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Eppenberger Wald ist besetzt! Pressemitteilung

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Pressemitteilung vom 01.03.2019 zur Besetzung des Eppenberger Waldes

Der Wald ist besetzt!

Seit dem 15.02.2019 haben wir, Aktivist*innen aus dem Hambacher Forst, den Eppenberger Wald besetzt. Dieser soll für ein Industriegebiet auf einer Fläche von ca. 40 Hektar abgeholzt werden. Dies, obwohl es in direkter Nähe bereits eben solche Gebiete mit großen unverkauften Flächen gibt.
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Es ist uns unverständlich, wie sich Menschen weiterhin dazu ermächtigen, darüber zu entscheiden, was mit der Natur passiert. Und da die Natur selbst sich nicht verteidigen kann, haben wir uns dazu entschlossen, ihre Verteidigung zu sein!

In einer Zeit der näher kommenden Klimakatastrophe brauchen wir keine weitere Zerstörung intakter Wälder, wir brauchen ein politisches System, das aufhört, die Natur den ökonomischen Interessen unterzuordnen.

Ziel der Besetzung ist es deshalb, dem lokalen Widerstand einen Ort der Vernetzung und des Austausches zu eröffnen.

„Wir wollen alternative Lebensweisen aufzeigen, um Menschen zu motivieren und zu unterstützen gegen ein System aufzustehen, das unser aller Lebensraum ausbeutet!“ – Leony

Die Mehrheit der Bewohner*innen von Eppenberg selbst ist gegen den geplanten Bau.

Und wie sich auch schon in Hauroth bewiesen hat, wird es bei ihnen keine Zustimmung zu solch einem Projekt geben.

Auch die Menschen in Masburg, die sich gegen die Zerstörung der Flächen ihres Ortes aussprechen, sind herzlichst eingeladen.

Die Aktivisti aus dem Eppenberger Wald

Kontakt:

Tel.: 015213993175
Mail: eppenbergerwald@nullriseup.net

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Heihei; Mit Eurem Wissen, Eurer Erfahrung und Mut…
    Das macht Hoffnung auf mehr.
    Was ist das für ein Wald?
    Viel Kraft und Durchhaltevermögen,

    Reiner Mischwald

  2. oh juhu! hambi geht weiter! tausend dank für das verteilen der samen – auf das die zukunft von der ernte satt wird!

  3. Dieses Überangebot an Gewerbegebieten ist eine Krankheit, die immer mehr um sich greift. Auch die taz berichtet regelmäßig darüber, beispielsweise Gewerbegebiete übernehmen Bayern – Öd, platt und leblos. Dass dagegen etwas geschieht, war also überfällig. Was mir an dieser Geschichte am Besten gefällt: die örtliche Bevölkerung wird mit einbezogen. Das ist im Rheinischen Braunkohlerevier inzwischen ja auch immer stärker der Fall. Alle Dörfer UND Wälder bleiben! Ich hoffe, es findet sich auch im Eppenberger Wald bald eine seltene Art, die der Projektentwicklerszene das Leben schwer macht. Wie wäre es mit dem Wolf?

  4. Weiss der Kuckuck was diese Stumpfsinner mit seinem Wald machen wollen? Das Gewerbe dieser Umweltverbrecher wird nicht mehr lange dauern. Wenn bald der Sprit zur Neige geht dann rollt da gar nichts mehr hin.
    Zurück bleibt dann Beton und Asphalt, wir werden das noch erleben.

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