Offener Brief an die Angestellten von RWE und die IGBCE

Dieser Brief wurde unter Anderem an Gewerkschaftler verteilt, siehe https://hambacherforst.org/blog/2018/10/16/aktion-marximale-verwirrung/

Liebe Gewerkschafter*innen, liebe Angestellten von RWE,

ich schreibe euch als eine Aktivistin aus dem Hambacher Forst. Ich weiß, zwischen uns gab es in der Vergangenheit beinahe ausschließlich böse Worte. Aber wir fragen uns ob das so sein muss.

Im Grunde habt ihr doch nur Angst euch und eure Familien nicht mehr versorgen zu können wenn ihr euren Job verliert. Das ist mehr als verständlich. Und wir wollen das unsere Kinder und Enkelkinder auch noch einen lebenswerten Planeten haben. Das ist für euch vielleicht auch ein Stück weit verständlich.

Eigentlich haben doch ihr wie wir Angst vor RWE. Wir, dass sie unser Zuhause und unsere Zukunft zerstören. Ihr, dass sie euch nicht mehr das geben was ihr zum Leben braucht. Wir könnten einen gemeinsamen Gegner haben. Eigentlich war es doch immer die Rolle einer Gewerkschaft die Interessen von Arbeitnehmer*innen auch gegenüber ihrer Firma zu vertreten? Und sind wir mal ehrlich, wir wissen alle was die nächsten Jahre passieren wird. Früher oder später wird RWE die Kohle fallen lassen und Millionen an Abfindungen kassieren. Ihr als einfache Angestellte werdet davon nichts sehen. Und ihr könnt euch sicher sein das niemand aus der Führungsetage in exisenzielle Nöte geraten wird.

Also fangt an zu tun was eine Gewerkschaft tun sollte. Fordert, an den Abfindungen beteiligt zu werden, nach dem Kohleausstieg weiter bezahlt zu werden, auch wenn eure Arbeitskraft nicht mehr notwendig ist (denn mal ehrlich, wer arbeitet denn schon gerne). Verschafft euren Forderungen mit Streiks oder Sabotage Gewicht. Die 40-Stunden-Woche und das Wochenende wurden schließlich auch nicht dadurch erkämpft, dass die Gewerkschaften sich bei den Konzernen eingeschleimt haben.

Vielleicht könnt ihr einfach mal zu Besuch kommen und wir reden bei einem Tee, Bier oder Saft darüber wie wir uns gegenseitig helfen können eure und unsere Existenzgrundlagen zu erhalten? Vielleicht können wir uns gegen den Konzern verbünden der uns angreift und euch unterjocht? Und wenn nicht, können wir zumindest versuchen unsere gegenseitigen Ängste zu verstehen und persönliche Feindschaft abzubauen, selbst wenn wir danach wieder auf unterschiedlichen Seiten stehen?

Und vielleicht merken wir ja dass wir beide die selbe Welt wollen? Eine Welt auf der ihr auch ein Recht auf ein gutes Leben habt wenn ihr eure Arbeitskraft gerade nicht verkaufen wollt oder könnt?

Ich will nicht, dass ihr unser Feind seid. Unsere Feinde tragen die Namen RWE und Kapitalismus. Und ihr leidet genauso wie wir unter diesen.

Aber wenn ihr kommt um unser Zuhause zu zerstören werden wir uns wehren. Nicht aus Hass auf euch. Sondern aus Notwendigkeit. Ich bin sicher ihr versteht das. Ich bin sicher wenn jemand zu euch nach Hause kommen, euer Haus abreißen und eure Familie bedrohen würde, dann würdet ihr euch auch mit allen Mitteln die euch zur Verfügung stehen wehren. Und wenn jemand versucht mein Zuhause zu zerstören und meine (Wahl-)Familie bedroht, werde ich ebenfalls zu jedem Mittel greifen mich dagegen zu stellen. Ich hoffe dass es dadurch nicht zu Auseinandersetzungen zwischen uns kommen muss.

Optimischische Grüße, eine Aktivistins.

Im Grunde habt ihr doch nur Angst euch und eure Familien nicht mehr versorgen zu können wenn ihr euren Job verliert. Das ist mehr als verständlich. Und wir wollen das unsere Kinder und Enkelkinder auch noch einen lebenswerten Planeten haben. Das ist für euch vielleicht auch ein Stück weit verständlich.

