Es war einmal…

Es war einmal ein kleiner, alter, wunderschöner Wald… Der war mal Teil eines großen, alten wunderschönen Waldes…

Und dann hat rwe einfach alles platt gemacht und abgebaggert für ihren eigenen Profit.

 

Wir sind traurig und wütend und noch viel mehr, aber deshalb geben wir noch lange nicht auf!

rwe – raus aus den Köpfen!

rwe muss weg, rwe muss weg, rwe in den Dreck!

 

Sündi ist in unseren Herzen, so wie Hambi in unseren Herzen ist!

Und unsere Widerständigen Herzen sind nicht Räumbar!

 

Tausend Dank an Alle, die hier gemeinsam gekämpft haben, tausend Dank für All die vielfältige Unterstützung!

 

 

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Baggerblockade Tag 8

Update 19.11.2025

Die Besetzung des Sündis wurde geräumt.
Alle Bäume sind dort gefällt.
Der wertvolle Boden mit all den Lebewesen, seltenen Pilzen, Käfern, Larven… wird von rwe zerstückelt und zerstört werden.
Wegen den Ereignissen der letzten Tage hatten wir zu viel um die Ohren um den Blog gut zu versorgen.

Uüdate 17.11.2025

Der Absetzer ist wieder in Betrieb. Siehe Foto

Hier noch das Foto vom 16.11. ohne Beleuchtung.
Die roten Lichter rechts davon sind Flugfeuer der Windanlagen.

(Sonntag, 16.11.2025)

Der Bagger 290, der das Manheimer Loch baggern soll, ist blockiert.
Grund dafür ist der Sündi, bzw. die Besetzung und der Widerstand und die bekannte Sturheit von rwe.

Nachdem der Bagger am Freitag, 7.11.2025, wieder vor den Sündenwald gefahren wurde und alle weiteren Transportstrukturen eingerichtet waren, gab es vom Samstag an eine Woche Arbeits-show. Es sah so aus, als wenn er arbeiten würde, aber es landete meist kein Aushub auf dem Band. Das Schaufelrad schaufelte Luft.
Oder es waren ein paar Stunden Pause um dann ein paar Minuten das Schaufelrad zu bewegen. Freitag tat der Bagger den ganzen Tag sehr beschäftigt um dann Abends schließlich komplett zu Ruhe zu kommen. Wie lange das anhalten wird wissen wir natürlich nicht.
Aber:

Wir können Baggerblockade Tag 8 ausrufen!

Warum ist der Bagger blockiert?
Ganz im Osten der Grube hat rwe sich einen Weg am Grubenrand entlang, zwischen der Kreisstrasse und dem Sündi, gebaut. Da wurde auch eine Rampe aus dem Tagebau nach oben gebaut. Das Gebiet wird also noch gebraucht werden.
Westlich anschliessend kommt der Sündi selbst. Der ist bekanntlich besetzt.
Weiter Richtung Westen gibt es noch einen kleinen Bereich, der abgebaggert werden könnte. Die Archäologen sind dort wohl fertig.
Allerdings sind dort noch Kabel und Pumpenrohre verlegt. Es stehen noch Container und andere Sachen herum. Also ist das Gebiet auch noch nicht zum abbaggern bereit.

Der große Bagger kommt im Moment nicht an Manheim dran!
Der Sündi blockiert das Zerstörungswerk von nrwe!

Das Blockieren ist sehr effizient! Seit gestern abend ist auf einmal auch der oberste Absetzer auf der Sofienhöhe abgeschaltet. Erst der Bagger 290 vor Manheim, dann der Absetzer auf der Sophienhöhe… Damit ist für alle die es sehen wollen ersichtlich, dass das Material aus der Manheimer Ecke direkt nach oben auf die Sofienhöhe kommt und nicht (so wie behauptet wird) etwa zur Böschungsstabilisierung bei Elsdorf genutzt würde. Sonst wäre ja dieser andere Absetzer ausser Betrieb und nicht der auf der Sofienhöhe.

