Eine Persönliche Sicht auf die Ereignisse der letzten Tage

Disclaimer: Die Besetzung des Hambacher Forst ist keine einheitliche, sondern eine äußerst heterogene Gruppe. Dieser Blogbeitrag stellt deshalb nur die Meinung einer Einzelperson oder einer Gruppe von Aktiven dar, nicht die der gesamten Besetzung. Das gilt im Prinzip für alle Beiträge, die hier veröffentlicht werden, sollte aber bei so kontroversen Themen noch einmal betont werden.

18:00. Ich gehe auf die Zufahrtsstraße. Ein ungewohntes Bild: Auf der Straße, die normalerweise von Bullen und Security beherrscht wird, brennen Feuer, die Straße wird aufgerissen und Barrikaden sind errichtet. Die Partystimmung von gestern ist noch immer zu spüren.
Auch ich habe gestern gefeiert. Nicht den BUND, das Gericht oder die PolitikerInnen der Grünen, sondern die Atempause, die uns dieser sinnlose Rechtsstreit beschert hat. Sinnloser Rechtsstreit deswegen, da es vor Gericht nie um die wirklichen Themen gehen wird. Es wird auf Grundlage von Paragraphen diskutiert, darüber ob Entscheidungen nach geltendem Recht getroffen wurden oder es Verfahrensfehler gibt. Vor Gericht wird es nie um die Gesetze gehen, die die aktuellen Umstände ermöglichen. Gesetze die von den Herrschenden gemacht sind, gedrängt durch Wirtschaftsinteressen.

Das Problem ist nicht, dass RWE gegen Gesetze verstößt, sondern dass es RWE möglich ist, nach geltendem Recht die Erde auf irreversible Art und Weise auszubeuten.
Diese Gesetze können nicht die Grundlage für mein Handeln sein. Ich kann mich nicht an Gesetze halten, die mich kriminalisieren, wenn ich für dass einstehe, was meines Erachtens richtig ist. Wenn mir wegen geltendem Recht die Hände gebunden sind, dann liegt es in meiner Verantwortung, diese Ketten zu sprengen und mich gegen die zu stellen, die für diese verantwortlich sind. Das sind sowohl diejenigen, die sie herstellen als auch die, die sie mir anlegen, sie verstärken, rechtfertigen und erhalten. Doch auch die, die sie lockern und anpassen, damit sie bequemer werden, anstatt das Konzept an sich anzugreifen.
Die Polizei beschützt diese Gesetze und nutzt sie, um gegen Menschen und Orte wie uns vorzugehen, um Rassismus, Klassizismus, Hierarchien und Herrschaftsstrukturen aufrecht zu erhalten. Sie ist Teil dieser Struktur, die strafende Instanz, die dafür sorgen soll, dass du dich nicht gegen diese Ketten auflehnst oder sie gar sprengst.
Und ja die Polizei ist nicht mein Haupffeind, doch sie ist Teil des Unterdrückungsapparates, der zerstört gehört. Sie ist der ausführende Arm, der Teil, der mich konkret daran hindert, dass zu tun, was ich für notwendig halte. Dabei geht es in erster Linie nicht um Einzelpersonen, sondern um die Institution im allgemeinen.
Doch gewisse Gesichter sind mir im Laufe meines Lebens im Gedächtnis geblieben.
Zu diesen gehört Dirk Weinspach, der zuschaute, während mehrere Menschen auf Polizeistationen gefoltert wurden. Sowie viele andere Bullen deren Namen ich nie erfahren habe, Bullen die auf mich einschlagen, mich folterten, meine Haare abschnitten, beschimpften und mir Essen und Trinken verweigerten. Namenlose Uniformen.
Doch zu ihnen gehören auch Robert H und Ingo M die Polizeigewalt verleugnen, lügen und heucheln und mit aller Kraft versuchen, den Protest zu spalten.
Als ich heute hörte, dass der Kontaktbulle während eines „Treffens“ geschubst wurde, hat mich das sehr gefreut. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass er tatsächlich eins in die Fresse bekommen hätte, wie es ja sowieso überall in den Medien steht.
Und ja, der strategische Zeitpunkt war vielleicht schlecht. Das hätte schon vor Monaten passieren müssen. Doch ich handle nicht aus strategischem Kalkül, ich bin keine PolitikerIn. Ich handle aus politischer und moralischer Überzeugung.

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29 Kommentare

  1. Also ich sehe es schon deutlich so, dass die jungen Leute mit ihren Sorgen und Nöten komplett alleine gelassen wurden und werden und es Diffamierungen und Kriminalisierungen v. a. über und/oder durch die Medien in einem unvertretbaren Ausmaß gegeben hat und gibt.
    Nach dem Motto „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ haben sich die Menschen tendenziell mit der Rolle als Zecken abgefunden, in der Gewissheit, dass daran kaum etwas zu ändern ist.
    Also den Menschen auch noch vorzuwerfen, dass sie selbst zu wenig getan hätten und sie ja so Aktionen wie die Rote Linie vielleicht auch selbst hätten organisieren können, wäre nicht nachvollziehbar. Dass RWE gesellschaftskonforme Menschen im Hambacher Forst geduldet hätte, die den RWE-Grund als Zentrale für Aktionsbündnisse hätten nutzen können, ist dann doch unvorstellbar.