Eigentlich haben doch ihr wie wir Angst vor RWE. Wir, dass sie unser Zuhause und unsere Zukunft zerstören. Ihr, dass sie euch nicht mehr das geben was ihr zum Leben braucht. Wir könnten einen gemeinsamen Gegner haben. Eigentlich war es doch immer die Rolle einer Gewerkschaft die Interessen von Arbeitnehmer*innen auch gegenüber ihrem Arbeitnehmer zu vertreten? Und sind wir mal ehrlich, wir wissen alle was die nächsten Jahre passieren wird. Früher oder später wird RWE die Kohle fallen lassen und Millionen an Abfindungen kassieren. Ihr als einfache Angestellte werdet davon nichts sehen. Und ihr könnt euch sicher sein das niemand aus der Führungsetage in exisenzielle Nöte geraten wird.

Also fangt an zu tun was eine Gewerkschaft tun sollte. Fordert, an den Abfindungen beteiligt zu werden, nach dem Kohleausstieg weiter bezahlt zu werden, auch wenn eure Arbeitskraft nicht mehr notwendig ist (denn mal ehrlich, wer arbeitet denn schon gerne). Verschafft euren Forderungen mit Streiks oder Sabotage Gewicht. Die 40-Stunden-Woche und das Wochenende wurden schließlich auch nicht dadurch erkämpft, dass die Gewerkschaften sich bei den Konzernen eingeschleimt haben.

Vielleicht könnt ihr einfach mal zu Besuch kommen und wir reden bei einem Tee, Bier oder Saft darüber wie wir uns gegenseitig helfen können eure und unsere Existenzgrundlagen zu erhalten? Vielleicht können wir uns gegen den Konzern verbünden der uns angreift und euch unterjocht? Und wenn nicht, können wir zumindest versuchen unsere gegenseitigen Ängste zu verstehen und persönliche Feindschaft abzubauen, selbst wenn wir danach wieder auf unterschiedlichen Seiten stehen?

Und vielleicht merken wir ja das wir beide die selbe Welt wollen? Eine Welt auf der ihr auch ein Recht auf ein gutes Leben habt wenn ihr eure Arbeitskraft gerade nicht verkaufen wollt oder könnt?

Ich will nicht, dass ihr unser Feind seid. Unsere Feinde tragen die Namen RWE und Kapitalismus. Und ihr leidet genauso wie wir unter diesen.

Aber wenn ihr kommt um unser Zuhause zu zerstören werden wir uns wehren. Nicht aus Hass auf euch. Sondern aus Notwendigkeit. Ich bin sicher ihr versteht das. Ich bin sicher wenn jemand zu euch nach Hause kommen, euer Haus abreißen und eure Familie bedrohen würde, dann würdet ihr euch auch mit allen Mitteln die euch zur Verfügung stehen wehren. Und wenn jemand versucht mein Zuhause zu zerstören und meine (Wahl-)Familie bedroht, werde ich ebenfalls zu jedem Mittel greifen mich dagegen zu stellen. Ich hoffe dass es dadurch nicht zu Auseinandersetzungen zwischen uns kommen muss.
Optimischische Grüße, eine Aktivistin

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15 Kommentare

  1. und genau darüber müssen wir als Gewerkschaftskollegen*innen nachdenken. Ich als einer der eurigen nur in anderem Konzern andere zerstörerische Branche. Ich kann euch nur empfehlen, nehmt das Angebot an. Äußert Kritik im Konzern und Organisiert euch! Für unser aller Wohl. Meine Solidarität habt ihr ALLE

