Rodungssaison 2015 – TICKER

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Neu (mit Adressen der Gefangenen): Anarchist Black Cross Rheinland

Aktuelles zuerst

23.11. Kölner Dom besetzt!
Ticker

10:00 Uhr: Die Menschen, die gestern in Düren festgenommen wurden, sind jetzt alle wieder frei. Sie wurden wegen Containern (!) fast 24 Stunden festgehalten!

8:00: Seit heute morgen gibt es eine neue Besetzung im Rodungsgebiet, die sich „Polarexpress“ nennt.

22.11.

13 Uhr: Seit heute Mittag sind 3 Personen auf der Polizeiwache Düren eingesperrt. Sie wurden in Düren festgenommen, die genauen Umstände sind noch unklar.

20./21.11. 5 festgenommene Personen! Keine Gründe erkennbar

17.11.

In der WAA kommen Briefe aus der JVA Köln und auch aus der JVA Aachen an. Einer der Briefe wurde auf der Seite des ABC Rheinland veröffentlicht. Link zum Brief.

13.11.

11:40 Uhr: Die Person ist wieder frei.

8:00 Uhr Eine Person des dritten Streiches ist freiwillig vom Baum gestiegen. Sie wird gerade auf eine Wache gebracht, wir versuchen noch herauszufinden, welche. Die andere Person des dritten Streiches will weiter im Baum bleiben.

11.11.

17:00 Uhr Alle festgenommenen Personen sind wieder frei!

16:30 Uhr Es waren definitiv vier Leute, die verhaftet wurden. Bei der vierten Person handelte es sich um die Person aus der anderen Hängematte des „Ersten Streichs“. Ein_e Aktivist_in ist jetzt frei gekommen.

14:45 Uhr Die Festgenommenen erreichen soeben die Polizeiwache in Düren.

14:40 Uhr Laut Angaben der Bullen sind angeblich insgesamt vier Leute verhaftet.

13:20 Uhr Die Wägen der Polizei und der Sanitäter_innen verlassen den Hambacher Forst. Es ist noch nicht bekannt, in welche Polizeiwache die Festgenommenen hingebracht werden.

12:30 Uhr Die Person auf der ersten Streich-Besetzung „Birds eye view“ verlässt nach 8 Tagen den Baum, da sie kein Wasser mehr hat und ziemlich ausgelaugt ist. Polizei und Rettungswagen sind vor Ort. Zwei Unterstützer_innen, die sich ein Bild von der Lage machen wollten, wurden festgenommen. Die Besetzerin hat ein Tagebuch geführt. Dieses findet sich hier. Eine deutsche Übersetzung findet sich hier.

10.11.

15:00 Uhr Beim ersten Streich sind 3 Bullenautos, 3 Feuerwehrwägen, 2 oder 3 Rettungsfahrzeuge und 6-8 Secuautos aufgetaucht, um eine Person in der Hängematte zu fragen, ob alles gut bei ihr ist und sie runterkommen möchte. Als ersteres bejaht und zweites verneint wurde, sind alle bis auf die Secus wieder abgezogen.

8:31 Uhr SMS vom Dritter Streich: Ich sitze hier oben in einer sehr alten Eiche, Amadeus habe ich sie genannt. Alle anderen Bäume um mich herum werden abgeholzt. Es ist hart für mich, alle paar Minuten einen von ihnen fallen zu sehen bzw. zu hören. Das ist der Grund wieso ich hier bin, ich liebe die Bäume und die Natur einfach. Außerdem steht quasi direkt vor mir ein Kohlebagger, ein anderer Grund warum ich hier bin. Nur für dieses Loch müssen die Bäume sterben. Das krasse dabei ist, dass die RWE-Mitarbeiter das alles nur für Geld machen. Scheiß kapitalistische Gesellschaft!

5:20 Uhr Securities bewerfen erneut die Hängematten von Erster Streich mit Stöcken.

9.11.

15:40 Uhr Drei Arbeiter*innen fällen mit Kettensägen Bäume in ca. 70m Entfernung vom Dritten Streich. Außerdem wird im Moment an der Böschung zur alten Hambachbahn gerodet.

10:53 Uhr Drei Polizeibeamt*innen auf kurzen Besuch beim Dritten Streich.

1:00 Uhr Erster Streich bekommt Unterstützung: Seit heute früh sind weitere vier Bäume im unmittelbaren Rodungsgebiet durch zwei Aktivist*innen besetzt.

