Bei euch ist Frühling?! Na dann, höchste Zeit fürs Hambi Skillsharing Camp: Kommt vorbei!

Skillsharing-Camp im Hambacher Forst vom 12.04. bis zum 24.04.

Update: Timetable hier

Bald ist es wieder soweit, vom 12.04. bis zum 24.04. ist wieder Skillsharing-Camp im Hambacher Forst. Nachdem das letzte Skillshare ja leider aufgrund der äußeren Umstände nicht so toll war (Kommentar der damaligen Orga: „Es wäre besser gewesen es ausfallen zu lassen als es unbedingt stattfinden lassen zu müssen und dafür faule Kompromisse mit dem Manheim-Camp eingehen zu müssen.“) soll es diesmal wieder ein echtes Hambi-Skillshare, wie wir sie kennen und lieben, werden. Also vergesst das langweilige Leben, mit Hauptinhalten wie Schule, Uni oder Lohnarbeit für zwei Wochen und kommt vorbei für Spaß, Lernen und Vernetzung.

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Aktivismus-Schnupper-Wochenende vom 15.03. bis 17.03. im Hambacher Forst

Liebe Fridays for Future Menschen,

Anlässlich des internationalen Streiktages wollen wir euch anschließend zu einem Wochenende voller Action, Spaß, Workshops und Klettern im Hambi einladen. Dabei ist es egal ob ihr das ganze Wochenende oder ein paar Stunden bleibt!
Euch erwarten tägliche Klettertrainings und Workshops zu verschiedenen Themen,es soll aber auch eine Möglichkeit darstellen, den Hambi und das Leben hier besser kennen zu lernen. Am Ende des Wochenendes wollen wir gemeinsam zur FreeEule-Demo vor der JVA-Ossendorf fahren und unserer Freundin, der Hambi-Gefangenen Eule lautstark Grüße übermitteln. Einen vorläufigen Ablaufplan findet ihr unten. Weitere Zeiten und Inhalte werden dann vor Ort am Jesus Point aushängen.
Übernachtungsmöglichkeiten sind in begrenzter Anzahl vorhanden, es wäre aber gut wenn ihr nach Möglichkeit Zelte mitbringt. Verpflegung organisieren wir gemeinsam.

Wann: Fr. 15.03. bis So. 17.03.2019

Treffpunkt zum gemeinsamen Start ist am Freitag um 15:00 Uhr an der Mahnwache.

Was ihr mitbringen solltet:

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Zu den Vorwürfen der Aachener Polizei und der Springer-Presse

In den letzten Tagen gab es massive Aufregung über angeblich von Aktivist*innen gefällte Bäume. Das wurde vor allem verbreitet von der Polizei Aachen und den Medien des Axel-Springer-Verlages. Es gibt aber auch noch einige Zeitungen die anscheinend Wert auf ernsthaften Journalismus legen und so hat die „neues Deutschland“ da noch mal recherchiert. Wir zitieren hier ausschnittweise einen Artikel der die ganze Situation gut wiedergibt:

„…Dem »nd« teilt eine Besetzerin mit: »Das sind tote Fichten aus von Borkenkäfer befallenen Monokulturen, die in dem Wald angelegt wurden, um Forstwirtschaft zu betreiben«. RWE würde nichts gegen Borkenkäfer tun. »Wir fällen nicht unseren Wald. Der Borkenkäfer schadet diesen Monokulturen (…)« Fichtenmonokulturen seien bereits durch Nichtstun kaputtgegangen. Ein Teil davon nennen die Besetzer*innen Zombiewald, weil nur tote Bäume dort stehen, bzw. regelmäßig einfach umkippen und ineinander hängen bleiben. Hier könnte ein Aufforsten mit Bäumen des Waldes Verbesserung schaffen.

Wer sich die Bilder der Polizei nun noch einmal anschaut, wird feststellen, dass die gefällten Bäume wirklich zwischen eng gepflanzten Fichten standen und nicht im alten Wald aus Hainbuchen und Stieleichen. Aus ökologischer Sicht dürfte wenig gegen die Fällungen durch die Waldbesetzer sprechen…“

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Frühjahrsputz im Hambi

Kommende Woche findet zum 2. Mal der Hambi-Frühjahrputz statt!

Am 22.3.19 treffen wir uns um 10.oo Uhr am Kieswerk, statten uns mit Müllsäcken, Müllzangen und Handschuhen aus und reinigen den Wald vom Müll. Um 15.oo Uhr wird dann der Müll abgeholt. Sammelstelle ist auf der L276 am Parkplatz bei der alten Auffahrt auf die A4.

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Kommentar zum BUND-Gerichtsentscheid

Dieser Text wurde verfasst von der KnoblauchPresse, er spiegelt nicht die Meinung der gesamten Besetzung wider. Die Waldbesetzung ist keine Gruppe die in allem einer Meinung ist sondern eine Plattform für verschiedene autonome Gruppen und Einzelpersonen die selbstverständlich nicht überall die gleichen Positionen vertreten.

Halleluja! – Ab heute ist es amtlich, Recht und Gerechtigkeit verlaufen konträr

Am 12. März lehnte das Verwaltungsgericht Köln drei Klagen des BUND, gegen den Hauptbetriebsplan der RWE Power AG und die Zwangsenteignung einer Wiese welche sich im Besitz des BUND befindet, ab.

