Forest Anti-Spe Days

[Deutsch]

INTERNATIONALER AUFRUF!!

KOMM MIT UNS IN DEN HAMBACHER WALD FÜR EIN WOCHENENDE VOLL VON DISKUSSIONEN, WORKSHOPS UND REBELLION FÜR DIE TIERBEFREIUNG

24.-27. SEPTEMBER 2020

Nach Monaten dystopischer Seltsamkeit und beispielloser staatlicher Repression auf der Grundlage von Corona, öffnen sich Grenzen und die Wut explodiert weltweit. Da es in diesem Sommer möglicherweise sonst keine radikalen antispeziesistischen Treffen in Europa gegeben hätte, die zu diesem Zusammenstoß hätten beitragen können, hielten wir es für notwendig einen gemeinsamen Raum dafür zu schaffen!

Der Hambacher Wald ist ein fortwährender Brennpunkt des Antikapitalismus und der radikalen Ökologie auf dem Kontinent – lasst uns dort zusammenkommen und Fähigkeiten sowie Perspektiven austauschen, wie wir der menschlichen Vorherrschaft im aktuellen Kontext begegnen können. In Fortführung der anarchistischen Tierbefreiungstreffen von Marseille (2016), Bristol (2017), Bilbao (2018) und Rom (2019) wollen wir all diejenigen zusammenbringen, die den Kampf an der Seite anderer Tiere und ihrer Lebensräume in einen umfassenderen Kampf gegen alle Hierarchien einbinden – einen Kampf für die totale Befreiung.

Eine Liste von Workshops – sowohl praktische als auch eher theoretische – wird demnächst bekannt gegeben. Wir möchten euch auch einladen, eure eigenen vorzuschlagen, sei es vorab in den kommenden Wochen oder spontan während der Veranstaltung. Andere Beiträge in Form von Literatur, Ständen und was auch immer sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Denkt dran, diese Veranstaltung ist:
– KOSTENLOS, einschließlich veganem Essen für die Dauer der Veranstaltung
– SELBSTORGANISIERT, wenn du also einen Job siehst, gehört er dir!
– BESETZT, sie findet in einer illegalen Landbesetzung statt
– GEGEN UNTERDRÜCKUNG, also verpiss dich sofort, wenn du rassistische/ sexistische/ hetero-sexistische/ cis-sexistische/ speziesistische oder anderweitig anti-emanzipatorische Ansichten und Verhaltensweisen hast
– IN EINEM WALD, also sei bereit zu zelten und respektiere das Ökosystem!

Weitere Infos über die Veranstaltung und wie du dorthin gelangst, werden in den kommenden Wochen auf dieser Website veröffentlicht: https://forestantispedays.noblogs.org/

Schreib uns bei Fragen oder was auch immer eine E-Mail:
forestantispedays@riseup.net

Verbreitet den Aufruf und bleibt wild!!!

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[English]

INTERNATIONAL CALL!!

JOIN US IN THE HAMBACHER FOREST FOR A WEEKEND OF DISCUSSION, WORKSHOPS AND REVOLT FOR ANIMAL LIBERATION

24-27 SEPTEMBER 2020

After months of dystopian weirdness and unprecedented state-repression imposed on the basis of corona, borders are opening up and rage is exploding around the world. But with potentially no radical anti-speciesist gatherings in Europe this summer to contribute to the clash, we felt the need to set a rallying point!

The Hambacher Forest is an ongoing focal point for anti-capitalism and radical ecology on the continent – let’s find each other there and take the opportunity to share skills and perspectives on how to confront human supremacy in the current context. In continuation with the anarchist animal liberation gatherings which took place in Marseille (2016), Bristol (2017), Bilbao (2018) and Rome (2019), we aim to connect those who incorporate the fight alongside other animals and their habitats into a broader struggle against all hierarchies – a struggle for total liberation.

A list of workshops – both hands-on and more theoretical – is soon to be announced. We also want to invite you to propose your own, whether over the coming weeks or more spontaneously once the event begins. Other contributions in the form of literature, stalls and whatever else are also warmly invited.

Remember, this event is:
– FREE, including vegan food for the duration of the event
– SELF-ORGANISED, so if you see a job it’s yours!
– SQUATTED, taking place in an illegal land occupation
– ANTI-OPPRESSION, so fuck right off if you have racist/sexist/heterosexist/cissexist/speciesist or otherwise bigoted views + behaviour
– IN A FOREST, so be ready to camp and respect the ecosystem

More info about what to expect and how to get there will be released on
this website later on: https://forestantispedays.noblogs.org/

Feel free to contact us with questions or whatever here: forestantispedays@riseup.net

Spread the world and stay wild!!!

