Video zur gestrigen Toiletten-Räumungsaktion

Die Polizei räumte unter Aufgebot von Maschinen und Gewalt drei völlig unschuldige Kompostklos bei der Besetzung im Hambacher Forst. Der Einsatz zog sich in die Länge, Aktivisten machten Musik, lasen Schriften, tanzten, verbarrikadierten sich, blockierten und ketteten sich an die Bagger. Die Polizei reagiert auf gewaltlosen Protest wie immer: mit Gewalt. Wer diese nicht sehen will verzichtet daher besser auf das folgende, unterhaltsame Video.

Brückenjahre – Ein Dokumentarfilm zwischen den Zeiten

Worum geht es?

Drei weitere Dörfer kämpfen nun schon seit sieben Jahren
gegen ihre Vernichtung. Wie ist das möglich?

Eine ganze Region, scheint vor der Energiewende zu zittern. Warum?

Welche Opfer fordert das Allgemeinwohl und was ist das eigentlich?

Brückenjahre

Der Kinodokumentarfilm Brückenjahre soll das Spannungsfeld Umsiedlung, Energie und Arbeit durch den Energieträger Braunkohle beleuchten. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers “Heimat auf Zeit”. Fünf Jahre zwischen Hoffen und Bangen, eine aufwühlende Gegenwart und eine unsichere Zukunft bilden das Gerüst für einen persönlichen, mutigen aber vor allem objektiven Film von einem polarisierenden Reizthema unserer gegenwärtigen Gesellschaft.

Quelle und weitere Infos:
www.brueckenjahre.de

RWE mit Selbstwahrnehmungsschwierigkeiten

RWE fällt seit längerem dadurch auf, dass es zum einen der aggresivtste Akteur in Europa gegen den Klimaschutz ist (sowohl praktisch als Konzern der europaweit das meiste CO2 ausstößt, als auch verbal im Hetzen gegen die Energiewende u.s.w.) und auf der anderen Seite sich selber in der Werbung als großer Umweltschützer darstellt. Der Bogen ist schon lange überspannt, aber nichts was RWE nicht noch zu steigern schafft: Mit einem neuen Werbefilm halluzinuiert RWE sich als verrückter Vorreiter für eine sozialverträgliche im Lande RWE (wobei sie nicht vergessen an den Nationalstolz zu appellieren). Das geht selbst dem Magazin „Werben & Verkaufen“ das ansonsten eher wirtchaftsfreundlich ist, eindeutig zu weit. Es schreibt:

„Soweit die wunderbare Welt der Werbung. Und jetzt zurück in die RWE-Wirklichkeit: Auf dem Youtube-Portal des Stromkonzerns wird fleißig für Braunkohle getrommelt. Nur mit dem fossilen Brennstoff, heißt es, sei die Energiewende möglich. Braunkohle machte 2012 mehr als ein Drittel der Stromgewinnung bei RWE aus. Dass Ökostrom in Spitzenzeiten Rückendeckung braucht, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, ist klar. Allerdings benötigt man zur Erzeugung einer Kilowattstunde Strom laut Greenpeace ein Kilogramm Braunkohle (bei Steinkohle würden 300 Gramm genügen, ein Windrad muss sich 0,2-mal drehen). Damit lässt sich eine Waschmaschinenladung Wäsche waschen – und ein Kilogramm CO2 wandert in die Atmosphäre. Ebenfalls laut Greenpeace („Greenpeace Magazin“ 6/2013) erzeugt das RWE-Braunkohlekraftwerk Neurath, das zweitgrößte Europas, jeden Tag so viele Tonnen CO2 wie zehn Millionen Autos. Nach Vorweggehen klingt das nicht.
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2. Filmabend am 19.07.13 „Die Kraft der Schmetterlinge Teil II“

Am FREITAG, den 19.07.2013, Treffpunkt 19.30 Uhr, Filmstart 20 Uhr,
wollen wir gemeinsam den 2. Teil des Films „DIE KRAFT DER SCHMETTERLINGE“ im Mosaik in Buir

Dabei gibt es leckeres aus von der Gartengruppe.

Am 5.Juli haben wir den 1. Teil gemeinsam gesehen, uns anschließend über unser aller Ideen von Nachbarschaftshilfe, Solidarität und Netzwerken ausgetauscht.

Wir fanden es war großartig!
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