Ein Radiobericht aus den USA über den Hambi und den hiesigen Braunkohleabbau

Unten stehende Mail erreichte uns.
Originaltext auf der englischsprachigen Version dieses Blogs:
https://hambachforest.org/blog/2018/01/12/a-radio-report-from-the-usa-about-hambi-and-the-rhenish-lignite-mining/

„Hallo,

Ich bin gerade dabei, diesen Link zu der Geschichte über das Kohleproblem in Deutschland, über das wir letzten Herbst gesprochen haben, zu senden. Die Audioversion, die landesweit in der US-amerikanischen BBC-Koproduktion The World auf 300 Radiostationen in den USA ausgestrahlt wird, ist hier eingebettet:

https://www.pri.org/stories/2017-11-15/germany-talks-good-game-climate-its-still-stuck-coal

Klickt auf den Audioplayer um zu hören, was tatsächlich gesendet wurde, da es sich von der Textversion unterscheidet (und eure Stimmen enthält).
Eine Textversion wurde auch auf msn.com online und in mehreren US-Zeitungen nachgedruckt. Hier ist eine:

http://www.post-gazette.com/powersource/policy-powersource/2017/11/16/Analysis-Germany-talks-a-good-game-on-climate-but-it-s-still-stuck-on-coal/stories/201711160124

Vielen Dank für eure Zeit, Hilfe und Sachkenntnis, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre. Ich hoffe, dass sich unsere Wege in Zukunft wieder kreuzen werden.

Bis dann, beste Grüße,“

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Dinge, die wir aktuell dringend benötigen

Eine Räumung steht bevor, deshalb:

    • Räumungsessen (Sachen, die sich lange halten), bitte vegan z.B. Haferflocken, Reis, Couscous, Reiswaffeln/Knäckebrot, Fertigessen, Dosenessen (Hülsenfrüchte etc.), vegane Schokolade, Trockenfrüchte, Nüsse
    • abgepacktes Wasser für die Räumung der Baumhäuser
    • kleine Campinggaskocher für die Baumhäuser
    • TRANSPORT: Menschen mit Auto, Transporter, Hänger, etc., die Spenden abholen, Sachen hin und her fahren können, wasser auffüllen, usw. (wenn ihr Lust und Kapazitäten habt, sind wir über Absprache und evtl. eine Nummer sehr glücklich)

 

    • Benzin für Generatoren

Danke schon mal im Voraus, auch für all die vielen Dinge, die in jeglicher Form schon bei uns angekommen sind. Eure Unterstützung hilft ungemein!

System Change, not Climate Change !

Siehe auch https://hambacherforst.org/mach-mit/sachspenden/

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Die Kohle abschalten – nicht den Klimaschutz!

Unterschreibt die Petition „Die Kohle abschalten – nicht den Klimaschutz!“

„Das ist die Höhe! Die Groko-Unterhändler wollen das Klimaziel für 2020 beerdigen – dabei hatten sich Angela Merkel und Martin Schulz kürzlich noch fest dazu bekannt. Ein fatales Signal für den weltweiten Klimaschutz: Wenn Deutschland seine Klimaziele aufgibt, droht das auch in etlichen anderen Ländern.“

https://www.campact.de/kohleaus/appell/teilnehmen/

Bitte beachtet genauso die Petition „Rückbaupause in Manheim-alt“
https://weact.campact.de/petitions/ruckbau-pause-in-manheim-alt

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Abriss des Immerather Doms

Ticker:
9.1.:
Berichte:
https://youtu.be/8Ubb1DHaPZg
https://vimeo.com/250343420
https://www.domradio.de/themen/bist%C3%BCmer/2018-01-09/strafanzeigen-nach-protestaktion-zu-abrissbeginn
https://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6pfung/2018-01-09/dioezesanrat-aachen-kritisiert-ausweitung-des-tagebaus

12:00 Mittlerweile ist der erste Turm zerstört, Schutt wird beiseite geräumt.

8.1.
https://www.youtube.com/watch?v=JjR7RSD3q6E
https://www.youtube.com/watch?v=7WPG-2X2gBg

Zusammenfassung 8.1.: Seit frühmorgens war der Dom von Greenpeace-AktivistInnen besetzt. Es wurden Banner entrollt, Menschen hatten sich im Dom angekettet. 2 Greenpeace-AktivistInnen sollen frühmorgens von einem Polizeihund gebissen und ins Krankenhaus eingeliefert worden sein. Auf dem Dach eines Nachbarhauses saßen Hambis. Banner wurden entrollt. BeobachterInnen vor Ort meldeten, dass heute vermutlich nicht mehr abgerissen werden würde.
Der Abriss ist auf 2 Wochen angesetzt. Begonnen werden soll am Hauptschiff (Altarseite). Bereits gestern waren einige hundert Menschen vor Ort und haben protestiert.

