Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Newsticker Förderbandblockade

19:10: Die Menschen, die sich an das Förderband gekettet hatten sind gerade wohlbehalten wieder auf der Wiese angekommen. Ihre Arme stecken noch in den Lock-Ons, das Förderband wurde im Ganzen angehoben, um sie zu lösen. Die Polizei konnte ihre Identität nicht feststellen!

17:30: Tatsächlich wurden die 4 angeketteten Menschen in einiger Entfernung einfach ausgesetzt, nachdem sie losgeschnitten wurden!

17:20: Die Polizei behauptet, die angeketteten Menschen vom Förderband seien direkt vor Ort frei gelassen worden. Wäre nicht der erste Bluff der Bullen dieser Art, um Trubel vor der Wache zu vermeiden, deshalb bleibt die Soli-Kundgebung erstmal bestehen, bis wir genaueres wissen.

17:05: Drei Personen wurden freigelassen. Der Aufenthaltsort der Menschen, die sich an das Förderband gekettet haben, ist weiterhin unklar – sie könnten sich in der Wache befinden, oder noch am Förderband.

17:00: Vor der Polizeiwache in Düren hat sich eine Solidaritäts-Kundgebung gebildet. Kommt alle! Ein Kamerateam vom ZDF ist vor Ort.
Ungesicherte Information: Bullen haben gegenüber der Presse geäußert, dass die Gefangenen einem Richter vorgeführt werden sollen. Wir halten das erstmal für einen Bluff.

16:55: Gesicherte Information: Es sitzen mehrere Menschen in der Gefangenensammelstelle in Düren. Genaue Anzahl unbekannt.

15:15: Polizei an der Wiese verhält sich ruhig, Bullen-Duo mit Schlagstock und Kamera geht an Wiesengrenze entlang.

15:00: Helikopter wieder abgehoben.

14:55: 1 Wanne und ein Streifenwagen Polizei am Hangar, nahe der Wiesenbesetzung!! Helikopter ist am Hangar gelandet.

14:45: Ein Helikopter kreist über der Wiesenbesetzung.

14:30 Ein Polizeistreifenwagen und eine Wanne verlassen den Tagebau.

13:13 Eine 4-köpfige Aktionsgruppe blockiert einen Braunkohlebagger, indem sie sich vor die Schaufel stellt. Der Bagger steht. 2 von ihnen werden von Security’s festgehalten. 4 Personen haben sich am Förderband festgekettet. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.

12:10 erreicht uns die Nachricht, dass ein Förderband besetzt wird.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Sucht Euch ehrliche Arbeit!
    Kindergarten was Ihr (hier in Deutschland) veranstaltet.

    Anderswo ist es deutlich schlimmer mit der Einhaltung von Rauchgaswerten etc.

    ————————

    Edit: LiebeR KommentatorIn, bitte mache dir doch mal Gedanken über die Ehrlichkeit DEINER Arbeit, die in Kauf nimmt, dass Menschen zu Zehntausenden zwangsumgesiedelt werden, die unzählbaren Lebewesen der Tier- und Pflanzenwelt nicht eingerechnet, die mit den quadratkilometergroßen Flächen unwiederbringlich verschwinden, die IHR hier zerstört und schon zerstört habt. „Wir sind schlimm, aber anderswo ists noch schlimmer“ ist ein Argument, dass ich gerne mal unkommentiert stehen lasse. Grüße! 🙂

  2. Liebe Aktive im Hambacher Forst, meinen Respekt habt Ihr… und die Pressekonferenz macht großen Sinn, RWE und große Teile der Politik möchten das Thema Widerstand am liebsten totschweigen und unter den berühmten Teppich kehren. Aber das wird in den kommenden Monaten nicht mehr gelingen. Langsam merken auch viele der bei RWE Beschäftigten, dass sie von ihrem geliebten Konzern komplett hinters Licht geführt werden und dass die Braunkohleverstromung eine sterbende Technologie ist. Also weitermachen, aufklären, die Presse wecken, Menschen in den Hambacher Forst bringen, die Bagger stoppen… all das gehört zusammen, ich wünsch Euch viel Kraft und Fantasie, bis Sonntag, viele Menschen werden zu Euch kommen, der Michael

  3. „Anderswo ist es deutlich schlimmer mit der Einhaltung von Rauchgaswerten etc.“

    Jetzt rat mal warum wir nicht „anderswo“ wohnen… #facepalm

  4. Es ist schön zu sehen, dass es als Einzelperson möglich ist ein so großes Unternehmen wie RWE derart zu nerven.

  5. Da können die Lockons ja nochmal verwendet werden 🙂

  6. Liebe Wiese. Wir aus dem Tagebau Hambach freuen uns auf die kommenden Monate.
    Gruss

    Die SchaufelBagger

    P. S. Wir schütteln Euch immer wieder ab…

  7. Die Tagebauegomanen begreifen nicht, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Sie sehen nur ihren Job in Gefahr und vergiften rücksichtslos die Bevölkerung. Selbst Kinderärzte melden sich zu Wort. Braunkohle W A R mal ok. Tagebaue diesen Ausmaßes sind inakzeptabel. Die Folgen sind immens.
    Gewinnn für den Konzern, der Rest für den Steuerzahler:
    Müll und Asche im Tagebau – „wertvolles“ rekultiviertes RWE-Ackerland von der EU subventioniert! – Sand und Kies als „Nebenprodukt“ – 2 Autobahnverlegungen (Größenwahn) – künstliche Halden werden nicht rückgebaut, sondern „Naturreservate“ – saure Restseen als „Erholungsgebiete“ (Beisp.
    Blausteinsee) – Denkmalschutz gilt nicht für RWE – Heimatvertreibung – jetzt schon vertuschte Hangrutschungen – Uran als Nebenprodukt – Milliarden m3 Wasserverschwendung Jahr für Jahr.
    Liebe RWE-Mafia – Umschulung auf EE!!
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (nicht von mir).

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