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Erneut Repressionen gegen LGBT Aktivist*Innen in Polen

Folgender Text erreichte uns:

 

„Schon seit langem dauert in Polen eine Hasswelle gegen sexuelle Minderheiten an. Diese wird von der katholischen Kirche und der regierenden Partei inspiriert und angefacht. Gleichzeitig wird dies von den meisten Oppositionsparteien ignoriert. Vor über einem Jahr wurde eine Initiative gegründet, die den lügenhaften Namen „Stop Pedofilii“ („Stopp der Pädophilie“) trägt. Unter dem Deckmantel des Kinderschutzes wurde Hetze gegen LGBT-Personen getrieben, indem pseudowissenschaftlicher Unsinn und scheußliche Propaganda verbreitet wurde. Als Gegenwehr wurde der Kollektiv namens „Stop Bzdurom“ („Stopp den Unsinn“) gegründet. Dieser nahm es auf sich, auf solche Lügen zu antworten, sowie Performance/Proteste in der Öffentlichkeit zu veranstalten.

Bis dato wurde über 30% des polnischen Staatsgebietes zu so genannten „LGBT-freien Zonen“ erklärt – damit sind entsprechende Beschlüsse von Kommunen sowie regionalen Selbstverwaltungskörperschaften zu verstehen. Vor kurzem prägten LGBT-Themen sehr stark den Präsidentschaftswahlkampf. Wir wurden als „keine Menschen, sondern eine Ideologie“ bezeichnet und dadurch regelrecht entmenschlicht. Der amtierende Präsident, der übrigens wiedergewählt wurde, war in dieser Sache Vorreiter. Sein Gegenkandidat in der Stichwahl wollte sich solchen Äußerungen nicht widersetzen; vielmehr war er bemüht, um die Stimmen der Anhänger von Parteien aus der rechten Ecke zu werben.

Die Kollektive „Stop Bzdurom“, „Gang Samzamęt“ („NurChaos-Gang“) sowie „Poetka“ („die Dichterin“) veranstalteten einen Happening. In der polnischen Hauptstadt haben sie ihr Manifest, zusammen mit Regenbogenfahnen, Bandanas mit dem (A)-Zeichen sowie dem Trans-Symbol an diversen Denkmälern gehängt. Eins davon war eine Christusstatue. Darauf folgte eine völlig übertriebene Reaktion der Politiker und der Behörden. Ministerpräsident Morawiecki stellte ein Grablicht vor das Denkmal und betete dort. Der stellv. Justizminister Sebastian Kaleta erstattete Anzeige, da er die Aktion für Verletzung religiöser Gefühle bzw. Denkmal-Beleidigung [in beiden Fällen handelt es sich tatsächlich um Straftatbestände des poln. StGB] hielt.

Gestern Abend, am 3. August, wurde eine der „Stop Bzdurom“-Aktivist*Innen, Margot, auf offener Straße von Polizisten angehalten, ihr wurden Handschellen angelegt und anschließend wurde sie in ein Zivilfahrzeug geführt. Die Polizei war auf Anweisung der Staatsanwaltschaft tätig geworden.

Heute Morgen, am 4. August, stand bei einer unserer Verbündeten die Polizei vor der Tür. Sie waren auf der Suche nach einer anderen Aktivistin, Spitzname „Łania“ („Hirschkuh“), deren Aufenthaltsort durch Überwachung ermittelt wurde. Sie wurde zum Polizeipräsidium mitgenommen, ohne dass ein Grund hierfür genannt wurde. In der Zwischenzeit wissen wir, dass es um den Regenbogenfahnen-Fall geht. Die Aktivistinnen wurden für 48 Stunden vorläufig festgenommen [damit ist die maximale Zeitdauer einer vorläufigen Festnahme ohne Haftbefehl im poln. Ermittlungsverfahren gemeint]. Keine von ihnen ist vorher zur Befragung vorgeladen worden. Die Ermittlungsbehörden haben somit unangemessene Mittel eingesetzt und damit ihre Amtsbefugnisse missbraucht.

