🔥 Alle zum Sündi / Everyone to Sündi 🔥

[DEU / ENG]

2.1.25

Einmal mehr klopft die Monstermaschine an unsere Tür! Das größte Loch Europas – der Tagebau Hambach – wird größer Tag für Tag. Ein … Wäldchen, wir nennen es “ Sündi” (früher ein Teil des Hambacher Waldes) steht nun als nächstes direkt in ihrem Weg (gleich neben den Ruinen des Ortes Manheim, den der Kohle-Riese RWE schon geschleift hat).

Seit September ist der Sündi besetzt! Wo die Welt-verschlingende Kohlemine sich ausbreiten soll, ist eine Autonome Zone entstanden, die der Ausbreitung der Mine und dem System des Todes welches sie antreibt im Weg steht. Jetzt erreichen uns Nachrichten, dass der Staat den Sündi räumen will, wahrscheinlich am 6. Januar.

Wir rufen Alle die dies lesen auf, kommt JETZT zum Sündi!!! Oder wenn ihr wollt, kommt zu uns in den Hambi, welcher gleich nebenan liegt, und der möglicherweise auch von den Cops belagert wird. Teilt die Infos mit euren Freund*innen, schnappt euch ein Zelt und schließt euch uns in einem der Orte an! Oder macht Soliaktionen wo auch immer ihr seit!

Wir senden Liebe und Wut an unsere Freund*innen die in Dieti und Grünheide geräumt wurden! Jetzt versucht der Staat den Sündi zu räumen – lassen wir es nicht zu, dass es drei Räumungen so kurzer Zeit gibt! Lasst uns den Räumungsversuch in einen Alptraum für den Staat und seine Schergen verwandeln!!!

Keine Kompromisse mit der Macht! Industrielle Ausbreitung … Nicht einen Schritt weiter!!!

In Solidarität mit Allen die gegen die Herrschaft kämpfen,

einige Kreaturen die im Hambi leben

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The industrial monster is at the door! The biggest pit in Europe – the Hambach Mine – is getting bigger day by day. A precious woodland we call “the Sündi” (once part of the Hambacher Forest) stands directly in its path, right next to the ruins of the former village of Manheim (which coal-giant RWE has also been laying to waste).

Since September the Sündi has been squatted! Where a world-eating coalmine was scheduled to expand, an autonomous zone has sprung up in its place, blocking the expansion of the pit and the system of death it powers. But now we have the news that the state will attempt an eviction, possibly as soon as January 6.

We are calling on all who hear this call to come to the Sündi NOW!!! Or to join us in the still squatted Hambacher Forest, which lies right next door, and will possibly get invaded by the cops at the same time. Tell your friends, grab a tent, and join us in either of these places if you can! Or make solidarity actions where you are!

Love and rage to the comrades evicted from the Dieti and Grüneheide forest occupations! Now the state makes its move against Sündi – don’t let it be three evictions in these months! Let’s make this eviction attempt a nightmare for the state!!!

No compromise with power! Industrial expansion… NOT ONE STEP FURTHER!!!

In solidarity with all who struggle against domination,

Some creatures living in the Hambi

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Neues Jahr altes Spiel: im Hambacher Wald soll wieder gerodet und weiter gebaggert werden

„Die kriminelle Bande aus RWE, Politik und Polizei will illegalerweise einen Teil vom Hambacher Wald roden und dafür die Besetzung räumen.“ Hilde Sand

Der letzte öffentlich bekannte Hauptbetriebsplan für den Tagebau Hambach endete mit dem Jahr 2024. Nichtsdestotrotz läuft der Bagger heute am 1.1.2025 dort weiter. Wird ohne Genehmigung gebaggert oder gibt es eine Genehmigung, die nicht öffentlich gemacht wird, damit nicht dagegen geklagt werden kann?

Seit Ende September haben Aktivist*innen einen Teil des Hambacher Waldes – den Sündenwald bei Mannheim – besetzt.
Der Energiekonzern RWE plant den Wald zu roden und das Erdreich abzubaggern um auch ohne Braunkohle noch möglichst viel Profit und Prestige aus dem angrenzenden Tagebauloch herauszuholen.
Vieles deutet auf eine Räumung und Rodung der Fläche Anfang Januar hin.