    Ohne dass sich jemand dafür interessiert hätte, waren unter den Aktivist*Innen wahrscheinlich auch immer welche, die sonst in einer sozialen Notlage gewesen wären.
    Und dass es viel Spaß macht, vermummt herumzulaufen, kann mir auch niemand erzählen. Und ja selbst dafür müssen sich die Aktivist*Innen noch rechtfertigen. Wie ich gelesen habe, ist es so nicht einmal möglich gewesen, vor dem Verwaltungsgericht zusammen mit dem BUND für einen Erfolg der Klage zu demonstrieren.
    Bis zum heutigen Tag werden ständig noch moralische Ansprüche an die Aktivist*Innen gestellt, sich gesellschaftskonform zu verhalten usw. Wie die Aktivist*Innen selbst damit zurecht kommen, dass es evtl. auch untereinander Gewalt gibt und sich Personen evtl. in ungesundem Maße radikalisieren, dazu hat sich noch niemand Gedanken gemacht.

    Also ich bleibe bei meiner Einschätzung: Sicher gibt es genug Unterstützung in Form von materiellen Spenden oder auch Zuspruch. Aber an Dingen, die wirklich wichtig gewesen wären, nicht. Dem ständigen Ausgesetztsein der massiven Umweltzerstörung durch den Tagebau, von Rodungen und potenzieller Räumungsgefahr und der damit zwangsläufig verbundenen Radikalisierung ist nichts entgegengesetzt worden.
    Ich höre mir dazu gerne Gegenmeinungen an, weil ich zugebe, dass mir durchaus Informationen fehlen könnten.

    Zum Glück bin ich mir sicher, dass sehr viele Aktivist*Innen vom Leben im Hambacher Forst mehr profitiert haben als es ihnen geschadet hätte und ich mir um ihre Zukunft nicht die geringsten Sorgen mache.
    Ob die Aktivist*Innen den Erhalt des Hambacher Walds feiern können, weiß ich zwar nicht. Aber dass der Hambacher Wald ohne die Aktivist*Innen schon jetzt komplett verloren wäre, da bin ich mir hundertprozentig sicher.
    Aber darauf kommt es auch nicht an. Zum Glück gibt es im Internet genügend Text-, Ton- und Bilddokumente mittels derer sich jede*r aus erster Hand über die Menschen informieren kann und wertvolle Anregungen für sein persönliches Leben gewinnen kann.
    Vielen Dank an alle Aktivist*Innen

  2. PS: Endlich mal jemand, der das mit dem BUND-Prozess auch als sinnlosen Rechtsstreit ansieht wie ich.
    Ich dachet schon, ich wäre der Radikalste hier.

  3. RWE wird auch dieses gewinnen. Weltkonzern ….Kommt man nicht gegen an.

  4. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Text, mit dem man wohl endgültig die noch zarten Bande zu den „spießigen“ bürgerlichen Unterstützerinnen in der nähreren und weiteren Waldumgebung kappen möchte.

    Du schreibst: „Diese Gesetze können nicht die Grundlage für mein Handeln sein.“

    Sag mir das Land auf der Welt, dessen Gesetze so sind, dass du sie akzeptierst. Du wirst es nicht finden. Wenn du aber nicht Teil eines Landes sein willst, wenn du auf die Gesetze pfeifen willst, dann solltest du auch keinen Rechtsanwalt hinzuziehen, wenn man dir mal an den Kragen will. Tit for tat.

    Ernsthaft: der Spruch „Diese Gesetze können nicht die Grundlage für mein Handeln sein“ ist, wohlwollend betrachtet, pubertär. Damit kannst du vielleicht im Umkreis von einiger Autonomer glänzen, aber dann hört es auch schon auf.

    Wenn du andere Gesetze haben willst, musst du dir dafür Mehrheiten besorgen. Man nennt das auch: Demokratie. Du solltest mal darüber nachdenken, ob du überhaupt mit demokratischen Grundwerten zurecht kommen willst/kannst.

    Ach so, Du scheisst auf diese Demokratie? Gut, dann lass dich im Kreis deiner Genossinnen für deine Haltung feiern. Dass du damit aber es denen schwermachst,
    – die für den Wald Lobbypolitik machen,
    – die große Demos organisieren,
    – die die Politik und die Medien „bearbeiten“,
    – die vor Gericht ziehen und eben die von dir verachteten Gesetze zu nutzen versuchen,

    um den Wald zu retten, ist dir vermutlich auch egal. Weil es geht ja um deine überlegene Moral, die dir wichtiger ist als alles andere. Kann es sein, dass der Wald, den du angeblich retten möchtest, weniger bedeutsam ist als dein Ego?

    Mit wem willst du denn deinen Kampf erfolgreich führen? Wo ist denn deine Strategie, um den Wald zu retten?

