Bericht vom Gruppenbildungstreffen

Vom 3ten bis 13ten Juli fand auf der Wiesenbesetzung das allererste Gruppenbildungstreffen, kurz GruBiT, statt. Im folgenden möchte ich meine persönlichen Eindrücke von dieser Veranstaltung teilen.

Ich lebe schon seit geraumer Zeit auf der Besetzung im Hambi und habe mich dort mal mehr und mal weniger wohl gefühlt. Letzteres ist ja auch völlig normal, die ganze Repression mit der wir im Winter zu kämpfen haben, drückt eben auf die Stimmung. Dennoch war ich positiv davon überrascht, was für eine angenehme und rücksichtsvolle Atmosphäre es beim GruBiT gab. Zu dieser beigetragen haben mit Sicherheit das leckere Essen und die tollen Workshops. Täglich wurde einmal warm für alle gekocht und gemeinsam gegessen. In den ersten Tagen war das Programm von morgens bis abends mit Workshops und Vorträgen ausgefüllt. Sehr positiv fiel mir in den meisten Workshops auf, dass an konkreten Beispielen aus dem persönlichen  und dem Wiesenalltag Dinge veranschaulicht und nicht zu sehr auf einer abgehobenen, abstrakten Ebene diskutiert wurde. Außerdem wurden uns Teilnehmenden Werkzeuge in die Hand gegeben, welche neben dem theoretischen Input sicherlich für unseren Alltag nützlich sein werden.

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Clumsy ist frei!


Quelle: Ende Gelände Facebook

Es gibt Neuigkeiten von unserem Compa Clumsy, der während der LAutonomia-Räumung festgenommen wurde. Ihm wurde vorgeworfen, sich zusammen mit drei weiteren Menschen an die Schienen des Kraftwerks „Schwarze Pumpe“ gekettet zu haben, um die Kohlezufuhr zu unterbinden. Ein weiterer Vorwurf lautete auf Hausfriedensbruch wegen der LAutonomia-Besetzung.

Heute früh um 9.00 Uhr startete der zweite Prozesstag, an dessen Ende Clumsy das Gerichtsgebäude als freier Mensch verließ. Auf die vom Richter verhängten 120 Tagessätze à 13,- € wird die Zeit (knapp 6 Wochen) angerechnet, die er wegen Fluchtgefahr bis zur Prozesseröffnung am letzten Dienstag in U-Haft verbracht hat. Wir freuen uns und hoffen, Clumsy bald wieder bei uns im Rheinland begrüßen zu können.

Bericht vom 2. Prozesstag: https://abcrhineland.blackblogs.org/2016/07/22/bericht-zum-2-prozesstag-gegen-clumsy/

Bericht vom 1. Prozesstag:

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Heute KüFA auf der Wiese

Die monatlich stattfindende Küfa (Küche für alle) steht heute an. Diesmal wird auf dem Wiesen Camp am Hambacher Forst gekocht. Das Küchen Kollektiv Düren lädt um 19:30 zum gemeinsamen Essen ein.

Das Küchen Kollektiv Düren ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichen Menschen aus dem Widerstand im Rheinland. Sie versteht sich als eigenständig und Selbstorganisiert. Deren Aufgabe besteht darin, Aktivist*innen bei ihren Aktionen und Veranstaltungen mit veganen Essen zu unterstützen (Meta des Küchen Kollektiv).

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Prozessfortsetzung Clumsy am Mittwoch dem 20.7.2016 um 9 Uhr

Ein Bericht des ABC Dresden zum ersten Prozesstag gegen Clumsy am 12.Juli 2016 findet sich hier. Nächster Termin ist Mittwoch, der 20.Juli 2016, 9 Uhr, wieder vor dem Landgericht Görlitz. Kommt zahlreich! Es ist vermutlich wieder mit hoher Polizeipräsenz sowie Einlasskontrollen zu rechnen.
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18. Juli: Feiertag des allerersten Hambischützers

Arnold von Arnoldsweiler im Wappen von Arnoldsweiler
Quelle: Wikipedia

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Dieser Text erreichte uns per Brieftaube. Wir freuen uns über Zuspruch aus dieser unerwarteten Ecke. Der Brief zeigt uns, dass der Kampf um den Hambacher Forst schon über Tausend Jahre alt ist und dass es auch damals schon ein Kampf gegen Raubritter war. Der Absender feiert heute übrigens seinen Namenstag.

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Ringelpiez im Karottenfeld

Heute gab es wieder einen Vorfall aus der Reihe „Übermotivierte Sicherheitsdienst-Mitarbeiter bedrohen und verfolgen auf plump aggressive Art Menschen“. Auf dem Weg nach Buir/Morschenisch wurden zwei Personen von Securities und von der später dazu gekommenen Polizei für kurze Zeit festgehalten. Ihnen wurde vorgeworfen Mäusefallen aus einem Feld entfernt zu haben. Die Menschen wurden noch an Ort und Stelle wieder freigelassen.

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Skillsharing-Camp – Call out for Workshops

Vom 24.09. bis zum 07.10. findet auf der Wald- und Wiesenbesetzung das nächste Skillsharing-Camp statt. Dieses Mal unter dem Motto „Action-Skillsharing meets Sustainable Activism“, also „Fähigkeiten für Aktionen teilen trifft auf Nachhaltigen Aktivismus“

Worum wird es gehen? Die diesjährige Kombination wurde inspiriert vom GruppenBildungsTreffen, kurz GruBiT (für alle, die nicht dabei waren, gibt es in den nächsten Tagen einen kleinen Bericht auf dem Blog), bei welchem der Fokus auf Nachhaltigen Aktivismus lag. Bei Nachhaltigem Aktivismus geht es darum, wie Aktivismus so gestaltet werden kann, dass Menschen längere Zeit aktiv bleiben können ohne daran kaputt zu gehen. Denn was nützt es einem, wenn man zwar die effektivsten, nützlichsten oder einfach nur spaßigsten Fähigkeiten für Aktionen erlernt hat, aber schon nach wenigen Jahren ausgebrannt oder traumatisiert mit dem politischen Aktivismus aufhören muss? Und auch andersherum: Was nützt es einem lange aktiv zu sein, aber überhaupt nicht zu wissen was für Möglichkeiten es gibt widerständig zu sein?

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