Was will rwe mit der temporären Stillegung von Bagger und Absetzer erreichen? Wir können vermuten, dass rwe Druck aufbauen will: Druck auf die Politik („seht her, wir machen Verluste und können nicht weiterarbeiten…“) Druck auf die Belegschaft („diese Umweltschützer bedrohen eure Arbeitsplätze…“)
Wenn die Chefetage von rwe nur nicht so stur und unbelehrbar wäre, dann könnten sie den Bagger 290 schon jetzt Richtung Binnenkippe fahren. Links herum oder rechts herum ist egal. Das kann rwe dann ja bestimmen und nicht einfach nur sagen, dass das gar nicht gehen würde. Lächerlich!
Rwe hat schon Bagger aus anderen Tagebauen über Autobahnen fahren lassen. Alles möglich wenn rwe das will.

Wir verstehen auch gar nicht, warum sich die Gewerkschaft BCE (Bau-, Chemie- und Energiewirtschaft) gegen zukunftsgewandte Arbeitsplätzchen wehrt:
Wenn die Abraumhalde wieder ins Loch kommt (so wie es auch das Berggesetz eigentlich vorsieht), sind die Arbeitsplätze im Tagebau bestimmt bis 2050 gesichert.

Das beste ist, dass die freiwerdende Fläche
Wenn die Binnenkippe und großteils die sogenannte Sophienhöhe wieder im Loch verschwunden sind, werden die Flächen unter den Halden wieder nutzbar. Als Fläche oder für die Gewinnung von Kies und Sand zur Stabilisierung der Böschung. Die ältesten Renaturierungen können erhalten werden, wenn die sogenannte Sophienhöhe nur ein drittel der Höhe behält. Dann werden ca. 3/4tel des Abraums wieder verfügbar und die benötigte Grundfläche für die Kippen verkleinern sich auf die Hälfte (Sofienhöhe) bzw. auf 0 (Binnenkippe)
Wenn das verbleibende Restloch zum See werden würde, wäre es trotzdem ein sehr großer See.

Rwe bekommt jetzt bis 2030 insgesamt 2,6 Milliarden Euro Zuschüsse. Ausgeschrieben, damit mensch das mal vor Augen hat: 2.600.000.000 €. Das bekommt rwe für den vorzeitigen Kohleausstieg in 2030. Da werden doch so ein paar Baggerjahre noch drin sein um vernünftig mit dem Tagebau-Loch umzugehen. Zumal bei dieser Lösung auch die umliegenden Grundwasserleitungsschichten zum großen Teil erhalten werden können.

Eventuell ist ja mit dem neuen SPD-Bürgermeister in Kerpen eine neue, eine vernunftbasierte Politik eingekehrt?
Warum sollte die Gemeinde Kerpen weitere 240 ha gewachsene Gemeindefläche verlieren? Bis jetzt nur, damit Elsdorf eine künstliche, 20 ha kleine Insel im Stinketümpel Hambach bekommt?
Wer bezahlt eigentlich dafür, dass dort eine Insel entsteht? Die Gemeinde Elsdorf? Der Bürgermeister von Elsdorf persönlich, der mit dieser Schnapsidee plötzlich daher kommt?
Bergbaulich erforderlich ist die Insel nicht und damit ist auch die Abbaggerung von Manheim nicht erforderlich!

Die See-Erzählung von nrwe ist eine andere Geschichte.
Über dieses Märchen schreiben wir ein anderes Mal.

Kommt vorbei und werdet Teil der längsten Blockade von rwe.
Es gibt die Waldbesetzung und zwei Mahnwachen und deine eigene Aktion gegen rwe.

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Akute Räumungsgefahr im Sündi

Räumungsvorbereitung in den letzten Zügen

RWE hat heute eine Zufahrt von der Landstraße zum Sündi befahrbar gemacht. Auch die Zufahrt aus der Grube über die Rampe wurde fertiggestellt.

Wie bereits getickert sind Cops und Secus mehrfach im und am Barrio gewesen, haben Barrikaden zerstört, Wege zum Sündi und Rampen aus dem Tagebau vorbereitet. Hebebühnen, Baustrahler, Bauzäune, Sanitäranlagen und Baumaschinen sind bereits angeliefert und ausprobiert worden.

Diese Woche war vermehrte Einsätze von Cops, Secus, Helikoptern und Drohnen zu beobachten.