Die Menschen wurden nicht mal verhört, obwohl sie dazu bereit waren, sich zur Sache zu äußern, sowie schon anwaltlichen Beistand hatten. Während des ganzen Tages wurden keine Ermittlunsmaßnahmen ergriffen. Es wurde nicht mal ein zuständiger Beamter genannt. Die Polizei spielt dadurch einfach auf Zeit. Es ist eine ganz klare Repression, die die LGBT-Community und besonders die Aktivist*Innen einschüchtern soll.

Wir brauchen Eure Solidarität. Wir bitten Euch, über die Lage von sexuellen Minderheiten und Aktivist*Innen aus unseren Kreise laut zu sprechen, da wir im eigenem Land immer weniger Verbündete haben. Viele von ihnen wurden bereits manipuliert oder haben einfach Angst.“

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Einladung: Solidarische Prozessbegleitung – 3.8. VG Aachen

Folgende Mail erreichte uns:

„Hallo Leute, die Polizei in Aachen sperrt immer wieder Menschen im Polizeipräsidium ein, die gegen Braunkohle und für Klimagerechtigkeit aktiv werden, verbietet dabei aber solidarischen Personen direkt vor ihrem Gebäude zu demonstrieren und dort die Freigelassenen in Empfang zu nehmen. Deshalb hat ein Mensch im letzten Jahr Klage eingereicht, um künftig auch dort Gesa-Mahnwachen zu ermöglichen. Die Klage wird nun am Montag, den 3.8. vom Verwaltungsgericht Aachen verhandelt. Um 9 Uhr beginnt die Verhandlung mit einem Ortstermin vorm Polizeipräsidium in Aachen, gegen 11.30 Uhr wird sie am Justizzentrum Aachen (Saal A2.012) fortgesetzt. Solidarisches Publikum ist an beiden Orten willkommen. Mehr zum Hintergrund erfahrt ihr hier: http://antirrr.nirgendwo.info/2019/10/18/die-polizei-aachen-und-die-versammlungsfreiheit/ Solidarische Grüße, AntiRRR“

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Rede an die Grünen

Am Sonntag war der Ortsverband Jülich von Bündnis90/Die Grünen zu einem Waldmärchenspaziergang im Hambacher Wald. Wir dokumentieren hier eine Rede, mit der sie von den Besetzis begrüßt wurden:

Liebe Besucher/innen.
Herzlich Willkommen im Hambacher Wald bzw. im Minirest vom Hambacher Wald, der die NRWE Invasion überlebt hat.
Im Gegensatz zu Erich Kästners Spruch: „Der Wald spendet Trost“ und der vielleicht erwarteten Baumhausromantik, verhält es sich jedoch anders, wie auch in allen anderen besetzten Naturflächen weltweit.

Wir möchten daran erinnern, das dieser Wald, die umliegende Region und die Dörfer seit 1976 Schauplatz waren, von Gewalt gegen das Leben, von Korruption und Demokratiefeindlichkeit seitens eines Konzerns und immer noch ist.
An und um diesen Ort haben Zehntausende ihre Heimat dem Braunkohlebagger opfern müssen. Ihre Gesundheit, ihre Zukunftsperspektive, ihr Leben.

Auch unter Landesregierungen, in denen die Grünen in der Regierungsverantwortung standen.
Wundert euch bitte nicht, dass wir euch zwar als Menschen willkommen heißen, die Grüne Partei jedoch nicht.
Wir möchten daran erinnern, dass die Besetzung des Waldes, auch unter Grünen, immer kriminalisiert wurde. Die Besetzung, die es geschafft hat, wenigstens den Teil zu retten, den ihr jetzt besucht.

Wir möchten daran erinnern, dass seit 2012 die Hambach Aktivist/innen dämonisiert, schwer verletzt, eingeknastet, sowie traumatisiert wurden.
Wir möchten daran erinnern, welche Gewaltorgien seitens Polizei und RWE Security schon vor, vor allem während der Räumung 2018, sowie danach stattfanden.
Wir möchten daran erinnern, dass unser Mitstreiter Steffen Meyn hier den Tod gefunden hat, während er diese Gewaltorgien dokumentierte, und dass mehrere Menschen an den Folgen von Repression und Traumatisierung ihr Leben ließen.

Wir weißen euch daraufhin, dass diese Repression und Gewalt bis jetzt andauert.
Erst gestern wurden zwei Menschen von Ende Gelände in Keyenberg verletzt.
Ihr werdet im Wald immer wieder auf Menschen stoßen, die an Leib und Seele dadurch schwer verletzt sind, weil sie für das Kernthema der Grünen, den Umweltschutz, mehr taten als Unterschriften sammeln und in eure Partei einzutreten.