  2. Ein wunderbarer Beitrag, der eine breite Öffentlichkeit erreichen sollte. Vielen Dank dafür!

  3. Nett geschrieben, aber was steckt dahinter? Wenn ich lese, „unser Zuhause“, werde ich schon misstrauisch. In diesem Fall ist es doch so, dass der Wald RWE gehört und ich glaube kaum, dass die sogenannten Aktivisten einen gültigen Mietvertrag mit RWE haben. Nein, sie verhalten sich von A bis Z illegal. Sie sind illegal im Wald, bauen illegal Baumhäuser und vermüllen den Wald auch sonst mit allem möglichen (auch umweltschädlichen) Unrat, bauen Barrikaden und lebensgefährliche Fallen für diejenigen, die geltendes Recht durchsetzen wollen/müssen. Sie rufen Gerichte an, deren Urteile sie aber nicht akzeptieren, wenn sie nicht in ihr Weltbild passen. Sie pinkeln auf Poliz*Innen und RWE-Mitarbeiter*Innen, werfen Sprengkörper auf sie und beschießen sie mit Stahlkugeln und ähnlichem. Sie rechtfertigen das mit ihrer selbst gefühlten moralischen Überlegenheit.
    Was soll ein „Friedensangebot“ solcher Menschen tatsächlich wert sein? Von Menschen, die seit Jahren – trotz (das will ich nicht in Abrede stellen) grundsätzlich lobenswerter Idee – völlig Abseits unserer Rechtsordnung leben, aber ständig (vermeintliches) Recht für sich einfordern. Menschen, die meinen, sich ihr eigenes Recht basteln zu können.
    Eigentlich sollte man sie von den Bäumen schütteln, damit sie es lernen. Aber in dem Fall berufen sie sich ja wieder auf die Rechtsordnung, die sie sonst ablehnen und bekämpfen. Sie könnten ja verletzt werden. Bei anderen ist ihnen das leider weniger wichtig. Mit der Gesundheit und dem Leben anderer gehen sie weniger sorgsam um.

    • Was ist nochmal
      Mit denen passiert die nicht verkaufen wollten?
      Ach ja, wie sonst auch wegnehmen.
      Enteignen im öffentlichen Interesse .
      Profite privatisieren Verluste kollektivieren .
      Wozu es führt wenn jemand vom Baum geschüttelt wird
      Sieht man an meinem Vorredner
      LG M@

  4. Hallo liebe Aktivistin, wenn du bei der Podiumsdiskussion im Klimacamp warst, haben wir das bei einem lecker Bierchen vielleicht schon getan. Ich sehe in den den Aktivisten, die nicht mit Steinen, Kot und weiß der Geier was sonst noch um sich werfen auch kein Feindbild. Wir haben aber eine sehr unterschiedliche Weltanschauung. Wie dein Beitrag letztlich durchblicken lässt geht es hier weniger um Bäume und Braunkohle, oder um die Frage, wie wir die Energieversorgung der Zukunft in einem realistischen Zeitrahmen co2 neutral gestalten. Es geht um Kapitalismus, Konzerne und letztlich um unser politisches System. Und mit dem Hambacher Forst habt ihr einen strategisch günstigen Ort für für die Auseinandersetzung ‚Anarchie vs Rechtsstaat‘ ausgewählt. Ich möchte nochmal darauf hin weisen, das die Haupt Anteilseigner der RWE keine bösen Oligarchen sind, die sich auf Kosten anderer beliebig bereichern; es sind diverse Kommunen, indirekt also die Allgemeinheit, denn die Gewinnausschüttung füllt die Kassen der Kommunen, die daraus ihren Verpflichtungen nachkommen. Und in der Zeit, als es mangels Gewinn keine Gewinnausschüttung gab, wurden als erstes die Sozialausgaben gekürzt, weil nicht genug Geld da war.

    Wir können immer miteinander reden, aber ich habe mit dem Rechtsstaat kein Problem, und mit meinem Arbeitgeber auch nicht. Daher möchte ich mich nicht instrumentalisieren lassen für eine Sache, die nicht meine ist.

    Noch was: wenn ihr es zulasst, das radikale Steinewerfer in euer Mitte nach Angriffen Schutz und Tarnung finden, macht ihr euch mit schuldig. So wie ich von sogenannten empörten Bürgern in Chemnitz erwartet hätte, den offensichtlichen Nazis keine Bühne zu bieten und die in die Schranken zu weisen, so erwarte ich von den friedlichen Aktivisten, die Steinewerfer aus Ihrer Mitte raus zu werfen. Sonst seid ihr für mich mit schuldig an jedem Stein der geflogen kommt.

    Glück auf!