Damit ist die Möglichkeit jederzeit mit der Räumung zu starten geschaffen. Bereits vor der eigentlichen Räumung können noch Maßnahmen erfolgen, z.B. Zäune stellen, Straßensperren errichten, Barrikaden räumen oder Schneisen schlagen.

Kommt jetzt zum Sündi. Wir freuen uns über jede Form von Support. Es gibt zwei angemeldete Mahnwachen als legale Anlaufpunkte. Besteht darauf dorthin durchgelassen zu werden. In letzter Zeit gab es keine systematischen Versuche Menschen den Zugang zu verwehren aber das kann sich jederzeit ändern. Wer einen Schlafplatz im Wald oder an einer der Mahnwachen sucht wird einen finden.

Another world is possible!
Gegen Ausbeutung von Menschen und Zerstörung der Lebensgrundlagen für ein gutes Leben für alle.

Sündi bleibt! Hambi bleibt!

einige Menschen aus den Wäldern

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Ein nächster Spielzug, ein neuer Streich auf der Seite des Widerstands:

Seit Sonntag den 19.10. um 12 Uhr gibt es eine weitere Mahnwache gegen Landraub, Naturzerstörung und Grundwasservergiftung.
Die BUND-Wiese zwischen dem (Rest-)Sündenwäldchen und dem (Rest-)Hambiwald direkt am Rand der Grube darf diese beherbergen.
Eine weitere Perspektive auf die Zerstörung von rwe ist eröffnet, hier können Menschen mal kurz rasten und sich informieren. 24/7 kann Mensch sich hier vor Ort ansehen, wie nrwe daran arbeitet unsere Lebensgrundlagen zu vernichten.

Die offizielle Zuwegung führt über Manheim-Alt, wo sich in der Esperatostraße bereits eine Mahnwache etabliert hat. Die Forsthausstraße Richtung Tagebau (Norden), gradewegs am bewachten Käfig von rwe Baumaschinen vorbei, der Straße folgen, bis zur Waldspitze, dann rechts, die nächste links, eine schlangenförmige Kurve durch das Matschloch (die alte A4) und schon seid ihr hier.
Am Käfig von rwe nicht irritieren lassen von den rotweißen Absperrungen oder dem Einfahrt verboten Schild. Wenn ihr uns besuchen wollt, ist das der offizielle Zuweg.

!Wichtig! Ihr habt außerdem ein Recht darauf zu einer angemeldeten Versammlung zu gelangen.
Weder Secus noch Cops dürfen Menschen davon abhalten zur Mahnwache zu gehen.

Und Achtung! Die Forsthaustraße hat seitlich große Löcher, die nicht abgesperrt sind. Bitte mittig auf der Straße fahren, da ist es sicher.

Hier noch die Koordinaten der Mahnwache auf der BUND-Wiese: 50°53’31“N, 06°25’13“E

die Aktionskarte mit dem Standort der BUND-Wiese findet ihr auch hier: https://hambacherforst.org/blog/2025/09/09/aktionskarte-suendenwald/

hier noch zwei aktuelle Bilder:

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Wieder Räumung ohne Rechtsgrundlage?

Es bestehen erhebliche Zweifel, dass die Allgemeinverfügung der Stadt Kerpen rechtsgültig ist.

Wir erhielten die Zuschrift eines verbündeten Menschen.
Auszüge daraus im Anschluss.

Schon 2018 hatte Reul sich eine Rechtsgrundlage zurecht gebogen um räumen zu lassen.
Werden die besetzten Bäume des Sündenwäldchens jetzt wieder rechtswidrig geräumt?
Funktioniert das System Nrwe scheinbar „wie geschmiert“, „gut geölt“.
Es kennen sich ja alle, es bleibt in der „Familie“.
Sie schützen sich untereinander; nicht uns, oder unsere Lebensgrundlagen.

Hier die rechtliche Würdigung des Sachverhaltes:

„In Vertretung“ des Bürgermeisters Dieter Spürck haben Sie [Thomas Marner, Erster und Technischer Beigeordneter der
Stadt Kerpen] am 30.09.2025 die
Allgemeinverfügung zur Räumung des Sündenwäldchen erlassen.