Es ist unerträglich, dass der Polizeipräsident von Aachen, Dirk Weinspach, der diese Gewalt zu großen Teilen zu verantworten hat, bekennender Grüner ist, wie auch der Kontaktpolizist Mitschke, der uns immer wieder mit hohlen Versprechen versucht, bekennender Grüner ist.

Wir fragen, was ist aus eurer Partei geworden, die ihre Anfänge in illegalen Hausbesetzungen, in Straßenkämpfen und zivilen ungehorsam hat. Mit jedem Schritt in diesem Wald betretet ihr Boden, der mit Blut, Schweiß und Tränen getränkt ist. Von Menschen, Tieren, Pflanzen. Betretet ihr ein tödliches Schlachtfeld.

Der Wald ist immer noch nicht gerettet, weil ihm das Wasser abgepumpt und gegraben wird und der Bagger weiter baggert.
Die Dörfer sterben weiter. Datteln 4 ist in Betrieb. Die Aktivistis sind immer noch von Gewalt und Psychoterror betroffen. Das letzte mal erst vor zwei Wochen, als um 400 Liter Desinfektionsmittel geklaut und die mit viel Mühe und Liebe wieder begrünten Wege zugeschottert wurden von NRWE-Schergen und der Polizei, die sich willig als NRWE-Werkschutz missbrauchen lässt und NRW für das Equipment noch Miete zahlt.

Deshalb wundert euch nicht, dass die Grüne Partei im Wald und in den Dörfern einen grottenschlechten Ruf hat und betretet den Wald in dem Bewusstsein, dass der Kampf um diesen Wald, die Dörfer und gegen die Kohle kein fiktives Märchen ist, sondern die Horrorrealität eines alles zerstörenden Kapitalismus, in der auch die Grüne Partei ihren festen Platz eingenommen hat.
Denkt bei dem Spaziergang daran, dass hier Menschen leben, arbeiten und kämpfen. Fragt, bevor ihr Fotos macht und bleibt auf den Wegen. Denn die Menschen, Tieren und Pflanzen haben ein Recht auf Privatsphäre. Hier ist kein Zoo.
Schön wäre es außerdem, wenn wir von Veranstaltungen wie dieser nicht über Facebook, sondern von euch informiert würden.
Vielen Dank

MIKE

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Einladung zum Jahrestag der Revolution in Rojava

Bild: urschleim

Morgen, am 19.07.2020, ist es soweit, der 8. Jahrestag der Rojava-Revolution
steht bevor!
Diese wird unter anderem im Hambacher Wald gefeiert. Mit Musik, Essen, Lagerfeuer und Waldspaziergang werden wir gemeinsam den Tag verbringen.
In Zeiten wie diesen, wo die Revolution und der Wald, beide bedroht sind, ist es wichtiger denn je diese Kämpfe miteinander zu verbinden! Widerstand heißt Leben – Vom Hambi bis nach Rojava!
Es wird von Köln aus eine gemeinsame Anreise geben. Der Zug S19 fährt um
10:40 Uhr vom Köln Hbf (Gleis 11) und kommt um 11:09 am Buir Bahnhof an.
Von da aus werden wir gemeinsam zum Treffpunkt Mahnwache gehen und
danach zusammen in den Wald. Kommt zahlreich und feiert mit uns diesen
Tag der Hoffnung ✌️ Berxwedan Jîyane!

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Berufungsverfahren Kraftwerksblockade Weisweiler im November 2020 in Aachen

+Berufungstermin steht fest +++ Kurzfilm über Aktion und Verfahren

Der Prozess wegen der Kraftwerksblockade in Weisweiler geht in die
nächste Runde. Vielleicht erinnert ihr euch: Das Amtsgericht in
Eschweiler sprach die Angeklagten in den wesentlichen Punkten frei und
verurteilte nur wegen „Widerstands“. Sowohl die Staatsanwaltschaft als
auch die Angeklagten gingen in Berufung.

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Liebe EK Hambach, Lieber KontaktDirk

Wir wurden im Zuge der Polizeieinsätze der letzten Wochen vermehrt zu einem Deeskalationsgespräch mit der Polizei eingeladen.

