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Solidarität mit #freeeule: Stencils und Infos zum Fall

Am Sonntag, dem 24. Februar 2019, hat eine Solidemo für Hambi-Aktivisti Eule vor der JVA Köln-Ossendorf stattgefunden. In Eulen- und Fuchsmasken fanden zahlreiche Unterstützer*innen zusammen, um ihre Solidarität mit der zu neun Monaten Haft verurteilten Eule laut kundzutun. Wir freuen uns, wenn weiterhin für Eule demonstriert und Antirepression organisiert werden. Anbei gibt’s zum Beispiel  drei coole selbstgemachte Stencils, die ausgedruckt und auf Plastik oder Pappe ausgeschnitten und selbst verwendet werden können!

Eule wurde am 26. September 2018 im Rahmen der Räumung der Waldbesetzung im Hambacher Forst (NRW) aus einer Hängematte geräumt und am Boden, an Händen und Füßen mit Kabelbindern fixiert, von mehreren Cops zu Boden gedrückt. Beim Loslassen soll Eule mit einem Fuß nach dem Kopf einer stehenden Beamtin getreten und diesen verfehlt haben. Eule wurde selbst verletzt abtransportiert, mit den Vorwürfen des “tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte” und “versuchter gefährlicher Körperverletzung” unter Personalienverweigerung in die JVA gebracht und befand sich seitdem in U-Haft. Bei den Prozessterminen am 4. und 18. Februar 2019 lieferten die 9 Polizeizeug*innen komplett widersprüchliche Aussagen über den vermeintlichen Tathergang. Die vom Rechtsanwalt vorgetragene Kritik an der Rechtmäßigkeit des Räumungseinsatzes und der Räumung einer einzelnen Hängematte fanden keinen Eingang in das Urteil von Richter Peter Königsfeld: 9 Monate Jugendstrafe ohne Bewährung. Wir sind fassungslos, dass auch ohne einen einheitlich erfundenen Tathergang ein weiteres politisch motiviertes Abschreckungsurteil gegen politische Aktivist*innen gesprochen werden konnte. Gemeint sind wir alle! Schickt Eule Post und verfolgt den Fall, organisiert Solidarität und setzt Euch ein gegen Braunkohle, Rodung, Staat und Polizei!

Mehr Informationen zum Fall und Unterstützungsmöglichkeiten unter
abcrhineland.blackblogs.org und hier.

Post erreicht Eule unter: „Eule“ unbekannte Person Aachen 8, JVA Köln, Rochusstraße 350, 50827 Köln. Absender: SSK z.H. ABC Rheinland, Salierring 37, 50677 Köln, Germany. Eigentumsvorbehalt: Der Brief bleibt solange Eigentum des*der Absender*in, bis er der*dem Gefangenen persönlich ausgehändigt wurde. „Zur Habe Nahme“ gilt nicht als persönliche Aushändigung im Sinne des Vorbehalts. Sollte ein Teil des Briefs nicht ausgehändigt werden, so ist dieser und nur dieser Teil unter Angabe der Gründe für die Nichtaushändigung an die*den Absender*in zurückzusenden. Der Rest ist auszuhändigen. (https://abcrhineland.blackblogs.org/briefe-letters/).

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