisieren.

Eine Räumung wird immer wahrscheinlicher.
Kommt in den Wald und schützt ihn mit uns!

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Pressemitteilung: Sicherheitsdienste provozieren im Hambacher Forst

Wiederholte Angriffe durch Sicherheitsleute – Polizeibeamte weigern sich,
Anzeigen aufzunehmen

Kerpen/ Buir. Im besetzten Hambacher Forst wird das Klima rauer. Seit
Beginn der Rodungssaison treten die Angestellten vom RWE Werksschutz und
des Sicherheits-Unternehmens AK Security zunehmend aggressiv gegenüber
Besucher_innen des öffentlich zugänglichen Waldes auf. Die
Waldbesetzer_innen beklagen außerdem, dass die Polizei eher die Angriffe
unterstütze, als das Recht auf Versammlungsfreiheit und die körperliche
Unversehrtheit der AktivistInnen zu schützen.

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Strassenmusik mit Klaus der Geiger am S-Bahnhof Buir am Dienstag (23.10.)

Diesen Dienstag wird Buir aufgemischt! Ab 16 Uhr kommt Klaus der Geiger aus Köln um Strassenmusik im – vom Tagebau betroffenen – Ort zu machen. Er wird sein eigens dafür umgedichtetes Lied ‚Ein Zombie von Rheinbraun‘ zum Besten geben. Dazu gibt es lecker veganes Essen und viele nette Leute. Kommt alle und zeigt euch RWE-unsolidarisch! Der Hambacher Forst bleibt!

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Rodungen haben begonnen!

Die Rodungen im Hambacher Forst laufen nun. Mehrere Hundert Meter nordwestlich der Besetzung beginnt RWE das Unterholz und die Büsche zu entfernen – also den Wald auf die komplette Rodung vorzubereiten. Diese Maßnahmen werden immer wieder auf verschiedene Weiße erfolgreich behindert. Es benötigt noch mehr Menschen um die Rodungsarbeiten wirklich zu verhindern. Also kommt vorbei und helft den Wald zu retten. Jetzt ist die Zeit dafür!

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Achtung bei der Anreise

Dass die Securities gerne Fotos von Menschen machen, die sie zum Kreis der Waldbesetzer vermuten, und Gemeinschaftsfahrräder klauen („Sicherstellen“ und den staatlichen Handlangern in Uniform übergeben) ist für uns nichts Neues mehr. In den vergangenen Tagen aber fanden 2 tätliche Übergriffe auf Menschen und Besucher der Waldbesetzung statt.

Wenn ihr auf der Anreise seid, speziell bei Dunkelheit, womöglich allein, ergreift besser Vorsichtsmaßnahmen. Ihr könnt euch z.B. über das Waldtelefon „anmelden“, dann kommen ein paar Menschen und wir passieren zusammen die gefährlichen 300m über die Brücken.
Laßt euch nicht abhalten zu kommen, es gibt eine angemeldete Mahnwache in unmittelbarer Nähe, aber erwartet keine Unterstützung von staatlichen Stellen…

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Besetzungen gegen Flughafenbau bei Nantes werden gerade geräumt

Die „Zone a defendre“, die zu beschützende Zone, bei Nantes wir heute zu Teilen geräumt. Auf dem Gelände das für einen „grünen Flughafen“ plattgemacht werden soll, sind seit über 2 Jahren zig Besetzungen entstanden um das zerstörerische Projekt zu verhindern. Nun werden die ersten dieser Besetzungen mit brutaler Staatsgewalt – sogar das Milität ist im Einsatz – geräumt. Einen aktuellen Ticker gibt es hier: zad.nadir.org.
Es ist überall das Gleiche: Die Logiken des Marktes sind Blind für die Bedürfnisse der Einzelnen, für Lebensqualitäten, wenn sie sich nicht in Konsumbedürfnisse übersetzen lassen, für den Erhalt von unzerstörter Umwelt, kurz für alles außer Profiten. Um diese der heimischen Industrie zu schützen haben Staaten keine Skrupel, ihre hässliche Fratze zu entblößen und Widerstand auch im Inland mit militärischen Mitteln zu unterdrücken, wenn es ernst wird. Dem müssen wir all unsere Kreativität und Entschlossenheit entgegenstellen – in der ZAD, im Hambacher Forst, im Khimki Forest, im Val de Susa und überall sonst!
Es wird zur Demo am 20. Oktober aufgerufen.

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Klassische Musik stoppt Kohlebagger

Das Orchester „Lebenslaute“ blockierte heute, am 9. Oktober, mit einem klassischen Konzert
zwei Stunden lang den Braunkohletagebau von RWE bei Buir/Kerpen.