Die Aktivist*innen stellen sich diesem Vorhaben entschlossen entgegen. Denn eine Rodung des Sündenwalds würde die Biotopvernetzung zwischen Bürgewald und Hambacher Forst unmöglich machen. Damit wird langfristig das letzte Stück Urwald im Hambacher Forst austrocknen und absterben.
Außerdem würden die zerstörerischen Pläne von RWE dafür sorgen, dass Trinkwasser in der Umgebung verseucht wird, die Landschaft durch den Grundwasserverlust zu einer dystopischen Wüste wird, Feinstaubbelastung in umliegenden Städten steigt und Ackerböden degradiert werden.
Dabei sind die Pläne keineswegs alternativlos, es gibt auch nachhaltige und gemeinschwohlorientierte Handlungsmöglichkeiten.
Somit stürzen uns Greenwashing und Profitgier des Großkonzerns uns noch weiter in die Klimakrise.

Hier ein paar Stimmen aus dem Wald:

Larry sagt:“ Das Ökosystem soll erhalten bleiben und der Raubbau an der Natur beendet werden“

Twix hat keine Lust auf gemäßigte Worte und fasst sich kurz: „RWE enteignen. Gegen den finanzialisierten Kapitalismus der Großkonzerne. Nieder mit dem System!“

Die Aktivist*innen fordern, dass dieses uralte Ökosystem erhalten bleibt und die Zukunft des Tagebaulochs nachhaltig, verantwortungsvoll und sicher gestaltet wird.

„Kommt zu uns in den Wald damit die Verbrechen von RWE nicht ungesehen bleibt!“

https://www.bund-nrw.de
https://wasserbuendnis.org/
https://www.bra.nrw.de
https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/im-fokus/biotopverbund-rheinisches-revier/waldvernetzung-in-gefahr/

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🚨 Update Hambi Sündi 🚨

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
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Wir erwarten, dass RWE am Montag 06.01. mit Rodung in Manheim das neue Jahr beginnt. Was genau geschieht und ob der Sündi direkt betroffen ist wissen wir nicht. Noch nicht! Dennoch, wir sind wütend.✊ Wir informieren umgehend, wenn wir mehr erfahren.

❗️ Wir müssen RWE beobachten ❗️
🔥 Kommt den Hambi zu schützen! 🔥
Kohleausstieg ist Handarbeit hier und jetzt

Noch steht der Sündi den Baggern im Weg. Fällt dieser kann RWE mit Vollgas weiter zerstören.

❗️Landschaft wird dystopische Wüste
❗️Die Hambi-Vernetzung ist unmöglich
❗️Zerstörung gewachsener Ackerböden
❗️Pflanzen raubt´s das Grundwasser
❗️Trinkwasser wird zur Säure
❗️Feinstaubwolken bis in die Städte
❗️Weiter in die Klimakrise

Anwälti sind informiert und aktiv. Aber auch uns anderen Menschen bleibt viel zu tun. Für den Kohleausstieg muss hier Schluss sein.

📣 Kommt in den Wald, kocht, klettert, dekoriert, musiziert, malt. Sprecht mit eurem Umfeld. Organisiert Demos und Mahnwachen. Untetstützt auch die Mahnwache hier vor Ort.

ℹ️ Folgt den Infokanälen:
https://t.me/suendibleibt
insta: forest_of_sins

Tragt euch in den SMS-Verteiler ein

✊ Hambi bleibt! und Sündi bleibt ✊

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Besuch der Lebenslaute im Hambi, Barrio Sündenwald/Erbwald

