Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

*Aufruf zur Demonstration am 5.9.18 „Grundrechte Verteidigen – Hambacher Forst erhalten!“*

Spurensuche?Vor der so genannten Spurensuche war dies mal ein Haus. Klicke für eine Vergrößerung

Dieser Aufruf erreichte uns:

Der politische Konflikt um den Hambacher Forst dreht sich nicht alleine um Braunkohle. Es geht auch um die Frage, wie in unserer Gesellschaft mit Grundrechten umgegangen wird.

Das sieht im Hambi zur Zeit so aus: Die Polizei nimmt dem Klimacamp eine #Gartenlaube weg, konfisziert die Pinsel von Künstler*innen und kontrolliert, überwacht und durchsucht am ‚gefährlichen Ort‘ Hambacher Forst willkürlich Leute. Diese Einsätze geschehen auf Befehl der Landesregierung, um für die Profitinteressen des RWE-Konzerns die Räumung und Rodung des Waldes vorzubereiten. Sie sollen die Aktivist*innen vor Ort zermürben, den Widerstand gegen die Kohle spalten und stellt alle Menschen, die solidarisch mit dem Hambacher Fort sind, unter Generalverdacht.
Kurz: Der Kapitalismus gefährdet die Demokratie! Meinungs- und Kunstfreiheit, Versammlungsrecht und informationelle Selbstbestimmung werden für die Bagger und Kettensägen der RWE eingeschränkt.

Das lassen wir nicht auf uns sitzen! Am Mittwoch, 05. September 2018, werden wir ab 17 Uhr vom S-Bahnhof Buir einmal quer durch´s angebliche Gefahrengebiet zum Tagebau Hambach demonstrieren. Sei dabei und nimm deine Familie und Freund*innen mit. Jetzt ist die Zeit, für Grundrechte und Klimagerechtigkeit auf die Straße und in den Hambi zu gehen!

Gemeinsame Anreisen:

Köln Hbf:       16:20 Gleis 11
Aachen Hbf:     16:18 Gleis  2
Bonn Hbf:       15:33 Gleis  2
Düsseldorf Hbf: 15:39 Gleis 16
Düren Bf:       16:43 Gleis  5

Am S-Bahnhof Buir gibt es ausreichend Parkplätze, falls ihr mit dem Auto
anfahrt.

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einseitige Eskalation?!

„Wenn das so weitergeht mit der einseitigen Eskalation, wird das bitter enden.“

Wir sind überrascht, dass Robert H., der Kontaktpolizist, die aktuelle Taktik der Polizei so realistisch einschätzt. Denn mit „einseitige Eskalation“ kann er nur diese gemeint haben. Dieses Zitat stammt vom Abend des 25. August, ist also eine Woche alt. Ebenso alt ist der erste Teil dieses Textes. Durch die Ereignisse der letzten Woche verstärkt sich die Aussage jedoch vielfach.

Am Mittwoch, dem 22.8. wurde ein Kleinbus kontrolliert, wobei die Polizist*innen sich dem Auto nur mit gezogener Schusswaffe näherten und von Anfang an aus wenigen Metern Entfernung mit dieser auf die Köpfe der beteiligten Personen, sowie auf Insassen eines weiteren angehaltenen Autos zielten.

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KÖLN: Bässe statt Bagger – Tanzprotest für den Hambacher Forst

SAMSTAG, 1. SEPTEMBER UM 15.30 Uhr – Ebertplatz

der Startort der Demo hat sich noch einmal geändert. Die Demo beginnt am Ebertplatz!

