Angriffe von Secus

Folgender Bericht wurde uns zugesendet:

Auf das Krähennest fanden in den vergangenen Tagen (Stand 14.11.18) eine Reihe von Attacken, aus unserer Sicht mit hoher Sicherheit durch Mitarbeitende von RWE bzw. Subunternehmen durchgeführt, statt:

  • nächtliches Werfen von Explosionskörpern (Böller etc), mehrfach, zuletzt in der Nacht zum 14.11. im Zeitraum 0.55 bis 1.15 insgesamt 4 Stück, nach Gehör offensichtlich von der alten A4 aus an unterschiedlichen Stellen in den Wald. Diese Attacken werten wir als nicht gezielt gegen uns sondern v.a. auch gegen den Wald bzw. Tiere gerichtet.
  • Zerstörung des rechten Außenspiegels eines direkt vor dem Krähennest geparkten Fahrzeugs am 13.11. An diesem Tag fanden ab ca. 10:00 Arbeiten an der Pumpstation vor dem Krähennest statt. Anwesende Personen mit Warnwesten wurden durch ein Aktivisti gerufen, ob das geparkte Fahrzeug für die Arbeiten weggefahren werden soll. Die Personen in Warnweste antworteten, nein, das Auto könne dort stehen bleiben. Am Nachmittag gegen 15.30h stellten Aktivistis fest, dass der rechte Außenspiegel zerbrochen am Boden neben dem Fahrzeug lag. Der Spiegel konnte zwar wieder angesteckt werden, aber die Spiegelfläche ist zersplittert (Foto leider erst nach dem Anstecken aufgenommen). Für die Aktivistis war zu diesem Zeitpunkt unklar, ob es sich um einen gezielte Angriff oder einen Unfall handelte. Auffällig war zudem, dass der linke (unbeschädigte) Außenspiegel eingeklappt worden war, beim Parken des Autos war der Soiegel in normaler Stellung. Weitere Schäden am Fahrzeug waren nicht erkennbar.
  • Am Morgen des 14.11. gegen 11h stellten Aktivistis fest, dass gelbe und schwarze Farbe offensichtlich gezielt über das Fahrzeug gespritzt worden war. (siehe Fotos) Die Farbe war zu diesem Zeitpunkt noch feucht und konnte weitgehend entfernt werden. Andere Menschen geben an, ca. 30-60 min zuvor einen rotbraunen Pickup bemerkt zu haben, der die Straße in Richtung West nach Ost entlangfuhr, kurz verlangsamte und von dem aus mit männlich wahrgenommener Stimme etwas unverständliches gerufen wurde.

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Ein Kommentar

  1. Ich stelle mir gerade vor, was passiert wäre, wenn so etwas mit einem RWE-Fahrzeug passiert wäre. 10 Sekunden, nachdem Reul darüber informiert worden wäre, hätte er eine Pressekonferenz einberufen und kundgetan, dass mindestens ein Dutzend RWE-Mitarbeiter ermordet wurden. Danach wären 20.000 Polizisten unterstützt von GSG9 und Bundeswehr in den Hambi eingefallen.

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