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

Als ein Teilstück des historischen Hambacher Wald im Rheinischen Revier westlich von Köln hat der Erb- bzw. Sündenwald einen enormen Wert für die intakte Natur im Rheinischen Revier. Dieses Stück Hambacher Wald ist unmittelbar von einer Rodung bedroht, vorrangetrieben durch die Profitgier von RWE und Co. Eigentlich nicht mehr für den Kohleabbau vorgesehen soll hier die sogenannte Manheimer Bucht, besser zu verstehen als Manheimer Loch entstehen. Benannt nach dem Dorf, welches ebenfalls dem Loch und dem Flächenfraß weichen soll, wird hier vor allem Kies abgebaut. Ein grundloses Zulassen von Flächenfraß und Naturverlust. Durch das zusätliche Abbaggern von Erdraum wären auch die Teilstücke des Hambacher Waldes im Westen bedroht, da hier das Ökosystem isoliert eine Inselposition einnehmen würden und so droht zu vertrocknen. Viele Tiere, auch die von der roten Liste wie die Haselmaus oder die Bechsteinfledermaus, würden keine Wildkorridore und Verbindungen zwischen den Waldgebieten finden und wichtigen Lebensraum für ihren Erhalt wäre verloren.
rwe sollte, so wie es auch das Berggesetz vorschreibt, den Abraum aus dem Loch wieder in das Loch hinein füllen. Nur so verhindern wir die langfristige Verseuchung unseres Grundwassers.

Doch es gibt Widerstand. Es gibt Widerstand gegen die „Rheinwassertransportleitung“ von rwe [https://wasserbuendnis.org/]. Eine Waldbesetzung im Sündi wird durch regelmäßige Mahnwachen an der Ortschaft Manheim unterstützt. Zu der besagten Mahnwache waren die Lebenslaute vor Ort und haben musikalisch das Ganze unterstützt. Singend sind sie in den Sündenwald eingezogen und haben in der Waldbesetzung ein Konzert gegeben. Mehr Eindrücke im Video

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Besetzung in Manheim

Beim Hambacher Wald in der Nähe von Köln läuft der Betrieb des größten Tagebaus Europas ungehindert weiter! Nicht nur dass dort jeden Tag immens viel Braunkohle aus dem Boden geholt wird, dieses riesige Loch wird wirklich jede Minute noch größer gemacht! Die Bagger auf den ersten Sohlen stehen keinen Moment still, sie graben immer mehr Land ab, nur um das „Material“ – den „Abraum“ – an anderer Stelle wieder aufzuschütten. Die nächsten Felder, Wiesen und Wälder sind bald dran. Bis zur Kirche von Manheim wird ein riesiges Loch gebaggert, die die Waldvernetzung vom Hambacher Wald zur Steinheide unmöglich macht. Auch soll hier ein Stück Hambacher Wald gerodet werden, der streng geschützte Habitate von Bechsteinfledermaus und Haselmäuse beinhaltet. Das Dorf Manheim soll vollends zerstört werden, die gewachsenen Äcker abgetragen.
Das können wir nicht zulassen! Lasst uns RWE ein weiteres Mal aufhalten. Kein Baum, kein Busch, kein Grashalm, soll hier mehr von RWE gerodet werden.
Der kleine Wald vor Manheim wurde Ende September besetzt, es ist ein Teil des Hambacher Waldes und so heißt es wieder Hambi bleibt, denn Hambi lebt und Hambi geht weiter. Hambi muss bleiben, weil jeder Baum zählt, weil der Wald uns zusammen bringt damit wir RWE etwas entgegen setzen können. Es hat schon einmal funktioniert – der besetzte Wald in der vordersten Reihe – RWEs Pläne zu nichte zu machen.
Wir brauchen eure Unterstützung dabei, diese neue WaldBesetzung aufzubauen und zu erhalten. Dringend braucht es Menschenpower vor Ort, Besuche, eine Anlaufstelle in Manheim, eine Mahnwache, ein besetztes Haus… Veranstaltungen im und am Wald, Infoveranstaltungen in der Umgebung und rund um die Welt, … es gibt so viel zu tun und wir schaffen das nicht alleine.
Lasst uns wieder viele sein, die sich RWE in den Weg stellen und unsere Lebensgrundlagen aktiv verteidigen!

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Der Rodungsalarm wurde am 6.11.2024 ausgelöst!

