*Umstrittene RWE-Geschäfte * Dunkle Energie aus Kolumbien

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Weil in Südamerika Menschen für Kohle ermordet werden, bekam der deutsche Konzern RWE mal kurz ein schlechtes Gewissen. Jetzt setzt er aber wohl doch wieder auf eine Firma, die Kontakte zu brutalen Paramilitärs unterhält.
*Von Markus Balser, Berlin*
Dass RWE-Chef Peter Terium Lob von Öko-Aktivisten bekommt, ist selten. Im vergangenen Jahr aber zollten auch Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen dem Niederländer Respekt. Denn Terium hatte sich im Frühjahr öffentlich zu einem ungewöhnlichen Schritt bekannt: Der Essener Konzern strich seinen US-Kohlelieferanten Drummond kurzerhand von der Liste der Geschäftspartner. Dem Konzern wird die Verstrickung in massive Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien vorgeworfen – einer der wichtigsten Förderregionen der Welt. Die Vorwürfe reichen bis hin zur Beteiligung an einem Mord an Gewerkschaftern.

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-Bremen-Klima*Folgen*Bewegung

Thema: Alles Verkehr(t)?,Montag, 12.1.2015 | 19:30 Uhr | Lagerhaus, Mediencoop (Bremen)
Mobilität, Verkehr und mentale Infrastrukturen – Der Anteil des Verkehrs an den CO2-Emissionen lag 2012 in Deutschland bei 19%. (Umweltbundesamt, Treibhausgasausstoß, 2012.) Auch in Deutschland wächst das Verkehrsaufkommen. Zwar steigt die Zahl der transportierten Personen und Güter nur noch langsam, aber es werden immer längere Strecken zurück gelegt. So erhöhte sich die durchschnittliche Beförderungsweite von Gütern von 1999 bis 2011 um 30 %. (Statistisches Bundesamt, Verkehr auf einen Blick, 2013.)

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Jahresrückblick 2014

Vom Klimacamp, Blockaden, Besetzungen und Räumungen, Inhaftierungen, DNA Abgaben und Internationaler Solidarität. Von Sabotagen zu Konzerten über Infoveranstaltungen bis hin zum Guerilla Garten auf der Wiesenbesetzung
Das Jahr hat so Einiges ans Licht gebracht. Kein Grund sich zurück zu lehnen. Diskussionen und Reflektion der Geschehnisse sowie des eigenen Handelns sind wichtige Bestandteile. In den kommenden Tagen wird dazu ein wenig mehr eingegangen. Falls ein Datum falsch ist oder eines vergessen wurde, schreibt uns (Betreff: Chronologie). zur Chronologie

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Bezirksregierung genehmigt Weiterführung des Tagebaus Hambach bis 2030

Die in NRW für Bergbau zuständige Bezirksregierung Arnsberg hat die Weiterführung des Tagebaus Hambach von 2020 bis 2030 genehmigt. Dies teilte sie am 12.12. mit. Zu kritisieren ist, dass RWE schon seit Jahren die Weiterführung geplant hat und beispielsweise schon Rodungen im Hambacher Forst vorgenommen hat, obwohl die Genehmigung erst jetzt erfolgte, was die Frage aufwirft, warum RWE sich anscheinend so sicher war, dass die Bezirksregierung dem Antrag zustimmt.
Hier der Link zu dem Artikel:
12.12.2014 Braunkohlentagebau Hambach 3. Rahmenbetriebsplan zugelassen

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Die letzten Nachrichten aus Neuland

Eine Woche ist die Räumung der Besetzung Neuland nun her. Für alle, die nicht wissen, was, warum und wie, hier eine kurze Zusammenfassung: Anfang November, kurz nach der gewaltsamen und ereignisreichen Räumung der Besetzung Grubenblick (*1.10.14 – +30.10.14) wurde auf einer etwa 250 Jahre alten amerikanischen Eiche direkt an der Rodungskante im Hambacher Forst eine Plattform errichtet, genannt „Neuland“. Wärend ihrer Existenzzeit war sie immer besetzt, obwohl die vier von RWE angeheuerten Securityfirmen ihre Wegkontrollen mächtig intensiviert hatten. Auf diesem Wege versuchten sie uns die Aufrechterhaltung der Besetzung derart zu erschweren, dass wir aufgäben. Als dies nichts half und sie feststellen mussten, dass wir es immer wieder schafften, die Person auf der Plattform auszuwechseln, stellten sie am 25.11.14 rund um den besetzten Baum

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Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Hier ein Beitrag unseres unermüdlichen Französisch-Übersetzers Nöll (ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle!). Vielleicht sind diese Gedanken auch für andere eine Motivation, noch mehr über RWEs finanzielle Aussichtslosigkeit nachzudenken oder gar zu publizieren. Wir veröffentlichen gern eure Einsendungen!

