„Build Resistance“ Skill-Sharing Camp

Build Resistance

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Auf der Hambacher-Forst-Besetzung wird es diesen April ein zweiwöchiges Skillsharing-Camp geben. Dabei wollen wir ein großes Gewusel aus vielfältigen theoretischen und praktischen Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen und Aktionen entstehen lassen. Dabei sind alle herzlich eingeladen, eigene Ideen einzubringen, Workshops oder Ähnliches anzubieten oder ihren Unmut über Umweltzerstörung und Unterdrückung auf kreative Art und Weise auszuleben.

Das Camp hat einen emanzipatorischen Anspruch. Es soll uns allen die Möglichkeit geben, unsere Erfahrungen auszutauschen, uns zu vernetzen, von- und miteinander zu lernen und uns hoffentlich einen weiteren kleinen Schritt näher an eine herrschaftsfreie Welt bringen: Eine Welt in der wir Verantwortung für uns und unser Handeln übernehmen, uns nicht herumkommandieren lassen und niemanden herumkommandieren können, uns in freier Vereinbarung und gegenseitiger Hilfe weitgehend selbst versorgen und ohne Diskriminierung jeglicher Art miteinander leben.

Es sind bereits einige Workshops geplant, z.B. zu Lehmisolation von Wänden, Sturmmasken stricken, Wildkräuter sammeln und Aktionsformen wie Samba-Demo-Gruppen, Kletteraktivismus, Tripods, …

Bring bitte wenn möglich Zelt, Schlafsack, Isomatte, Regen- und Windfeste Kleidung mit, da wir nur über eine begrenzte Anzahl an Schlafmöglichkeiten verfügen. Außerdem wäre ein Zuschuss zum Essen auch sehr hilfreich (vorher vielleicht nochmal groß containern oder so), allerdings kein Muss.

Bis zum April!

Liebe, Solidarität & Anarchie!!!

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Garzweiler-Urteil ohne Geltungskraft: Auf nicht mehr geltendes EnWG 1935 gestützt

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Jansen von Erkelenz,

es wird darauf hingewiesen, dass der mit der RWE Power AG abgeschlossene Vertrag auf eine unmögliche Leistung gerichtet ist und insoweit „unwirksam“ ist: Er enthält eine Zusicherung des „Energiekonzerns“, die dieser gar nicht erfüllen kann, nämlich „… die vollständige Umsiedlung von … Kuckum, Keyenberg, Berverath, Ober- und Unterwestrich …“ (vgl. Rheinische Post vom 28.02.2014).

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Rettet RWE!?

RWE jammert. 2,8 Milliarden Euro Verlust haben sie 2013 gemacht. Für uns kein Grund zum Trauern, im Gegenteil. Und doch lässt diese Nachricht wieder mal nichts gutes vermuten. Denn RWE ist wohl „too big to fail“. Also wird es, wie es sich durch die RWE-freundliche Politik in Berlin bereits abzeichnet, zu einem Kohle-Rettungsprogramm kommen. NRW-Wirtschaftsminister Duin, versuchte folgenden Zusammenhang als kausal erscheinen zu lassen: „Egal ob RWE oder kleinere Stadtwerke – Versorger in kommunaler Hand müssten ihre Kraftwerke rentabel betreiben können, sonst drohten in den armen Städten weitere Schließungen von Bibliotheken und Schwimmbädern.“
Logisch: Ohne RWE gehen nicht nur die Lichter aus, sondern auch die Bibliotheken zu. RWE, unsere tägliche Kultur gib uns heute, und führe uns nicht zu den Erneuerbaren, sondern erlöse uns von den Klimagläubiger_innen…

