Wiese räumungsbedroht

 

Update 5.6. 17:47:
Das Dementi des VG Aachen klingt plausibel. Es hat Zeit zur Reaktion bis zum 12.6. gegeben und könnte dann eine Entscheidung fällen. Es könnte sich aber auch dann noch Zeit lassen, neue Korrespondenz anfangen etc.

 

Erstes Update, 5.6. 15:38:
Laut RTL dementiert das VG Aachen, irgendeine Entscheidung getroffen haben. Entscheidet selbst, wem ihr glaubt…

 

Ursprungspost:

Die Wiese ist mal wieder akut räumungsbedroht.

Kurt Claßen, Eigentümer der Wiese, schreibt auf seiner Website:

Am Montag, den 03.06.2019, ist mir durch das VG Aachen die Absicht erklärt worden, die Wiese am Hambacher Forst ab Mittwoch, den 12.06.2019, räumen zu wollen.

Der juristische Kampf um die Wiese ist noch nicht aufgegeben, aber die Warnung steht.

Sobald wir genauer und vor allem sicherer wissen, wie ernst die Lage ist, gibt es hier Updates.

 

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Einladung zur solidarischen Prozessbegleitung

Folgenden Text erhielten wir mit der Bitte um Weiterleitung

„Am 15.11.2017 blockierten Aktivist*innen mit technischen Hilfsmitteln das Braunkohle-Kraftwerk Weisweiler. Sie erzwangen damit das beinahe vollständige Abschalten des Kraftwerks. Am 10., 15. und 17.Juli um jeweils 9:00 Uhr im Amtsgericht Eschweiler stehen deshalb jetzt strafrechtliche Prozesse an. Einen Termin wegen der Schadensersatzklage über 2 Mio. Euro durch RWE gibt es noch nicht.“

„Im November 2017 haben Aktivistis anlässlich der COP 23 in Bonn mit einer kleinen Aktionsgruppe die Kohleversorgung des Kraftwerks Weisweiler im Rheinischen Braunkohlerevier blockiert und RWE damit gezwungen, das Kraftwerk fast vollständig vom Netz zu nehmen. Die Aktion lief unter dem Namen „WeShutDown“. Ein Pressespiegel findet ihr unter:
http://wedontshutup.org/pressespiegel/

Durch die Aktion hat das Kraftwerk über 27 000 Tonnen CO2 weniger in die Luft geblasen. Den identifizierten Aktivistis steht jetzt sowohl ein Zivilprozess (auf Schadensersatz in Höhe von gut 2 Million Euro), als auch ein Strafprozess bevor. Dies ist ganz klar ein Versuch die immer stärker werdende Klimagerechtigkeitsbewegung einzuschüchtern. Die Repression gegenüber Klimaaktivist*innen nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu. Aber das lassen wir uns nicht gefallen, denn gemeinsam sind wir stark. Solidarität ist unsere stärkste Waffe(l) und Gerichte sind zum Essen da!“

Mehr Infos: http://wedontshutup.org/

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Einladung zur Ausstellung von Saxana und Helge

Der Kunstverein Mittelrhein zeigt vom 7. Juni  – 21. Juli 2019
eine Ausstellung von Helge Hommes & Saxana:YGGDRASIL – RAUMSCHIFF – HAMBACHER WALD > AUFBRUCH IN NEUE WELTENMalerei und Installation

Vernissage: Freitag, 7. Juni 2019 … ab 19 Uhr
Zur Eröffnung spricht:  Franz Josef Kochs / Alsdorf

Der Kunstverein und die Künstler laden Sie herzlich ein.

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Gartenlaubengate vor Gericht

Folgende Einladung erreichte uns und wird gern weitergegeben:

„Ein im Spätsommer 2018 vor der großen Hambiräumung stattgefundener ebenso spektakulärer wie unverhältnismäßiger Polizeieinsatz gegen Klimaaktivist*innen landet nun vor Gericht. Seinerzeit hatten 130 Polizeibeamte eine Gartenlaube auf der Autobahnraststätte Bedburg konfisziert und dabei stundenlang die Tankstelle blockiert. Rechtliche Begründung war damals die Verhinderung von einem vermuteten Einbringen waldfremder Gegenstände in den Hambacher Forst. Die sich im Laufe des Einsatzes dort einfindenden Demonstrierenden aus dem zeitgleich stattfindenden Klimacamp vermuteten sofort eine direkte Befehlsanweisung entweder von RWE oder von dem von diesem beauftragten Wachschutzunternehmen an die Polizisten vor Ort, die mit der ganzen Situation damals sichtlich überfordert waren.

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Hambi bleibt antikapitialistisch!