Hallo,

klar, im Moment habt ihr andere Sorgen. Dem Hambacher Forst geht es an den Kragen. Das ist umso beunruhigender, als außer dem Kragen nichts mehr da ist.

Umso mehr Grund aber, mit allen Mitteln dagegen vorzugehen im Wissen, dass Widerstand sinnvoll ist. Denn die Stromriesen sind alle hoch verschuldet und ihre Aktien sinken in den Keller, weil niemand sie mehr haben will. Sie haben zu spät gemerkt – sagen sie selbst – dass den Regenerativen die Zukunft gehört. Dabei ist die unten stehende dpa-Meldung interessant.

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Klüngel oder Amtsmissbrauch?

Andrea Wlazik hat einen interessanten Artikel über die Verflechtungen von RWE mit Funktionsträger* in NRW verfasst. Hier ein Auszug der besten Passagen:

„Klüngel – zumindest der kleine Klüngel im eigentlichen kölschen Sinne – bedeutet also, dass man einander hilft, auf Gegenseitigkeit. Wenn die Klüngeler in einflussreichen Positionen sitzen, weitet sich der Klüngel aus – und dann kann es gefährlich, ja sogar kriminell werden.“

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Der Sicherheitsdienst KÖTTER Security

Einer der im Tagebauvorfeld und im Hambacher Forst eingesetzten Sicherheitsdienste heißt KÖTTER Security.
Dieser ist in ganz Deutschland aufzufinden und auch unter Umweltaktivist_innen nicht unbekannt. In den Auseinandersetzungen 2008/2009 im Kelstebacher Wald bei Frankfurt am Main setzte die Fraport (Betreiber des Flughafens) KÖTTER Security ein.
Hier im Video vom 21. Januar 2009 wurde ihre Leute eingesetzt, als ein Harvester bei den Rodungsarbeiten besetzt wurde.
Harvesterbestzung gegen Rodung – Kelsterbach 21.Jan.09

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PM: Bündnistreffen 8.11.14

Pressemitteilung zum Bündnistreffen gegen Braunkohle in Buir am 8.11.14

Buir Kritik an Selbstjustiz von privatem Sicherheitsdienst und einseitiger Berichterstattung durch Polizei und Presse. Solidarität mit den Waldbesetzer_innen. Einladung zum Protest in den Wald und zur Tagung des Ausschusses für Umwelt und Planung in Bergheim am 18. November.
Bei einem sehr erfolgreichen gemeinsamen Bündnistreffen lokaler Initiativen und anderer Zusammenhänge gegen Braunkohleabbau und -verstromung im Rheinland kamen einige Fragen zum Verhalten der Polizei im Wald, auf der Wiese und in der Öffentlichkeit am 30. Oktober 2014 auf. Warum wurde einseitig Partei für RWE und deren Sicherheitsfirmen ergriffen, von denen an diesem Tag offenkundig sehr viel Gewalt ausging? Die dabei von der Sicherheitsfirma demonstrierte Selbstjustiz kann nicht hingenommen werden und wird weiter verfolgt werden. Die versuchte Kriminalisierung und Diffamierung wird nicht funktionieren und stellt statt dessen Teile von Polizei und Justiz in den Verdacht, käuflich zu sein.

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Der Hambacher Forst braucht Dich

Hier eine kleine Zusammenfassung von Informationen rund um den Widerstand im Hambacher Forst. Seit dem 1.Oktober läuft die Kampange “Kein Baum fällt”. Im Zuge dieser kam es zu Blockaden, Besetzungen, Störungen und polizeilichen Maßnahmen. Des weiteren kam es zu mehreren Ingewahrsamnahmen, Abgabe von Fingerabdrücken und DNA, sowie der Inhaftierung des Compas Basti. Für ihn und eine weitere Person wurde eine Haftrubrik eingerichtet. Schreibt ihnen und fordert die Freilassung! Die Kampagne wird weitergehen und dazu gibt es Aktionstage und Aktionskarten. In der Terminrubrik hat sich auch so einiges getan, wo für alle was dabei sein sollte, z.B. das Konzert mit Mono für Alle. Beteilige dich. Mach mit. Komm rum. Oder Spende wenn Du magst.

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