Es sind erhebliche Zweifel aufgekommen, dass Sie überhaupt zur Vertretung
des Bürgermeisters Dieter Spürck berechtigt waren …

Scheidet … ein Bürgermeister aus sonstigen Gründen aus seinem Amt aus
(hier: Erkrankung des Bürgermeisters Dieter Spürck), so ist grundsätzlich
für die restliche Wahlzeit des Rates ein Nachfolger des Bürgermeisters zu
wählen (§ 65 Absatz 2, Satz 1 der Gemeindeordnung von NRW). Da Sie, sehr
geehrter Herr Thomas Warner, vom Rat der Stadt Kerpen offensichtlich nicht
als Bürgermeister der Stadt Kerpen gewählt worden sind, sind Sie als
schlichter Beigeordneter nicht berechtigt, die Stadt Kerpen durch Erlass der
genannten Räumungsverfügung zu vertreten. Ein anderer Bürgermeister ist vom
Rat nicht gewählt worden, so dass die Stadt Kerpen zurzeit keinen
Bürgermeister hat, der berechtigt wäre, die im Betreff genannte
Allgemeinverfügung zu erlassen.

Auf die Wahl eines Nachfolgers des Bürgermeisters Dieter Spürck durch den
Rat der Stadt Kerpen konnte auch nicht mit Berufung auf die Ausnahmeregelung
des § 65 Absatz 2 Satz 3 der Gemeindeordnung NRW verzichtet werden. Nach
dieser Regelung hätte auf die Wahl eines neuen Bürgermeisters verzichtet
werden können, wenn innerhalb von neun Monaten die unmittelbare Wahl eines
neuen Bürgermeisters bevorsteht.

… im August 2024 … wurde mir … erklärt, der
Bürgermeister sei wegen Erkrankung nicht mehr im Amt. … Die
Wahl des neuen Bürgermeisters der Stadt Kerpen fand tatsächlich erst im
September des Jahres 2025 statt, stand somit innerhalb von neun Monaten
gerechnet ab August 2024 nicht unmittelbar bevor. Auf die Wahl eines neuen
Bürgermeisters nach Erkrankung des bisherigen Bürgermeisters konnte nach dem
Wortlaut des § 65 der Gemeindeordnung NRW nicht verzichtet werden, durch die
Bestellung eines Beigeordneten konnte das Recht des Rates nicht übergegangen
werden, einen Nachfolger des Bürgermeisters zu wählen.

… Der Beweis des ersten Anscheins
spricht dafür, dass die Allgemeinverfügung zur Räumung des Sündenwäldchen
von einem Beigeordneten erlassen wurde, der dazu nicht das Recht hatte, die
Allgemeinverfügung kann danach keine rechtliche Wirkung entfalten und ist
ersatzlos aufzuheben.

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🌱Pflanzaktion 💪 Versammlung 📣 Kundgebung  🌳🌳WALD STATT KOHLE, KIES UND SCHOTTER 🌳🌳

 

am Sonntag, 19. Oktober 2025, 12 Uhr, Kerpen Manheim (alt), in der Nähe der Mahnwache

👊 Wir wollen bei der drohenden Zerstörung des Hambi / Sündenwäldchens nicht tatenlos zusehen. 👊 Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen
In wenigen Tagen will RWE die Rodung des Sündenwäldchens für die Erweiterung des Braunkohlentagebaus Hambach fortsetzen. Ein für die ökologische Vernetzung des Hambacher Waldes wichtige Naturinsel ginge endgültig verloren. Ein Ersatz für die zerstörte Natur existiert noch nicht. Damit sind auch der vor den Braunkohlebaggern gerettete Hambi und seine seltenen Tierarten in Gefahr!

Der Kohlekonzern will mit der Rodung den Weg frei machen für das Abbaggern der so genannten Manheimer Bucht. Kohle soll dort nicht mehr gefördert werden. Trotzdem soll eine hunderte Hektar große, 60 Meter Tiefe Grube zur Gewinnung von Kies und Sand entstehen. Das Material soll der Stabilisierung der Tagebauböschungen und der Rekultivierung dienen.