  5. Man könnte ja auch mal so sagen…:

    Liebe friedliche Aktivisten – auch ihr leidet sicher unter den Gewalteskalationen gegenüber der Polizei und den RWE-Mitarbeitern. Auch ihr möchtet sicher lieber in Frieden leben anstatt mit Fäkalien beworfen zu werden.
    Helft doch bitte mit die gewalttätigen Aktivisten zu identifizieren und zeigt den Beamten wer sie sind und wo sie sich verstecken, damit diese aus dem Wald entfernt werden können.
    Stellt euch bei gewalttätigen Übergriffen schützend dazwischen, damit den Polizisten, Polizistinnen und RWE-Mitarbeitern nichts böses geschieht und sie nach ihrem Einsatz unversehrt zu ihren Familien nach Hause gehen können.
    Das wäre ein echt schöner Einsatz zur Wahrung des Friedens und zum Erhalt der Lebensqualität in und um Buir…!

  6. Leider stehen auch Politiker, Kommunal-, Kreistags-, Landtags- und Bundestagspolitiker auf der Gehaltsliste von RWE. Und die haben wahrscheinlich am meisten Angst um ihre Gehälter.

  7. Es wird erst dann grundlegende positive globale Veränderungen geben, wenn JEGLICHES Freund-Feind-Denken und jegliche Angst und Abwehr voreinander überwunden wird. Auch RWE-Geschäfstführer sind Menschen mit genau den gleichen Ängsten und Bedürfnisssen wie alle anderen Beteiligten, bei ihnen geht es vielleicht eher um Ansehen- Macht- usw. verlust. Es gibt keinerlei Unterschied, nur fühlen sich alle vollkommen im Recht, die AktivistInnen, weil sie für die Umwelt eintreten, die PolizistInnen, weil sie den Staat schützen, die MitarbeiterInne, weil sie ihren Arbeitsplatz behalten wollen und die Geschäftsführer, weil sie sich z.B. für die Existenzen ihrer MitarbeiterInnen verantwortlich fühlen oder einfach weil sie ihre Macht erhalten wollen.

    Wir haben nur noch eine Chance als Menschheit, wenn wir ALLE auf diesem Planeten kooperieren. Damit meine ich nicht Friede Freude Eierkuchen. Es ist kein Blabla sondern mein völliger Ernst. Ich zitiere MB Rosenberg, Begründer der Gewaltfreien Kommunikation: Möchtest du Recht haben oder glücklich sein?

  8. Faschisten Links und Rechts in Gewalt vereint. Das scheint für 15 Prozent der Deutschen Mode zu sein. Aber nicht für die Mehrheit.

  9. Also – ich leide nicht unter dem“Konzern“ RWE – im Gegenteil : ich bin immer froh , wenn die Dampfwolken senkrecht aufsteigen , zeigen sie mir doch , daß Strom produziert wird für uns alle während die Windgeneratoren still stehen (die Sonne ist ja auch nur Teilzeitlieferant mit 1700 von 8700 Stunden). Ausserdem bin ich froh , daß wir hier – im Gegensatz zum Rest der Welt , einen Konzern haben , der sich auch nachhltig um die Rekultivierung bemüht (unschwer hier im Eschweiler Raum zu übersehen für Menschen , die schon älter sind oder auch auf der Sophienhöhe) – wo gibt`s das ? In Australien , USA ,Rußland ,China ??? Und dann bin ich froh , daß dieser Konzern in Absprache mit den Mitarbeitervertretungen den Arbeitsplatzabbau sozial sehr verträglich regeln wird , so ab 2029…

  10. Sorry aber genau das was die Verfasserin schreibt ist so weit von der realen Welt entfernt. Sie fordert uns auf den ersten Schritt zu machen das haben wir nun wahrlich oft genug versucht. Ihr seid gefragt endlich eure grüne Brille abzunehmen und der realen Welt ins Auge zu schauen.
    Sehr oft von uns versucht von euch immer bis auf Alibi geblockt.

    • Ja, lasst uns alle unsere grüne Brille abnehmen und Scheuklappen aufsetzen. Lasst uns alle mit 200 km/h auf einen Brückenpfeiler zurasen und dabei juhu schreien. Das ist genau das, was die Menschheit gerademacht. Weiter so! Gier und Egoismus wird die Welt und damit den Menschen zerstören. Vielleicht auch besser so.

