Infoveranstaltung im VETO Erfurt
Unter dem Motto „Der Kampf um die Kohle“ findet am 08.09 2015 eine Infoveranstaltung im VETO Erfurt statt. Start ist um 18 Uhr mit lecker Küfa. Ab 20 Uhr wird über das Rheinische Braunkohlerevier, seine Folgen und den Widerstand dagegen informiert.
Infoveranstaltung: Der Kampf um Kohle
Ort: veto, Papiermühlenweg 33, 99089 Erfurt
Datum/Uhrzeit: 08.09.2015 / 20 Uhr
Update: FREIHEIT FÜR MAROU UND LAROU – GRENZENLOSE SOLIDARITÄT!
2.9.2015: Die beiden Aktivistinnen wurden heute aus Griechenland nach München abgeschoben.
Vorgeschichte hier.
Aktionscamp gegen Tierfabriken 2015 erfolgreich beendet

Vom 18.-23. August 2015 fand das “Aktionscamps gegen Tierfabriken” in Balge nahe Nienburg (Niedersachsen/ Deutschland) statt.
Blockiert, besetzt, markiert, transparent gemacht: Mit unterschiedlichen Aktionsformen protestierten Aktivist_innen vom 18.-23. August 2015 im Rahmen des “Aktionscamps gegen Tierfabriken” in Balge nahe Nienburg gegen die Fleischindustrie und deren desaströsen Folgen für Mensch, Tier und Natur.
Artikel von Schattenblick / Klimacamp trifft Degrowth
Hier findet ihr die Links zu den Artikeln/ Beiträgen / Interviews mit Fotos:
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INTERVIEW/078: Klimacamp trifft Degrowth – Der Feind meines Feindes … Antje Grothus im Gespräch (SB)
BERICHT/057: Klimacamp trifft Degrowth – Das bessere Leben ist der Befreiungsprozeß … (SB)
BERICHT/056: Klimacamp trifft Degrowth – und nicht allein … (SB)
BERICHT/055: Klimacamp trifft Degrowth – Kein Feld bleibt aus … (SB)
BERICHT/054: Klimacamp trifft Degrowth – Keine Umweltkehr ohne Aufbegehr … (SB)
Artikel zur Podiumsdiskussion in Düren
Liste der „Geladenden Redner_innen“
Eine Filmdokumentation der Veranstaltung findet sich auf newscan
Der folgende Artikel wurde am 30. August 2015 mit der Überschrift „Podiumsdiskussion: Energiewende setzt Akzeptanz voraus“ in der Aachener Zeitung veröffentlicht.
„Kreis Düren. „Das Ganze läuft mir hier viel zu rund. Die Entwicklung der Energiewende im Kreis Düren wird mir hier zu beschönigend dargestellt.“ So brachte Walter Jordans, Kreisvorsitzender des BUND, sein Gefühl nach den Eröffnungsstatements der Diskutanten auf dem Podium zum Ausdruck.
Interview: Klimacamp trifft Degrowth – Der Feind meines Feindes
Antje Grohus von Buirer für Buir im Gespräch mit Schattenblick:
Ich habe viele gute Kontakte in den Wald und zur Wiese und muß sagen, daß ich es sehr schätze, mit welchen Mitteln die AktivistInnen dort leben. Das ist alles andere als leicht. Sie müssen jeden Tag unter sehr schweren Bedingungen Wasser heranschaffen. Wenn man ferner sieht, wie sie mit bloßen Händen Baumhäuser bauen, ist das schon großartig. Davor kann man eigentlich nur Hochachtung haben. Was die Berichte über Gewalt anbelangt, die von den Menschen auf Wiese und Wald ausgehen soll, bin ich sehr skeptisch. Denn ich weiß, daß Braunkohlegegner und Baunkohlekritiker hier bei uns in der Region gerne und häufig kriminalisiert werden. Dabei ist es egal, ob sie Besetzer sind oder einfach in Bürgerinitiativen arbeiten.
Hauptförderband im Tagebau Hambach besetzt
Das Hauptförderband im Tagebau Hambach wurde in den frühen Morgenstunden von zwei Personen blockiert. In Solidarität mit unserem Compa Jus, der seit 6 Wochen im Knast von Köln festgehalten wird. Diese Aktion soll eine Möglichkeit des Handels geben. Zeigt euch solidarisch mit Jus. Schreibt ihm Briefe, organisiert Aktionen.
Freiheit für Jus
Die Aktivist_innen haben sich vorgenommen, sich auf ihre Aktion zu konzentrieren und keine Medienearbeit zu tätigen. Es wird keinen Ticker oder Pressemitteilung geben. Es wurde viel gesagt, heute wird blockiert…..
Dies ist eine von vielen Aktionen gegen lebensfeindliche Technologienen.
Die Polizei hat die Blockade nach 6,5 Stunden beendet. Besonderes Feature: eine Stunde haben die Arbeiter die angelockten Personen mit kaltem Wasser bespritzt.
Mittlerweile sind alle beteiligten Aktivist_innen frei und in guter Stimmung.
Update: FREIHEIT FÜR MAROU UND LAROU – GRENZENLOSE SOLIDARITÄT!
AktivistInnen in Griechenland verweigern ihre Personalien aus Solidarität zu Menschen ohne Papiere, jetzt droht ihnen 1 1/2 Jahre Haft.
Mitlerweile wurden ihre Pässe abgegeben und die Kaution bezahlt, doch sie bestätigen dennoch standhaft ihre Personalien nicht. Das Griechische Polizeirecht hält sie deshalb noch immer in Gewahrsam.
Update 2.9.2015: Die beiden Aktivistinnen wurden heute nach München abgeschoben.