Wir, vom “Sündi”, haben gestern Abend einen Alarm losgeschickt. Es ist unserer Meinung nach die Zeit dafür gekommen; auch sind wir Wenige und brauchen wieder Viele.

Hintergrund ist die drohende Räumung des abgetrennten Teils des Hambacher Forstes, dem Sündenwald im Norden an das Dorf Manheim anschliessend.

Wir rechnen noch in diesem Jahr mit Räumung und Rodung des Waldes. Spätestens ab Januar würde diese Gefahr extrem steigen, wenn nicht nrw und rwe, Lobbyisten, Politik und Gewerkschaften sowie Presse zu Vernunft kommen und ihren Einfluss auf den Erhalt der Wälder richten. Die Bagger müssen auf die andere Seite fahren, um die bestehende Abraumhalde ins Loch zu befördern und unzerstörte, ökologisch wertvolle Ackerflächen und Wald stehen lassen.

Schlechte Neuigkeiten, die uns dazu gebracht haben, den Alarm auszulösen:

1. Die letzten drei Eigentümer*innen des Dorfes Manheim haben an rwe verkauft!

2. Es werden neue Arbeiten am Begrenzungswall vom Tagebau durchgeführt und der große Bagger auf der ersten Sohle steht jetzt wieder direkt vor dem Sündenwald bei Manheim.

3. Für die Kiesgrube nebenan wurden die weiteren Abbaupläne genehmigt, bald folgt der Rahmenplan für den Tagebau selbst.

4. Es wird keine Waldvernetzung geben wenn diese Pläne so ausgeführt werden.

5. Es wird hier bald auch gar keinen Wald mehr geben. Keinen Sündenwald, denn der wird abgeholzt für Abraum; keinen Hambi, denn der wird immer kleiner und kleiner, weil er alleine schutzlos halbumringt vom Loch da steht, bietet die beste Angriffsfläche für Hitze und Stürme.

Uvm.

Leute, die Situation wird immer brenzliger!

Es sieht so aus als sind wir hier wirklich die letzte Bastion. Es geht um Alles! Wir müssen diesen Teil des Hambacher Waldes einfach “retten”, so wie wir gemeinsam schonmal den Hambi “gerettet” haben. Das war alles umsonst, wenn wir jetzt nicht dafür sorgen, dass eine Waldvernetzung möglich wird. Wir müssen rwe einfach aufhalten, auch weil es ja sonst keins macht!

Wenn du am 6.11.2024 keine sms bekommst, trage dich ein: https://hambacherforst.org/mach-mit/sms-raeumungsverteiler/

Wenn du eingetragen bist, aber das nicht mehr willst, kannst du uns eine sms zurückschreiben oder eine email mit der entsprecheneden handynummer an mail@nullhambacherforst.org schicken.

Weitere Infokanäle:

signal: forest_of_sins.01

insta: forest_of_sins

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Aufruf zu Widerstand und Vernunft

Wir, die Wesen des Sündi Waldes, eines abgetrennten Stück des Hambacher Waldes, sind nun das letzte wiederständige Leben gegen die ausbeuterischen Pläne von rwe.
Es scheint fast als würden alle um uns herum aufgeben und damit dem Plan von rwe freie Fahrt genehmigen: unter Manheim und dem Stück Hambacher Wald soll Abraum gewonnen werden.

Wir rufen die Naturzerstörer auf hier endlich zu stoppen. Ihr braucht kein Geld auf einer toten Erde die ihr schafft! Nehmt Vernunft an!

Und alle Menschen die leben wollen rufen wir auf zum aktiven Widerstand, gegen das kapitalistische System aus Wirtschaft und Politik. Schließt euch zusammen, kommt bei uns vorbei. Lasst uns Freiräume für alle Lebewesen schaffen und voneinander lernen, lasst uns aufhören einem schadhaften und kaputten und ausbeuterischen System namens Kapitalismus zu dienen.

Kommt zur Aktion: Rote Linie
Kommt gerne in den Wald
Redet mit allen die ihr kennt,
macht euch auf den Weg: nehmt Urlaub,
steigt aus diesem System aus.