Eine Antwort auf die lächerlichen Greenwashing Versuche von McDoof. Für mehr Infos: https://rdl.de/beitrag/scherben-bei-mcdonalds-freiburg

System Change not Menu Change! Wir können nicht über die Klimakrise reden, ohne über das Wirtschaftssystem zu reden, das sie hervor gebracht hat. Gegen Scheinlösungen und Vereinnahmung. Und gemeinsam für eine lebenswerte Welt für Alle.

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Veranstaltung „Austreten aus dem Kapitalismus“ am Samstag, 18.5.2019, 14 Uhr, Bergische VHS Wuppertal

„Dem Kapital den Boden entziehen: Solidarisches Zusammenleben statt Mietwucher und Bodenspekulation, ist das Thema des zweiten Forums der Initiativen. Vertreten sind u. a. die Stiftung trias, die Kommune Niederkaufungen, Mieterinitiativen und Haus- und Waldbesetzer*innen.“
http://www.erinnern-an-die-zukunft.de/

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Solidarität mit den Streikenden und von Repression betroffenen Menschen im Iran!

Folgender Text erreichte uns:

„Solidarität mit den Streikenden und von Repression betroffenen Menschen im Iran!

Im Iran war das letzte Jahr geprägt von Revolten und Protesten gegen das religiös faschistische Regime. Mit immer wieder aufflammenden Streiks und dem sich öffentlich kollektivem Widersetzten gegen bescheuerte Vorschriften, wie dem Kopftuchzwang für Frauen* begehren die Menschen in dem von Sanktionen gebeutelten Land gegen den Staat auf.

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McDonalds in Freiburg angegriffen

Folgender Text wurde uns zugesandt:

[Freiburg] McDonalds angegriffen. Kein Greenwashing mit unseren Kämpfen!

In der Nacht auf den 06. Mai 2019 wurde der McDonalds in der Tullastraße in Freiburg mit dem Graffiti „Weltverändernde essen nicht bei McDonalds. Hambi bleibt antikapitalistisch“ versehen und ein deutliches Signal in Form einer eingeschlagenen Werbetafel direkt vor dem Haupteingang hinterlassen. Diese Aktion ist eine Antwort auf den Versuch des Konzerns sich das widerständige Momentum rund um den Hambacher Forst in Form einer Werbung anzueignen, bei der mit klarem Bezug auf die Kämpfe gegen die Rodung des Waldes, der neue vegane Burger des Konzerns beworben wird.

Das virale Werbevideo zeigt eine Baumbesetzung, mit der dessen Fällung verhindert wird. Der Mensch der den Baum fällen will, sitzt am Ende gemeinsam mit der Besetzer_in auf dem Baum und isst einen veganen Burger – begleitet von pathosgeladener Musik „we are the people…“ und dem Werbespruch „Schmeckt nicht nur Weltverbessern“. Das Video ist ein widerwärtiger Versuch aus dem widerständigen, anarchistischen Projekt Hambacher Forst Besetzung, dass sich gegen Braunkohleabbau, gegen die Zerstörung des Klimas und der Umwelt und für ein Leben in Freiheit einsetzt, Kapital zu schlagen und zu einem Werbetrick zu degradieren.
Wir halten es für wichtig, so etwas nicht einfach hin zu nehmen, sondern eine klare bestimmte Antwort zu geben. Versuchen uns zu kommerzialisieren heißt Ärger kriegen!
Wir fordern McDonalds dazu auf, die abscheuliche Werbekampagne sofort zu stoppen und die Videos zu löschen.

Natürlich ist es nichts Neues, dass Konzerne versuchen die Aufmerksamkeit für unsere Kämpfe und Themen für kommerzielle Zwecke zu nutzen und das wird sicherlich auch in Zukunft immer wieder versucht werden. Wir sind dabei aber nicht nur passive Zuschauer*innen. Denn wenn jeder Versuch uns für Greenwashing zu missbrauchen, eine klare teure Antwort von uns bedeutet, wird die Rechnung irgendwann nicht mehr aufgehen und es sich schlicht nicht mehr lohnen, das zu versuchen.

Wir rufen Euch alle dazu auf Euch anzuschließen und mit Aktionen gegen McDonalds klar zu stellen, dass wir uns so etwas nicht gefallen lassen. McDonalds gibt’s schließlich leider in fast jeder Stadt und sie sind angreifbar!

Finger weg von unserem Widerstand. Scherben und Rauch gegen die kapitalistischen Einnahmeversuche.
Hambi bleibt antikapitalistisch!

/// auch hier nochmal zu finden: https://de.indymedia.org/node/32412

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