Daran wollen wir natürlich gerne teilnehmen,allerdings betrachten wir dies als unmöglich solange nicht im Vorhinein auf folgende Forderungen eingegangen wird:

1. Sockenkampf* vor jeder Debatte. Die siegende Person eröffnet die Debatte.

2. Umwandlung der Polizei in Müllabfuhr. Unseren Müll könnt ihr haben, unsere Orte kriegt ihr nie! Grüße nach Berlin

3. Anerkennung der Anarchistischen Föderation Hambach und Teilnahmeberechtigung am Eurovision- Songcontest.

4. 30Kg Knoblauch pro Tag als Standartration, subventioniert von Steuergeldern.

5. Freilassung und Entschädigung alles Gefangenen. Die Entschädigung entspricht dem Tagesgehalt eines RWE Vorstands.

Wir verbleiben in freudiger Erwartung einer öffentlichen Stellungnahmen zu unseren Forderungen durch die zuständigen Behörden.

Einige gutbeSockte Hambis

 

* Sockenkampf, der

Allseits bekannter hoch effektiver Kampfsport mit dem Ziel der gegnerischen Person die Socken von den Füßen zu reißen.

Der Sieg wird durch wildes umherhüpfen und euphorisches schwenken der erbeuteten Socken kundgetan.

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DIY&Action Camp – Einladung in den Hambacher Forst

Hallo zusammen,

wir (einige Menschen aus dem Wald) haben uns spontan entschieden, vom 15. bis zum 27. Juli zu einer DIY/Action-Zeit in der Waldbesetzung im Hambacher Forst einzuladen. Kommt in Scharen.

Das Skillshare 2020 vom 04.09. bis zum 20.09 findet weiterhin wie geplant statt.

Dieses DIY/Action-Camp ist als zusätzliches Event von einer losgelösten Gruppe aus der Waldbesetzung geplant.

In dieser Zeit wollen wir den Fokus auf das Teilen von praktischen und aktionsgebundenen Fähigkeiten legen.

Es gibt noch keine einsehbare Liste mit stattfindenden Workshops. Es wird ein Bord geben wo sich Menschen eintragen können um Fähigkeiten zu teilen oder auch um welche zu erlernen.

Wir freuen uns darauf, uns mit euch zu vernetzen, zu diskutieren und zu arbeiten.

WANN UND WO

Wir laden ein, in die Waldbesetzung im Hambacher Forst für knapp zwei Wochen im Juli (15.-27.). Falls du früher kommen und länger bleiben willst, bist du selbstverständlich wie immer willkommen.

WAS BRAUCHE ICH?

Falls ihr gerne eurer Wissen in Form von Workshops teilen wollt, könnt ihr euch entweder per Mail melden, oder im Laufe der Zusammenkunft auf den Workshop-Plan eintragen!

Es wird eine Küchenstruktur geben, aber zusätzlich wollen wir auch in den Barrios gemeinsam kochen und essen.

Ihr braucht selbstverständlich kein Geld, um teilzunehmen.

(Wenn ihr trotzdem was geben wollt und könnt, freuen wir bzw. die Küchenstruktur sich darüber.)

Anstatt alles an einem Ort zu organisieren, können sich die Menschen auf die Barrios verteilen. Das heißt, es wird eine Liste mit Schlaf- und Zeltmöglichkeiten aushängen, wonach du entscheiden kannst, wo du (oder ihr) schlafen willst(wollt).

Wenn möglich, bring bitte Zelt und Schlafsachen mit. Wenn nicht, komm trotzdem, wir finden gemeinsam eine Lösung.

INFOS ZU DEM ORT

Das Camp findet im Wald statt, bitte verhalte dich respektvoll dem Ökosystem gegenüber und bleib auf den Wegen, lass keinen Müll liegen und achte auf deine Lautstärke, aus Rücksicht zu anderen Lebewesen.

Seit zwei Wochen ist die Waldbesetzung wieder verstärkt von Repressionen betroffen. Sei auch darauf vorbereitet (soweit es eben geht).

Nähere Infos zu der Waldbesetzung (und der Anreise), der aktuellen Lage und der Geschichte dieses Ortes findet ihr auf diesem Blog (hambacherforst.org), oder auf Twitter (@HambiBleibt).

(Hopefully) Needless Disclaimer: Jegliche Formen von Diskriminierung (Rassismus, Sexismus, Transfeindlichkeit, (…)) sind hier unerwünscht.

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