Skillsharingcamp – Workshopplan

Hier der Veranstaltungsplan für das Skillsharing-Camp:
Tägliches Programm | 26.03. | 27.03. | 28.03. | 29.03. | 30.03. | 31.03. | 01.04. | 02.04. | 03.04. | 04.04. | 05.04. | 06.04. | 07.04. | 08.04. | Spontan terminierte Veranstaltungen

Genauere Beschreibungen der Workshops:
Mehr Infos zum Skillsharingcamp allgemein.

Wenn ihr Fragen habt oder selber Workshops anbieten wollt schreibt bitte an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net

Tägliches Programm:
08:00-14:00 Brunch-Buffet (Wiese)
Morgens-Mittags  Jonglage und Kampfkunst (Beechtown/Blutbuchingen)
12:00-13:30 Krav Maga (Wiese)
18:00-19:00 To-Do-Plenum (Wiese)
19:00-20:00 Abendessen (Wiese)
Immer: Seedbombs bauen (Miketown/Lorien)

26.03.
12:00-18:00 Ankommen
18:00-19:00 Willkommens-Plenum (Wiese)
19:30-21:00 Hambi-Filmabend (Wiese)
21:00 Konzert: Kontraproduktiv

27.03.
09:00-12:00 nicht direktive Pädagogik – Alternativen zur Unterrichtsvollzugsanstalt (Wiese)
14:00-16:00 Freegan > Vegan? (Wiese)
14:00-18:00 Barrikaden bauen (Treffpunkt Miketown/Lorien)
Mittags-Abends  Kreuzknoten und Hängesysteme (Beechtown/Blutbuchingen)
21:00 Überraschung 😉 (Treffpunkt Wiese)

28.03.
10:30-12:00 Die Kohlekraftwerke der Meere – Kreuzfahrtschiffe (k)entern (Wiese)
14:00-16:00 Achtung Polizei! – Was dürfen eigentlich die Bullen, wie läuft das und wie ändert sich das? (Wiese)
14:00-16:30 Leben in Wildnis und Natur (T-Town)

29.03.
08:00 Solidarische Prozessbegleitung (Hauptverhandlung beginnt um 10:00, ab 08:00 gemeinsam loslaufen von Wiese)
15:30-18:00 Stay Rebell – Schule abbrechen – Schulden machen – Vorbestraft sein – Keine Kinder kriegen? (Wiese)
21:00 Konzert: Cacophonix Conspiracy

30.03.
09:30-11:30 Schwarzfahren als Aktionsform für eine andere Mobilität (Wiese)
12:00-13:00 Ticketfrei – ein Twitterbot zum Schwarzfahren (Wiese)
12:00-13:00 Stockkampf (Wiese)
14:00-15:30 Konsumkritik-Kritik – Warum die Welt nicht am Ladenregal gerettet werden kann (Wiese)
16:00-17:00 Stockkampf (Wiese)
16:00-18:00 DIY: Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Brandschutz (Wiese)
21:00 Karfreitagsrave mit DJ Speedlabor

31.03
09:00-18:00 Training zu offensivem Umgang mit der Polizei (mit Essenspause) (Wiese)
11:00 Anarchist Gardening (Wiese)
12:00-13:00 Stockkampf (Wiese)
14:00-18:00 Laienverteidigung vor Gericht – eine Einführung (Wiese)
16:00-17:00 Stockkampf (Wiese)

01.04.
04:30-15:00 Frühaufstehen für Profis, Fortgeschrittene und Anfänger*innen -praktische Übung und Diskussion (Wiese)
09:30-11:30 Schnüffeln, recherchieren, Undercover – Tipps zum Recherchieren (Wiese)
12:00-13:00 Stockkampf (Wiese)
14:00-16:00 Kommunikationsguerilla (Wiese)
16:00-17:00 Stockkampf (Wiese)
16:30-18:00 Alternativen zur Monogamie (Wiese)
21:00 Konzert: Cyber-Mike

02.04.
09:00-12:00 „How to do a Kleingruppen-Aktion“ (Wiese)
12:00-13:00 Stockkampf (Wiese)
14:00-16:30 Ladendiebstahl – Emanzipatorische politische Aktion oder egoistische Selbstbereicherung? (Wiese)
16:00-17:00 Stockkampf (Wiese)
16:30-18:00 Anarchists Can Activate Breathing (Gallien)
17:00-18:00 Freifunk (Wiese)
19:00-20:00 Konzert: Klaus der Geiger
20:00 Filmabend: Brand I – Vom Eigentum an Land und Wäldern (Wiese)