7.11.

13:00 Uhr Die Person ist gerade aus der Wache entlassen worden. Es konnte weder die Identität festgestellt noch Fingerabdrücke genommen werden.

10:00 Uhr Eine Person hat heute morgen aus Kraftgründen die Besetzung Erster Streich verlassen und befindet sich nun auf dem Weg zu Polizeiwache.

6.11.

Kundgebung in Köln: Vor der JVA versammeln sich um 16 Uhr ca. 50 Unterstützer*innen der Inhaftierten. Mit lauten Stimmen und anderen Hilfsmitteln tun sie ihren Unmut kund. Ca. 17:30 Uhr löst sich die Versammlung auf.

16:56 Uhr SMS aus der Hängematte: „Hängen noch ab.“

14:19 Uhr In Sichtweite der Besetzungen wird den ganzen Tag schon gerodet. Kein schöner Anblick. Das Brummen der Motoren und das Fallen der Bäume ist bedrückend.

10:00 Uhr Es sind immer noch keine Anzeichen einer Räumung bei beiden Besetzungen in Sicht.

7:50 Uhr Erster Streich wird mit Hupen und Blenden von Taschenlampen von RWE Securities geweckt und gefragt, ob sie einen Arzt brauchen.

5.11.

16:34 Uhr Sie haben mit den Stockwürfen aufgehört und verlagern sich offenbar auf psychologische Kriegsführung [Triggerwarnung]: Gestern wurde ja eine weiblich gelesene Aktivistin beim Urinieren gefilmt. Jetzt hat ein Secu, als er wusste, dass sie gerade runterschaut, sich zum Pissen mitten in ihr Blickfeld gestellt, so dass sie alles sehen konnte. Als sie sich wegdrehte, kommentierte er mit „Verdammt eklig, was?“

16:24 Uhr Die Secus unterm ersten Streich bewerfen die Hängematte inzwischen permanent mit Stöcken. Sind das das Fairplay und der konstruktive Dialog, die immer vom Widerstand eingefordert werden?

15:18 Uhr SMS aus den Baumkronen beim ersten Streich: „Ein Secuauto ist gerade beim Wenden ziemlich derbe in einen Holzstapel gekracht 😀 Danach standen sie erst mal ne Weile kleinlaut drum rum, jetzt sind sie gerade damit weg geeiert. Die Karre ist zumindest für heute außer Gefecht. Also langweilig wirds hier nicht :)“
Wie erfreulich, dass wir uns nicht mehr allein um alles kümmern müssen…

13:57 Uhr Beim ersten Streich haben RWE-Unsicherheitsdienstler von unten Gegenstände gegen eine der Hängematten geschmissen. Es sah wohl sehr nach einem Stock aus.

12:36 Uhr Die Baumbesetzungen werden im Moment in Ruhe gelassen.

8:00 Uhr Dieses war der erste Streich… uns erreicht die Info, dass es eine zweite Baumbesetzung gibt! Zweiter Streich befindet sich zwischen der alten Hambach- und -Autobahn, etwa auf Höhe von Blutbuchingen und wird zurzeit von drei Aktivist*innen besetzt. Es handelt sich um eine Plattform, von der aus fünf Bäume mit einem durchlaufenden Seil verbunden sind – auf diese Weise kann keiner der Bäume gefällt werden, ohne die Besetzer*innen in Lebensgefahr zu bringen.

4.11.

16:05 Uhr Polizeistreifenwagen in der Nähe des Hangars.

16:00 Uhr Ein silberner Bully mit 7 Arbeiter_innen ist angekommen – sie checken das Gelände um die Besetzungen.

15:45 Uhr Aktivist_in in den besetzten Bäumen wird beim urinieren von Polizei und Security gefilmt – was soll das denn bitte?!?

15:00 Uhr Die besetzten Bäume werden am Stamm mit Farbe angesprüht.

11:30 Uhr Eine Bullenwanne ist eingetroffen, die Bullen machen Fotos.

10:00 Uhr Etwa 15 Securities sind vor Ort

9:00 Uhr Eine Aktionsgruppe hat in der vergangenen Nacht eine Besetzung errichtet, die aus 3 Schlaforten in Bäumen besteht. Ihr wurde der Name „Erster Streich“ gegeben.

26.10.Im Tagebauvorfeld werden nachts acht Baumaschinen sabotiert. BerichtBilder

24.10.