Rote Linie:
24.11.2024, 11.30h Manheim Kirche

Wald:
jeden Sonntag ab 11h findet die Mahnwache am Sündi, dem Stück Hambacher Wald an der Ortschaft Manheim, statt.

Am 17.11. kommen Musiker*innen der Gruppe Lebenslaute zu einem Auftritt hierher.

Unter dem Namen LEBENSLAUTE engagieren sich seit 1986 bundesweit Musiker_innen, einmal jährlich in Chor- und Orchesterstärke (s. Sommeraktionen), dazwischen auch in kleineren Ensembles regional (s. Regional). Als offene Musik- und Aktionsgruppe bringen wir überwiegend klassische Musik gerade dort zum Klingen, wo dies nicht erwartet wird: auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen, vor Atomfabriken und Raketendepots, in Ausländerbehörden und an anderen menschenbedrohenden Orten.

Bei der Wahl unserer Konzert-Orte lassen wir uns nicht durch herrschende Vorschriften einschränken. Im Gegenteil: Lebenslaute-Aktionen suchen die politische Konfrontation durch angekündigten und bewussten Gesetzesübertritt (Zivilen Ungehorsam): Blockaden, Besetzungen, Entzäunungen, Betreten verbotener Orte. Seriöse Konzertkleidung unterstreicht unser konzentriertes Auftreten. Wo es geht, versuchen wir, lokale Protestbewegungen zu stärken.

Wir bereiten uns gemeinsam und intensiv auf unsere Konzert-Aktionen vor und handeln auch gemeinsam. Dabei bleibt es in der Verantwortung der Teilnehmenden, wie weitgehend sie sich einbringen. Wir entscheiden stets basisdemokratisch, die Bedürfnisse und Bedenken aller Teilnehmenden sollen berücksichtigt werden. Betroffene möglicher rechtlicher Konsequenzen unterstützt das Lebenslaute-Netzwerk gemeinsam mit anderen solidarisch.

LEBENSLAUTE sind musikalische Laien und Profis, Instrumentalist_innen und Sänger_innen, nicht musizierende Aktivist_innen (für OrgaOrganisation)

Weitere Infos zum Leben im Sündi:
Komm gerne vorbei und erlebe selbst dieses idyllische Ökosystem. Menschis zeigen dir auch gerne den Ort und geben weitere Infos rund um den Erhalt des Sündis. Kommt vorbei und seid einfach da oder bringt euch ein wie und wo ihr mögt, jedes Menschi im und um den Wald ist total wertvoll.

 

 

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Ein Wald auf dem Kassenband

Die Ruhe ist zurückgekehrt ins rheinische Revier, seit der Räumung Lützeraths. Lange war die Lage um Morschenich, Manheim und den Hambacher Forst im geruhsamen Dornröschenschlaf versunken. Doch jetzt scheint sich wieder etwas zu tun, Politiker diskutieren, Gelder werden lockergemacht und Unternehmen werden gegründet und das Greenwashing eines der größten ökologischen Verbrechens wird jetzt vorangetrieben.
Auch der Wald bleibt nicht von ihrem Kontrollzwang verschont, die Ideen reichen von Naturschutzpark bis Agroforst, dazu aber später genaueres. Die Herrschenden und ihre bürgerlichen Gehilfen, sind grade damit beschäftigt die fetten Staatsgelder aus der Strukturhilfe zu verteilen und jeder möchte „sein“ Stück vom Kuchen abhaben. Der Hambacher Forst ist da touristischer Kronjuwel im Herzen des rheinischen Reviers und wir bezweifeln, dass der Wald einfach nur sein kann und sich weiter autonom verwalten kann. RWE mag vielleicht Eigentümer des Waldes sein, aber der Wald gehört immer noch sich selbst. Und wieso sollten wir Staatsbütteln, Selbstdarstellern und korrupten Beamten vertrauen, diesem Wald kein Unrecht zu tun?