03.04.
09:00-12:00 Sexueller Konsens (Wiese)
14:00-16:00 Gutes Leben mit Schulden und Vermögensoffenbarung (Wiese)
Mittags-Abends  Kreuzknoten und Hängesysteme (Beechtown/Blutbuchingen)
20:00 Infoabend über die (geräumte) Waldbesetzung und den Widerstand gegen das geplante Atommülllager in Bure

04.04.
11:00-11:45 Autonomous Sensory Meridian Response (Wiese)
14:00-16:00 Knast – Erfahrungen und Überlebenstipps (Wiese)
16:30-18:00 Warum BDSM und Feminismus so gut zusammen passen (Wiese)
21:00 Film über den MC Kuhle Wampe (Wiese)

05.04.
11:00-12:00 DIY Kerzen ziehen
14:00-16:00 Waldökologie (Miketown/Lorien)
14:00-16:00 DIY-HRT (Wiese)
16:00-18:00 NoFashion-Fashion Show (Wiese)
21:00 NoTalent-Talent-Show (Wiese)

06.04.
10:00-13:00 Pressearbeit & Rhetoriktraining (Wiese)
14:00-17:00 Beratung für eigene Medienkampagnen (aufbauend auf dem Pressearbeit & Rhetoriktraining) (Wiese)
14:00-18:00 Barrikaden bauen (Treffpunkt Miketown/Lorien)
17:00-18:00 Das ABC-Rhineland stellt sich vor (Wiese)
21:00 Konzert: Rag a Muffin

07.04.
10:00-11:00 DIY Piercings (Wiese)
11:00 DIY Stick and Poke Tattoos (Wiese)
14:00-16:00 Scheisz auf Schule, isch geh Hambi? (Wiese)
16:00-18:30 Revolutionäre Perspektiven auf „Klasse“ in Bezugnahme auf Psychologie und die Intersektionstheorie (Wiese)

08.04.
10:00-12:00 Austausch über Depressionen, Panikattacken, Angststörungen, Traumata… (Wiese)
14:00-16:00 Ableism in linkspolitischen Umfeldern (Wiese)
16:00-18:30 My Body, my Choice (Wiese)
21:00 Abschlusskonzert: Sissi Fussel

Veranstaltungen, die spontan terminiert werden:

  • Klettertraining (Übungsbaum)
  • Rettungsworkshop (Übungsbaum)
  • Lock on (Oaktown)
  • Holzkonstruktionen auf den Wegen und Feldern (Oaktown)
  • Identitätsverweigerung (Wiese)
  • Sicherheit in Politgruppen (Wiese)
  • Lesung aus: „Lasst uns Licht ins Dunkle Bringen“ (Oaktown)
  • Lesung aus: „Der Kampf um den Wald“ (Oaktown)
  • Vortrag: Kampf um den Hambacher Forst (Oaktown)
  • Lesung aus: „Mit Baumhäusern gegen Bagger“ (Oaktown)
  • Filmabend: Edelweißpiraten (Wiese)
  • Harbourgames (Wiese)
  • Kein neues Kohlekraftwerk in Stade (Wiese)
  • Theater-Workshop

Der Erfahrung nach werden viele Menschen auch noch spontan auf dem Camp Workshops anschreiben. Der Plan hier wird nach Beginn nicht mehr aktuell gehalten. Alle Workshops, die in den zwei Wochen noch spontan angeschrieben werden noch online anzukündigen, wäre schlicht zu viel Aufwand.

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10 Kommentare

  1. Zwei Punkte:

    1. Ladet doch Kontaktpolizeibeamte für den 28.03. ein. Diese werden bestimmt freiwillig darüber Auskunft geben, was Polizisten dürfen und was nicht. Tut es und diskutiert friedlich mit ihnen.

    2. Es wäre voll lustig, wenn ungefähr die Hälfte der Teilnehmer vom Verfassungsschutz wäre.

    Ihr glaubt doch nicht etwa, dass Ihr da „unter Euch“ sein werdet? Kicher. Nein. Wir sind alle Menschen, auch der Verfassungsschutz gehört dazu.

    Und vielleicht entdeckt dann der eine oder Verfassungsschützer heimlich und undercover sein Herz für den Wald…. wäre eigentlich nur logisch.