16:00 UhrDie beiden sind wieder frei. Ein kleiner Nachtrag zu der Aktion findet sich hier.

13:50 Uhr Die Schienen sind wieder frei, unsere Gefangenen noch nicht.

13:30 Uhr Der Zugverkehr ist nach wie vor unterbrochen. Die Polizei beginnt soeben, die Aktivisten aus dem Gleis zu lösen.

5:30 Uhr Gegen 5:30 Uhr ketten sich zwei Personen bei Buir an die Gleise oder an einen Kohlezug der Hambachbahn. mehr…

23.10.

Die zwei festgenommenen Personen werden heute dem Haftrichter vorgeführt.
WDR RWE-Mitarbeiter hetzen gegen Klimaaktivistenaudio
derWesten RWE-Mitarbeiter hetzen auf Facebook gegen „Öko-Terroristen“
Weitere Bilder bei den RWE-Trollen Danke, Carsten 🙂

22.10.

Zwischen 11 und 12 Uhr wurden zwei Personen festgenommen. Infos zur Aktion

21.10.

Der Zaun wird auf mehreren hundert Metern Länge in kunstvolle Schrottskulpturen umgewandelt, welche nun die alte A4 für den Autoverkehr versperren.

20.10.

Der neue Zaun erweist sich als äußerst instabil und fällt auf der gesamten Länge um.

19.10.

RWE stellt entlang der alten A4 einen etwa 2 km langen Bauzaun auf, dieser weist allerdings schon in der selben Nacht etliche Löcher auf.

18.10.

Der Waldspaziergang trifft sich wie immer am Parklplatz – Sandhaufen an der alten Auf- und Abfahrt.

11:40 Uhr Auch am Secuhauptstützpunkt – der Brücke mit Secucontainern – wurden 5 bis 7 Wannen gesehen.

11:00 Uhr Sechs Wannen fahren zur Brücke über die ehem. Autobahn und postieren sich dort. Zivicops sind in der Nähe der Wiese unterwegs. Auch in der Nähe vom Buirer Bahnhof stehen nach wie vor mind. zwei Wannen. Passt auf euch auf, wenn ihr auf dem Weg zur Wiesenbesetzung seid!

08:00 Uhr An drei Bahnübergängen Richtung Buir werden Polizeiautos gesichtet. Menschen, die in der Nähe der Wiesenbesetzung in ihrem Auto übernachtet haben, geraten nach dem Aufstehen in eine Personenkontrolle. Polizei droht mit Durchsuchung des Fahrzeugs, falls sie sich nicht ausweisen.

Tipp: Fragt in solchen Situationen immer nach der Rechtsgrundlage, diese muss vorher klar sein. Handelt es sich um eine verdachtsunabhängige Führerschein- und Fahrzeugkontrolle, dürfen die Personalien der Fahrer*in überprüft werden, sonst nichts. Handelt es sich um eine Personenkontrolle, braucht es einen Durchsuchungsbeschluss, um das Fahrzeug zu kontrollieren; diese muss begründet werden. Auch „Gefahr im Verzug“ muss begründet sein. mehr zum Versammlungsrecht

17. Oktober (Hambachbahnblockade)


Quelle: VICE



Quelle: Stine Koller

21:38 Uhr Alle sind frei! 🙂

20:45 Uhr 4 Personen sind nun frei. Nun soll alle 5 Minuten ein_e Gefangene_r rauskommen, bis alle draußen sind. Wolfsgeheul wird vor der Wache angestimmt, die Menschen werden willkommen geheißen.

20:35 Uhr 3 Personen sind frei.

20:00 Uhr Von 26 Inhaftierten sollen lt. Polizei restliche 25 ab 20:30 frei kommen.

16:50 Uhr Nun sind es 2 Wannen auf der Wiese vor der Bullenwache.

15:50 Uhr Laut Angaben der Polizei sollen die Gefangenen bald einem Gewahrsamsrichter vorgeführt werden, der über die Länge der in Gewahrsamnahme entscheiden wird. Kurz nachdem ein Polizist dies den Unterstützis vor der Aachener Gefangenensammelstelle (GeSa) mitgeteilt hat, fährt eine Polizeiwanne wild auf der Rasenfläche vor der Polizeistation hin und her und ein Cop wedelt mit Pfefferspray herum. Nun führen die Cops ihre Hunde Gassi, wohl auch als Machtdemonstration. Es wird geschätzt, dass die Gefangenen gegen 21 Uhr frei gelassen werden sollen.

