Seit Dienstag, dem 23. Januar 2018 befinden sich neun Aktivistis aus dem Hambacher Forst in Untersuchungshaft.

Seit Dienstag, dem 23. Januar 2018 befinden sich neun Aktivistis aus dem Hambacher Forst wegen des Vorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Untersuchungshaft. Schreibt ihnen Briefe, die Adressen und mehr Infos unter:
https://abcrhineland.blackblogs.org/

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14 Kommentare

  1. Worin soll denn der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bestehen?

    Sitzstreiks sind doch erlaubt! Claudia Roth von den Grünen hat dies doch schon vor Jahren durch höchstpersönliche Teilnahme an einer Sitzblockade in der ersten Reihe demonstrativ unter Beweis gestellt!

    Warum soll dann das Sitzen auf einem Monopod oder das Kauern in einer Grube im Hambacher Forst ein besonderer Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und strafbar sein?

    Vor diesem Hintergrund erscheint mir vollends unerklärlich, warum ein vereidigter Richter unbefristete Beugehaft anordnen kann zur Feststellung der Personalien eines Aktivisten und Hüters der Verfassung und des Rechtes im Hambacher Forst.

    Das alles geht mir nicht in den Kopf.

    25.01.2018
    Kurt Claßen

  2. Hallo Herr Claßen,

    also ich habe in einem Artikel der Aachener Zeitung(?) gelesen, dass sich einer der Aktivisten mit einem Bügelschloss um den Hals festgekettet hatte. Und das er dann sogar Atemprobleme hatte und Erstickungsgefahr bestand.

    Damit die Polizei zu ihm gelangen und ihn befreien konnte – was nämlich ihre Aufgabe ist – musste sie laut Zeitungsartikel just über einen der blockierten Wege.

    Und dort soll ein Tripod gestanden haben, mit einem anderen Aktivisten darauf. Und der habe sich geweigert, herunter zu kommen.

    Und da muss ich jetzt wirklich mal sagen:

    Menschenleben gehen vor. Und ich glaube nicht, dass die Aktivisten das anders sehen. Jetzt hat der Mensch auf dem Tripod vielleicht nicht gewusst, dass sein Aktivistenkollege in Not war. Oder er hat es der Polizei nicht geglaubt.

    Jedenfalls sollte es meiner persönlichen Meinung nach Rettungswege in den Wald geben. Damit die Polizei die Aktivisten retten kann, wenn es notwendig ist.

    Zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte:

    Ich habe aktuell noch nicht recherchiert, wie das mit der Sitzblockade ist.

    Aber ich gehe davon aus, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, ob man einfach nur auf dem Boden sitzt – wo man weggetragen werden kann – oder ob man auf einem selbstgebauten Gerüst sitzt. Vielleicht macht das auch keinen Unterschied.

    Egal, ob das Sitzen auf so einem Tripod jetzt eigentlich straffrei ist oder nicht:

    Ich finde, um der Sicherheit willen und im Vertrauen darauf, dass es wirklich nur um Rettungswege in den Wald geht, hätte sich der Mensch von dem Tripod herunter begeben müssen.

    Es könnte ja auch aus anderen Gründen mal ein Krankenwagen im Wald benötigt werden.

    Wenn ein Kind geboren wird, zum Beispiel … 🙂 Da muss ja dann auch Hilfe da sein.

    Oder wenn sich einer akut verletzt, weil er – obwohl dort alle ganz toll klettern können – vom Baum gefallen ist. Kann doch sein.

    Die Polizei und die Rettungskräfte müssen auch für die Hambis da sein. Weil es Menschen sind.

  3. Ist euch denn auch mal aufgefallen in welcher Form der Kölner Stadtanzeiger stets wieder berichtet?
    Es ist doch immer wieder negative Stimmungsmache. Plötzlich wird wieder von gefundenen Brandsätzen, Christbaum Kugeln, Granaten, Kampfmittel, etc.berichtet.
    Sieht dass sozial oder unparteiisch aus? Also für mich geht das nur in eine Richtung.
    Werden sicherlich von Beamten gefüttert.

  4. Hey Wolf,

    Bist Du auch ein Gewaltbereiter?

    DANN HALTE DICH VON UNSEREM HAMBI FERN.

    Brandsätze und Kampfmittel sind Brandsätze und Kampfmittel. UND DAS HAT IN EINEM WALD NICHTS ZU SUCHEN.

    Du könntest höchstens anführen, dass es diese Kampfmittel gar nicht gibt. Dann wäre die Berichterstattung des Kölner Stadtanzeigers falsch. Und das wäre dann nicht richtig. Die Presse muss wahrheitsgemäß berichten.

    Ich will auch wissen, wo Ihr steht. Jede/r einzelne von Euch:

    WÜRDET IHR MICH AUCH AM BAUM HÄNGEN UND ERSTICKEN LASSEN?