RWE und die Politik stellen das Vorhaben als alternativlos dar. Doch das stimmt nicht!

Andere Planungsoptionen wurden bis heute nicht ergebnisoffen geprüft. Letztlich ist das unbeirrte Festhalten an der weiteren Zerstörung von Natur, wertvollem Agrarland und des Dorfes Manheim die für RWE kostengünstigste Lösung.

Setzt ein deutliches Zeichen gegen diesen fortgesetzten Irrsinn.

Kommt deshalb am 19. Oktober nach Kerpen-Manheim und zeigt euren Protest gegen die Zerstörungswut von RWE!

Gemeinsam wollen wir als Zeichen des Widerstandes und der Hoffnung neue Bäume pflanzen. Bringt nach Möglichkeit einen Spaten sowie Setzlinge von Stieleiche, Hainbuche oder andere regionstypische Bäumchen mit. So kann ein neues Zukunftswäldchen entstehen.

#Sündibleibt, #Hambibleibt

Eine Gemeinschaftsaktion von: Buirer für Buir, BUND, INITIATIVE 3 Rosen e.V., Mahnwache Essen, Mahnwache Lützerath lebt Shuttle Bhf Buir https://t.me/MaWaLu⁩

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strength for the season <3

We got a message from our friend and comrade Ella sending us good energy.

You can see it here https://www.youtube.com/watch?v=DQLp1hepkaQ

In 2020, an activist who became known as ‘Ella’, was brutally taken from high up in the trees of the Dannenröder forest in central Germany so that yet another highway could be built. This is the poem that they spoke to the court at 417 days of prison, under the allegations of resistance, assault, and dangerous bodily injury on two ‘anti terrorism’ police officers, common charges made against protesters. It is spoken again 5 years later in light of the coming forest cutting season, and review of their case which may bring them back to prison, as some form delusional justice. They share this story so as to heal from the trauma that is ecocide and repression, also to “pray for the dead, and fight like hell for the living!”. This world is what we make it, enjoy.

Ella’s website with the original poem & memoir: https://burnimprisonment.noblogs.org/

More Information about the Sündi and other forests under threat: https://wald-statt-asphalt.net/suendi…

Some notes on why unjust sentences should be reversed: https://www.danni-lebt.de/un-recht/wa…

Ella’s Mastodon: @ImprisonmentisforBurning@nullmastodon.social

PayPal support: paypal.me/burnimprisonment

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Aktionskarte Sündenwald

Wir erwarten verstärkte Aktivitäten von Cops und Rwe.
Der 1. Oktober ist der Beginn der Rodungssaison.
Rwe und Politik wollen diesen Planeten für Menschen und viele andere Spezien unbewohnbar machen und zerstören Bäume, die für unseren Sauerstoff zum atmen sorgen.
Wir wissen nicht, warum so viele Menschen es zulassen, dass ihre eigene Gesundheit und ihre Mitwelt vernichtet wird.
Wir wissen aber, dass es immer mehr Menschen gibt, die damit nicht einverstanden sind. Vielleicht kommen nicht wieder 100.000 Menschen zur Demo, aber es gibt mehr, die sich aktiv im Widerstand engagieren. Nicht nur hier im Hambi, sondern in vielen Wäldern.
Siehe https://wald-statt-asphalt.net/

Damit Menschen, die sich hier in der Gegend nicht so gut auskennen, Überblick und Orientierung haben, wurde die Aktionskarte erstellt.
So kommt ihr sicher zur Mahnwache oder in den Wald.
Gerne könnt ihr die Karte weiter vervollständigen. Schickt dazu die Informationen per email oder Kontaktformular an uns, dann werden wir das eintragen.