    Du schreibst:
    „Als ich heute hörte, dass der Kontaktbulle während eines „Treffens“ geschubst wurde, hat mich das sehr gefreut. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass er tatsächlich eins in die Fresse bekommen hätte, wie es ja sowieso überall in den Medien steht.“

    Du hast also nicht nur ein Problem mit Demokratie, sondern auch mit Gewalt. Deine Form von Gewalt Menschen gegenüber betrachtest du als legitim. Denk das mal konsequent weiter, dann landest du irgendwann in einer Utopie des Grauens.

    „Wir handeln aus politischer und moralischer Überzeugung.“

    Das sagen auch die Leute, die Du bekämpfst. Ist also per se kein Wertmaßstab, den du für Dich alleine beanspruchen kannst.

    Mal ehrlich: wenn ich NRWE wäre, würde ich dir für deine Texte ein sehr hohes Zeilenhonorar anbieten. Deine Texte sind ein gefundenes Fressen für die Kohlelobby. Besser kann man denen nicht in die Hände spielen.

    • „Du hast also nicht nur ein Problem mit Demokratie, sondern auch mit Gewalt. Deine Form von Gewalt Menschen gegenüber betrachtest du als legitim.“

      Das interessante bei Menschen die von sich behaupten Gewalt abzulehnen ist ja das sie Gewalt oft plötzlich befürworten wenn sie von den richtigen (der Polizei) ausgeht. Wie erklärst du dir diesen Widerspruch?

  5. Vielleicht ist die Motivation hinter solchen Texten ja auch ganz simpel zu erklären:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Provocateur

    • oder die motivation hinter deinen pseudokritischen kommentaren? – es gibt viele arten zu spalten. deine ausführungen tun so als ob es nur friedlich oder gewalttätig gäbe – falsch! ich schmeiße steine und bringe mich trotzdem in bündnissen ein, mache öffentlichkeitsarbeit und verfasse pressetexte. das eine schließt das andere nicht aus!

      Viel Gejammer über noch nicht einmal einen Kratzer in der Visage des Bullen.
      Jede Aktionsform ist richtig und notwendig. Mit allen Mitteln und allen Fähigkeiten!

      • „Pseudokritisch“ deswegen, weil ich ne andere Meinung habe als du? Das ist aber ein ziemlich billiger Konter.

        Wenn du unbedingt Steine werfen willst – es wird dich niemand aufhalten. Allerdings wirst du dann auf die Unterstützung friedliebender Aktivistinnen verzichten müssen.

        Wer, wie du, die Gewalt gegenüber einem einzelnen Polizisten rechtfertigt, spaltet. #EndeGelände wird das nicht mittragen, der BUND eh nicht, BuirerfürBuir und die Kirchen sowieso nicht.

        Leute wie du liefern Steilvorlagen für Polizeiminister Reul. Das OVG Münster hat die Rodung vorläufig gestoppt, nicht aber die Räumung. Noch so eine Nummer wie am Mittwoch, noch mehr gewaltbefürwortende Texte dazu, und CDU-Reul hat alle Trümpfe in der Hand. Er wird dann ein paar tausend Polizisten auch aus anderen Bundesländern anfordern, innerhalb spätestens einer Woche sind die Baumhäuser weg.

        Anschließend kannst du dich für deine ach-so-heroische Haltung bejubeln lassen. Der Wald ist dir ja eh nicht so wichtig, wie es scheint.

        Was nützt deine exotische Theorie über die Legitimität von Aktionsformen, wenn du zu wenig Mitstreiterinnen hast? Was hilft dein stolzes Ego, wenn die Mehrheit der Bürger null Verständnis für dich hat?

      • Liebe Cindy,

        es kann nicht richtig sein, Steine zu schmeißen. Nur gewaltlos habt Ihr im Hambacher Forst überhaupt eine Chance.

        Zeigt Haltung, aber nicht Gewalt. Die bürgerliche Unterstützung ist wichtig, denn sie kommt aus der Breite der Bevölkerung. Und Omis und Lehrer und Mamas mit Kindern finden nur gewaltlosen Widerstand toll. So wie ich. Dass ihr viel zu erleiden habt, weil die Polizisten sich nicht immer korrekt verhalten, das wird Euch sogar nützen. Aber nur, wenn Ihr selbst friedlich bleibt.

        Wer Steine schmeißen will, sollte dies in seinem eigenen Garten tun. Aber nicht auf Menschen oder Tiere…. auch dort nicht.

