Gift im Hambacher Forst & Morschenich?!

Fleisch mit Gift (und Rasierklingen), sowie 3 tote Bussarde sind in den vergangenen Woche von Aktivisten der in der nähe der Besetzung am Hambacher Forst gefunden worden.
Das vergiftete Fleisch war an einer Straße am Rande Morschenichs gefunden worden, welche von vielen Menschen zum Spaziergang mit Hunden genutzt wird.
Die 3 toten Bussarde wurden alle im 100 meter Umkreis von Hochständen gefunden. Einer der Bussarde hatte noch immer Fleisch in der Klaue, was ein sehr plötzlichen tot Vermuten lässt,der wahrscheinlich durch Vergiftung erfolgt ist, da keinen erkennbaren Zeichen von Verletzungen des Vogels gab.
Ein „TopSec“ (Top Security Services) T-Shirt wurde 10m entfernt von einem der Kadaver gefunden, zudem gab es an dieser stelle Anzeichen für kürzlichen Forstarbeiten.
Aktuell gibt es keine Vorstellung davon, wer diese Dinge tut, wir behalten die Gegend genau im Auge, da es aktuell einige verdächtige Vorgänge gab. Etwa 11 Gewehrschüsse wurden in der Nähe des Camps am Abend des 1. Mai vernommen und ein großer silberfarbene Geländewagen fuhr in der Gegend rum.
Alle mit Information können gerne Kontakt mit uns aufnemen unter 015737345865 oder per Email: hambacherforst(ät)riseup.net

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Hambacher Forst ist überall!

Derzeit gibt es viele Solidaritätsaktionen für den Erhalt des Hambacher Forstes. Die Passauer Neue Presse schrieb am 19.04: „Einen Farbanschlag verübten unbekannte Täter in der Nacht zum Freitag auf zwei Allianz- Filialen in Alt- und Neuötting: Offenbar mit Farbbeuteln wurden die Fassaden der beiden Niederlassungen verschmutzt. Gleichzeitig machten die Unbekannten mit einem „Bekennerschreiben“, das auch dem Anzeiger in den Briefkasten gelegt wurde, auf ihr Anliegen aufmerksam: Wie es in dem Schreiben heißt, wende man sich damit gegen die Ausweitung des Braunkohletagebaus durch die RWE im „Hambacher Forst“ in Nordrhein-Westfalen. Weil die Allianz Anteile an den RWE hält, habe man die Filialen angegriffen, so das Bekennerschreiben. Manfred Zallinger, Inhaber der Neuöttinger Agentur am Stadtplatz, kann über solche Aktionen nur den Kopf schütteln. Der Gebäudereiniger jedenfalls war schnell bestellt. Indes: Als Zallinger gestern seine Agentur in dem „bunten“ Zustand sah, war ihm „schon komisch“.“

Auf Indymedia Linksunten war folgendes zu finden: „Farbige Kritik und Soli-Erklärungen an der FU Berlin
Dilettantisch revolutionär trieb es Menschen in der Nacht vom 01. zum 02. Mai nach Berlin-Dahlem, um an der FU einige Erklärungen in Farbe zu hinterlassen. Die Universitäten gehören zu diesem Staat und System, sind Zentren der Macht und Kitt der bestehenden Verhältnisse. Besonders das Otto-Suhr-Institut mit seinen engen Verknüpfungen zu Frontex ist uns und anderen ein Dorn im Auge (Wir schrieben ans OSI: „SFB 700 No Justice No Peace“), daneben galt unsere Kritik der Bildungsinstitution allgemein (Wir schrieben an den Henry-Ford-Bau: „Leave FU, go live“).

Unser kleiner Angriff mag wenig ausrichten, aber ein bißchen finanziellen Schaden und auch Aufmerksamkeit erzeugen.
Unsere besondere Solidarität geht an die notwendigen und unterstützenswerten Besetzungen und Kämpfe um Freiräume, gegen Umweltzerstörung und für solidarisches, autonomes Leben im Hambacher Forst, la ZAD und im Susa-Tal (No TAV) (Was wir schrieben: siehe Fotos).