rwe anbeten

Für Duin scheint diese Schlussfolgerung logisch, weil viele NRW-Kommunen im Besitz großer Haufen RWE-Aktien sind. Wenn es RWE schlecht geht, gibt es weniger Dividende und deshalb haben die Kommunen weniger Geld. Dass es aber noch andere Möglichkeiten gäbe als Bibliotheken zu schließen – einmal ganz abgesehen von der Einrichtung einer sinnvollen Gesellschaft – darauf kommt Duin nicht. Wie wäre es zum Beispiel damit die Manager- und Vorstandsgehälter der RWE Manager einzufrieren, die in den letzten Jahrzehnten die Energiewende systematisch bekämpft haben, und dadurch RWE erst in die jetzige disaströse Situation gebracht haben. Alleine dadurch würde eine zweistellige Millionensumme eingespart, und die Bibleitheken könnten weiterbetrieben werden.
Natürlich geht es Duin hier nicht wirklich um die Bibliotheken, sondern darum den Teufel an die Wand zu malen, um für Akzeptanz für ein RWE-Rettungsprogramm zu werben. Das sähe, nach den Vorstellungen von RWE so aus, dass Betreiber_innen von Kohle- und Gaskraftwerken ausgerechnet für ihre schmutzige Energie belohnt werden, und aus einem Kapazitätsmarkt Subventionen dafür erhalten. Denn „Die Feuerwehr wird ja auch nicht nur dann bezahlt, wenn sie einen Brand löscht.“ Wer hier allerdings Feuerwehr und wer Brandstifter_in ist, dass kann aufgrund der Klimaproblematik sehr unterschiedlich beurteilt werden.

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Atlanta, GA: Traktor Sabotage für die ZAD, No Tav, Hambacher Forst

Direct Action BunnyWir haben eine Mitteilung einer Solidaritätsatkion bekommen:

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Vom Atlanta Indymedia

In der Nacht vom 22. Februars, gegossen wir eine Mischung aus Sand und Wasser in die Tanks von zwei Traktoren, die für den Bau einer neuen Straßenbahn in Atlanta eingesetzt werden. Die Straßenbahn ist eine von vielen wichtigen Entwicklungsprojekten, die die Stadt in den vergangenen Jahren als Teil eines Gesamtplans zur Belebung der Innenstadt eingeleitet hat. Wir wissen, dass dieser Plan bedeutet, dass nur mehr Polizei und unerschwinglich Gehäuse gefördert werden.

Wir spenden diese kleine Geste der Solidarität an die ZAD, die No TAV -Bewegung, und die Besetzung des Hambacher Forst. Wir möchten auch Kraft an die Betroffenen von verstärkten Überwachung oder Repression der neuen Entwicklungen die Atlanta gebracht hat senden.

Unsere Aktion war sehr einfach durchzuführen. Es dauerte nicht lange, zu planen oder durch zu führen, und wir fanden alle Materialien am Straßenrand. Wir glauben nicht, dass eine Ansammlung von „Aktionen“ eine Revolution verursacht, aber wir wollten Ermutigung zu den aktuellen und zukünftigen teilnehmenden der revolutionären Kämpfe geben. Vorwärts, starken Herzens!

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Hambacher Forst- Das Braunkohlerevier – Vernissage und Sammlung

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Die Ausstellung beginnt am 6.3. im Kult41 in Bonn und zeigt die unterschiedlichen Aspekte des Kohleabbaus und der Verstromung und ruft zur Solidarität mit dem anhaltenden Widerstand gegen die Verwüstung von Natur und Umwelt auf. Doch hier gibt es seit 2 Jahren aktiven Widerstand von AnwohnerInnen, Bürgerinitiativen und UmweltaktivistInnen. So die Waldbesetzung, die im Herbst 2012 mit der längste Räumungsaktion in die Geschichte der Bundesrepublik endete. Und der Widerstand geht weiter.

