Presse Mitteilung 06.09.18

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Baumhäuser werden geräumt , Bäume werden gefällt, Heute ist Tag X

Die Polizei NRW beginnt gerade mit der räumung der Waldbesetzung im Hambacher Forst. Sie werden nun mit Gewalt aktivisten aus den Wald entfernen und Die Infrastruktur der Besetzung Zerstören um die Rodung des 12.000 Jahre alten Waldes fort zu setzen. Während dessen attakiert Herbert Reul (CDU) ,innenminister NRW, Die Klimagerechtigkeit und die demokratischen Grundrechte, um der Großkonzern RWE und die Kohle-Lobby zu unterstützen, ein klares zeichen der korruption im Kapitalistischen System.

Mit der Räumung des ersten Baumhauses ruft die Besetzung des Hambacher Forstes zusammen mit den anderen AktionsBündnissen (Ende-Gelände, Aktion Unterholz und Buirer für Buir) den Tag X aus und eine neue Phase des Kampfes beginnt

In den nächsten Tagen während RWE Angestellte mit ihren Söldnern vom Deutschen Staat, versuchen die Baumhäuser zu Räumen, werden hunderte Menschen den Widerstand zu hilfe eilen, um das Klima-gerechtigkeits Camp zu beschüzen, und es gibt viele wege Teil dieser Bewegung zu sein. Sehe Text „wie werde ich aktiv?“ für mehr Informationen.

Leila, ein Aktivisti von dem besetzten Wald sagt:“ Dies ist die Zeit für Aktionen. RWE möchte den protest Stumm halten, die Aktivisten im Knast sehen, den Wald gerodet, und der Deutsche Staat zahlt Millionen Euro um den Wunsch von RWE zu Unterstützen.

Diese Kapitalistische Corruption darf nicht Akzeptiert werden und wir werden weiter Kämpfen bis der Letzte Baum gefällt ist und noch viel weiter!“

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. T. Klinge

    tree energy – jetzt oder nie !

  2. antiautoritäre kommunistin

    Es handelt sich nicht um „Korruption“, der Angriff auf den Wald ist kapitalistischer Normalzustand. Indem ihr von Korruption sprecht tut ihr so, als würde es gegenüber dem Zusammenspiel von RWE und Landesregierung einen nicht korrupten, guten Kapitalismus geben in welchem der Staat die Umwelt schützt. Den gibt es aber nicht. Der Staat muss das Kapitalinteresse durchsetzen, weil das Staatsbudget damit zusammenhängt.
    Das ist kein Theoretisches Problem, es geht um die Frage einer gemeinsamen Perspektive jenseits von Staat, Kapital und Umweltzerstörung. Eine personalisierte Kritik, die sich darauf beschränkt einzelne Politiker oder Parteien als korrupt zu benennen, greift zu kurz und trägt letztlich dazu bei das tiefer liegende Problem zu verschleiern.
    Wir bewundern eure entschlossene Praxis und hoffen dass ihr versteht: Kritik ist die Zärtlichkeit unter den Genoss*innen

    Solidarische Grüße + Bis Bald im Wald und auf den Barrikaden

  3. conbold

    HALTET DURCH! IHR SCHAFFT DAS!
    Bringt es was, wenn ich am Samstag komme???
    Oder soll ich schon am Freitag (morgen) kommen?

  4. uwe

    Es gibt beides – das grundsätzlich zerstörerische intrinsische Element eines Wirtschaftssystems, dessen Grundlage die Profitmaximierung ist und die Machtstrukturen innerhalb des Systems, die durchaus auf dem Agieren von Seilschaften und Personen beruhen, die ihre Macht nicht nur nach den legalisierten staatlichen Regeln durchsetzen, sondern sie auch entgegen den Regeln missbrauchen.
    Beides muss gleichermaßen angegangen werden. Roß und Reiter müssen genannt werden. Ein Innenminister, der staatlicher Willkür das Wort redet, indem er das rechtswidrige Verhalten der Exekutive mit dem „Rechtsempfinden der Bevölkerung“ verteidigt, ist nicht nur im Sinne des Systems korrupt. Reul ist ein bekannter Lobbyist der Braunkohle. Er ist parteiisch, täuscht die Öffentlichkeit und benutzt die Polizei um Partialinteressen durchzusetzen. Auch wenn das Konzept Polizei insgesamt ein fragwürdiges ist, muss es möglich sein, einzelne Verantwortliche für Polizeigewalt zu benennen und in Schranken zu weisen. Auch wenn die Grundrechte in diesem Staat dem kapitalistischen Prinzip untergeordnet sind, ist es jederzeit wichtig, sich auf sie zu berufen, sie zu verteidigen und die zu benennen, die sie mit Füßen treten. Kein Mensch ist von der eigenen Verantwortung befreit, indem sich auf ein System berufen wird.
    Es lässt sich auch darüber streiten, ob das Festhalten an der Braunkohle der kapitalistischen Exploration eher entgegen steht und vielmehr auf Mechanismen beruht, die die Gesellschaften bereits geprägt haben, bevor es den Kapitalismus gab. Das Staatsbudget wird durch RWE schon jetzt belastet und die Ewigkeitskosten wird der Staat (über seine Bürger*innen) auch tragen müssen, genau wie die Kosten durch die Folgen der nuklearen Stromerzeugung. Ich denke, dass wir hier einer komplexen Gemengelage unterschiedlicher gesellschaftlicher Wirkmechanismen und Interessen gegenüberstehen. Eine Kritik an einzelnen Personen reicht nie, wenn übergeordnete Kräfte im Spiel sind, die die Gesellschaft formen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das destruktive Verhalten von einzelnen Menschen – vor allem wenn sie sich in Machtpositionen befinden – weder als solches benannt noch unterbunden werden darf.

  5. Bea

    Den Widerstandsaktionen im Hambacher Forst zolle ich großen Respekt!! Wäre gern jetzt schon persönlich dabei, kann mich aus dem „hohen Norden“ aber erst Anfang Oktober auf den Weg machen. Deshalb erst einmal eine Spende für Kletterausrüstung etc. Wünsche euch bei allen anstehenden hambi-Aktionen Zuversicht, Durchhaltevermögen und solidarische Stimmung! 🙂

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