  6. Hallo, du schreibst:
    „Sinnloser Rechtsstreit deswegen, da es vor Gericht nie um die wirklichen Themen gehen wird. Es wird auf Grundlage von Paragraphen diskutiert, darüber ob Entscheidungen nach geltendem Recht getroffen wurden oder es Verfahrensfehler gibt.“
    Stimmt natürlich: das Rechtssystem ist ja ein Teil dieses Systems. Au0erdem ist genau das der Job eines Verwaltungsgerichtes. Und doch finde ich es nicht sinnlos, denn wie sich ja gezeigt hat und hoffentlich weiter zeigen wird, ist damit Zeit gewonnen. Ohne diese Atempause wäre der Wald vielleicht jetzt schon fast platt.
    Und vergessen wir auch nicht, dass das herrschende gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische System, also der Kapitalismus, kein monolithischer Block ist. Es ist genau so vielfältig wie der Widerstand dagegen. Schon hier, auf dieser Seite, sehen wir einen Teil dieser Vielfalt abgebildet. Ökologen nennen das ja Artenvielfalt. Die gibt es auch auf der anderen Seite. Das sollten wir nutzen. Sowie die uns einen Ingo schicken, der uns spalten soll, bekommen sie einen Rechtsstreit ins Haus. Es zeigt sich ja, das auch die Herrschenden sich nicht darüber einig sind, was mit der Braunkohle geschehen soll. So haben z.B. eine Reihe großer Firmen öffentlich und gemeinsam erklärt, dass der Braunkohleausstieg möglichst bald kommen soll. Durch solche Prozesse wird also nicht nur Zeit gewonnen, was momentan für die Pflanzen und Tiere im Wald, also auch für dich, sehr wichtig ist. Über einen solchen Prozess werden auch die Widersprüche im System sichtbar. Auch im Rechtssystem. Darum ist es nicht sinnlos, auch dann wenn, was auch ich vermute, NRWE letztlich gewinnen wird. Allerdings KÖNNTE es auch sein, dass der Kohleausstieg früher kommt, und dass es zunächst zu einem Patt zwischen beiden Flügeln kommt. Dann würde dieser Aufschub, den wir jetzt erleben, vielleicht dazu führen, dass auch unsere Enkelkinder noch in diesem Wald spazieren gehen können. Also gehört zur Artenvielfalt im Widerstand auch der BUND. Ich hätte nicht den Nerv, so etwas durchzustehen. Und du vermutlich schon gar nicht. Aber wir sollten alle eben das tun, was wir gut können.
    Neet mulle, mä werreke!

  7. Absolutely the shittiest post I have ever seen on the blog.

    If you want to spread your own opinion get your own blog specially when

    1.It really fuels the divisive divide and conquer dynamic so beneficial to both RWE and the cops.

    2. Does not really discuss the disproportianality of state violence.

    and last but not least,

    3. This post violates previously and repeatedly developed consensus that group aproved statements will and have been put out on controversial and high profile cases.

    Congratulations on turning a time of a reprive, celebration, into a quagmire of finger pointing and arguments, somebody must be really enjoying this and lauging now, I think we all know who that might be and yet that includes many of us as well who are looking at this as an extension of the capitalist spectacle seen in courts and corporate boardrooms that is the integral part of oppressive power dynamic: it is no longer divide and conquer but divide and destroy and we laugh as well at those on the other side of the barricade who are too arrogant and idiotic to realize that this will take them and the world as we know down as well…..

  8. @Hahaha

    By the way: I wrote something in the English part of this blog today, regarding the „propaganda campaign to potray Hambi people as dangerous extremist“ (which I see the same way, but some quotes inside this blog are not lucky in that circumstance).

    But my answer has been deleted. Any idea how this could happened? Technical mistake or a special interpretation of freedom of speech?

  9. Mir gefällt der Beitrag sehr gut. Er ist prägnant und ausdrucksstark geschrieben und der Zusammenhang zwischen Erlebnissen, dem Gefühl von Machtlosigkeit und Radikalisierung wird sehr deutlich.

    Ich finde es aber extrem wichtig, den Blick nicht nur auf Zerstörung und Gewalt zu richten. Das Leben hat durchaus mehr zu bieten und neben der Möglichkeit, Missstände zu bekämpfen, gibt es immer auch die Möglichkeit, positive Alternativen zu schaffen. Im Gefängnis oder auf dem Friedhof sind die Möglichkeiten dazu aber relativ begrenzt.