Während die Neuland Hambach Gmbh sich keine Mühe gibt, zu verschleiern, dass sie vom großen grünen Wirtschaftswunder träumen, biedert sich jetzt die NRW-Stiftung als umweltfreundliche Alternative an und schickt uns eine Biologin, die von Naturschutzgebiet und Erhalt der „deutschen Eiche“ faselt. Dass sie einen
korrupten Alt-CDUler als Präsidenten gewählt haben und, dass der Hambacher
Forst in ihrem Portfolio schön die Kassen klingeln ließe, haben sie wohl vergessen
zu erwähnen. Und die Grünen schicken Mutti Antje Grothus vorbei, um zu gucken ob wir auch schön aufgeräumt haben, bevor die Kaufinteressenten kommen, aber der einzige Müll den wir hier entdecken konnten sind die schnüffelnden Abgesandten des Staates, die ihre Kreise um uns ziehen wie Aasgeier.

Doch Aasgeier wissen wo das Maß liegt, sie nehmen nur das was sie brauchen, im
Gegensatz zum Goldrausch der „Öko-Industrie“. Solche Projekte gibt es
mittlerweile überall, oft auch unterstützt durch EU-Gelder, wird sehr zynisch ein
Umweltschutz-Theater gespielt. Anstatt ein Feld einfach brach liegen zu lassen
und der Natur das Handwerk zu überlassen, wird dann einfach alles weggepflügt, ein paar Kräuter gepflanzt und das schimpft sich dann „Vogelschutzwiese“. Sowas wurde kürzlich neben dem Wald angepflanzt, wir waren schwer verwirrt.

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Part of Hambach Forest occupied!🦇🦇🦇 Parto de la Hambaĥa Arbaro okupita! 🦇🦇🦇

[eng] [esperanto below]

Another part of Hambach Forest is occupied since 30th of september. A small piece of forest which was once part of the huge Hambach forest area, sitting at the edge of the Hambach open-cast mine, very far to the east of the already existing occupation. Now it is only 4 times the size of the adjacent sports field, but still has quite some importance: RWE is excavating the infamous „Manheimer Bucht“ (Manheim Bay) there simply to obtain overburden material that is supposedly needed elsewhere to stabilize the embankment of the monster hole. What a scam!
If this piece of forest can’t be cleared, then the excavators can’t continue to dig up the land and the fields and meadows, the rest of the village of Manheim can remain standing, the remaining people there don’t have to be forced to resettle, RWE can’t simply carry on as before.

RWE fuck off!

No cutting season for the Hambach forest! Let’s stop them one more time! Let’s free another piece of Hambach Forest!

Come along and help us build up this new occupation.

Climbing and BuildingSkillshare from now on.

Coordinates: 50°53′18.98″N, 06°35′50.32″E

Contact: mail@nullhambacherforst.org

 

[esperanto] [eng above]

Alia parto de la Hambaĥa arbaro estis okupita. Malgranda peco de arbaro, kiu iam estis parto de la vasta Hambaĥa arbarareo, ĉe la rando de la Hambaka minejo, situata tre for en la oriento de la jam ekzistanta okupado. Nun ĝi estas nur kvaroble pli granda ol la najbara sportejo, sed ankoraŭ havas grandan gravecon: RWE elfosas la fifaman „Manheimer Bucht“ (Manhejm-Golfo) tie, simple por akiri troŝarĝan materialon, kiu supozeble estas bezonata aliloke por stabiligi la deklivon de la monstra truo. Kia fraŭdo!

Se ĉi tiu peco de arbaro ne povas esti malbarita, tiam la fosmaŝinoj ne povos daŭrigi fosi la teron kaj la kampojn kaj herbejojn, la resto de la vilaĝo Manhejm povas resti netuŝita, la restantaj homoj ne devas esti devigitaj relokiĝi, RWE ne povas simple daŭrigi kiel antaŭe.

RWE foriru!

Neniu dehakiĝa sezono por la Hambaka arbaro! Ni haltigu ilin denove! Ni liberigu alian pecon de la Hambaka Arbaro!

Venu kaj helpu nin subteni novan okupadon.

Klimbado kaj Konstruado-Kunlernado ekde nun.

Koordinatoj: 50°53′18.98″N, 06°35′50.32″E

Kontakto: mail@nullhambacherforst.org

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