Statement zur Täterarbeit mit Sven von Wolf Down

Die Gruppe von Menschen, die versucht haben Täterarbeit mit Sven von der Band Wolf Down zu machen haben ein resigniertes Statement veröffentlicht:

https://patriarchyxdown.noblogs.org/

Die Hardcore Band Wolf Down, die sich lange einer Beliebtheit in autonomen Kreisen erfreute, hat sich vor über einem Jahr aufgelöst, als von Betroffenen veröffentlicht wurde, dass die Bandmitglieder systematisch Vergewaltigungen & Sexismus in ihren eigenen Reihen geduldet haben.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

5 Kommentare

  1. ESSEN - UND WO NOCH? Wir wollen DEUTSCHLANDWEIT TROMMELN

    Sehr geehrte Damen und Herren von Greenpeace,

    was ist in Ihrem Verband eigentlich los?

    Da gibt es deutschlandweit eine Greenpeace-Aktion an 50 Standorten/Städten, wo Menschen zusammenkommen wollen, um für den schnellen Kohleausstieg zu trommeln. Am kommenden Samstag, den 17.11.2018. Das wird DAS EVENT.

    Aber: Nur für Essen wird dies überhaupt publik gemacht!

    Auf den anderen Webseiten der Greenpeacer und auch auf der zentralen Greenpeace-Webseite gibt es dazu keinen Hinweis!

    Wollen Sie, dass Ihnen die Spender/innen abhanden kommen? SABOTIEREN SIE SICH ETWA SELBST??? WARUM DENN?

    WO DÜRFEN WIR AM SAMSTAG TROMMELN? HER MIT DEN INFOS!

    Ich sage Ihnen jetzt mal eins:

    Ich veröffentliche genau diesen Brief hier in der Kommentarfunktion der Hambi-Aktivisten auf deren Webseite….

    Und ich hoffe, dass Sie jetzt bald noch mehr Nachrichten und Anfragen bekommen. Denn alle müssen nur diesen Text hier in eine E-mail kopieren, in die Adresszeile presse@nullgreenpeace.de und assistenz-pv@nullgreenpeace.de eintragen, und ab geht die Post!

  2. Ich habe den ganzen Text des Links gelesen und muss sagen: Beeindruckend. Hier wollen Menschen wirklich aufräumen…. ob es richtig ist, dazu aufzurufen, mit dem betreffenden Täter nicht mehr zusammen zu arbeiten, weiß ich nicht … das könnte zu weit gehen. Wer mit ihm zusammen arbeitet, sollte ihm deutlich die Meinung sagen und klare Verhaltensregeln benennen…

    Aber das ist Eure Sache.

    Ich habe vorgestern auf der Polizei-Wache in meinem Stadtteil einen Hilferuf zu Protokoll gegeben, der von dem Diensthabenden nur mit „Das ist aussichtslos“ quittiert wurde:

    Wir haben hier einen sog. „Club …… „. Dieses Gebäude steht mitten in der Stadt an einer vielbefahrenen Straße. Die Fenster im Erdgeschoss sind sämtlich vergittert – die Abstände zwischen den Gitterstäben sind ca. 20cm groß – und von innen, also hinter den Fensterscheiben, komplett verbrettert.

    Das sieht aus wie ein Gefängnis.

    Auf der Webseite des Clubs werden nur nackte Körper gezeigt. Die echten Fotos zeigen die Gesichter nicht – weil die so verheult aussehen? Oder weil sich blaue Flecken im Gesicht nicht so gut machen, beim ersten Eindruck?

    Und es wird damit geworben, dass „Frauen verschiedener Nationalitäten“ vorhanden seien….

    Dort soll mann Partys feiern können… und da setzt es einfach bei mir aus: Wie schrecklich muss das für so eine Frau da sein, wenn da eine Gruppe von Typen zum Partymachen ankommt?

    Völlige Angst muss die doch spüren.

    Und daher meine Aufforderung an die Polizei, doch mal was zu tun … schon, wenn eine keinen Pass hat, dürfte sie praktisch gefangen gehalten werden, so ist meine Meinung …

    Ach ja, der Polizist sagte mir noch, dass ich keinen Anspruch darauf habe, zu erfahren, was aus dem Vorgang geworden ist …

  3. Hallo

    Der Themenbereich ist Komplex, gerade aufgrund seiner Polarisierenden Wirkung und der für aussenstehende
    schwierigen Einschätzbarkeit. Dennoch will ich riskieren, mich an der Diskussion zu beteiligen.

    Die geforderte vollständige Isolation kann ich aus emotionaler Perspektive verstehen, halte die Forderung jedoch für arg Fragwürdig.
    Ja, Ein Ausschluss aus ‚der Szene‘ ist nicht gleich ein Ausschluss aus der Menschheit. Dennoch: Ich interpretiere diesen Lösungsansatz als Eingeständnis ‚der Szene‘, stets nur eine Subkultur innerhalb der Gesellschaft zu bleiben und keine langfristige Sozial adäquate Revolutionäre Perspektive erarbeiten zu wollen/können.

    Ich will die geleistete Arbeit nicht schlechtreden. Als aussenstehender kann ich das auch gar nicht.
    Aus meinem Erfahrungsschatz Stelle ich fest: Ich war selbst schon an Rauswurfprozessen (aus einem Freiraumprojekt) beteiligt, denen lange individuelle Sozialarbeit vorangegangenen war. Als Analysemittel habe auch Ich Texte dazu verfasst, die hoffentlich irgendwie mal hilfreich sein mögen.

    Jedoch wie hier geschehen ÖFFENTLICH dritte unter Druck zu setzen, einen Ausschluss ebenfalls durchzusetzen, ist unhaltbar und für meinen Begriff der ’szene‘ (anrcho bis links) äußerst befremdlich, unpassend und unattraktiv.

    Rechtliches: (Utopie vs. Herschende Gesellschaftsordnung.)
    Als mit Klarnamen und Wohnortangabe einer Person klar Zuordnungbare Schmähkritik, bei der gar nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht, verletzt das verlinkte Schriftstück auf erhebliche Weise Grundrechte des hier dargestellten Täters.
    Was auf diesem Blog für meine Begriffe wenig Beachtung findet (z.B. Bei der Moderation von Gastkommentaren) ist die Verbreiterhaftung. In diesem konkreten Fall machen sich die (vermutlich stetig wechselnden und daher schwer zu fassenden) Betreiber die Inhalte des verlinkten Textes zu eigen und setzen sich somit Rechtsansprüchen aus.

    Wuhuuu, sicherlich interessiert das hier niemanden. Mensch sollte aber mal drüber nachdenken, auch in Reflexion der eigenen Utopie.

    Liebe und Grüße
    Elmo

  4. ich fühle mich an den „heiter bis wolkig skandal“erinnert.
    nichts ist falsch daran täterschaft anzuprangern.erst recht nicht wenn sich der betreffende mensch jeder „heilung“entzieht
    in der bedrängniss allerdigs kann kaum jemand „zugeben“.
    aber was sexistisch, gewalttätig ist, wer es ist, sollte bekannt sein.
    warum sich mensch dann trotzdem zu dem betreffenden stellt muss aber auch toleriert werden.
    tolerare-ertragen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.