  10. Für Alle die alltägliche Polizeigewalt nicht wahrhaben wollen und damit die Realität in Herrschaftsstrukturen leugnen!
    Polizisten reden gerne in den Medien davon, daß Sie ja „ihre Pappenheimer“ kennen würden und Sie ein „Gespür“ dafür hätten wer Sie angeblich seien, um dann gegen sie vorgehen zu können, um die „Sicherheit der Bürger zu gewährleisten“. In Wirklichkeit reden diese Polizisten von Übergriffen, denen die sogenannten Pappenheimer, vor allem in Städten jeden Tag ausgesetzt sind. Meistens werden dabei gar keine Straftaten festgestellt, geschweige denn verhindert und erst Recht wird dadurch kein Bürger vor Straftaten, wie Gewalttaten geschützt! Im Gegenteil, als „Pappenheimer“ wird einem das Leben mit brutaler Staatsgewalt zur Hölle auf Erden gemacht! Wenn es nur bei, sich immer wiederholendem, Begrapschen bleibt haben die „Pappenheimer“ noch Glück gehabt, obwohl das natürlich auch sehr unangenehm ist, gerade wenn es dauernd passiert. Oft greifen die staatlichen Schlägertrupps „ihre Pappenheimer“ aber auch direkt mit brutalerer Gewalt an, wie auf sie einzuprügeln ( Bei Demos, völlig ungerechtfertigt und obwohl Sie dafür erstmal mindestens 10 Meter nach vorne preschen müssen, gerne mit Tonfaspitze von hinten in die Nieren, macht weniger blaue Flecken, aber was stehen wir auch da rum, mit dem Rücken zu ihnen ), Menschen werden gewürgt, gefesselt und dann weiter geschlagen und getreten und das nicht von „über die Strenge schlagenden“ Einzeltätern, sondern es machen dann schon mal zehn Polizisten mit! Bei Festnahmen werden Nazifoltermethoden, wie der „deutsche Stuhl“ angewandt, bei der sie sich auf die Wirbelsäule knien und dann Kopf und Beine nach oben ziehen, wobei Querschnittslähmung droht! Menschen werden in Wachen vergewaltigt und die Polizei behauptet, das wäre nicht schlimm und daß sie „Leibesvisitationen“, aus „Sicherheitsgründen“, bei allen Festgenommenen durchführen würde, aber das ist gelogen! Dies sind nur einige der Delikte, die „Pappenheimer“ sich von den Gewalttätern in Uniform, ständig gefallen lassen sollen! Der Grund warum „Pappenheimer“ diesem Staatsterror ausgesetzt sind, ist nicht ihr eigenes Verhalten, sondern der gewalttätige Beruf der Repressionsorgane, denen einfach ein „Gewaltmonopol“ gegeben wird! Dies passiert unschuldigen, friedlichen und keinen Widerstand leistenden Personen aus rassistischen, politischen und anderen Motiven! Manche Menschen erleben in dieser, ach so freien, Gesellschaft so gut wie nichts anderes! Daß Andere nichts davon mitbekommen liegt an der Doppelstrategie, die von der deutschen Polizei seit den Krawallen der achtziger Jahre angewandt wird, bei der eben fast nur die gleichen „Verdachtspersonen“ angegriffen werden, „Pappenheimer“ eben! Des weiteren werden von der Polizei Filme, die diese Gewalttaten beweisen, ganz streng im Fernsehen, aber auch im Internet zensiert ( bei der Love Parade war dies genau zu sehen, weil erst die Prügelszenen der Kölner Einsatzkräfte gezeigt wurden und zwei Stunden später, plötzlich, in der Hauptsendezeit, rausgeschnitten waren…)! Stattdessen werden Propagandafilme, als Dauerprogramm gezeigt, in denen die Polizei als gute „Gesetzeshüter“ gezeigt werden! Dabei werden immer wieder ungefährliche Menschen von Polizisten ermordet! Oft wird über Verhältnismässigkeit diskutiert, aber es ist einseitige Gewalt und in anderen Ländern brennen für solche Geschichten monatelang Autos, aber Deutschland hat die Doppelstrategie, die ja keine Reform ist, sondern für „Pappenheimer“ mehr repressive Gewalt bedeutet. Würde die deutsche Polizei nicht die Nazifoltermethoden in anderen Ländern den Polizisten dort beibringen, wüssten wir gar nicht wie diese Foltermethoden heissen. Wenn die Opfer der Staatsgewalt dies erzählen, wird das alles als harmlos abgetan und die Personen werden in die Psychiatrie eingewiesen, wo auch gefoltert wird! Und dann jammert ihr rum, wenn mal ein Polizist eine geklatscht kriegt, SCHÄMT EUCH!!! Ihr wisst nicht, welches Ausmaß die Gewalt hat, die wir von Seiten der Polizei erleben !
    Im Hambacher Forst stehen Barrikaden genau gegen diese Gewalt, die Menschen, Tieren und Pflanzen angetan wird, somit wird aus dem Forst langsam ein Wald und jeder Tag, der die Zerstörung rauszögert, oder sogar verhindert, ist ein gewonnener, jeder Tag in der toten Stadt ein verlorener!!! HAMBI LEBT! HAMBI BLEIBT!
    ( freue mich schon auf eure unsachlichen Beschimpfungen…)

  11. @ pappenheimer

    Du verwendest Ausrufezeichen in einer Häufigkeit und Penetranz, die an das Geschreibsel sogenannter „Wutbürger“ erinnert. Auch sonst bist du gar nicht so weit von denen entfernt, wenn du behauptest:

    „Des weiteren werden von der Polizei Filme, die diese Gewalttaten beweisen, ganz streng im Fernsehen, aber auch im Internet zensiert.“

    Die Polizei kann ja nur zensieren, wenn die Sender es zulassen. Staatsfunk. Lügenpresse. Nee, ist schon klar. Am besten, ihr verscheucht alle Leute von Funk und Fernsehen demnächst aus „eurem“ Wald. Denn mit solchen Unterstellungen, sie würden sich zensieren lassen, habt ihr sie ja schon ausreichend beleidigt.

    Und „Nazifoltermethoden“ bei der Polizei. Hoppla, darunter ging es wohl nicht. Meine Angehörigen sind von den Nazis ermordet worden. Wer den Nazi-Begriff derart inflationär verwendet wie du, der relativiert das, was wirklich unter Nazis geschehen ist. Irgendwann ist alles irgendwie „Nazi“.

