Polizei im Wald

21.3.
7:45 Polizei im Wald, Berrikadenräumung.

20.3.
9:45 Die Haftrichtervorführung für die 4 gestern festgenommenen Hambis gleich um 10 Uhr in Kerpen- im Polizeipräsidium oder im Amtsgericht, das ist noch unklar. Die Versanstaltung ist nichtöffentlich, der Bürgersteig vor dem Gebäude öffentlich.

19.3.
6:41 Gerade ist viel Polizei nahe Deathtrap. Anscheinend Barrikadenräumung von Goblintown, einem Tunnel in der Nähe vom östlichen Waldeingang.
7:00 Polizei haben Aktivistis im Wald Richtung Oaktown verfolgt.
7:20 Bullen sind jetzt vor dem Eingang von Oaktown.
7:45 2 Personen festgenommen nahe Oaktown.
8:08 Goblintown wird mit Beton verfüllt.
8:12 Rund 150 Bullen bei Goblintown und Oaktown
8:40 Insgesamt 3 Personen festgenommen.
9:16 Räumung zwischen Jesuspoint und North
9:27 Kommt zum Gesasupport nach Aachen.
11:40 Polizei verlässt den Wald. Polizei jetzt am Bahnhof Buir.

Fazit: Noch eine vierte Person wurde an der Autobahnbrücke Buir festgenommen, angeblich mit Pyrotechnik angetroffen. Für alle vier gibt es morgen die Haftrichter*innenvorführung (Uhrzeit wird noch bekanntgegeben). Zuständig ist wieder Kerpen.
Update: Fortsetzung am 21.3.2018 Wieder Polizei im Wald

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12 Kommentare

  1. Wo genau ist die Gesa in Aachen? Hubert-Wienen-Str.25 ?

    Edit: Genau. Es sind schon Menschen vor Ort. Weitere Unterstützung und heißer Tee sind sicherlich willkommen. Danke!

  2. Was und wo ist „Gobblintown“?

    Ein Baumhaus, das mit Beton verfüllt ist? Eine Barrikadegrube?

    Edit: Goblintown ist der Name der Stelle, an der am 22.1. UP11 geräumt wurde. Ein Tunnel.

  3. Demnächst DEIG’s als Probelauf sowie BODYCAMS als weitere Ausstattung/ Foltermaterial für die staatlichen Helferlein, die trotz ihrer Vollvermummung in Einsätzen die fehlende Zivilcourage und das Filmen seitens der Bevölkerung beklagen!!!

    Da die Bodycams das Handeln der Uniformierten (des staatlichen „schwarzen Blocks“) NICHT! aufzeichnen, kann das Bürgerengagement (Filmen poliz. Einsätze) gar nicht hoch genug
    eingeschätzt werden…

    https://www.ksta.de/region/rhein-erft/polizei-im-rhein-erft-kreis-gewalt-ist-teil-des-alltags-geworden-29827582?dmcid=sm_fb_p

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/bundespolizei-bodycam-kamera-aufklaerung-uebergriffe

  4. Manche Fragen und Kommentare bzgl. des Rp-Artikels sind echt der
    absolute Knaller und zeigen, wie’s um das Gesamtverständnis und die Ortskenntnis tatsächlich bestellt ist…

    https://es-la.facebook.com/BuirerFuerBuir/posts/1056410261174556

  5. Wie lange werde ich hier noch zensiert?? Na gut. Es ist Eure Seite….

    Ihr werdet gewinnen. Fertig. Aber das mit dem Feuerwerkskörperschmeißen finde ich echt doof.

    Seht es doch mal so: Die Polizei und RWE machen die Wege schön, damit die Besucher des Skillsharing-Camps ordentlich zu den Veranstaltungen kommen…

    Sollen sie doch die Wege schön machen! Und dann friedlich an den Workshops teilnehmen und freundlich sein.

    Und vegane Schokolade mitbringen, mit echt nachhaltigem Kakao ohne Kinderarbeit und ohne Regenwaldabholzung.

    Und veganen Kuchen und was Ihr so braucht.

    Dann wird es richtig nett.

    Hoffe ich.

    Ich wünsche Euch warmes Wetter.

    • hambacherforst

      Liebe Franziska: Die Kommentarfunktion soll zwar auch einem Austausch verschiedener Positionen innerhalb der Bewegung dienen, was wir hier aber nicht dulden ist wenn es schön geredet oder sogar als „richtig“ bezeichnet wird wenn Genoss*innen und Freund*innen von uns ihrer Freiheit beraubt werden. Und zwar völlig unabhängig davon was die Vorwürfe gegen sie sind. Wenn du das als Zensur begreifst, okay. Aber wir sind nicht dazu verpflichtet auf unserer eigenen Webpräsenz solche verbalen Angriffe auf uns darzustellen.