16:20 Alle zuvor festgenommenen sind wieder frei!
14:20 Es wurden 4 Menschen festgenommen. Sie sollen nach Polizeiangaben zur ED-Behandlung in die Polizeiwache Hückelhoven gebracht werden.
14:14 Der Abriss hat begonnen

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Vorzeitiges Ende des Tagebaus Hambach noch vor dem 31.03.2018 möglich!

Folgende Mail erreichte uns:
„Sehr geehrter Herr Energieminister,

sehr geehrter Herr Professor Dr. Pinkwart,

bereits gestern wurden der Bezirksregierung Arnsberg die möglichen Rechtsmittel für ein vorzeitiges Ende des Tagebaus Hambach angekündigt: Entweder durch einen Antrag bei der Bezirksregierung Arnsberg auf vorzeitige Aussetzung der Vollziehung des bis zum 31.03.2018 erlassenen Hauptbetriebsplanes für den Tagebau Hambach und/oder durch eine Klage dagegen.

Das vorzeitige Ende des Tagebaus Hambach ist geboten, da die Gewinnung der Kohle im Tagebau Hambach weniger dem Gemeinwohl als vielmehr der Gewinnmaximierung und anderen gemeinwohlfremden Zwecken dient.

Der deutlich überwiegende Teil der Braunkohle aus dem Hambacher Forst wird primär entweder für Brikettkohle verwandt oder zur Stromversorgung im Ausland und in anderen Ländern der Bundesrepublik und dient nach dem Garzweiler-Urteil insoweit schon nicht mehr dem Gemeinwohl von NRW.

Darüber hinaus wird der wahre Gewinn der RWE Power AG verschleiert durch Gewinnverlagerungen von insgesamt 4,3 Mrd. Euro in die RWE Vertrieb AG und in die RWE Supply & Trading GmbH (Jahr: 2014) und durch weit überdurchschnittliche Lohn- und Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter der Gesellschaft:

Nach dem im Unternehmensregister veröffentlichten Jahresabschluss der RWE Power AG zum 31.12.2016 hat die Gesellschaft im Durchschnitt des Jahres 2016 9.470 Mitarbeiter beschäftigt. An diese Mitarbeiter wurden Bruttolöhne/-gehälter in Höhe von insgesamt 702 Mio. Euro ausgezahlt, entsprechend einem Bruttolohn/-gehalt von 74.129 Euro pro Mitarbeiter und Jahr. Diese Bezüge liegen rd. 2/3 oder rd. 30.000 Euro pro Mitarbeiter und Jahr über dem durchschnittlichen Bruttolohn/-gehalt von 44.646 Euro pro Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt des verarbeitenden Gewerbe der BRD (vgl. Fachserie 18, Reihe 1.4, 2016, Seite 81, des statistischen Bundesamtes).

Des Weiteren verstößt der aktuelle Hauptbetriebsplan gegen das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen. Schädliche Bodenveränderungen im Sinne des Bundesbodenschutzgesetzes (BBodSchG) sind schädliche Bodenbeeinträchtigungen, die geeignet sind, erhebliche Nachteile für den einzelnen oder die Allgemeinheit herbeizuführen (vgl. § 2 Abs. 3 BBodSchG).

Jeder, der auf den Boden einwirkt (RWE Power AG und Land NRW), hat sich so zu verhalten, dass schädliche Bodenveränderungen nicht hervorgerufen werden (vgl. § 4 Abs. 1 BBodSchG). Der Grundstückseigentümer (RWE Power AG) und der Inhaber der tatsächlichen Gewalt (Landesbetrieb Wald und Holz, NRW) sind verpflichtet, Maßnahmen zur Abwehr der von ihrem Grundstück drohenden schädlichen Bodenveränderungen zu ergreifen (vgl. § 4 Abs. 3 BBodSchG) und den Boden so zu sanieren, dass dauerhaft keine erheblichen Nachteile für den einzelnen oder die Allgemeinheit entstehen (vgl. § 4 Abs. 3, Satz 1 BBodSChG), damit ist der geplante etwa 40 Quadrathkilometer große Hambachsee nicht in Einklang zu bringen.

Außerdem verstößt die Fortführung des Tagebaus Hambach gegen das Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Gemäß § 2 gilt das WHG auch für das Grundwasser. Zweck des WHG ist es, durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung das Grundwasser als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen (vgl.§ 1 WHG).

