Kampagne für die Rodungssaison 2015/2016 „Um jeden Meter kämpfen!“

Die Kampagne steht und die Plakate, Flyer, Aufkleber und das Hambi-buch befinden sich im Druck…….
Jedes Jahr vom 1. Oktober bis zum 29. Februar wird der Hambacher Forst bei Köln (Deutschland) weiter gerodet, um Platz für die Ausweitung des Braunkohletagebaus Hambach zu machen.
Einst war dieser in Europa ökologisch einzigartige Wald 6000 Hektar groß. Seit mehr als dreißig Jahren wird er vom Energiekonzern RWE gerodet. Heute sind nicht einmal mehr 500 Hektar vorhanden.
Die Braunkohleverstromung gehört zu den weltweit größten CO2-Quellen. Sie trägt bei zu lebensfeindlichen Verhältnissen bei und löscht ganze Landstriche unwiderruflich aus.
Dem gilt es sich entschlossen entgegen zu stellen.
Deshalb laden wir euch herzlich ein, beim Skillsharing-Camp im Braunkohlerevier dabei zu sein, sowie zu den folgenden Blockadeaktion. Es wird auch wieder einen geführten Waldspaziergang geben.
Lasst uns gemeinsam diesen Irrsinn stoppen!
Weiterlesen unter: „Um jeden Meter kämpfen!“

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5 Kommentare

  1. Erneute Richtigstellung:

    Der Hambacher Forst („Die Bürge“) umfasste nach Karten und wissenschaftlicher Arbeit am geographischen Institut der Universität Köln nicht nur 6.000 ha, sondern ca. 8.500 ha = 85 Quadrathkilometer = ca. 8,5 km (West-Ost = Niederzier – Manheim) x 10 km (Süd-Nord = Buir – Elsdorf).

    21.07.2015
    Kurt

  2. Noch 500 ha Wald des Hambacher Forstes erhalten?

    Schätzung: 500 ha x 10.000 qm/ha = 5.000.000 qm = 5 Quadrath-km : ca. 3 km (= Länge West-Ost = Länge der alten A 4 ab Unterführung Manheim bis Waldrand Ost) = 1,67 km = rechnerischer Durchschnitt der Nord-Süd Breite des verbleibenden Hambacher Forstes.

    Von diesen 1,67 km entfallen vielleicht (griffweise geschätzt)ca. 500 bis 600 m durchschnittliche Breite auf den Bereich südlich der A 4, dann müsste der Differenzbetrag zu 1,67 km auf die durchschnittliche Breite nördlich der A 4 entfallen = 1.670 m minus 500 – 600 m = 1.070 m – 1.170 m. Dieser Bereich lässt sich indessen überhaupt nicht schätzen, da er hermetisch abgeriegelt ist und „freien“ Bürgern verwehrt ist.

    RWE Power sei aufgefordert, die genauen Zahlen auf den Tisch zu legen.

    Zugleich mag RWE Power erläutern, woher die 20-60 Mrd. Euro stammen sollen, die zur Verfüllung des Tagebauloches Hambach und zur anschließenden Wiederherstellung des Hambacher Forstes er5forderlich sind, um den durch den Tagebau entstandenen Schaden zu beseitigen. Dies ist berg- und verfassungsrechtlich zwingend vorgeschrieben und kann durch den Braunkohlenausschuss und einen Monstersee nicht ausgehebelt werden, was greifbar gesetzwidrig ist.

    Die Abgeordneten Guido van den Berg, Georg Kippels und Gregor Golland, die Bürgerinitiative Pro Braunkohle, Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG, und Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, seien um Stellungnahme gebeten, warum angesichts dieser Fakten nicht bereits vor Verlegung der A 4 und lange davon Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die RWE Power AG und aufgrund des Verlustabführungsvertrages im RWE Konzern nicht zugleich auch für die Konzernmutter, die RWE AG.

    Spätestens bei der nächsten HV der RWE AG muss Farbe bekannt werden, PWC, einer der Big Eight, wird kein Pardon kennen: „Watt mutt, datt mutt“.

    An meinen 4 RWE-Aktien kommt niemand vorbei!

    Buir, 21.07.2015
    Kurt Claßen

  3. Kinkerlitzchen

    Liebe Wiese,
    im letzten Jahr hieß das Motto „kein Baum fällt“ und das war wohl nix…
    Das neue Motto wird uns neu motivieren und Kraft geben… Helfen wird es nix , denn die Messer der Maschinen sind gewetzt!
    RWE ist gut aufgestellt, auch in Sachen Security!;)

  4. Lieber Herr/Frau Kinkerlitzchen,

    … die Hüter des Rechtes und der Verfassung meinen es doch nur gut mit dem Tagebaubetreiber, der RWE Power AG.

    Ein Baum mittleren Alters nimmt eine Grundfläche von angenommen 10 qm in Anspruch. Um an die Braunkohle zu gelangen muss Abraum bis zur Tiefe von 400 m beseitigt werden, d.h. 4.000 Kubikmeter = 10 qm x 400 m. Zur Wiederauffüllung sind nochmals 4.000 Kubikmeter zu bewegen, insgesamt also 8.000 Kubikmeter x Kosten von 1 bis 3 Euro je Kubikmeter = Kosten der Abraumbewegung: ca. 8.000 – 24.000 Euro, rd. 16.000 Euro.

    Dazu kommen weitere Kosten für die Wiederbeschaffung und Neuanpflanzung des Baumes mittleren Alters nach Beendigung des Tagebaus entsprechend den Kosten der Verpflanzung eines Alleebaumes bei Stuttgart 21 = ca. 35-40.000 Euro.

    Gesamtkosten dafür, dass „nur ein Baum fällt“: ca. 16.000 Euro + 35-40.000 Euro = insgesamt 51-56.000 Euro

    … offenkundig verlustreich schon bei 10 qm Wald, ruinös bei Rodung des gesamten Hambacher Forstes, vgl. Kommentar weiter oben.

    Aus diesen Erwägungen meinen es die Hüter des Rechtes und der Verfassung im und am Hambacher Forst es nur allzu gut mit der RWE-Power AG, indem sie fordern: „KEIN BAUM FÄLLT“!

    22.07.2015
    Kurt Claßen

  5. Hallo Vadder Abraham, (Kurt Claßen)

    Können sie ihre Berechnungen einmal für den „NORMAL DENKENDEN“ User übersetzten ?

    Irgendwie fehlt mir da die Realität. SorrY

    @Zensus: Ist nur eine Verständnisfrage, dürfte eigentlich veröffentlich werden.

    Gruß
    Wolfgang

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