      Was die Verkehrsberuhigungsmasznahmen auf den Waldwegen angeht: Wie in der Vergangenheit schon häufiger (auch hier) erklärt wurde ist dass notwendig damit wir Menschen die tatsächlich im Wald leben uns im Alltag einigermaßen sicher fühlen können ohne wenn wir nur morgens aufstehen und Frühstücken gehen wollen Angst vor Secus und/oder Polizei haben zu müssen. Ganz davon abgesehen tut es auch dem Wald als Ökosystem nicht gut wenn der Sicherheitsdienst regelmäszig durchfährt. Hast du schon mal deren Autos und Fahrstil gesehen?

      Wenn du weiter darüber reden willst schlage ich dass Face-to-Face vor, ist ja doch immer netter. Wie wäre es mit Skillshare?

      LG Maike

    • Hallo Franziska, Du kommentierst also immer noch ausschließlich mittels „vom hören sagen“ ?!

      Dann lese mal bitte weiter: Da fuhr ein Mensch am 15.3. nach Kerpen, um sich vor Ort ein Bild zu machen…von All dem, was so rund um die Hambi4 zu lesen war.

      Vor der Verhandlung, fand Mensch einen Parkplatz gleich hinter dem Gericht und dachte „Glück gehabt!“ (falsch)
      Dann ging es langsam. Erst anstehen und durch eine Drehtür, dann anstehen an der Lichtschranke, Alles aus den Taschen und durch eine Trennscheibenklappe geben bis es nicht mehr Piept, Ausweis zeigen. Treppe rauf…
      Dann anstehen, Alles aus den Taschen, Arme hoch und Beine auseinander – jetzt kommt ein Mensch mit elektronischem Hand-Körper-Kontroll-Gerät „, jetzt umdrehen…, Handy und Ausweis (der auch Kopiert wird) abgeben, dafür gibt’s eine „Abholnummer“ und der Weg in den Gerichtssaal ist frei.

      Nach der Verhandlung:
      Mensch tauscht eine Weile Gedanken über die letzten zweieinhalb Stunden mit andern Menschen aus … und geht zum Auto.
      Das Auto ist aber, welche Überraschung von einem Polizeiwagen zugeparkt. Mensch hat noch keine Eile, ist interessiert und denkt „die Polizei wird mich sicher bemerken und mich dann ausparken lassen“. Mensch sieht vom Auto aus auf drei Polzisten und eine Polizistin vielleicht 15-20 Meter entfernt, mehr oder weniger im Kreis stehen, reden, keiner kommt. … Mensch hört Gesang….
      17.50h geht Mensch zur nahe stehenden Polizeigruppe und bittet darum, den Streifenwagen kurz einen Meter vorzufahren, um ausparken zu können. Antwort: Nein, … der Wagen bleibt genau dort stehen, ….., Polizei sagt auch, Mensch soll zu den Aktivisten gehen und denen sagen die sollen die Ausfahrt frei machen, dann lassen sie auch Mensch ausparken. Mensch fragt darauf nach den Namen oder Dienstnummern.
      Bis auf „Polizei Kerpen“ verweigern alle vier angesprochenen Polizisten/in Angaben zu ihrer Identität zu geben, auch verbieten sie fotografiert zu werden. In dieser empfundenen Hilflosigkeit macht Mensch ein Foto vom blockierenden Polizeiwagen, spricht mit Umstehenden, setzt sich wieder ins Auto und wartet.
      In der folgenden Zeit (ohne WC, was langsam zum Problem wird)
      kann Mensch beobachten, wie zwei Polzisten/in die Straße entlang und einige Häuser weiter in ein Haus gehen, um nach einer kleinen Weile zurück zu kommen. (Toilettengang? Ob Mensch da auch? Nein lieber nicht fragen)
      Als die Einfahrt nicht mehr „sitzblockiert“ ist !9.25h, geht Mensch erneut zu den Polizisten und bitte darum, nun auch nicht länger am Wegfahren gehindert zu werden. Antwort: Wir sind im Einsatz,… , reden Sie mich nicht an,…. Polizei dreht Mensch den Rücken zu. Mensch steht da und staunt, wie Polizei Mensch über Stunden im Regen stehen, nein falsch, im Auto sitzen lässt. Nach gefühlt superlangen Minuten wurde der Streifenwagen dann weggefahren.
      Mensch kam 13.30h nach Kerpen, um sich ein Bild zu machen… kurz nach 19.30h hat Mensch ein Bild, eines das sehr ernst und nachdenklich macht.