    „Unsachlich“ ist aus deiner Sicht dann wohl alles, was deiner Sicht widerspricht. Leider leider aber scheint es gerade so zu sein, dass Leute wie du die Außenwirkung der Hambi-Gruppe prägen. Da frage ich mich nur:

    Wenn aus eurer Sicht auch gewalttätiger Widerstand erlaubt sein soll – mit wem wollt ihr denn eigentlich gemeinsam für eure Sache kämpfen? #EndeGelände lehnt Militanz kategorisch ab, die anderen Gruppen wie BuirerfürBuir oder der BUND ebenso. Ihr wisst das ja auch.

    Also: wie lautet eure Strategie für die kommenden Wochen? Allein auf weiter Flur – in der Hoffnung, dass noch ein paar vermummte Touristen hinzukommen? Ihr glaubt, auf diese Weise könnt ihr den Wald retten, so ganz auf euch gestellt?

    Oder geht es einigen von euch gar nicht so sehr um den Wald? Der Kampf gegen den verhassten Staat, der Kampf gegen Kapitalismus als wichtigstes Ziel – und der Wald ist für euch dann nur eine Episode? Ein Mittel zum Zweck?

  12. Geheimvertrag soll RWE Einfluss auf Tagebau-Kommunen verschaffen

    https://www.presseportal.de/pm/7899/3806394

  13. Ich habe auf der COP23 Klimakonferenz ausschließlich nette Polizisten erlebt. Eine von ihnen hätte mich sogar fast am UN-Sheriff vorbei in die Konferenz gebracht – aber ich bin dann doch am „Registration Help Desk“ gescheitert. Kampagnenwebseiten wollten die von der UN-Konferenz dort nicht. Aber die Polizisten waren alle nett und fast alle haben einen Flyer von mir angenommen, um sich diesen nach Dienstschluss anzuschauen – es ging mir um meine Webseite für Baumprojekte, http://www.pro-verdura.info.

    Und da ich nur gute Erfahrungen habe, kann ich auch nur Gutes sagen.

    Der unfreundlichste Polizist, den ich bis jetzt erlebt habe, war einer der mich beim Fahrradfahren mit ausgestrecktem Arm anhalten wollte, als er gerade selbst auf dem Fahrrad fuhr, und zwar in meiner Gegenrichtung. Das fand ich echt blöd und gefährlich und das habe ich ihm – allerdings mit gewählten Ausdrücken – deutlich gesagt. Das Bußgeld für Fahrradfahren auf der verkehrten Seite habe ich dann aber bezahlt.

    Und hier geht es wirklich um den Wald. Wer seinen Hass auf Polizisten kundtun möchte, der tut dies hier offensichtlich auch. Und es muss auch richtig sein, wenn hier Leute, die schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht haben, ihre Verletztheit kundtun. Natürlich wäre es schön, wenn sie sich ihre Wortwahl dabei trotzdem gut überlegen.

    Ich denke immer an Mahatma Ghandi – der hat es geschafft, ganz Indien zu befreien, indem sich seine Leute haben verdreschen lassen. Die waren einfach nur da und haben sich gegen die Gewalt nicht gewehrt.

    Natürlich wünsche ich den Baumaktivisten Frieden. Und dass sie nicht verdroschen werden.

  14. Danke für deinen Beitrag.
    Und ja ich hoffe sehr DU konntest feiern!
    Zu den Kommentaren zum einen möchte ich darauf aufmerksam machen das gesammelt wird im BND und die Auswertungen von Kommentaren wie hier auch jede Stelle der Behörde mit dem Namen Polizei machen kann.

    Es ist weder Illusion noch Paranoia, es Ist!*

    Was ist die Lust eines Menschen sich auf ein Pferd zu schwingen und mit seinem Leben andere zur Verantwortung zu ziehen?
    Woher kommt die Lust andere für ihr handeln zu bestrafen? Wir Alle brechen mal ein Gesetz oder tun nicht das richtige. Was hilft dies zu verurteilen?
    Anstatt das uns Bestrafung (und tun wir das nicht oft genug an uns selbst im alltäglichen Leben) hilft; geraten wir in eine „Abwärts-Spirale“ die sich selbst verzeihen nötig macht. Verzeihe ich mir selbst kann ich anderen verzeihen.
    @tagPfauenAuGe klar ist dir Gewalt kein Maß das du ansetzen möchtest. Glaube aber auch nicht an die Ghandi Geschichte die euch aus den Geschichtsbüchern erzählt wurden. Hintergrund sind wahrscheinlich Reiche Kräfte aus dem Wirtschaftsleben die Ghandis Revolution möglich machten. Und ja es gilt wer Lobbyisten auf seiner Seite hat hält gute Karten in seiner Hand.

    Nun ist aber das Volk wir!!!! und es gehören die Hebel auzserkraft gesetzt die uns Beschneiden und Zitat “ Ich handle aus politischer und moralischer Überzeugung“ unmöglich zu machen versuchen.
    Schnell treibt mensch ab in fleischfreszenden mazsen, Konsumorientierten weichgespülten, desinformierten-gruppen usw. !!!Kinder tragen den wahnsinn in das Leben hinein und wer nicht konform geht, tut dies bald!!!

    Den Wald als mögliche Instanz für mögliche linksradikal-orientierte Aktionsplattform zu sehen finde ich abwägig. Der Wald lebt und Bleibt!!!!