Die Benutzung des Grundwassers bedarf der Erlaubnis (vgl. § 8 Abs. 1 WHG), kann mithin sogar grundsätzlich gestattet werden. Die Erlaubnis zur Benutzung des Grundwassers ist indessen zu versagen (Mussvorschrift, kein Ermessensspielraum), wenn schädliche nicht vermeidbare oder nicht ausgleichbare Grundwasserveränderungen zu erwarten sind (vgl. § 12 Abs. 1 Nr. 1 WHG). Davon ist jedoch im Tagebau Hambach und im Rheinischen Revier auszugehen bei einer Entnahme von jährlich 570 Mio. Kubikmetern Grundwasser, davon werden nur 20 Mio. Kubikmeter für Trinkwasser, dagegen rd. 180 Mio. Kubikmeter für Brauchwasser verwendet, rd. 285 Mio. Kubikmeter kristallklaren Grundwassers werden jährlich unwiderruflich in die Nordsee verkippt (Quelle: Internetseite der RWE Power AG).

Nur vollständigkeitshalber sei angemerkt, dass etwaige Rodungen im Hambacher Forst nach dem im Landesforstgesetz vorgeschriebenen Verfahren durch den Landesbetrieb Wald und Holz in Eitorf genehmigt werden müssen, die Bezirksregierung Arnsberg ist dafür nicht zuständig. Auf den diesseitigen zwischenzeitlich durch den Rodungsstopp bis 31.12.2017 gegenstandslos gewordenen Eilantrag vom 26./27.11.2017 wird sinngemäß Bezug genommen.

01. Januar 2018

Kurt Claßen“

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Silvester

Bekanntlich gibts ja in Ossendorf einen Knast, und Menschen freuen sich dort über solidarische Grüße. Hier machen sich Menschen Gedanken darüber, wie sie in Köln zu Silvester ihre Zeit sinnvoll verbringen können.

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Bericht über den Hambi im ARD Morgenmagazin am Donnerstag, 28.12.2017, 6:40, 7:40, 8:40 Uhr

Letzte Woche waren Menschen vom ARD Morgenmagazin im Hambacher Forst. Ihr Bericht wird am Donnerstag, 28.12.2017, 6:40, 7:40, 8:40 Uhr im Fernsehen zu sehen sein, dann im Internet unter link
Das Fernsehteam landete zufällig mitten in einer Räumung: Ticker Barrikadenraeumung am 20.12.

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Vor 5 Jahren verfügte der Landkreis Düren die Räumung der Wiese. Eine Bestandsaufnahme

Folgende Mail erreichte uns:

„Stand der Sache zum 5. Jahrgedächtnis am 24.12.2017 nach der Zustellung der Verfügung des Bauamtes des Kreises Düren zur Räumung der Wiese am 24.12.2012:

  1. Der Abraumbagger steht noch etwa 80 m – 100 m von der alten Trasse der A 4 entfernt. Standort: Alte Trasse der A 4 Richtung Düren, westlichster Punkt!
  2. Die ehemalige Werkstraße ist aufgehoben und komplett frei, RWE hat sich wohl mit dem Ende der Werkstraße abgefunden.
  3. Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG, geht noch dieses Jahr „vorzeitig in Rente“.
  4. Peter Terium, Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns der RWE Power AG und der RWE Inogy AG, verlässt den RWE-Konzern (vor 5 Tagen bekannt geworden).
  5. Matthias Hartung und Peter Terium sollen wohl weiteren Schaden vom RWE-Konzern fernhalten. Sie werden sich ihrer möglichen Verantwortung wegen schwerer Umweltstraftaten gegen den Boden und das Grundwasser sowie wegen Insolvenzverschleppung ebensowenig entziehen können wie die dafür Verantwortlichen des Landes NRW.

 

Zu den Arbeitsplätzen, die „am Tagebau Hambach hängen“:

Nicht 60.000 Arbeitsplätze sind beim Ende des Tagebaus Hambach am 31.03.2018 gefährdet, sondern nur weniger als etwa 800 Arbeitsplätze.

  1. Einschließlich der Auszubildenden werden – geschätzt – zurzeit nur weniger als 800 Mitarbeiter im Kraftwerk Niederaußem beschäftigt.
  2. Die Mitarbeiter des Tagebaus Hambach (geschätzt einschließlich Auszubildender : ca. 700-900) werden auf Jahre hinaus noch weiterhin gebraucht zur Abwicklung des Tagebaus Hambach und zu der kraft Gesetzes (BBergG) vorgeschriebenen Wiedernutzbarmachung der Oberfläche des Tagebaurestloches Hambach.

Kerpen-Buir, den 25.12.2017

Kurt Claßen“

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