  6. Das ist ja mal eine detaillierte Auflistung.

  7. Goblintown? A NEW MAP with all the spots would be appreciated!

  8. Immerhin können wir jetzt unter #FreeHambi4 weitermachen. Ich suche ja immer das Positive in jeder noch so bescheidenen Situation.
    Mal sehen, wie lange es diesmal dauert.

    Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass die sich am Amtsgericht in Kerpen nicht richtig bewusst sind, was sie da anstellen. Also wenn die der Meinung sind, dass Anonymität nicht zum Schutz vor Strafverfolgung führen darf, dann muss ja auch umgekehrt gelten, dass Anonymität nicht zu einer Verschärfung in der Strafverfolgung führen darf. Der nicht ganz unbedeutende Art. 3 des Grundgesetzes ist ja der Gleichheitsgrundsatz, der definitiv nicht zwischen anonymen und nichtanonymen Menschen unterscheidet. Und da kann es irgendwie nicht sein, dass Hooligans, Autoraser, Gaffer, Stalker und Mobbing-Täter kaum bestraft werden und Menschen, die sich in einem Wald, der ja planmäßig immer noch dem Untergang geweiht ist, anketten, unverhältnismäßig härter. Und dass dem Alter von Personen erst nach über 50 Tagen Relevanz zugemessen wird, ist in meinem Augen ebenfalls absolut lächerlich.
    Das ebnet ja schon den Weg zu einem Gefängnistourismus, wo sich demnächst jede*r irgendwo anonym der Polizei in den Weg stellt, um dann auch mal ein Gefängnis von innen sehen zu können. Wenn es unangenehm wird, gibt man* dann einfach die Personalien an und ist raus. Und für nicht wenige (z. B. Obdachlose) würde Gefängnis ja nicht einmal eine Verschlechterung darstellen. Auf der anderen Seite frage ich mich auch, wie das denn bei der nächsten Ende-Gelände-Aktion ablaufen soll? Fahren dann 800 Menschen in den Knast ein? Ja dann herzlichen Glückwunsch.

    Also dass Ihr insgesamt viel Potenzial habt, das habe ich ja relativ schnell erkannt. Aber dass Ihr in der Lage wärt, die Gesellschaft so in ihren Grundfesten zu erschüttern, dann doch eher nicht.
    Dass im Hambacher-Forst-Konflikt kein Verstand in der Gesellschaft erkennbar ist, sehe ich ja schon länger so. Dass ich aber das Gefühl habe, dass das noch in einen Wettkampf ausartet, wo jede*r (außer Euch) die/den andere*n noch an Sinnlosigkeit übertrumpfen möchte, hätte ich dann aber wiederum auch nicht gedacht.

    Also lange kann das nicht mehr dauern, dass sich die Menschen lieber ein Leben wünschen, wie Ihr es ausprobiert, als dieses Staatschaos, das wir mehr und mehr bekommen.

    Ich finde es auf jeden Fall super, dass Ihr so gut zusammenhaltet und all die Strapazen auf Euch nehmt.
    Und dass sich die Gerichte jetzt nicht nur für die Fleder- und Haselmäuse interessieren, sondern auch für Euch, finde ich einerseits zwar sehr traurig und beschämend, andererseits auch gar nicht so schlimm. Dadurch könnt Ihr Euer Ansehen ja auch durchaus steigern und der gerechten Sache einen wertvollen Dienst erweisen.
    Ich kann das ja als Außenstehender nur aus der Ferne beurteilen. Aber dass der Stollen jetzt mit Beton verfüllt wurde, finde ich auch schon richtig (das wäre ja überall sonst auch so gemacht worden). Nicht unbedingt wegen Sicherheitsbedenken (der Stollen war ja durch Absperrband gesichert und es ging ja auch nicht schlagartig herunter, sondern gemächlich), sondern einfach daher, weil die Nutzungsmöglichkeiten des Stollens ungewiss sind. Außerdem haben die drei Festgenommenen so wie ich die Sache sehe die Festnahmen auch schon selbst zu verantworten, auch wenn sie die Böller sicher nicht unmittelbar auf die Beamt*innen geworfen haben werden.
    Was vielleicht auch noch erwähnt werden kann, ist, dass der Stollen ja nur eine Barrikade von mehreren war und die in der Nachbarschaft ja durchaus nach meinem Empfinden schön („Tea-Time-Tipi“) oder auch etwas witzig („Häuschen-Barrikade“) waren. Die wurden wahrscheinlich jetzt gleich mitgeräumt, schätze ich mal. Schade.

  9. Sollten Feuerwerkskörper eingesetzt worden sein, finde ich das echt Banane. Jede Aktion mit Schleudern, Steinwürfen oder Raketen sind ein Steilvorlage für Polizei, Presse und Politik. Damit wird auch die Gesamtbewegung geschädigt. Das finde ich nicht in Ordnung.

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