Bildet Euch! Bildet Banden!“

Auf der autonomen Demo zum 1. Mai in Wuppertal gab es ein schönes Transpi zum Hambacher Forst. Den Aufruf zu dieser Demo, in dem der Hambacher Forst auch erwähnt wird könnt ihr hier lesen.

Es ist gut zu spüren dass die eigenen Kämpfe auch an anderen Orten wahrgenommen und unterstützt werden. Weiter so.
Andersherum sei gesagt, dass auch im Hambacher Forst, oder auf der Wiesenbesetzung, andere Kämpfe wahrgenommen und nach Möglichkeiten unterstützt werden. So zum Beispiel der Kampf um den Erhalt des Autonomen Zentrums in Köln, das die Kündigung von der Sparkasse erhalten hat, die am 30. Juni endet. Kein Tag ohne Autonomes Zentrum!
Oder die Kämpfe der Flüchtlinge, z.B. mit der Refugees Revolution Bus Tour: Kein Mensch ist illegal!, die Auseinandersetzungen in Berlin und anderswo gegen Gentrifizierung und Zwangsräumungen: Jede Miete ist zu hoch!
Und natürlich die Kämpfe in der ZAD und im Valle de Susa nicht zu vergessen: vinci degage!

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80% der in Deutschland befragten für Kohleausstieg!?

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Greenpeace ist gerade dabei sich auf das Thema Kohle einzuschießen. Das ist begrüßenswert, ist dieses, klimatechnisch gesehen an vorderster Stelle stehende Thema, doch viel zu lange von der gesamten Umweltbewegung vernachlässigt worden. Zuerst kam die Gesundheitsstudie, laut der eine Studie belegt, dass jährlich 3.100 Menschen an den Folgen des Feinstaubs aus Kohlekraftwerken sterben. Dann wurde gestern das „Schwarzbuch Kohlepolitik“ veröffentlicht, in dem der Filz zwischen Politiker_innen und Kohleindustrie aufgedeckt wird. Heute veröffentlicht Greenpeace das Ergebnis einer Umfrage laut der 80% der befragten Menschen in Deutschland für einen Kohleausstieg sind. Das klingt erst einmal sehr positiv und hatte in den Medien den gewüschten Effekt. Allerdings gilt es sich diese Umfrage genauer anzuschauen: Als Optionen gab es nämlich nur: „Ich will einen Kohleausstieg ‚bis 2030‘, oder ‚bis 2040′“
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Am 16. Mai tagt die Kohlelobby in Köln

Am 16. Mai treffen sich die Braunkohlelobby aus Vertretern der großen Energieunternehmen, Politikern und Verwaltungsleuten (z.B. Bezirksregierung) zum Braunkohletag in der IHK in Köln (manche werden sich vielleicht nicht entscheiden können: „Gehe ich heute als RWE, oder als Politiker_in, oder heute mal als Verwaltungsmensch, hm vielleicht als alles“. Es ist Zeit der Braunkohlelobby zu zeigen, dass ein Treffen in Köln, die Millionenstadt die genau in Windrichtung der Braunkohlekraftwerke und Tagebaue liegt und so eine schwer toxische Luft herübergeweht bekommt, dass ein Treffen in dieser Stadt kein Heimspiel mehr für sie sein kann. Tragen wir also unseren Protest und Widerstand auf vielfältige Weise an diesem Tag auf die Straßen Kölns und vor die Tore der IHK. Überlegt euch selber was ihr an diesem Tag beitragen wollt und/oder achtet auf weitere Ankündigungen.

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Was hat Braunkohleabbau mit Reclaim the Fields zu tun?

Ein Hintergrundtext darüber warum das Reclaim the fields Camp dieses Jahr im Rheinland gegen Braunkohleabbau stattfindet:

2013 wird das Reclaim the Fields Camp gemeinsam mit dem Klimacamp im Rheinland stattfinden.
Mit dem folgenden Text soll aufgezeigt werden, weswegen die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels, sowie die Zerstörung und Enteignung von Land weltweit zusammen gedacht werden müssen. Und somit auch, das Klima- und RtF-Camp dieses Jahr verknüpft und die Kämpfe gemeinsam gekämpft werden.

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