Etappensieg

Disclaimer: Dieser Text drückt nur eine Einzelmeinung aus. Insbesondere der Vergleich zwischen RWE und der NSDAP ist für viele Menschen in den Besetzungen nicht tragbar. Weder ist der Hambi mit Stalingrad vergleichbar, noch können wir die Verharmlosung der Gräultaten der Nazis kommentarlos hinnehmen!

Geltungsdauer des Hauptbetriebsplans ohne Rodungsmaßnahmen bis 31. 3. 2018 verlängert

https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/presse/2017/12/212_17_12_21/index.php

Bis heute sollten BUND und NRWE zum Vergleichsvorschlag Stellung beziehen. Das ist inzwischen geschehen. Diesen Winter soll es laut NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) keine Rodungen im Rest des einst mächtigen Bürgewaldes mehr geben.
Klar, wir freuen uns. Wir freuen uns mit und für die Fledermäuse und Haselmäuse, mit den Mittelspechten denen sie ihre Wohnungen verdanken, mit den Stieleichen, den Hainbuchen, den Maiglöckchen und allen Lebewesen in und um den Wald herum. Auch mit den Menschen, die mit ihrer Beharrlichkeit im Wald, im Gerichtssaal, in Bürgerinitiativen, bei Naturführungen, beim Beschaffen von Baumaterial und Lebensmitteln, bei Vorträgen in ganz Europa, beim Schreiben, Filmen, Übersetzen, Unterschriften sammeln und und und das jetzige Zwischenergebnis möglich gemacht haben.

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Der Bahnhof von Buir und Alternativen um den Wald zu erreichen

Info: Sonderfahrplan wegen Gleisbauarbeiten am Samstag, 16.12.

Donnerstag, der 28. November war der Tag, an dem wir noch mal gerade davon gekommen sind. Nach drei Tagen von Rodungen stand eine Räumung des Waldes bevor, unter Einsatz von Tausenden von Polizeibediensteten. Am lokalen Bahnhof (S-Bahn Buir) waren Parkplätze reserviert für ausschließliche Nutzung durch die Polizei. Dann, nachdem am Dienstagabend und am Mittwoch, zwei Tage Aktion gefeiert wurden, begann am Bahnhof von Buir etwas Seltsames.

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Eine Million Abfindung für alle 8.000 RWE-Mitarbeiter …

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Folgende Mail erreichte uns:

… und dann Ende des Rheinischen Reviers in 2 Jahren.

1.000.000 Abfindung pro Mitarbeiter x 8.000 Mitarbeiter = 8.000.000 x 1.000 = 8.000.000.000 = 8 Mrd. Euro Abfindungen für alle 8.000 Mitarbeiter insgesamt = Gewinn der RWE Power AG aus der Braunkohle in den nächsten 2 Jahren.

Der für diese Maßnahme erforderliche Gewinn aus der Braunkohle in Höhe von 8 Mrd. Euro liegt noch unter dem Gewinn von 8,5798 Mrd. Euro (= 4,2899 Mrd. Euro x 2 Jahre), den RWE in den nächsten 2 Jahren tatsächlich aus der Braunkohle erzielen dürfte. Siehe den Beitrag vom 09. September dieses Jahres: 116 Mrd. Euro Gewinn aus der Braunkohle ….

Keinesfalls werden nach diesen 2 Jahren „Die Lichter in NRW ausgehen“! Nach den zuletzt veröffentlichten Zahlen der Energieagentur NRW werden in NRW 178,8 Terrawattstunden Strom pro Jahr erzeugt, aber nur 138,8 Terrawattstunden pro Jahr verbraucht, entsprechend einer Überproduktion von Strom in NRW im Umfang von 40,0 Terrawattstunden pro Jahr. Aus der Hambach-Kohle werden geschätzt etwa 18,5 Terrawattstunden Strom pro Jahr, aus der Garzweiler-Kohle griffweise geschätzt vielleicht ebenfalls 18,5 Terrawattstunden Strom erzeugt. Mögliche flankierende Maßnahmen: Kein Export von Braunkohlestrom nach Frankreich und in die Niederlande und nach außerhalb von NRW.

Die aus der Hambach-Kohle erzeugte Strommenge von 18,5 Terrawattstunden Strom wurde recht komplex aus dem Antrag der RWE Power AG auf Zulassung des 3. Rahmenbetriebsplanes Hambach ermittelt, da diesbezügliche Angaben in diesem Antrag fehlten.

Der heute von RWE angekündigte Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen in den nächsten 2 Jahren entspricht lediglich 18,75% des möglichen Abbaus von 8.000 Arbeitsplätzen in den nächsten 2 Jahren gegen eine Abfindung von je einer Million Euro pro Mitarbeiter.

14.09.2017

Kurt Claßen “

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Bilder aus und um den Wald.

Polizeieinsatz 21.02.2017 Hallo. Es wurden neue Fotos aus und um den Hambacher Forst hochgeladen.

Diese Dokumentieren zum einen den Kampf um dessen Erhalt, zeigen Bilder von Einsätzen der RWE&Polizei und geben einen Blick in den Alltag, der im Wald lebenden.

Fotos bei flicker.com.

Schau auch mal in den Medienbereich.

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Braunkohle-Folgekosten: Eklat im Landtag

folge kosten bundGefunden auf bund-nrw.de.Breite Mehrheit verweigert Transparenz zu den Kosten der Ewigkeitsschäden.