15:33 Es stehen 7 Wannen am Bahnhof, um Personalien auf zu nehmen

14:14 Uhr Die erste Person ist frei. Vor dem Polizeipräsidium in Aachen haben sich ca. 10 Unterstützer_innen eingefunden. Kommt vorbei und zeigt Solidarität!

13:50 Uhr Cops machen Personenkontrollen in bzw. um Buir. Entschuldigung der Bullen: Es seien keine deutschen Staatsbürger_innen, deshalb dürften sie das. Passt auf euch auf!

13:04 Uhr Die Wiese wird von 2 Bullenwagen umschattet.

12:22 Uhr Die 26 Personen wurden nach Aachen auf die Wache gefahren. Kommt gerne vorbei! seid laut! Die Bullen haben sich mitlerweile von der Wiese zurückgezogen.

12:11 Uhr ein Streifenwagen überwacht die Wiese, einige Wannen sind auf dem Weg Richtung Morschenich

11:50 Uhr Insgesamt wurden 26 Personen festgenommen

11:23 Uhr Laut Aussagen des WDR sind nun alle festgelockten Personen geräumt worden.

11:15 Uhr Die 3. festgekettete Person wurde soeben geräumt.

11:00 Uhr Laut Polizeiangaben werden die festgenommenen Personen auf die Polizeiwache nach Aachen gebracht.

10:59 Uhr Eine weitere festgelockte Person wurde geräumt.

10:36 Uhr Eine*r der festgeketteten Menschen wurde geräumt.

09:45 Uhr Die Technische Einheit äußert mal wieder ihren Unmut darüber, dass die Lock-Ons zuleicht zum knacken wären. Den Kontaktpersonen wird von Bulle Berghauer mitgeteilt, dass sich niemand erschrecken soll, wenn jetzt ein Zug auf sie zufährt – der würde halten.

Drei Menschen sind im Kreis mit D-Locks an die Schienen gekettet – diese sollen nun zuerst geräumt werden.

Vier weitere sind mit Röhren aneinander gekettet.

09:36 Uhr Die Technische Einheit ist vor Ort und bereitet sich auf eine Räumung vor.

09:17 Uhr Bis auf 4 Personen sind alle nicht festgeketteten Aktivistis von der Polizei geräumt und mit Wannen abtransportiert worden.

9:05 Uhr Eine Streife, 5 Wannen und die Technische Einheit der Polizei sind auf dem Weg zur Schienenblockade.

08:41 Uhr Mehrere Personen versammeln sich am Rande der Brücke. Diese wurden jedoch von der Polizei mit dem Kommentar, dass kein ‚Zuschauerverkehr‘ erwünscht ist, aufgefordert, sich zu entfernen.
Außerdem wurde eine Person festgenommen, aufgrund eines angeblich nicht befolgten Platzverweises. Die Person wird zurzeit auf die Wache nach Aachen gebracht.

08:12 Uhr Rund 20 Cops gehen auf die Gleise, es könnte bald geräumt werden. Laut Angaben der Polizei ist bereits eine Person in Gewahrsam genommen worden.

07:51 Uhr Die Presse hat die Gleise auf Drängen der Cops hin nun verlassen. Es sind noch 11 Cops auf den Gleisen. Die Stimmung unter den Aktivistis ist dennoch nach wie vor gut. 🙂

07:47 Uhr Die Cops unterhalten sich über die Räumung. Zitat eines Bullen: „Dann müssen wir die ja über die Leitplanke prügeln.“

07:44 Uhr Die Cops und Secus versuchen, die Presse von den Gleisen zu vertreiben.

07:31 Uhr Zwei Personen auf der Brücke wurde ein Platzverweis für 24 Stunden erteilt. Dabei haben die Bullen ihnen einen Schokoriegel geklaut.

07:09 Uhr Eine Person auf der Brücke wurde von Cops belästigt. Dabei wurden Personalien aufgenommen und ohne

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22 Kommentare

  1. Schönen Feiertag! Gibt es sinnvolleres als an einem solchen Tag auf Bagger zu klettern? Ihr seid Helden…..Deutschland ist stolz auf euch. Ganz furchtbar stolz.