Während der Ausstelllung werden Dinge gesammelt die im Hambacher Forst gebraucht werden. Die Ausstellung geht bis zum 14.4. und ist offen, wenn das Kult41 an der Viktoriabrücke offen ist (am besten auf der Homepage nachschauen: http://www.kult41.de/)
Eintritt frei

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Internationale Solidarität und Info-Veranstaltungen

Achtung Polizei Es hat dieses Jahr an entfernteren Orten Info-Veranstaltungen gegeben, außerdem sollen an dieser Stelle auch einige internationale Soli-Adressen veröffentlicht werden:

 

  • Anfang Januar 2014 fand eine gemeinsame Veranstaltung zu Hambacher Forst und dem französischen Squat Moulin Mer – auf einem Segelboot – statt
  • Am 15. Februar gab es eine gut besuchte Info-Veranstaltung zum Hambacher Forst in Atlanta/GA

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Erneute Razzia im Hambacher Forst deutsch/english

[de]
Die Polizei und RWE waren heute ab 10 Uhr wieder im Hambacher Forst unterwegs. Ob sie mehr beabsichtigten als den Boden mit dem obligatorischen Radlader zu zerstören und den Waldbewoner*Innnen den Frühlingsanfang zu vermiesen ist unklar. Letzteres gelang Ihnen warscheinlich bei den nichtmenschlichen Bewohnern auch, während die Stimmung auf den Baumhäusern durchgehend gut war. Abschliesend bleibt festzuhalten, der Hambacher Forst ist kein Spielplatz für Baggerfahrer*Innen!(geht doch in euer ScheißLoch!) Und an die Polizei: der Wald lässt sich ohne schwere Hundertschaftsuniform besser genießen, und hört auf die jungen Bäume fürs Schlagstocktraning zu benutzen!

Radlader im Hambacher Forst

[en]
This morning at 10am police and RWE rate the the forest occupation again. It’s not clear if there was a higher purpose then destroying the soil with there wheel loader or just the plan to bother the spring fever by annoying all inhabitants of the forest. unfortunately this it worked for the non human beings but not for the people on the tree houses which where in a nice mute.
Just for the record the forest isn’t an playground for digger drivers we demand, use your crappy pit. Directed to the cops: a forest walk is more reactivating with out riot gear and stop clubbing young trees !

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Die Lüge vom Netzausbau – Stromtrassen für die Kohlewirtschaft?

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  • Beitrags-Kommentare:Ein Kommentar

ARD Monitor 20.02.2014:
Ohne Netzausbau wird es keine Energiewende geben, für Politiker aller Parteien ist dieser Satz ein Dogma. Bürgerinitiativen, die sich gegen den Bau der neuen Stromautobahnen wehren, geraten in den Ruf der ewig Gestrigen, der Störer und Bremser. Nur: Große Teile der neuen Gleichspannungsleitungen sind unnötig, sagen namhafte Experten und Wissenschaftler. Und, noch überraschender: Zwei der drei Stromautobahnen haben mit der Energiewende nichts zu tun, sie nutzen nach übereinstimmenden Berechnungen der Experten allein der Kohleindustrie. Mit Milliarden Euro bezahlen die Bürger also einen Stromtrassenausbau, der nicht nur wenig mit der Wende zu den Erneuerbaren zu tun hat, sondern die grüne Energie sogar bremst und die CO2- Bilanz Deutschlands verschlechtert. MONITOR über ein Riesenprojekt, das vor allem die Betreiber von Stein- und Braunkohlekraftwerken freuen wird.

Mehr dazu unter:
http://www.wdr.de/…

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Bündnistreffen erfolgreich

Bündnis gegen Braunkohle
Foto: © 2014 Her­bert Sau­er­wein

Vergangenes Wochenende fand das zweite Bündnistreffen, aller Initiativen im Braunkohlewiderstand statt, das fast noch besser besucht war, als im vergangenem Jahr. Viele Ideen und Initiativen für zukünftige Projekte sind entstanden, auf die ihr gespannt sein dürft. Hier gibt es einen Bericht des Schattenblickes dazu. Einen weiteren Artikel im Schattenblick gibt es über die Bürgerinitiative „Leben ohne Braunkohle“ hier.

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