    In den Worten von allen bekannten Genosz*innen möchte ich meinen Kommentar abschließeN…(und keinen falls bezweifeln das auch ich radikalisiert wurde**)
    „Wiederstand schließt mit ein, bei erfahrenen Niederlagen nicht am Boden liegen zu bleiben, sondern wieder aufzustehen und nach neuen Wegen zu suchen; nur dadurch kann Kontinuität und Identifizierbarkeit einer revolutionären Bewegung entstehen.“

    Hey Ho letz Go friedliches Euch in die besinnliche Zeit der Rauhnächte

    *Paragraph 129-
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine Vereinigung gründet oder sich an einer Vereinigung als Mitglied beteiligt, deren Zweck oder Tätigkeit auf die Begehung von Straftaten gerichtet ist, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren bedroht sind. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine solche Vereinigung unterstützt oder für sie um Mitglieder oder Unterstützer wirbt.

    **Die gewalttätigen Mitarbeiter schlugen, schupsten und nutzten Hämmer und Brechstangen, als sie auf die Aktivist*innen losgingen. Dabei trat auch der Firmenchef Heinz Bert Kaiser in den Vordergrung und sagte in die Kamera: „Wer meine Autos, oder meine Bagger beschädigt, der stirbt. Der Stirbt, Ok? Das ist mein Wort. Runter jetzt hier!“. Daraufhin riss er ein Transparent herrunter und schlug auf Aktivist*innen mit ein. Dies markiert einen neuen Höhepunkt der Repression gegen Aktivist*innen der „Kein Baum fällt“-Kampagne durch private Sicherheitsdienste, RWE-Mitarbeiter und Auftragnehmer wie Kaiser, Krobbach und der Polizei, welche seitdem Aktivist*innen verletzen, misshandeln und inhaftieren.

  15. Es ist immer wieder bemerkenswert, ja es hat groteske Züge, wenn sich hier auf dem Blog Menschen „tummeln“, die systemhörig ihren „Tunnelblick bzw. ihre Scheuklappen-Weltsicht“ mit einem Eifer und auf oberlehrerhafte Weise zum Besten geben, ohne auch nur ansatzweise den Hauch einer Ahnung davon zu haben, was die Menschen umtreibt, die aufgrund ihrer Überzeugungen Opfer teils brutalster physischer, aber auch psychischer Gewalt wurden und die trotzdem (ganz im Gegensatz zu den Systemhörigen) ihren
    Idealen treu bleiben!

    Blinde Rechtsgläubigkeit, vorauseilender Gehorsam, Mitläufertum widern mich an…

    https://www.youtube.com/watch?v=qQJgnucM18M

    http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/24026-der-erde-droht-der-systemkollaps

  16. @Waldfrieden:

    Ich verstehe deine Empfindungen. Aber woher weißt du, dass Menschen „nicht ansatzweise den Hauch einer Ahnung“ haben? Könntest du dir nicht vorstellen, dass Menschen Menschen vielleicht doch kennen und dennoch eine andere Sicht auf manche Dinge haben? Dass es keinen Automatismus der Erkenntnis gibt?

    Und dass, wer anderer Meinung ist als du, per se nicht „blind rechtsgläubig“ und eine „anwidernde Mitläuferin“ sein muss? Gleichwelche Perspektive du einnimmst: ist es hilfreich, Menschen mit anderer Denke als derart charakterlich deformiert zu bezeichnen?

    Friede.

  17. Mensch ist klar im Vorteil, wenn er/ sie lesen kann und daraus die entsprechende Interpretation (Erkenntnis) folgt…
    Die aufschlussreichen Kommentare sprechen für sich, daran ändern auch nett gemeinte Fragestellungen und vor Allem der Versuch, Verständnis zu suggerieren nichts, wenn die folgerichtigen Taten in Form von eigener Verhaltensänderung im Sinne der LANGFRISTIGEN Überlebenschancen für die Weltgemeinschaft ausbleiben!
    Natürlich kann Mensch die unangenehmen Tatsachen komplett ignorieren oder auf sicherer Distanz halten, damit sich am
    eigenen Lebensstandard möglichst nichts bzw. wenig ändert, sich weiter den Ast absägen, auf dem alle Menschen sitzen, aber dann sollten gerade diese Individuen sehr „leise Töne“ anschlagen, die Menschen zu kritisieren, ja oftmals abwerten und verurteilen, die sich mit allen Konsequenzen bewußt anders entschieden haben!
    Immerhin: Friedensabsichten sind löblich und gerade in diesen Tagen wünschenswerter denn je, jedoch ohne konkludentes Handeln kaum hilfreich…

    https://www.youtube.com/watch?v=saTOC27hWoA
    https://www.youtube.com/watch?v=96F5hK0IWkk

  18. Waldfrieden,

    um mal beim Ast zu bleiben: hoch oben auf selbigem sitzend, auf den dummen Rest der Welt pfeifend und wenig bereit, auf Menschen zuzugehen und Mehrheiten für die eigenen Ideen zu organisieren – ist das ein wirklich so vielversprechender politischer Ansatz? Oder ist nicht vielmehr auch ein etwas selbstgerechter Grundton dabei, mit dem man der guten Sache kein µ nützt?