  2. Kann ich total nachvollziehen: Baggerbesetzungen gegen die deutsche Einheit! Habe gerade noch „Weißensee“ gesehen: Kann mir mal jemand erklären, warum die Leute die Mauer eingerissen haben?

  3. Weil sie gedacht haben, dass die Ostereier drüben bunter bemalt sind. Warn sie ja auch wirklich, nur eben gleichfalls schon ausgelutscht. Konnte man so aber nich sehn im West-Fernwehn.

  4. Hoffentlich wird niemand ernsthaft verletzt. Mir ist egal, was „Deutschland“ denkt, es gibt jede Menge Menschen, die stolz sind auf Euch! Ich auch…

  5. Wer sich bei einer Rangelei für sein Herrchen einen blauen Fleck holt und dann „Körperverletzung“ ruft, sollte mal an diejenigen denken, die aus kürzester Entfernung mit Pfeffer eingesprüht werden und erst recht an diejenigen, deren Ernte zum sovielten Mal vertrocknet und die dann hier als „Wirtschaftsflüchtlinge“ eingestuft werden.
    Ich kenne einen Expolizisten, der keinen Bock mehr hatte, Wasserwerfer zu fahren. Er setzt sich jetzt für sinnvollere Dinge ein und es geht ihm schon wieder viel besser. Mögen viele seinem Beispiel folgen! Polizisten aus Kerpen und Düren, Securityleute, lasst euch wenigstens versetzen! Oder wollt ihr euch von euren Kindern die Frage gefallen lassen: Was hast DU denn gemacht, als unser Klima den Bach runter ging?

    Wenn das letzte Grundwasser abgezapft ist, die letzte Fledermaus verreckt und der letzte Quadratmeter Wald gefällt, dann werdet ihr merken, dass ihr Braunkohle nicht essen könnt. Aber seinen Feinstaub atmen, das geht.
    Das wird eine heiße Winterzeit! Zieht euch warm an, ihr Energiemafia!

  6. boah ihr seid klasse!

    heftig zu lesen, wie unsouverän die pozilistles da waren.

  7. „Wir können nur warten.“- das ist ein Satz, den ich zwar schon sehr häufig, aber noch nie auf dieser Website gelesen habe. Danke und alles Gute!

  8. Zur Hambachbahnblockade am 17.10.2015:

    Danke!

    Andere Abhilfe scheint nicht möglich (Art. 20 Absatz 4 des Grundgesetzes), sämtliche Sicherungen des Rechtsstaates haben NRW/RWE ja rausgedreht.

    Kurt Claßen
    18.10.2015

  9. Die erste Aktivistin gibt auf? Warum habt Ihr Sie nicht abgelöst???
    Jetzt aber: Auf ein neues!
    Viel Liebe und Kraft!

  10. Die Baumbesetzungen dürfen bzw. durften nicht geräumt werden: Kein Baum darf gefällt werden!

    Jede Baumfällung im Hambacher Forst bedeutet den Beginn bzw. die Fortsetzung besonders schwerer Fälle von Umweltstraftaten (§§ 324, 324a, 330 StGB):

    Großräumige Totalbeseitigung des Bodens über der Kohle „… als wesentliche Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen…“ (vgl. hierzu u.a. Möhrenschlager, Neue Zeitschrift für Strafrecht, 1994,517) sowie massive „… Verschlechterung der physikalischen, chemischen, biologischen und/oder thermischen Beschaffenheit des Grundwassers…“ durch den Tagebau Hambach und die „… schrittweise damit einhergehende Beeinträchtigung der Grundwassereigenschaften durch Absenken des Grundwasserspiegels…“ (vgl. § 9 WHG sowie Neue Zeitschrift für Strafrecht 1981,266 m.Anm. Möhrenschlager zu § 38 WHG alter Fassung, sowie weiter Neue Entscheidungssammlung für Strafrecht Nr. 14 und Stuttgart, neue Zeitschrift für Strafrecht 1994,590).

    Auf das jüngst im Auftrage der Grünen in NRW erstellte Gutachten wird Bezug genommen, wonach sogar der besonders schwere Fall einer Umweltstraftat durch Gefährdung der Trinkversorgung im Einzugsgebiet des Tagebaus Hambach gegeben sein dürfte, wie der Gutachter überzeugend anhand des Wasserwerks Aldenhoven aufgezeigt hat (vgl. § 330 StGB).

