Hambacher Forst – wie Robin Hood mitten im Wald und gegen die Abholzung

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/f/f5/Radioblau.pngSeit einem Jahr lebt Tim in einem der letzten deutschen Urwälder. Ziel ist die Erhaltung durch Besetzung des riesigen Waldgebietes zum Schutz vor der Abholzung und Zerstörung eines kompletten Ökosystems mit seiner vielseitigen Artenvielfalt an Flora und Fauna.
Der Hambacher Forst ist seit zwei Jahren besetzt. RWE hat für 2100 den Yachthafen schon geplant, die Grundstückpreise schnellen schon jetzt in die Höhe. Und dabei ist der Wald noch nicht einmal abgeholzt und das Loch gegraben. Da scheint sich die Diskussion um den Klimawandel schon zu erübrigen, bei so einem Raubbau an der Natur…
Noch ist der Wald frei zugänglich. Wer sich also schon immer mal einen Urlwald anschauen wollte oder dort seine Ferien verbringen ist herzlich willkommen. Es gibt auch Voküs und Support, denn mittlerweile ist der Wald quasi eine internationale Pilgerstätte geworden, wenn es um Ökoaktivismus geht. Zelt, warme Kleidung und Gummistiefel sind natürlich einzupacken.
Link zum Radiobeitrag ( Hier )

JETZT REICHT´S! Stadt Kerpen&RWE

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RWE Power und Kolpingstadt Kerpen brüskieren Buirer Initiative
Nachbarschaftstreffen am Vorabend von Autobahneröffnung

Die Initiative Buirer für Buir (BfB) empfindet die Einladung zum diesjährigen Nachbarschaftstreffen als Affront und wird der Einladung erstmalig nicht nachkommen. Andreas Büttgen, Vorsitzender des Vereins, nahm in einem ausführlichen, offenen Brief an RWE und die Stadt Kerpen dazu u.a. wie folgt Stellung: „Wir halten den gewählten Termin für wenig feinfühlig – im Gegenteil: Es ist ein Affront, ein so genanntes Nachbarschaftstreffen mit den üblichen wohlmeinenden Festreden der Stadt und des Unternehmens, bei Grillwürstchen und Häppchen, Freibier und Musik, am Vorabend der Eröffnung der A4 (16.08.2014) zu veranstalten.“

Die Buirer Initiative steht den durch RWE verursachten Verkehrsneubauten A4n und Hambachbahn sowie dem heran nahenden Tagebau sehr kritisch gegenüber und hat in den vergangenen Jahren vieles unternommen um diese Entwicklungen zu verhindern, und die auf Buir zukommenden Belastungen zu verringern. Weiter lesen!

Verheizte „Heimat“

http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.2026600.1404224429!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/900x600/image.jpg Flurtotalschaden: Seit gut 30 Jahren holt RWE im Tagebau Hambach Braunkohle aus der Erde, mittlerweile Deutschlands größtes Loch. Der Widerstand ist trotz Umsiedlungen, Feinstaub und Lärm gering. Selbst die Kartbahn, die einst Michael Schumacher bekannt machte, zieht geräuschlos um.
Eine Reportage von Mirjam Hauck, Hambach
Meter um Meter graben sich die Schaufeln des riesigen Rades langsam in den staubigen Sand. Rumpelnd und dröhnend tragen sie eine Erdschicht nach der anderen ab, Kubikmeter um Kubikmeter. Zurück bleibt Zerstörung. Eine ockerfarbene Mondlandschaft, über der Sandkörner wirbeln. Weiter lesen!

Aktionserklärung zur Blockade der Hambachbahn

https://farm3.staticflickr.com/2898/14820577053_30629d8d72.jpgHeute, am 1. August, haben wir anlässlich des internationalen Anti-Kohle-Aktionstages die Hambach-Kohlebahn des Energiekonzerns RWE blockiert. Dies geschah, indem einige von uns sich von einem Abwasserrohr abseilten, dass die Schienen überspannt.Desweiteren ketteten sich Aktivistinnen an die Gleiskörpern . Hierdurch wurden die Züge gestoppt, die die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach in die zahlreichen Kohlekraftwerke in der Region bringen. Somit konnte die reibungslose Verbindung zwischen Abbau und Verstromung gestört werden.