Am Mittwoch, 15. Februar, hat eine Mehrheit aus FDP, CDU, SPD und den GRÜNEN den Antrag der Piraten-Fraktion über ein unabhängiges Gutachten zu den Folgekosten der Braunkohle abgelehnt.Grundlage des Antrags war ein im Auftrag des BUND und anderen in Auftrag gegebenes Gutachten, welches die mangelnde Transparenz bei der Bewältigung der Langzeitschäden durch die Braunkohle sowie die fehlende finanzielle Absicherung kritisiert.

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Artikel in den Medien

In den Aachner Narichten ist am 19.02.2017 der Artikel „Bei Morschenichern wächst die Angst vor den Aktivisten“ erschienen.

Am selben Tag fand die Rote Linie Aktion mit 1 200 Menschen statt, die sich gegen den Abbau und weitere Ausdehnung des Tagebau Hambach richtete. An diesem Tag kamen genauso Anwohner_innen aus Morschenich zu der Roten Linie, besuchten die Baumbesetzungen und das Wiesen Camp.
Am selben Abend kam ein Anruf, durch den wir über einen Zeitungsartikel informiert wurden, der voll gepackt ist mit halben Recherchen, ohne Darstellung einer anderen Sicht und der eher dem weiteren schüren von Ängsten gegen das Wiesen Camp dient.
Der Wahlkampf in NRW für Mai ist in vollem Gange und die derzeitige politische Landschaft zeigt, wie sie sich den Fragen der Zukunft stellt: Das Festhalten an lebensfeindlichen Technologien (wie dem Braunkohleabbau), dem Schüren von Ängsten gegen „Andere“ und dem seit Jahrzenhnten aufgebauten engen Verhältnis zur Kohle- und Atom-Mafia.

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Städteregion Aachen verzockt sich mit RWE-Aktien

Initiative Divest Aachen. Am heutigen Mittwoch, dem 22.02.2017 wurde bekannt, dass der Atom- und Kohlestromkonzern RWE erneut keine Dividende an seine Stammaktionär*innen ausschüttet.

Die Städteregion Aachen hält gut 550.000 RWE-Aktien. Die fest im Haushalt eingeplante Dividende und die kontinuierlich fallenden Aktienkurse des Konzerns stellen die Städteregion nun vor ein massives Haushaltsproblem, nachdem bereits 2016 unerwartet und doch wenig überraschend die RWE-Dividende ausgefallen war.

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„Diener zweier Herren“?

Golland -RWE-CDU Gefunden auf abgeordnetenwatch.de. Ein interessanter Artikel zu möglicherweise von RWE bezahlter Lobbyarbeit eines Landtagsabgeordneten.

Die Lokalpresse bezeichnet ihn als „Diener zweier Herren“, es hagelt Leserbriefe, und selbst Parteifreunde sind entsetzt: Ein abgeordnetenwatch.de-Bericht zu seiner hochbezahlten Nebentätigkeit bei einer RWE-Tochter hat den NRW-Landtagsabgeordneten Gregor Golland in arge Erklärungsnot gebracht. Anstatt zu den vielen offenen Fragen Stellung zu nehmen, geht der CDU-Politiker in Deckung und belehrt Journalisten.

Anmerkung: Der Name taucht zufälligerweise häufig auf, wenn es darum geht, gegen den Braunkohlewiderstand zu hetzen.

Weiter zum Artikel: abgeordnetenwatch.de/-90.000 Euro von RWE: Wie abgeordnetenwatch.de-Recherchen einen Politiker in Erklärungsnot bringen

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Film- und Vortragsabend in Gemünd

Die Infotour durch die Region geht weiter. Am Freitag, den 17.02.2017, ist ab 19.30 Uhr beim Verein Windenergie in Gemünd ( alte Bahnhofsstr.15 ) „Hambi“-Abend mit Film und Vortrag von Aktivist_innen.

Der Film- und Vortragsabend wird den Blick auf den Kampf um den Erhalt des Hambacher Forsts richten.
Es wird aufzeigt, welche Techniken angewandt werden, um sich der im ersten Augenblick erscheinenden Ohnmacht gegen einen Konzern entgegenzustellen und welche neuen Handlungsräume der Kampf aufmacht.

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Aufruf zur Prozessbegleitung.

ToilettevictionDas Amtsgericht in Düren hat jetzt den Prozesstermin für die Hauptverhandlung, Vorwurf der Nötigung festgelegt. Das Datum für den Prozess ist der 14.03.2017 in Düren.

Hintergrund sind zwei Ankettaktionen mittels Metallrohr während des Skill Sharing Camp 2014 und der Blockade von Rodungsmaschinen mit einem Halslock während der Rodungssaison im Hambacher Forst Oktober 2014. Im ersten hatte die RWE unter Zuhilfenahme der Polizei zwei Komposttoiletten einreißen lassen (Kompostkloräumung), die mitunter durch die Ankettaktion an einem der Radlader zu stundenlangen Verzögerungen führte. Im zweiten wurde ein sogenannter „Mulcher“ blockiert, in dem sich auf die Maschine begeben wurde und an dieser mit dem Halslock befestigt wurde. Für den Prozess in Düren sind Einlasskontrollen angekündigt. Das kann bedeuten, dass es zu Durchsuchung von Taschen, der Kleidung und Kontrolle der Personalien kommen kann. .

Immer häufiger kommt es zu Prozessen und Inhaftierungen von Menschen, die sich hier im Rheinland der lebensfeindlichen Maschinerie der Braunkohleförderung in den Weg stellen. Lasst sie nicht im Regen stehen und seid solidarisch.

    14.03.2017, 10:30 Uhr
    Amtsgericht Düren
    1.Etage, Sitzungssaal 1.25
    August-Klotz-Straße 14
    52349 Düren
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