Gute Wege euch!

einige Menschen aus Wäldern

Legende
1 Sündi-Besetzung
2 Hambi Ostwald-Besetzung
3 Hambi Memorial Beechtown
4 Hambi Yggdrasil
5 Hambi Lluna
6 Hambi Collas-Kies
7 Hambi Meadow
8 BUND-Sperrgrundstück
9 MahnWache 24/7 in Manheim
10 Hambi-Camp (Wasser, Strom, Internet, …)
11 S-Bahn-Station Merzenich (S12)
12 S-Bahn-Station Buir (S12)
13 Cartbahn und Parkplatz (Logistik von nrwe)
14 Logistikzentrum Manheim von rwe, Doppelter Zaun, Videoüberwachung und Secus mit Hund(en)
15 Einsatzzentrale nrwe Jan/Feb 2025 (ehemaliges Autohaus)
16 Werkstätten rwe für Tagebaubetrieb
17 zentraler Logistik-Knotenpunkt des Tagebaus und Kohleverladung
18 Secu-Base, gehen/fahren durch Morschenich/Bürgewald
19 rwe Lager
20 Energiezentrale Kohlebahn
21 Sümpfungswasser Transportleitung
22 Energiezentrale Kohlebahn
23 Sümpfungswasser Transportleitung
24 Tagebau-Rampe (Ein- Ausfahrt)
25 rwe Schwarzbau „Terra nova“
26 Ein- Ausfahrt Tagebau (Räumungslogistik Frühjahr 2025)
27 Energie- und Pumpenfeld vom Tagbau Hambach
28 Bürohaus der studierten Biolog*innen, die geschützte Tiere vertreiben bzw ihre Habitate zerstören lassen. (Unterstr. 46)

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Manheim soll weichen – für die Inseln der Reichen

Hinweis einiger Wesen aus dem Wald:
Wir lehnen den folgenden Text ab. Unter anderem, weil wir ihn als verschwörungsideologisch empfinden.
Wir arbeiten an einer ausführlicheren Kritik und planen diese auf dem Blog zu veröffentlichen.

***

 

Warum baggern die Bagger immer noch?
Warum nimmt die Zerstörung kein Ende?
Warum werden 1,4 Quadratkilometer (1400 Hektar) wertvolles, gewachsenes Land, fruchtbare Felder und Ökosysteme für 0,5 Quadratkilometer (=50 Hektar) Insel mit 0,2 Quadratkilometer (=20 Hektar) Wohnraum in Seelage, zerstört?

Beschäftigen wir uns heute mal mit der letzten Frage.
Wir nehmen an, dass die Pläne, wie sie mit großem Budenzauber präsentiert werden, auch so umgesetzt werden.

Lehm von Manheim für die Binnenkippe?

rwe ist eine Aktiengesellschaft, die verpflichtet ist, ihren Aktionären maximale Gewinne auszuschütten.
Im System nrwe funktioniert das sehr prächtig. Zunächst verlautet rwe, dass sie den Lehm von Manheim brauchen, um die Binnenkippe zu überdecken. Dort wurde seitens nrwe die letzten Jahre fleissig weiter aufgeschüttet, obwaohl
1. klar war dass der Ausstieg kommt
2. Auch der Hafenbalkon schon im Gespräch war
3. der Abraum, so wie es das Berggesetz vorschreibt, in das Loch zurück verfüllt werden müssste.

Sicherung der Böschung – vertuschen von (beabsichtigten) Planungsfehlern.

Würde die Binnenkippe wieder ins Loch wandern, so wäre das Loch nicht ganz so tief, die Böschung weniger steil und damit sicher.
Die „Sicherung“ des Hafenbalkons ist ja dann auch der Anlaß, den Kies unter Manheim dafür zu verwenden, den Hafenbalkon von Elsdorf aufzuschütten. Abzüglich des Sand und Kies, den rwe widerrechtlich verkauft. Das dürfen sie nach dem Gesetz nicht, aber was schert es schon das System nrwe?
Interessant ist es, warum sich ein Konzern so verhalten kann, dass einer Kommune (Kerpen) 1,4qkm Land geraubt wird und eine andere Gemeinde dafür 0,5 qkm erstellt bekommt? War Kerpen böse? oder einfach nur doof? oder haben dort Politiker die besten Posten bekommen?
Kerpen hat in geheimer Ratssitzung beschlossen, nichts gegen rwe tun zu wollen. Ist also auch jetzt in der rechtlosen Position.