Warum gilt es diese Verbindung zu stören? Auch wenn RWE sich größte Mühe gibt, den europaweit größten Braunkohletagebau als Errungenschaft darzustellen, wird bei genauerer Überlegung sehr sichtbar, dass es sich hier vor allem um einen gigantischen Raubbau handelt, der sowohl erhebliche Auswirkungen auf die globale Erwärmung hat, als auch konkret die Natur vor Ort (Hambacher Forst, ein funktionierendes Ökosystem) zerstört. Unnötig zu erwähnen, dass diese Grundlage des menschlichen Lebens ist. Es geht hier also um uns alle – aber für manche wurde es schon direkt spürbar, dadurch, dass sie von RWE zum Verlassen ihres Wohnraumes gezwungen wurden.
In viel größerem Maße gibt es schon Flüchtlinge und Tote, weil weltweit Überschwemmungen, Dürren, Seuchen usw. zunehmen. Dies wird durch den steigenden Treibhauseffekt angekurbelt. Bei dem, was vor Ort getan wird, muss also mitgedacht werden, wo überall Konsequenzen zum tragen kommen.https://farm4.staticflickr.com/3920/14797606761_1ef14f5549.jpg
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Aktionsticker 1.8.

***18:52*** !!!! Weitere Informationen und neue Tickermeldungen unter: https://stopptrwe.crowdmap.com/reportsstoppt RWE!

Heute ist es soweit, die Baum- und Bodenäffchen düsen schon fleißig durch die Gegend.
Hier findet ihr ab jetzt aktuelle Infos zu Aktionen, Repressionen und Erfolgen !
und die aktuellsten Photos hier:

***8:00****
Kletteraktion stoppt Hambachbahn auf Höhe Manheim
Unterstützung erbeten!
Kontakt 01758406623
Die Mitteilung zur Aktion findet ihr im extra Blogeintrag
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***8:56***
Angeblich sind 4 Wannen unterwegs, alle Zugänge zum Wald sind aber noch sicher.
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***9:00***
Zweite Blockade steht, 800m vom Kohlebunker entfernt,
zwischen Autobahn und Hambachbahn
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the resistance against mega-projects

Anarchist Radio Berlin:We present an interview with Bogdan, an activist from Rumania. The main topic is the recent 4th Forum against unnecessary imposed mega-projects, a network of major struggles against infrastructure, mining and fracking projects (in Europe an beyond). The last meeting took place in May in Rosia Montana, Rumania. The preparation, the subject of the involvement of political parties in such movements as well as the future perspective of this particular coordination are at the heart of the interview, but it also gives a quick overview of the development of the local struggle against the proposed biggest open-cast gold mining project in Europe. Weiter lesen!

Oettinger(CDU)provoziert Fracking

BI fordert Ausbau Erneuerbarer Energien/ BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
EU-Kommissar Günther Oettinger provoziert. In einem Interview mit der B.Z. am Sonntag macht er sich erneut stark für die Fracking-Gasförderung, auch wenn er einräumen muss, dass das kein substantieller Beitrag der Energiegewinnung ist. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) nimmt Anstoß an seiner Behauptung, in Deutschland sei die Ablehnung “ideologisch” motiviert. Laut Zeitungsberichten sagte Oettinger, viele Deutsche seien auch skeptisch gegenüber neuen Technologien, “weil sie in einer wirtschaftlich sehr guten Lage sind und sich deswegen jede Zumutung ersparen wollen”. Weiter lesen!

RWE erhöht den Druck! Campfläche Gesucht!

http://www.nicht-wir.de/wp-content/uploads/2013/12/Braunkohle_unten_lassen_350y100.jpg
.Wir bleiben ruhig :-)Auf der Suche nach neuen Campflächen
In den letzten Tagen gab es einigen Trubel um die Flächen für das Klimacamp. RWE nutzte alle Mittel und Macht um die Besitzer oder Pächter der Flächen die für das Klimacamp angedacht waren, unter Druck zu setzen. Das Ergebnis ist, dass uns alle Campflächen, mit denen wir gerechnet haben nicht mehr zur Verfügung stehen.
Anlässlich der derzeitigen Situation wurde am Donnerstag, 10. Juli eine Pressekonferenz in Borschemich gegeben. Hier könnt ihr die dazugehörige Pressemitteilung lesen. Weiter lesen!

Artikel über Braun_Kohle.

http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/report/umrb0082/dsc_5203.jpg
In den letzten Tagen gab es erneut 3 neue Texte von der Online Zeitung Schattenblick zu Thema Kohle, Gifte, Emissionen, Waldbesetzung, Polizeieinsatz.
In einem der Interviews, spricht Dr. med. Thomas Landmann über die Gesundheitlichenschäden durch die Kohleförderung. Desweiteren wird der Hintergrung der Wald- und Wiesenbesetzung versucht zu erfassen und die Geselschaftlichen „Probleme“ in einem Zusammenhang gebracht.
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