Wie bei jedem Urteil ist Gerechtigkeit an der Machtausnutzung Einzelner gescheitert. Damit ist nicht gemeint, dass nur Richter*innen alleinig ihre*seine Macht ausgenutzt haben, sondern, dass dieses Urteil einmal wieder verdeutlicht, dass die Personen, welche Macht zugesprochen bekommen, nicht in der Lage sind, sie in neutraler Haltung anzuwenden.
Allen, die nach dem Urteil vom 5. Oktober zum vorzeitigen Rodungsstopp wieder an die demokratische Grundordnung geglaubt haben, sollten jetzt bemerken, dass staatliche Entscheidungen nur dazu dienen, die öffentliche Kundgebung persönlicher Meinungen möglichst schnell zu unterbinden. Sie selbst nennen es “Befriedung eines Konflikts”. Wir nennen es “Unterdrückung um später Eigeninteressen besser durchmogeln zu können”.
Nach wie vor werden Profitdenken von einem Großkonzern mit Vorwand des angeblichen öffentlichen Interesses über den Schutz der Natur gestellt, woran tatsächlich Interesse besteht.
Entscheidungen weiterhin vor sich wegzuschieben, die Marginalisierung von Problemen verbunden mit dem Klimawandel, werden keine Veränderungen herbeibringen.

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Demo für FreeEule am 17.03.19 17.00 – JVA Köln-Ossendorf

Update: Eule ist frei! Mehr info auf https://abcrhineland.blackblogs.org/2019/03/15/eule-ist-frei/

Am 26. September 2018 wurde Hambi-Aktivisti Eule im Rahmen der Räumung der Waldbesetzung im Hambacher Forst (NRW) aus einer Hängematte geräumt und am Boden, an Händen und Füßen mit Kabelbindern gefesselt, von mehreren Cops zu Boden gedrückt. Beim Loslassen soll Eule mit einem Fuß nach dem Kopf einer stehenden Beamtin getreten und diesen verfehlt haben. Eule wurde selbst verletzt abtransportiert, mit den Vorwürfen des „tätlichen Angriffs auf Vollbestreckungsbeamte“ und „versuchter gefährlicher Körperverletzung“ unter Personalienverweigerung in die JVA gebracht und befand sich seitdem in U-Haft.

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Feuer und Flamme für Klimakiller

Etwas verspätet haben wir diesen Artikel auf Indymedia gefunden:

In den frühen Morgenstunden des 1. Februar 2019 hat eine Aktionsgruppe erfolgreich zwei Stromkästen der RWE Power AG am Rande des Braunkohletagebau Hambach (NRW) sabotiert. Mit zuvor präparierten Brandsätzen sollte die Elektrik der Stromkästen irreparabel beschädigt werden und ein Kabelbrand ausgelöst werden. Mithilfe der Kästen rund um den ca. 8×6 km großen Tagebau wird das Grundwasser im gesamten Bereich sowie im Umland auf etwa 450 m Tiefe abgepumpt – mit verheerenden Schäden für Flora und Fauna, so auch den direkt angrenzenden verbliebenen Teil des Hambacher Waldes, ein wertvoller Jahrtausende alter Wald, der zahlreiche seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Mit dieser Aktion sollen der Infrastruktur von RWE nicht nur ein direkter Schaden zugefügt werden, sondern auch immer wieder Kosten für Reparaturen und Ausfälle entstehen. Auch werden mit fortwährenden Aktionen Security und Bullen vor Ort auf Trab gehalten und unserem Widerstand gegen den Umgang mit Klima, Wald und dem inzwischen siebenjährigen anarchistischen Besetzungsprojekt Ausdruck verliehen. Wir lassen uns auch von zunehmender Repression nicht einschüchtern und lassen uns nicht von „politischen“ Lösungen für Klimakrise und Naturzerstörung überzeugen. Wie durch die kurz zuvor veröffentlichten „Ergebnisse“ der CO2hlekommission erneut bestätigt wurde. Wir fordern:

  • Feiheit für #FreeEule, die letzten drei Gefangenen der #lausitz23 und alle weiteren Gefangenen!
  • Solidarität mit der Besetzung im Hambacher Forst!
  • den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle und
  • ein Ende der gewaltvollen Ausbeutung unser aller Lebensgrundlage – Klimagerechtigkeit jetzt!

Die Aktion fand im Kontext zahlreicher militanter Aktionen rund um Braunkohle und den Tagebau Hambach in den vergangenen Jahren statt, mit denen wir uns solidarisch erklären.

Link zum Artikel: https://de.indymedia.org/node/29307

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Solidarität mit #freeeule: Stencils und Infos zum Fall

Am Sonntag, dem 24. Februar 2019, hat eine Solidemo für Hambi-Aktivisti Eule vor der JVA Köln-Ossendorf stattgefunden. In Eulen- und Fuchsmasken fanden zahlreiche Unterstützer*innen zusammen, um ihre Solidarität mit der zu neun Monaten Haft verurteilten Eule laut kundzutun. Wir freuen uns, wenn weiterhin für Eule demonstriert und Antirepression organisiert werden. Anbei gibt’s zum Beispiel  drei coole selbstgemachte Stencils, die ausgedruckt und auf Plastik oder Pappe ausgeschnitten und selbst verwendet werden können!

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Eppenberger Wald ist besetzt! Pressemitteilung

Dieser Text wurde uns zugeschickt mit der Bitte, ihn zu veröffentlichen.

Pressemitteilung vom 01.03.2019 zur Besetzung des Eppenberger Waldes

Der Wald ist besetzt!

Seit dem 15.02.2019 haben wir, Aktivist*innen aus dem Hambacher Forst, den Eppenberger Wald besetzt. Dieser soll für ein Industriegebiet auf einer Fläche von ca. 40 Hektar abgeholzt werden. Dies, obwohl es in direkter Nähe bereits eben solche Gebiete mit großen unverkauften Flächen gibt.
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