  19. Ich finde es auch wichtig, Ideale zu haben und diese auch zu vertreten.
    Aber den Blick dafür zu behalten, wie die eigenen Ideale am besten weiterverbreitet werden können, ist auch bedeutend.
    Und da sehe ich die Situation so, dass das umso schwieriger ist, je tiefer man* sich in einer Spirale befindet, die von Radikalisierung und Repression angetrieben wird.

    Generell bin ich der Meinung, dass Radikalisierung i.d.R. zu einer fokussierten Sichtweise führt.
    Es ist meiner Meinung nach falsch, den ständigen Wechsel von Täter- und Opferrolle zu akzeptieren, sondern besser, immer auch etwas Positives entgegenzusetzen (was ja auch meiner Meinung nach in vorbildlicher Weise von den Besetzungen im Hambacher Forst gemacht wird).

    Das Hauptproblem im Konflikt um den Hambacher Forst ist denke ich, dass das Tagebauloch nicht als das gesehen wird, was es auch ist, nämlich eine riesige Chance.
    Wenn man* den Schwachsinn mit dem großen See mal außer Acht lässt und andere Optionen in Erwägung ziehen würde.
    Ob es jetzt ein Naturparadies wird oder ein Krankenhaus reingesetzt wird, eine Universität, Schulen, Kindergärten, Laboratorien, Logistikzentren, ein Freizeit- oder Ferienpark usw. Prinzipiell bieten sich da enorme Möglichkeiten. Und das Gebiet zwischen alter und neuer A 4 kann wunderbar teilweise für Parkplätze genutzt werden.

    Also ich halte es durchaus für möglich, dass Ihr in 40 Jahren evtl. mit Euren Familien im nutzbar gemachten Tagebauloch wandern geht und evtl. Eure jüngeren Verwandten Euch fragen, was Ihr denn früher so schrecklich gefunden habt.
    Das soll aber auch nicht schöngeredet werden. Also Aktivismus und Bescheidenheit sind auf jeden Fall die richtigen Gegenmaßnahmen gegen Umweltzerstörung. Und sich insbesondere entschieden für den Schutz des Hambacher Forsts einzusetzen auch. Ansonsten kann aber denke ich niemand behaupten, ein Patentrezept zu haben.
    Die Problematik, dass es an den Polen oder in Gebieten, die schon jetzt von Dürren oder Überschwemmungen bedroht sind, schlimmste Schäden geben wird, bleibt ohne Frage bestehen. Da rede ich nicht drum herum und jede*r muss da auch letztendlich für sich selbst entscheiden, ob er*sie hier Handlungsmöglichkeiten sieht und wie er*sie handeln möchte.
    Nur sollte die Entscheidung mit klarem Kopf vorausschauend getroffen werden und niemals evtl. abhängig von der kurzfristigen Situation.
    Ich bin mir sicher, dass Ihr Gegenargumente parat habt und überlasse Euch gerne auch das letzte Wort.
    Aber ich bitte um Verständnis, dass ich vermutlich bzgl. des Problems der Radikalisierung nicht gerne weiter mitdiskutiere. Mir fehlt auf diesem Niveau jede Erfahrung und ich will auf keinen Fall irgendwen von Euch verunsichern.
    Ihr seid schon okay so wie Ihr seid.
    Hambi bleibt!

  20. Interessant, welches „Wissen“ einige Menschen glauben, über Andere zu haben oder über zig Fragen versuchen, herauszufinden!
    Wie wäre es mal, selbst persönlich aktiv zu werden und guten Ideen zu folgen. Radfahren und Waldspaziergang ist ja schon mal nen guter Anfang!

  21. Waldfrieden,

    bislang warst du diejenige, die Andersdenkende als dümmliche Mitläufer bezeichnet hast. Interessant, welches „Wissen“ du glaubst, über andere zu haben.

    😉

    Vielleicht wäre es für alle fruchtbarer, du würdest etwas Selbstgerechtigkeit aus deinem Tonfall herausnehmen.

  22. Menschen, die anderer Leute Handeln und deren Überzeugungen
    -hier in ellenlangen Kommentaren zigfach wiederholend- infragestellen, abwerten und selbst vor falschen Unterstellungen bzw. Behauptungen nicht zurückschrecken, sollten mit jedweden Ratschlägen vorsichtig sein. An keiner Stelle meiner Kommentare findet sich die Begrifflichkeit „dümmliche“ Mitläufer. Wer das so interpretiert, hat diesbezüglich scheinbar ein Problem, was u.a. ein Grund dafür sein könnte, warum anstelle konstruktiver Kritik der Fokus nun zum 3. Mal auf Selbstgerechtigkeit gelenkt wird und sollte dies
    an anderer Stelle als hier klären!

    Die Nachricht des heutigen Tages bzgl. des verbindlichen Rodungsstopps bis 31.12. läßt erneut auf- und durchatmen; dieser Etappensieg gibt weiteren Anlaß zu Hoffnung und Freude.

    HAMBI LEBT UND BLEIBT !! 🙂

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