  11. Ich hoffe, dass die Arbeiter von RWE diese Zeilen lesen und ( dass ist sehr wichtig ) diese wirklich begreifen und ernst nehmen und nicht als irgendwie negativ ver-stehen.

  12. Am Arsch da hängt der Hammer

    Hambacher Forst

    Der Tag wird kommen und Ihr bezahlt den Preis

    Hier könnt Ihr mal schauen wie der Energie Verbrauch in der EU ist.
    https://www.energy-charts.de/index_de.htm
    Hier könnt Ihr schauen wehr die größten drecksschleudern hat.
    https://www.electricitymap.org/?page=map&solar=false&remote=true&wind=false

    Große Windkraftanlagen – große Auswirkungen auf die Vogelwelt?
    Grimms Märchenwald wird Opfer der Energiewende.
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus179837848/Hessen-erlaubt-Bau-von-Windkraftanlagen-in-Grimms-Maerchenwald.html
    Windräder im Wald vernichten wertvolle Umweltleistungen
    https://UMWELT-WATCHBLOG.DE/FEHLENDE-UMWELTLEISTUNGEN-DURCH-WALDRODUNGEN-FUER-WINDRAEDER/

    Erst mal Infomieren was in Deutschland Los ist und wer davon Profitiert.

    Und wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Was dann! Ja genau wir bekommen Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen, Gas aus Russland. Das was Ihr hier nicht wolltet bekommt Ihr dann, aber teuer. Ihr seid auch nur welsche die aufs Trittbrett auf springen. Ihr lasst euch mitreißen, von Aktivisten die noch nicht mal aus Deutschland kommen und die von anderen Ländern bezahlt werden. Die unsere Energie Tot sehen wollen um ihre Energie an uns zu verkaufen. Im Klimacamp im Hambacher Forst ist die Haupt Sprache Englisch. Die Australierin die verurteilt worden ist, kommt aus einem Land wo die schlimmsten Umwelt Sünden begangen werden. Wo der Co2 wehrt pro Kopf höher ist wie bei uns. Denkt mal drüber nach.

  13. Leute die die rassistische Gewalt in Chemnitz mit der Selbstverteidigung in Hambach vergleichen, wo es um die Rettung eines Waldes geht und um den Kampf gegen den Klimawandel, haben grundlegende menschliche Werte nicht verstanden. Gewalt ist nicht immer gleich Gewalt und gleichzusetzen. Linke Gewalt ist nicht gleich rechte Gewalt. Oder war die Gewalt der Faschisten im 3. Reich die selbe wie von den Allierten die uns vom Faschismus und die Opfer aus Auschwitz befreiten? Nur weil beide Seiten mit Panzern kämpften war der Charakter des Gewaltes nicht die selbe. Doch hier wird immer wieder gerne beides in den selben Topf geworfen.

    Man muss zudem kein Kommunist oder Linker sein um die Intention und das Ziel vom Hambi nachzuvollziehen und es zu teilen. Oder um zu verstehen von wem die Gewalt ausgeht und welche Seite sich verteidigen muss und Opfer bringt für die Zukunft der menschlichen Zivilisation. Ja klar wenden die sich aus Notwendigkeit an die Justiz deren Urteile sie ablehnen. An welche denn sonst gibt es eine Alternative? Nein gibt es nicht also muss man gezwungener Maßen mit denen arbeiten. Sie können schlecht sich an eine Metajustiz wenden. Und dass hier wieder Begriffe wie illegal oder der Wald gehört REWE fallen zeigt die Kurzsichtigikeit einiger. Gesetze können gerecht sein müssen es aber nicht und sind es auch nicht automatisch nur weil sie Gesetzescharakter besitzen. Vor paar Jahren gab es noch Gesetze wie Verbot von Homosexualität, oder kein Arbeits- und Kontorecht für Frauen oder rassistische Gesetze. Also ist nicht immer der Verstoß gegen das Gesetz ein Verbrechen sondern das Gesetz selbst ein Verbrechen wogegen man sich anlehnen muss. Um das zu erkennen muss man aber weiter, globaler, universaler, offener und dialektisch denken und das große Ganze erkennen.

    Von daher Respekt und viel Erfolg für die Sache in Hambi! Möge eure Sache in Erfolg enden!

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