Dafür kann ein Elsdorfer Bürgermeister, der das alles nicht mehr erleben wird als Marionette herhalten, dass die Planungsfehler von rwe (zu steile Böschung) als Hafenbalkon vom System nrwe als gute Tat des Konzerns hergezogen wird und dementsprechend finanzielle Mittel fliessen, damit ein Konzern fürs fehlerhafte Planen zusätzliches Geld bekommt.

Gefahr für den Hambi

Mit der Zerstörung von Manheim werden Grundwasserleiter, die vom Hambi kommen, an der Baggerkante offen gelegt, was zu schneller Entleerung der Grundwasser führenden Schichten führt. Das bedroht somit auch den Erhalt des Hambacher Waldes (der im Moment, trotz aller Probleme durch rwe und das Klimaroulette, im Vergleich mit anderen „Wäldern“ gut dasteht. Die Natur hat in den letzten beiden Jahren Millionen kleine neue Bäume gepflanzt).

Wasserburgen für die Superreichen?

Und, was sind die feuchten Träume der, an den künstlichen Inseln beteiligten, Subjekte?
Eine Touristeninsel mit einer Brücke zum Ufer und 2 separate Privatinseln mit kontrolliertem Zugang und je einer Königsburg (je der hohe Hauskomplex).

Die Frage ist, wer wird dort regieren? Oder lohnt es sich nicht dort zu regieren? Wo die gesamte Insel aus Beton und Steinen ist. Nur noch vereinzelte Bäume in dem Beton vorgesehen sind? Es gibt keinen Strand. Es geht nahtlos vom Wasser auf Beton oder Stein zur versiegelten Fläche darüber. Alles Künstlich.

Was ein Aufwand! Manheim gibt es schon.
Das zu besiedeln kostet hunderte Millionen Euro weniger, kann sofort beginnen und ist in 10 Jahren fast fertig.

Das Problem ist wieder das System nrwe. Das dafür sorgt, dass rwe jahrzehntelang Grund zu bevorzugten Preisen vom Land bekam, und rwe jetzt als Grossgrundbesitzer der Region im steilen Immogeschäft mitmischt. Flächen vernichten führt zu höheren Gewinnen beim Bestand. Wenn was zurück verkauft wird entstehen die satten Gewinne.

Und da Gemeinden Aktien halten und Politiker in Ausichtsräten und Vorständen des Konzerns mitmischen läuft das System nrwe so gut, das sie nicht mal mehr damit rechnen, das wir, und damit meine ich wirklich wir, wir unteren, wir ausgebeuteten, wir freien, wir unterdrückten Menschen zusammen etwas dagegen haben.

Fazit

Es zahlen tun immer die die arbeiten. Geld arbeitet nicht, es sind die Arbeiter*Innen, die den Gewinn erarbeiten. Die da oben kosten uns nur. Unsere Energie, unser Essen, unsere Freiheit. Denn nur wenn wir arbeiten gehen und das System betreiben, füttern wir die Reichen. Je reicher, desto mehr saugen sie uns aus.

Denn:
Geld arbeitet nicht.
Geld lässt arbeiten.
Geld manipuliert.
Geld unterdrückt

Eat the rich!

PS: Hier noch ein Link der das Geldsystem erklärt.
Wie Banken Zinsen kassieren für Geld was sie nicht besitzen.

 

einige Wesen aus den Wäldern

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🚨 Info Update Sündi 🚨 Rodungsalarm 🚨 Räumungsalarm

Aufgrund der gestrigen (15.02) Begehung des verbleibenden besetzten Waldes durch RWE Security Mitarbeiter*innen, bei dem sie Fotodokumentation aller Strukturen machten und ein formelle Schreiben verlasen wird davon ausgegangen dass bald eine Räumung ansteht.
Die Besetzung braucht JETZT Unterstützung! Lasst RWE nicht alles zuerstören und tretet ihnen entgegen, ob im Sündi oder anderswo.

eng:
Because of the inspection of the still remaining occupied forest yesterday (15.02) by RWE security personal, during which they photo documented all structures and rea
d out a formal writing, it is assumed that they will soon start to evict the occupation.
the occupation needs support NOW. Dont’t let RWE destroy everything but step up against them, no matter if in sündi or anywhere else.

