BUND-Banner an Autobahn schon wieder entwendet

Das Banner auf der BUND-Wiese dass am 28 Dezember von der BUND jugend so aufgehängt wurde, dass es von der Autobahn gut sichtbar ist wurde schon wieder entwendet. Bereits früher im Dezember wurde ein Banner dort geklaut. Aus welcher Motivation das durchgeführt wird, ist leicht zu vermuten…

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Presseecho zur Anhörung in Morschenich

Nach dem gestrigen Termin in Morschenich gibt es einige Zeitungsberichte, die sogar recht positiv sind und die Stimmung in Morschenich für die Besetzung und gegen die Umsiedlung rüber kommt. Der Besitzer der Wiese hat sich inzwischen dafür entschieden sich der Ordnungsverfügung der Stadt Düren nicht zu beugen und weitere rechtliche Schritte zu prüfen, wie er dem WDR berichtete.
Hier die Berichte: WDR, Aachener Nachrichten, Aachener Zeitung. Wer nicht berichtet über die Stimmung auf der Anhörung ist der Kölner Stadtanzeiger.

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Anhörung in Moschenich: Protestcamp muss bleiben

Gestern führte der Besitzer der besetzten Wiese eine Anhörung in Moschenich durch – dem Dorf an das die Fläche angrenzt, und dass RWE zur Abbaggerung einplant (wofür es aber noch keinen Rahmenbetriebsplan gibt), um zu erfahren, wie die dortigen Bewohner_innen zur Besetzung und allgemein zur Abbaggerung stehen. Das eindeutige Ergebnis dieser Befragung war, dass die erschienenen Menschen aus Moschenich sich für den Verbleib des Protestcamps aussprechen und gegen die Abbaggerung ihres Dorfes.

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Anhörung Morschenich: Protestcamp muss bleiben!

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,
sehr geehrte Damen und Herren der Bezirksregierungen Köln und Arnsberg,
sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG,

ein eindeutiges Votum haben die Bürger aus Morschenich aus Anlass der gestrigen Anhörung abgegeben: Das Protestcamp darf nicht geräumt werden, das Protestcamp muss bleiben! Morschenich darf nicht umgesiedelt werden!

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Akteneinsicht des Besitzers der besetzen Wiese

Der Besitzer der Wiese, die wir derzeit gegen den Braunkohleabbau besetzt halten – der sich gestern im WDR positiv zur Besetzung äußerte: „Die Symbolkraft (der Besetzung) verkörpert die Ziele, die ich über dieses Grundstück verfolgen möchte, nämlich die Verhinderung des Tagebaus und die Verhinderung dieses Projektes was mit rationellen Gründen nicht mehr vertretbar ist“ – hat heute Akteneinsicht bei der Verwaltung in Düren bekommen, betreffend der Räumungsanordnung der Fläche. Er kritisierte, dass wesentliche Akten und Aktenteile fehlten. Deshalb sei „nunmehr ernsthaft zu prüfen, die am Verfahren beteiligten Bediensteten des Kreises Düren – Landrat Spelthan, Dezernent Steins, Frau Rita Schwerentigges und Herrn Stefan Hutmacher – wegen
Befangenheit abzulehnen und vom Verfahren auszuschließen. Weiter könnte die Einschaltung der zuständigen Aufsichtsbehörde geboten sein.“

Je mehr Behörden mit dem Widerstand gegen die Rodung des H.F. und gegen das Braunkohlerevier zu tun bekommen, desto deutlicher wird das Netz das sich über die Region gesponnen hat, mit dem Ziel die Interessen die hinter dem Braunkohleabbau stehen mit allen Mitteln durchzusetzten. Gemeinhin wird davon ausgegangen, dass Deutschland eines der Länder sei, in dem es am wenigsten Korruption gäbe. Das trifft aber nur auf der unteren Ebene zu, dass der eiserne Arm des gesetzes dort greift wo in vielen anderen Gegenden auch mal kleinere odere größere Geschenke weiterhelfen. Auf der höheren Ebene gibt es aber kaum ein anderes Land, wo Politik und Wirtschaft so effizient verzahnt sind wie hier – als ein Musterbeispiel dafür dient das Rheinland. Wir werden die Verfilzungen genauestens dokumentieren.

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RWE vertreibt Wanderer_innen

Folgender Text, eines, von dem Verhalten der Securitys empörten, Wanderes erreichte uns per Mail und wurde zum Veröffentlichen freigegeben:


Photo: Antje Grothus

Vor ein paar Wochen war ich nördlich der A4 und westlich der Bundesstraße im schmalen, verbliebenen Streifen des Hambacher Forst, der zumindest an dem Tag nicht gesperrt war, unterwegs. Vom Waldrand aus in Richtung Tagebau habe ich Fotos gemacht, welche den Weg zeigen, wie er zwischen abgehackten Baumriesen vor einem Braunkohlenbagger im Hintergrund endet. Zerstörung zieht mich magisch an, weil ich es trotz des Entsetzens darüber als meine Berufung
sehe, die Zerstörung mit möglichst viel Dramatik vorzuführen. Der Anblick dieser Bilder soll weh tun, das ist volle Absicht. Dann kamen RWE-Mitarbeiter in einem Geländewagen und fragten mich, was ich hier zu suchen hätte. Sie haben mich aufgefordert, das Gelände zu verlassen und zurück auf die Hauptwege zu gehen. Es sei zu meiner eigenen Sicherheit wegen Rodung und schwerer Fahrzeuge.

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