    Für die Aktivisten wird zumindest rechtfertigender, darüber hinaus auch übergesetzlicher Notstand bestehen (§ 34 StGB).

    Dieser Hintergrund insgesamt lässt das Handeln der Gegenseite und ihrer Mitstreiter, Unterstützer und Gönner in einem ganz anderen als dem amtlich verbreiteten und verordneten Licht erscheinen.

    Kurt Claßen
    07.11.2015

  11. Der Innenminister des Landes NRW, Ralf Jäger, sei aufgefordert, die selbst gestellte Aufgabe der Aktivisten zu erfüllen und die Fällung jeden weiteren Baumes im Hambacher Forst durch die ihm unterstellten Polizeibehörden zu verhindern, es ist Gefahr im Verzuge.

    An der Verfolgung der aufgezeigten Umwelt- und anderer damit verbundener Straftaten besteht ein öffentliches Interesse.

    Der Justizminister des Landes NRW, Thomas Kutschaty, sei angehalten, die erforderlichen Massenverfahren durch die ihm unterstellten Staatsanwaltschaften einzuleiten, auch wenn nur diese einzige Strafanzeige hier erstattet werden sollte.

    Vollständigkeitshalber ist darauf hinzuweisen, dass die Fundstellen des vorangehenden Kommentars auf dem Blog zitiert sind nach Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof für Strafsachen, Strafgesetzbuch, Kommentar, 57. Auflage, 2010, § 324 a, Rz.2 m.w.N., § 324 Rz. 6 m.w.N., besonders schwere Fälle von Umweltstraftaten gegen den Boden und das Grundwasser wurden angenommen auf der Grundlage von § 330 Nr. 1 und 2 StGB in Verbindung mit § 330 a, Rz. 3 und 4 des vorgenannten Kommentars.

    Auf meine Kommentare und Beiträge auf dem Blog hier wird sinngemäß verwiesen.

    Kurt Claßen
    08.11.2015

  12. Haha, Amadeus????? Wie geil ist das denn

    Rock me Amadeus

  13. Hey ihr tollen Leute,
    gratulation zu den Streichen!
    Seit gut zu euch selbst und habt viel Kraft!
    No Justice No Peace!
    Fight the Police!

  14. Respekt, Respekt, meine Hochachtung! Euer Leiden und euer Opfer sollen nicht umsonst gewesen sein.

    Die Klagen gegen die Verlegung der A 4 und den Tagebau Hambach laufen, die Berufung gegen das auf Räumung der Wiese gerichtete Urteil des VG AC wird noch diese Woche begründet!

    Die Alleinherrschaft des Lambertz-Clans über Manheim, Gott und die Kirche geht zu Ende.

    Sollte der Erzbischof von Köln die Kirche in Manheim vor dem Eintreffen der Bagger an RWE verkaufen, ist er strafrechtlich hier und disziplinarisch in Rom zur Verantwortung zu ziehen, das Schicksal des Bischofs von Limburg ist bekannt.

    Der Dreier-Clan der Lambertze:

    Dr. Johannes Lambertz, langjähriger Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG; Lonie Lambertz, Ortsvorsteherin von Manheim, Stadtverordnete der CDU in Kerpen, Mitglied im Kirchengemeindeverband Kerpen Süd-West; Wilhelm Lambertz, Vorsitzender des Bürgerbeirates für die Zwangsvertreibung der Manheimer, Unternehmen: Wilhelm Lambertz Bau GmbH

    Kurt Claßen
    12.11.2015

  15. Hey gehts den menschen auf den bäumen gut? gab ja schon länger keine informationen mehr über den ticker.
    Ich hoffe ihr habt mitbekommen das es ab heute abend ziemlich windig werden soll und das die menschen in den bäumen das auch wissen.
    viel kraft und energie Uwe

  16. „Polarexpress“: Kurz und bündig, „energiegeladen“ auch ohne Strom, der Jahreszeit angepasst, … kein Bummelzug, sondern ein „Express“ und damit schneller als BoA-Plus runter- und hochgefahren werden kann.

    Kurt
    23.11.2015

  17. Man hört und sieht nichts mehr vom „Polarexpress“!

    Wird die Stellung noch gehalten? Haben die BesetzerInnen noch genügend Trinkwasser? Gibt es überhaupt Kontakt mit bzw. Nachrichten von ihnen? Schützt die Polizei sie vor dem Sicherheitsdienst?

    Kurt Claßen
    25.11.2015

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