 

 


 

+++Das Oberverwaltungsgericht hat heute (28.01) einen Eilantrag des BUND Landesverband NRW gegen den aktuellen Hauptbetriebsplan für den Braunkohletagebau Hambach der RWE Power AG abgelehnt. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Hauptbetriebsplan im Dezember 2024 zugelassen und dessen sofortige Vollziehung angeordnet. Mit der Ablehnung des Eilantrags darf der Hauptbetriebsplan vollzogen (umgesetzt) werden, wozu unter anderem die Rodung des „Sündenwäldchens“ in der ehemaligen Ortslage von Manheim gehört.+++

Kommt und unterstützt uns im Wald!
Die Rodungen um den Sündi haben am 29.1 angefangen.

3 Tage lang wurde mit vielen Maschinen, mehreren Forstarbeitsteams und hunderten rwe-secus gut 2/3 des Sündenwaldes, das Manheimer Fließ, der Sportplatz, gerodet. KAHLSCHLAG!

Ein kleiner Rest des Waldes wird von der Besetzung beschützt.

Weiterhin finden „Aufräumarbeiten“ mit Maschinen und unter secu Bewachung auf den zerstörten Flächen statt.

Kettensägen sind immer wieder im Einsatz um jeden unbewachten Baum zu fällen!

Jede Unterstützung zählt!

Für mehr Infos:

Wir halten euch in unserem Ticker auf dem Laufenden.
Oder auf dem Ticker von Forest Resistance.
(beide Ticker sind auch ohne eigenen Telegram-Account lesbar)
Insta: forest_of_sins
Bluesky: @hambibleibt.bsky.social
Mastodon: @hambibleibt@nulltodon.nl

Signal: forest_of_sins.01

Anfahrt
Mit der Bahn nach Buir und von dort ist es ca 50 min Fußlauf oder ca 20 min mit Fahrrad.
Navi im Auto: Manheim. Koordinaten (50.8853516, 6.5965927)
Achtung Verwechslungsgefahr, es gibt ein neus Manheim nicht weit entfernt.

In der Nähe der Besetzung gibt es auch eine dauerhaft angemeldete Versammlung der MaWaLützerath.

Es gibt Shuttle zur Mawa.
Mitfahrbörse nah (Shuttle ab Buir Bhf): https://t.me/MaWaLu
Mitfahrbörse fern: https://t.me/MitfahrboerseLuetzerath

EA-Nummer (schreibt sie euch auf den Arm, z.B. für den Anruf aus der GeSa): 030 86 321 40 61

Spenden
Wenn ihr was spenden wollt könnt ihr hier nachsehen was an Sachspenden gebraucht wird.


+++The Higher Administrative Court today (28.01) rejected an urgent appeal by BUND Landesverband NRW against the current main operating plan for RWE Power AG’s Hambach opencast lignite mine. The state of North Rhine-Westphalia had approved the main operating plan in December 2024 and ordered its immediate execution. With the rejection of the urgent application, the main operating plan may be executed (implemented), which includes, among other things, the clearing of the “Sündenwäldchen” in the former location of Manheim +++

Come and support us in the forest!
The clearing around and in the Sündi started on 29.1., there is still „work“ going on.

Every support counts!

For more information:

We will keep you up to date in our ticker.
Or on the Forest Resistance ticker.
(both tickers are also readable without your own Telegram account)
Insta: forest_of_sins
Mastodon: @hambibleibt@nulltodon.nl
Bluesky: @hambibleibt.bsky.social

Signal: forest_of_sins.01

How to get there
Take the train to Buir and from there it’s about a 50-minute walk or about 20 minutes by bike.
Navi in the car: Manheim. Coordinates (50.8853516, 6.5965927)
Beware of confusion, there is a new Manheim not far away.

There is also a permanently registered meeting of the MaWa Lützerath near the occupation.

There is a shuttle to the Mawa.
Carpooling near (shuttle from Buir station): https://t.me/MaWaLu
Carpooling far away: https://t.me/MitfahrboerseLuetzerath

EA number (write it on your arm, e.g. for the call from the GeSa): 030 86 321 40 61

Donations
If you would like to donate something, you can check here to see what donations in kind are needed.

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