    ICH EUCH N I C H T. Ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um jeden von Euch zu beschützen, wenn es in meiner Macht steht. JEDEN. AUCH DIE GEWALTBEREITEN.

    Das ist der Unterschied. Ich betrachte mich als Mensch.

    Wie seht Ihr Euch?

    WÜRDET IHR MICH HÄNGEN LASSEN?

    • Ich weiß ja nicht, wie das wirklich war mit dem armen Kerl am Baum. Vielleicht war er nicht wirklich Gefahr und hat sich da auch selbst angekettet. Letzteres glaube ich sogar schon jetzt.
      Es hat mich gerade ein Anruf erreicht. Einer der Hambis rief mich an … er war vor einiger Zeit mal im Wald und meint, ich solle doch deutlich sagen, dass ich gar nicht dabei gewesen bin und gar nicht wirklich weiß, wie es gewesen ist. Da hat er Recht. Danke für den Tipp, lieber Hambi, wer auch immer Du bist.

      Ich wüsste natürlich gerne, wie das wirklich war. Und ob dem Menschen am Baum die anderen wirklich nicht helfen wollten….

      Wisst Ihr etwas dazu?

      Dann schreibt es doch einfach mal….

      Ach und eh ich’s vergesse: Er lebt ja zum Glück noch.

      Gottseidank.

    • Und Franziska, was meinst Du wenn Du „unser Hambi „schreibst?

  5. IHR DÜRFT EINANDER NICHT HÄNGEN LASSEN.

    • Kuckuck Franziska,
      nach 5 Tagen Netzfasten und einer Flasche Wein kann ich mich nur wundern!Zum einen darüber was ich alles nicht mitbekommen habe-obwohl ich nur 30km entfernt bin;aber auch darüber was Du in Dresden mitzubekommen glaubst.Wenn ich dich richtig verstehe warst Du noch nie im Hambi-ist ja auch nicht gerade ume Ecke von Dir.Okay, aber weißt Du wovon Du sprichst ?
      Ich war mehrfach dort, auch mit fast 80-jähriger Muddi &Kindern & Hunden & Kuchen & Muddis Strickwaren . Ich habe da immer nur Menschen getroffen . Auch wenn ich von vielen Waldbewohnern nur die Augen gesehen habe , bin ich mir ganz sicher , die lassen NIEMANDEN ersticken und jagen auch NIEMANDEN in unbelüftete Stollen . Woher bekommst Du solche hahnebüchenden Informationen ? Wäre ich 30 Jahre jünger, wäre ich eher dort im Hambi als gerade hier. Und Du solltest vileicht auch einmal einfach mit deinem Kind in den nächstgelegenen Wald gehen und tief durchatmen. Besser wird die Luft vorerst nicht.

  6. Redet miteinander.

    Lasst alle nacheinander sprechen, auch und gerade die Schwachen und die Ängstlichen.

    Hört einander wirklich zu.

    Nur, wer den anderen ausreden lässt, ist ein Mensch, dem man sich anvertrauen kann.

    Die großen Wortführer, die die anderen dazu bringen, nichts mehr zu sagen, die haben vermutlich nicht recht. Jedenfalls haben sie so wenig Selbstbewusstsein, dass sie es nicht einmal zulassen wollen, dass eine andere Meinung als die ihre in die Runde gesprochen wird.

    Also lasst einander sprechen. Alle. Auch die, die sonst nichts sagen.

    Und vielleicht kommt dann endlich etwas Vernünftigeres heraus, als Rettungswege zu sperren und waghalsige Aktionen durchzuführen.

    Ich wünsche Euch Glück.

    Und: Ihr seid alle Menschen. Auch die blöden Hammel, die dem einen von Euch nicht geholfen haben. Vielleicht hatten sie selbst Angst.

    Sprecht darüber.

    Nach wie vor: Eure Franziska

  7. @ Franziska

    Sorry, aber bei allem Verständnis für dein Interesse und dein Schreib-Engagement: deine wilden Spekulationen -fernab des Geschehens, des „Tatortes“- z.B. aufgrund eines AN-Artikels,
    die Art deiner Schlussfolgerung und daraus abgeleitete Wertung bzw. Beurteilung, die realitätsferner kaum sein kann, verblüfft zunehmend! Wie an verschiedenen Stellen bereits angemerkt hier nochmals die Einladung zur persönlichen Kontaktaufnahme und realitätsnahen Hambi-Erfahrung/ Erkenntnis, die so manchem Tunnelblick entgegen wirken könnte…

    https://www.youtube.com/watch?v=ltbZ6W1FYPI

  8. Jaaa, ich habe mich geirrt.

    Vielleicht sehen wir uns ja bald…… 🙂

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