„O Täler weit, o Höhen, o schöner Grüner Wald“ mit diesem romantischen Lied von
Mendelssohn-Bartholdy stoppten die Musikerinnen und Musiker des Aktionsorchesters
„Lebenslaute“ den Betrieb des Kohlebergbaus. Zusammen mit den Aktivistinnen und
Aktivisten, die seit April diesen Jahres den Wald im Hambacher Forst besetzen, hatten sie
sich auf den Weg zur Abrisskante gemacht. Dort konnten sie zunächst unbehelligt ihren
„Konzertsaal“ unmittelbar vor dem knapp 100 m hohen Schaufelradbagger aufbauen. Der
Bagger musste daraufhin seine Arbeit einstellen. Nach kurzer Zeit trafen mehrere
Polizeikräfte ein, die jedoch von einer Räumung absahen und das Konzert bis zu seinem Ende
anhörten.
„Es war ein großer Erfolg, die Arbeiten so lang aufzuhalten, weil die Braunkohle eine der
klimaschädlichsten Energiequellen ist. Die Weiterförderung von Braunkohle verhindert den
effektiven Ausbau von erneuerbaren Energien.“ argumentiert die Berliner Flötistin Ulrike
Müller.
Das bundesweite Aktionsorchester „Lebenslaute“ verbindet klassische Musik mit zivilem
Ungehorsam und bringt seine politischen Überzeugungen durch Konzerte an ungewöhnlichen
Orten zum Ausdruck. Im Braunkohletagebau brachte es unter anderem Werke von Georg
Philipp Telemann, Heinrich Schütz und Jose Fernandez zu Gehör. „Der wunderschöne
Chorsatz aus den Tageszeiten von Telemann besingt die aufgehende Sonne – und erinnert uns
daran, woher unsere Energie der Zukunft kommen sollte.“ erklärt Basssänger Berthold
Keunecke aus Herford.
Die Aktion ist Teil der 180 -Tage Kampagne, mit der die Waldbesetzergruppe den
Energiekonzern an den Rodungsarbeiten im Hambacher Forst verhindern will. Die
Aktionsgruppe „Lebenslaute“ begründet ihre Unterstützung für die Waldbesetzung mit ihrer
Kritik an den RWE als größtem CO2-Emittenten Europas: „Für Kohlestrom heutzutage noch
Bäume zu fällen und ganze Dörfer umzusiedeln ist einfach nicht zukunftsfähig.“ meint
Geigerin Larissa Gulitz aus Berlin. “Die Energiekonzerne und Energieverbraucher/innen
müssen endlich die Konsequenzen daraus ziehen.“

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Kultur statt Kohle: Orchester spielt auf Waldbesetzung

Das politische Orchester Lebenslaute wird am morgigen Dienstag, den 09.10 um 17 Uhr auf der Waldbesetzung spielen. Das Orchester ist bekannt für die Verbindung zivilen Ungehorsams und klassischer Musik. Dieser Auftritt findet statt im Rahmen der Kampagne „Hambacher Forst 180“ bei der sich für möglichst viele der 180 Tage während denen RWE den Wald roden darf Gruppen finden sollen, die Tage übernehmen und sie mit kreativen Formen des Widerstandes füllen sollen, wie nun das Orchester, oder einfach da sein sein um sich im Falle des Falles den Rodungen in den Weg zu stellen. Am Dienstag Nachmittag um 14 Uhr wird außerdem Klaus der Geiger aus Köln auftreten, der bereits am Tag der Waldbesetzung spielte.

„Der Auftritt von Lebenslaute soll auch verdeutlichen, dass wir mit der Waldbesetzung für das Leben stehen, und RWE mit ihren Tagebauen für Zerstörung und Verderben“ sagt Sarah, die sich ein Baumhaus auf der Besetzung gebaut hat und dort den Winter verbringen will. „In der aktuellen Situation, wo sich die Übergriffe von Polizei und Werkschutz häufen und mensch ständig auf eine Räumung vorbereitet sein muss ist es toll solche Unterstützungen zu erfahren und zu merken, dass der Hambacher Forst inzwischen überregional ein großes Thema ist und beobachtet wird was hier passiert.“

Das Orchester Lebenslaute gibt jährlich ein großes Konzert, bei denen dann an die hundert Menschen teilnehmen. Dieses Jahr fand das große Konzert in Oberndorf statt, wo die Waffenfabrik von Heckler und Koch blockiert wurde. Das Konzert am Dienstag wird deutlich kleiner sein, aber deswegen nicht weniger ausdrucksstark.

Weitere Informationen über das Orchester Lebenslaute könnt ihr auf folgender Seite finden: http://www.lebenslaute.net

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