    Ermöglicht ihnen das vorsichtige Näherkommen. Etwas besseres als die direkte Infiltration des Gegners mit Euren Ideen kann doch gar nicht passieren.

    Denn: Gute Ideen setzen sich immer durch. Sie sind nämlich überzeugend, ob der Gegner das nun will oder nicht.

    Eine gute Idee muss nur beim Gegenüber ankommen, sie muss nur von ihm wahrgenommen werden, um zu wirken.

    Ihr habt doch die allerbesten Ideen da …. das glaube ich wirklich. Also lasst Eure Ideen wirken. Auf alle Teilnehmer.

    Heißt sie alle willkommen, woher sie auch kommen mögen und dann:

    Unterwandert die Unterwanderer mit Euren Ideen!

    Mögen die besseren Argumente gewinnen. Und: Bei diesem Camp werden nur Eure Ideen laut. Die Ideen des Gegner sind leise, denn er hält sich verborgen, er hält sich bedeckt….

    Und bietet ihnen Tee an. Der beruhigt und soll sogar Zuversicht erzeugen. Sagen die Kobolde….

    Viel Glück!

    • TuebingerVogelgucker

      Wow, danke für deine mutigen, friedensstiftenden, aus meiner Erfahrung zukunftsfähigen Gedanken und Ideen. Ich habe zwölf Jahre lang Selbstverteidigung, Tai Chi und Meditation von einem guten Freund und Meister in einem wunderschön respekt- und liebevollen Rahmen gelernt. Er war auch Polizist und einer der Menschen, die mein Leben am meisten bereicherten. Er ist ein wunderbarer Mensch mit Stärken und Schwächen, wie jede*r Mensch. Ich bin auch FÜR einen Dialog, FÜR ein Miteinander, FÜR eine Einladung aller Menschen, FÜR ein Willkommen-heißen aller Menschen, egal wechen Beruf sie im Moment ausüben. Möglicherweise komme ich nächste Woche in den Hambi. Wenn nicht nächste Woche, dann sehr wahrscheinlich dieses Jahr. Bis bald, eine gute Zeit euch allen. und ein großes DANKESCHÖN an JEDE*N der die NATUR, den WALD schützt. DANKE.

  2. Du hälst es wirklich für eine gute Idee einen Bullen zu einem Workshop einzuladen bei dem es um Strategien im Umgang mit der Polizei gehen soll?

  3. Immer wieder erstaunliche Ideen/ Vorschläge eines Menschen, anstatt am Ort des Geschehens zu erkunden, ob und wie ihre Vorstellungen mit der Hambi-Realität zusammenzubringen sind… Wirklich sehr bemerkenswert!

    • Ich glaube an die Kraft der Gedanken.

      Auch wenn eine Situation noch nicht Realität ist, so kann sie es doch werden. Und das fängt mit der Idee an.

      Die Idee geht zum Empfänger und in die Welt und dann fängt sie an zu wirken. Hoffe ich.

      Das ist alles.

  4. Zu Punkt „2.“ oben in meinem Kommentar muss ich mich noch berichtigen:

    Ich sehe den Verfassungsschutz nicht als Euren Gegner, sondern eher als Gegenüber an. Wenn er denn überhaupt schon da ist.

    Und deshalb streicht den „Gegner“ und denkt Euch „Gegenüber“.

    Verfassungsschützer sollten meiner Meinung nach v.a. auch Waldschützer sein.

    Denn erst die Bäume garantieren uns den Lebensraum, in denen unsere wundervolle Verfassung, unser schönes Grundgesetz, überhaupt so richtig blühen kann.

    Ohne Lebensraum – durch Bäume – auch kein Verfassungsraum. Denn eine Verfassung ohne Leben gibt es nicht.

    Wir sollten alle beides im Herzen tragen: Unser Grundgesetz und die Bäume.

    Gerade und vor allem jetzt, wo RWE und die Polizei schon wieder Bäume fällen und ich mich wirklich frage, wo da der Respekt ist:

    Vor den Bäumen als Lebensbewahrer und vor dem Oberverwaltungsgericht Münster, dessen Entscheidung, dass vorläufig nicht gerodet werden darf, nicht etwa erledigt ist.

    Der Hauptbetriebsplan, der derzeit gilt, ist der alte von 2017. Und der wurde bis zum 31.03.2018 verlängert.

    Also gilt auch die vor Gericht getroffene Festlegung, dass nicht gerodet und keine Bäume gefällt werden dürfen noch weiter!