Seit einigen Tagen wird die Besetzung im Hambacher Forst massiv von Seiten der Polizei angegriffen. RWE möchte Fakten schaffen und noch vor der Rodungssaison die Besetzung räumen lassen. Einer der wichtigsten Freiräume im Kölner Umland soll damit zerstört werden: der seit sechs Jahren zu seinem Schutz besetzte Hambacher Forst. Nach jahrelangem Konflikt will RWE auch noch den letzten Rest des einstmals stolzen, 12.000 Jahre alten Waldes roden, um an den darunterliegenden Klima-Killer Braunkohle zu gelangen (und zu verbrennen). Die Polizei setzt diesen Anspruch in dieser Woche um und versucht die Menschen, die den Wald zu seinem Schutz bewohnen und ihn verteidigen, zu vertreiben, einzuschüchtern und aufzulösen.

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Gartenlaube

Gefunden in den Mails:

Am Freitag, dem 24.08.2018 wird es ab 12 Uhr eine Kundgebung vor dem Polizeipräsidium Aachen (Hubert-Wienen-Straße 25) geben. Dort hält die Polizei unsere geliebte Gartenlaube in einem abgeschlossenen Raum (!) gefangen. Das ist Laubenquälerei!

Wir lassen den Polizeieinsatz letzten Samstag nicht auf uns sitzen! Wer denkt, unwidersprochen Laubenklau begehen zu können, irrt sich gewaltig!
Daher werden wir die sofortige Herausgabe unserer Gartenlaube fordern!
Sollte die Polizei dem nicht nachkommen, werden wir aus Protest vor Ort eine weitere Gartenlaube bauen und in den Hambacher Forst bringen. Die von Kindern (!!) auf dem Klimacamp bemalte Laube ist ein Zeichen der Solidarität und symbolisiert, dass wir alle hinter der Besetzung des Hambacher Forsts stehen. Erst will die Polizei unsere Symbole zerstören, dann den Hambi.

Kommt alle und zeigt eure Solidarität mit der #Gartenlaube und dem Hambi!

Laubenbau statt Laubenklau! #FreeLaube!

Hier gibt’s auch ein Facebook-Event zur Demo:
https://www.facebook.com/events/2026786507633045/

Die Polizei Aachen hat uns letzten Samstag unsere #Gartenlaube geklaut.
Der Laubenklau ging nicht nur auf twitter steil, auch ‚echte‘ Medien griffen die Story auf, Sueddeutsche nimmt das als opener für ihre story:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/gartenlaubengate-polizei-stellt-baumhaus-sicher-1.1966310
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1097782.hambacher-forst-friede-den-huetten.html
http://www.radiorur.de/rur/rr/1517372/news/kreis_dueren
https://www.ksta.de/region/rhein-erft/-camp-for-future–neues-widerstandskreuz-im-hambacher-forst-aufgestellt-31134960
https://www.sueddeutsche.de/politik/rwe-und-hambacher-forst-aufbaeumen-1.4097883

Auch unser Storytelling ist wie immer grandios:
https://vimeo.com/285970708
https://vimeo.com/285744467

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Eine kurze Geschichte des Bürgewaldes

Karte des Bürgewaldes von 1902

Bevor RWE mit der Zestörung des Waldes begann, hieß dieser noch Bürgewald. Die Umbennung in Hambacher Forst diente auch dazu, die lange Geschichte des Waldes zu verschleiern und seine Bedeutung als einen der ältesten Wälder Deutschlands zu verstecken. Hier folgt ein grober Abriss der Geschichte des Bürgewaldes:

Vor 12.000 Jahren ging in Mitteleuropa die letzte Eiszeit zurück. Langsam ergrünte Mittel- und Westeuropa und wurde in den folgenden Jahrhunderten von einem dichten Buchenwald bewachsen. Nur an wenigen Stellen entwickelten sich andere Ökosysteme: z.B. in Mooren, an den Küsten, in alpinen Bereichen etc. Und nur an wenigen Stellen gab es andere Waldformen als den Buchenwald. Einer dieser Orte war der Bürgewald, wo sich ein Eichen/Hainbuchenwald entwickelte. Viele Tausende Jahre folgten und der Wald wuchs und gedieh. Menschen gab es in der Region die längste Zeit nur wenige: Eigentlich ist es hier ja auch zu kalt und matschig…

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