    Ich finde all jene toll, die vor Ort sind und alles mögliche als Augenzeugen berichten. Kann ich leider nicht.

  5. liebe aktivisti*, alerta! zu eurem ja eigentlich sehr reflektierten umgang mit dem thema rassismus passt nicht der begriff „schwarzfahren“ (30.03.). wie so viele begriffe hat er einen rassistisch konnotierten, ideologischen hintergrund. solidarische grüße coyote

    • Liebe*r coyote,

      danke für deinen aufmerksamen Hinweis. Es ist sehr wichtig, sich Gedanken über den Rassismus in der alltäglichen Sprache zu machen. Manche Menschen verwenden solche Begriffe unbewusst, ohne den Hintergrund zu kennen. Ich finde es daher sehr gut, dass du besonders darauf achtest.

      Bezüglich des Begriffs Schwarzfahren habe ich einen solchen Hintergrund aber bislang nicht finden können. Nach Wikipedia ist der Begriff folgenden Ursprungs:

      „Der Begriff ist womöglich eine Ableitung des Begriffs „schwärzen“, mit dem zunächst der Schmuggel, später alle mögliche Arten von illegalen Aktivitäten bezeichnet wurden. Die Bezeichnung schwarz stammt nach unterschiedlichen Quellen entweder von der Tatsache, dass solche Tätigkeiten meist in der Nacht durchgeführt wurden oder von der Gewohnheit der Schmuggler, die Gesichter zu schwärzen, um sich unkenntlich zu machen.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzfahren

      Sofern der Begriff von illegalen Aktivitäten stammt, die in der Nacht durchgeführt wurden, wäre er nicht rassistisch vorbelastet.

      Sofern er von der Gewohnheit der Schmuggler*innen stammt, die Gesichter zu schwärzen, um sich unkenntlich zu machen, ist dies allerdings kein rassistisches Blackfacing, da nur die Darstellung schwarzer Menschen durch dunkel geschminkte weiße Menschen als Blackfacing klassifiziert wird. Die Schmuggler*innen wollen aber nicht schwarze Menschen darstellen und rassistisch beleidigen, sondern sich nur unkenntlich schminken.

      Solidarische Grüße

      sunbird

      • Lieber sunbird,
        es mag sein, dass Menschen, die wikipedia Artikel schreiben, das so sehen. Trotzdem bleibt der Begriff aus rassismuskritischer Perspektive problematisch.
        Weil eine gute Argumentation Zeit und Ressourcen braucht, die ich gerade nicht habe, möchte ich gerne auf diesen Artikel des Arbeitskreis Panafrikanismus München verweisen: http://panafrikanismusforum.net/rassistischen-begriff-schwarzfahren.html

        „Der Begriff „Schwarzfahrer“ als Bezeichnung für unehrliche oder in finanziellen Nöten befindliche Fahrgäste hat keine neutrale Bedeutung, sondern wurzelt in einer über Jahrhunderte tradierten christlich-mythisch konnotierten europäischen Farbsymbolik, die diesen binär gesetzten Farben wiederum bestimmte binäre Eigenschaften zuschreibt und hat von daher – wie viele Begriffe und Konzepte der deutschen Sprache – einen rassistisch konnotierten, ideologischen Hintergrund.“
        „Schwarzsein“ bzw. „Schwarze_r zu sein“ ist und war keine Selbst-Bezeichnung der Afrikaner_innen, sondern stellen von außen aufoktroyierte Begrifflichkeiten in Abgrenzung zum eigenen konstruierten Weißsein dar.

        Schwarz als Farbempfindung, die beim Fehlen eines Farbreizes entsteht, also als Abwesenheit von Licht jeglicher Wellenlänge, ist mit seinen zahlreichen negativen Bedeutungszusammenhängen wie z.B. „Schwarzfahren“, Schwarzarbeit, schwarz sehen, schwarzer Peter, “ etc. assoziativ an das Bild von Afrikaner_innen und Menschen afrikanischer Abstammung gekoppelt.“

        Kurz zur „wahren“ Bedeutung von Wörtern: Es ist oft für die Benutzung und Verbreitung von Wörtern unwichtig, woher sie ursprünglich mal kamen. Und auch die Hypothesen, woher Wörter mal kamen sind i.d.R. nicht beweisbar. Es gibt auch Menschen, die das N-Wort verteidigen, mit der Begründung, es komme vom lateinischen Wort für schwarz und sei daher wertneutral…

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